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Mawil: Kinderland

Im Ostberlin des Jahre 1989 gerät das sonst so geregelte Leben des kleinen Mirco Watzke völlig aus den Fugen. Dies hat jedoch nichts mit der politischen Großwetterlage zu tun, sondern damit, dass es ihm nicht erlaubt wird an seiner Schule ein Tischtennis-Turnier zu organisieren. Doch der sonst so angepasste Mirco lässt sich dies nicht gefallen. Gemeinsam mit seinem zweifelhaften neuen Freund Torsten muckt er gegen die Lehrerschaft und die FDJ-Gruppenratsvorsitzende Angela Werkel auf…

Mawil: Kinderland

Mit „Kinderland“ gelang Mawil („Wir können ja Freunde bleiben„) ein 300-seitiges Meisterwerk, das aus kindlicher (aber niemals kindischer) Sicht einen ziemlich umfassenden Einblick in den DDR-Alltag bietet. Unaufdringlich werden Themen wie Mangelwirtschaft, Religion und am Ende der Geschichte schließlich auch der Mauerfall in eine menschlich sehr gut geerdete Geschichte eingebettet. Erfrischend ist, dass „große“ Themen wie Montagsdemos, Fluch oder Ausreise in den Westen nur am Rande der Geschichte stattfinden und vom ganz normalen Leben im anderen Deutschland erzählt wird.

Mawil: Kinderland
Cover der Vorzugsausgabe

Bemerkenswert ist Mawil aber nicht nur als Erzähler, sondern auch seine lockeren Zeichnungen und die schöne stimmige Kolorierung sind außergewöhnlich. Einmal mehr gelingt es Mawil Frauen und Mädchen zu zeichnen, die auf eine höchst ungewöhnliche Art attraktiv wirken. Das zeichnerische Highlights des Comics ist jedoch zweifelsohne ein auf über 30 Seiten in Szene gesetztes, immer mehr aus den Fugen geratenes Tischtennis-Match, bei dem Mirco und Torsten gegen zwei ältere sehr fiese FDJler antreten. Es ist schier unglaublich wie Mawil hier mit Perspektiven und Seitenlayouts arbeitet. „Kinderland“ ist Mawils bisher bester Comic und das Buch liegt bei Reprodukt auch als auf 777 Exemplare limitierte Hardcover-Vorzugsausgabe mit signiertem Druck vor.

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X-Men: Der letzte Mensch

Mit „Avengers: Der endlose Krieg“ veröffentlichte Panini die erste „Original Hardcover Graphic Novel“ von Marvel. Der Comic erfreute durch die schöne Aufmachung und den günstigen Preis, aber auch dadurch, dass Warren Ellis‘ Story selbst für jene Leser halbwegs verständlich war, die Marvel-Superhelden nur aus dem Kino kennen. Die Aufmachung bei „X-Men: Der letzte Mensch“ ist ebenso gelungen, die wieder von einem Briten stammende Geschichte fällt jedoch etwas wirrer aus.

X-Men Der letzte Mensch

Die Grundidee von Mike Carey ist durchaus originell. Der 1959 in Liverpool geborenen vielbeschäftigten Autor erzählt davon, dass plötzlich alle Menschen (mit einer Ausnahme) von der Erde verschwunden sind, stattdessen tut sich direkt vor „Jean-Grey-Schule für höhere Bildung“, wie die Mutanten-Lehranstalt der X-Menschen jetzt heißt, ein Dimensions-Tor auf. Durch dieses strömen aus allen Ecken der Galaxis Mutanten, die auf ihren Heimatwelten unerwünscht sind. Die X-Men versuchen dies Problem in den Griff zu bekommen, haben aber auch noch reichlich eigene Probleme, da sich eine Gruppe um Cyclops von Wolverine, Beast, Storm & Co. abgespalten hat.

X-Men: Der letzte Mensch

Eine „Graphic Novel“ sollte eigentlich eine Geschichte erzählen, die auf eigenen Füßen steht. Mike Careys Story hingegen erschließt sich nur jenen Lesern vollständig, die den neusten Stand des Marvel-Universums sowie die X-Men-Klassiker (Stichwort: Dark Phoenix Saga) kennen. Wer in dieser Hinsicht nicht sattelfest ist, kann sich immerhin an der schönen Grafik des Spaniers Salvador Larroca und dem interessanten Making-of-Bonusmaterial des Buches erfreuen.

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The Star Wars – Die Urfassung

Mit diesem Comic geht eine Ära zu Ende. 1977 erschien der erste „Star Wars“-Comic bei Marvel . Es war eine Adaption jenes Filmes, der heute den Titel „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ trägt. Der Comic wurde von Howard Chaykin gezeichnet als der Film noch gar nicht im Kino lief. Marvel veröffentlichte bis 1986 mehr als 100 Star Wars Comics. Ab 1991 übernahm der Verlag Dark Horse und machte insgesamt einen sehr guten Job. Trotzdem landen durch den Disney-Marvel-Lucasfilm-Deal die Rechte für Star Wars Comics ab 2015 (siehe auch „Das Erwachen der Macht„) wieder bei Marvel.

The Star Wars - Die Urfassung

„The Star Wars“ ist eine der letzten Dark Horse Veröffentlichungen und hier konnte der Verlag noch einmal zeigen, mit welchem Ideenreichtum und in welcher Qualität dort Comics zur demnächst wieder auf die große Leinwand zurückkehrenden Space Opera verlegt wurden. Auf der Basis der ersten Drehbuchentwürfe und der zugehörigen Entwurfