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I still get chills – Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Keno Don Hugo Rosa war schon immer ein großer Fan der Entencomics von Carl Barks. 1986 erfüllte sich ein Traum für ihn und er zeichnete für den Gladstone Verlag seine erste Geschichte Son of the Sun (Das Gold der Inkas) mit Onkel Dagobert. Er empfindet immer noch einen Schauer, wenn er an diesen Moment denkt. I still get chills ist daher auch der Titel eines Bildbands über Don Rosas erstaunliches Leben und Werk.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Von europäischen Verlegern erhielt er den Auftrag aus dem Vorleben der reichsten Ente der Welt zu erzählen. Der Erfolg der Serie Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden ermöglichte es Don Rosa seinen Job als Ingenieur aufzugeben. Mittlerweile hat er seine Tätigkeit als Zeichner eingestellt und lebt auf einem abgelegenen Anwesen in Kentucky. Ähnlich wie Onkel Dagobert in seinem Geldspeicher hat er hier gewaltige Schätze angehäuft.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Ein großformatiger Bildband der Edition Lammerhuber, die das ähnlich opulente Buch Die Kunst des Comic-Sammelns veröffentlicht hat, zeigt wie Don Rosa heute lebt. Die Texte stammen wieder von Alex Jakubowski und die wirklich beeindruckenden Fotos von Lois Lammerhuber.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Fans der Enten-Geschichten von Rosa werden hier nichts Neues über dessen Comics erfahren, doch es ist erstaunlich wie vielfältig, ja wild wuchernd dessen Sammlung ist.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Rosa lebt inmitten einer der größten Comic-Sammlungen Nordamerikas, die sich nicht auf Disney-Hefte beschränkt. Er hortet aber auch neben Filmen, Erstausgaben populärer Bücher und Flipper auch alles über die Fastfood-Kette White Castle.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Wer schon einmal eine Signieraktion von Don Rosa miterlebt hat, wird höchstwahrscheinlich Chilischoten aus eigenen Anbau in allen möglichen Farben und Größen von ihm angeboten bekommen haben.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

Don Rosa baut auf seinem Anwesen 35 verschiedene Chilisorten an, obwohl ihm nur acht davon schmecken.

I still get chills - Don Rosas erstaunliches Leben und Werk

“I still got chills“ ist ein faszinierender Bildband, der fast jeden Sammler, der von seinem Umfeld etwas belächelt wird, davon überzeugen dürfte, dass seine Leidenschaft ja noch recht harmlos ist…

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Bilder vom Comic Café vom 20.08.2017

Hier einige Impressionen von meinem Comic Café, das am Sonntag den 20. August 2017 im Münchner Werkstattkino stattfand.

Bilder vom Comic Café vom 20.08.2017

Spanisches Comicfestival in A Coruña

“Viñetas desde o Atlántico” findet seit 1998 jährlich im Heimatstadt des Festivalleiters Miguelanxo Prado (Ardalén, Der tägliche Wahn) statt. Wahrzeichen des Orts und des Festivals ist der Herkulesturm, ein aus der Römerzeit stammender Leuchtturm, der im Laufe der Jahrzehnte bereits von etlichen Comic-Künstlern in Szene gesetzt wurde.

COMIC CAFÉ

Zum 20. Jubiläum wurden mehr Künstler denn je zum Festival eingeladen. Eduardo Risso (100 Bullets, Batman) kam aus Argentinien, Dave McKean (Batman – Arkham Asylum, Cages) aus Großbritannien, Cameron Steward (Fight Club 2) aus Kanada und Nob (Dad) aus Frankreich. Doch auch die einheimische Comic-Szene präsentierte sich in beeindruckenden Ausstellungen.

Bilder vom Comic Café vom 20.08.2017

Wir zeigten Impressionen vom möglicherweise schönsten, aber ganz gewiss entspanntesten Comicfestival der Welt.

Die beeindruckenden Sammlungen von Don Rosa und Denis Kitchen   

COMIC CAFÉ

DON ROSA ist einer der beliebtesten Comiczeichner der Welt. Mehr als 20 Jahre lang hat er mit seinen Geschichten um Onkel Dagobert, Donald Duck oder die Panzerknacker den Entenkosmos seines Idols Carl Barks fortgeschrieben. Für seine detailverliebten Duck-Abenteuer wird er vergöttert, mit Onkel Dagoberts Biografie Sein Leben, seine Milliarden hat er sich unsterblich gemacht und einen Eisner-Award gewonnen, den wichtigsten Comicpreis der Welt.

COMIC CAFÉ

Der prachtvolle Bildband I STILL GET CHILLS der Edition Lammerhuber zeigt wie sich der Zeichner in seinem traumhaft abgeschiedenen Anwesen inmitten der weiten Landschaft Kentuckys eingerichtet hat. Rosa lebt inmitten einer der größten Comic-Sammlungen Nordamerikas, White-Castle-Fast-Food-Devotionalien, erstaunlichen Buch-, Film- und CD-Bibliotheken, zahllosen Riesenbildschirmen, exquisiten Vintage Cars und einer Flipper-Sammlung, die neidisch macht.

COMIC CAFÉ

Auch auf dem abgelegenen Anwesen des Underground-Zeichner, Herausgeber, Experten und Agenten DENIS KITCHEN gibt es drinnen wie draußen allerlei zu sehen. Davon konnte ich mich persönlich überzeugen. Neben zahlreichen Originalen von Comic-Legenden wie Will Eisner, Robert Crumb oder Harvey Kurtzman, hortet Kitchen auch Postkarten aus den 20er Jahren, auf denen besoffene Frauen abgebildet sind, betätigt sich als Chauffeur eines Oldtimer-Leichenwagens und versucht sich als skurriler Landschaftsarchitekt.

COMIC CAFÉ

Wir begaben uns auf eine Reise in wahre Comic-Wunderwelten!

Rainer Schneider präsentierte einen seiner Lieblings-Comics

In TORPEDO 1972 erzählt Autor Enrique Sánchez Abulí ein weiteres Kapitel des Killers Luca Torelli, alias „Torpedo“.

COMIC CAFÉ
Abulí & Schneider

Als Zeichner trat hier nun Eduardo Risso (100 Bullets, Batman) in die Fußstapfen von Jodi Bernet. Das Team wird übrigens auch 2019 zum Comicfestival München kommen!

COMIC CAFÉRainer stelle dem Publikum den demnächst bei uns bei Cross Cult erscheinenden Comic Torpedo 1972 vor.

Bilder vom Comic Café vom 20.08.2017

Danach fand wie immer ein gemütliches Beisammensein im Fraunhofer statt.

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Don Rosa: Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden

Keno Don Hugo Rosa war schon immer ein großer Fan der Entencomics von Carl Barks. 1986 erfüllte sich für ihn ein Traum und er durfte ebenfalls Geschichten um Donald Duck und seine weitverzweigte (dabei aber immer elternlose) Verwandtschaft erzählen. Rosa konnte daher seinen Job als Ingenieur aufgeben. 1991 rückte er noch näher an sein großes Vorbild Barks heran, denn er erhielt von europäischen Verlegern den Auftrag aus dem Vorleben der reichsten Ente der Welt zu erzählen.

Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden

Carl Barks fügte dem Disney Universum die Figur von Donalds reichen Onkel Dagobert hinzu. In seinen Geschichten ist auch immer wieder von Dagoberts harten Jugend-Jahren während des Goldrausches am Klondike zu erfahren. Rosa sammelte alle derartigen barkschen Fakten und ergänzte sie zu einem 12-teiligen Epos, das Dagoberts Lehr- und Wanderjahre von 1877 – 1947 verfolgte.

Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden
Don Rosa auf dem Comicfestival München 2015 – © Marcus Antritter

Carl Barks und viele seiner Fans waren von dieser Art der Hommage zunächst nicht sonderlich angetan und rieben sich auch an Rosas eher an Underground-Comics erinnernden Zeichenstil. Doch kurz vor seinem Tode gewährte Barks Rosa noch eine Audienz und verzieh ihm. Wer jetzt diesen dicken Wälzer in Händen hält, kann Rosa eigentlich ebenfalls nicht mehr böse sein. Die gesammelten Geschichten sind ein einziges Vergnügen und zeigen, dass Rosa seinem großen Vorbild in Sachen Fleiß und Recherche kaum nachsteht. Wer Rosa ohnehin schon gesammelt hat, kommt ebenfalls um diesen Band nicht herum, denn die reich illustrierten Vorworte, das kleinere Format und die in Italien entstandene Neukolorierung bringen Rosas Geschichten deutlich besser zur Geltung als die Album-Veröffentlichung.

Don Rosa: Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden

Nachdem die Softcover-Ausgabe von 2003 (und erst recht die signierte und auf 999 Exemplare limitierte Hardcoverausgabe mit zusätzlicher Covergalerie) längst vergriffen war, legte Egmont eine Neuauflage nach. Diese ist mit über 500 Seiten noch praller ausgefallen und enthält zusätzlich noch “Hinter den Kulissen“-Nachworte von Don Rosa zu allen zwölf Kapiteln.

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Das Schlaue Buch: Die Geheimnisse des Fähnlein Fieselschweif

Ein wichtiger Bestandteil des Mythos um die Famile Duck aus Entenhausen ist das Schlaue Buch von Donalds Neffen Ticki, Trick und Track. Ausnahmsweise war es nicht der große Zeichner und Erzähler Carl Barks, der dieses ebenso handliche wie allumfassende Pfadfinder-Handbuch in einer Comicgeschichte auftauchen ließ. Vielmehr waren es der Autor Carl Fallberg und der Zeichner Jack Bradbury, in deren Geschichte “Die Silbermine von Schwindolar Schwan“ 1953 das sagenhafte “Junior Woodchuck Handbook“ erstmals zu sehen war.

Das Schlaue Buch: Die Geheimnisse des Fähnlein FieselschweifCarl Barks übernahm das Buch schließlich ein Jahr später in seine Geschichte “Der verlorene Zehner“. Die legendäre Übersetzerin Erika Fuchs deutschte die kleine Pfadfinder-Enzyklopädie zunächst als „Handbuch“, “ Erdkundebuch“ oder gar „Führer“ ein, bevor die treffende Bezeichnung “Das Schlaue Buch“ gefunden wurde.

Das Schlaue Buch: Die Geheimnisse des Fähnlein Fieselschweif
“Die Silbermine von Schwindolar Schwan“

Ein gar nicht so kleiner 230-seitiger Hardcoverband aus dem Hause Egmont trägt ebenfalls den Titel “Das Schlaue Buch“. Doch enthalten sind nicht nur informative Texte, sondern auch 27 Comicgeschichten, in denen das Pfadfinder-Handbuch des Fähnlein Fieselschweif eine wichtige Rolle spielt.

Das Schlaue Buch: Die Geheimnisse des Fähnlein Fieselschweif
“Der verlorene Zehner“

Die Auswahl der Comics ist interessant, denn vertreten sind Geschichten die von u. a. Vicar, Mau Heymans, Daan Jippes, Marco Rota, Tony Strobl, Kari Korhonen, Giorgio Cavazzano und Romano Scarpa gezeichnet wurden. Carls Barks‘ “Der verlorene Zehner“ ist nicht enthalten, doch dafür kamen seine Geschichten “Die sieben Städte von Chibola“, “Test am Graupelpass“, “Orden und Ehrenzeichen“, “Die braven Brückenbauer“ und “Das Ungeheuer vom Schwefelsee“ zum Abdruck.

Das Schlaue Buch: Die Geheimnisse des Fähnlein Fieselschweif
“Die sieben Städte von Chibola“

Der Auftakt des Buchs ist jedoch der Comic „Auf der Suche nach der verlorenen Bibliothek“. Hier konstruiert der studierte Bauingenieur Don Rosa einen Zusammenhang zwischen dem Schlauen Buch und der Bibliothek von Alexandria, die alles Wissen des ersten Jahrtausends der Menschheit beherbergte.

Das Schlaue Buch
„Auf der Suche nach der verlorenen Bibliothek“

Leider ist diese Comic-Anthologie etwas unübersichtlich gegliedert, Die Geschichten sind nicht chronologisch, sondern willkürlich aneinandergereiht und zudem auch nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt, sondern nur im Anhang des Buchs und dort auch noch ohne die Seitenzahlen aufgelistet. In diesem Band würden Tick, Trick und Track nicht so schnell fündig geworden, wie in ihrem Schlauen Buch.

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Die Kunst des Comic-Sammelns

Das sehr schlichte Cover, auf dem wenig mehr als eine Unterschrift des legendären Enten-Zeichners und Onkel-Dagobert-Erfinders Carl Barks zu sehen ist, stimmt nicht wirklich auf die Pracht ein, die dann zwischen den beiden Buchdeckeln enthalten ist.

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Beim ersten Blättern sind es die großformatigen aber auch großartigen Fotos von Sandra Mann, die sofort zu gefallen wissen. Zu sehen sind Porträts von Menschen, die jedem der schon einmal eine größere Comicveranstaltung besucht hat, bekannt vorkommen dürften. Umgeben sind diese Sammler von ihren Schätzen, also von Comics, von Originalzeichnungen, von Figuren und sonstigen Merchandise-Objekten. Sandra Mann fängt diese Menschen und ihre Beuteobjekte aus interessanten Perspektiven ein. Dabei arbeitet sie mit Unschärfen und Detailvergrößerungen. Sie schreckt aber auch vor schrillen Farbkontrasten nicht zurück.

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Heinz Fürst von Sayn-Wittgenstein und Gattin fotografiert von Sandra Mann

Doch auch die Texte von Alex Jakubowski sprechen für diesen Prachtband. Der Autor und Comic-Freund hat 15 verschiedene Menschen ausgewählt, die sich auf unterschiedliche Art überdurchschnittlich für Comics interessieren und deren Wohnungen oder Lagerräume regelrechte Museen sind. Herausragend ist dabei sicherlich Heinz Fürst von Sayn-Wittgenstein, der in einem Palast auf Mallorca residiert und dort seine Vorliebe für Gold, Onkel Dagobert und Original-Kunstwerken von Carl Barks ausleben kann. Der Adlige plant für seine etwas kitschig präsentierte Sammlung sogar ein öffentliches Museum irgendwo auf dem Kontinent, natürlich in Form eines Geldspeichers.

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Günther Polland fotografiert von Sandra Mann

Bemerkenswert sind aber auch Michael Gref und Günther Polland. Es gibt nur wenige namhafte Comickünstler von denen diese beiden Sammler nicht mindestens eine Originalzeichnung besitzen.

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Heiner Jahnke fotografiert von Sandra Mann

Nicht fehlen, darf in diesem Buch natürlich Deutschlands Comicsammler Nummer Eins. Der hünenhafte Zottel Heiner Jahnke hortet seit fast 50 Jahren nicht nur Comics, sondern auch Sammelalben, Filmprogramme oder Adventskalender. Er stand zwar für ein umfangreiches Interview, aber – im Gegensatz zu den anderen in diesem Buch präsentierten Sammlern – nicht für eine Fotosession inmitten seiner Schätze, zur Verfügung. Da Jahnke Unmengen von Sammelobjekte zusammengetragen hat, war in seiner Wohnung kein Platz mehr um Jakubowski und Mann zu empfangen…

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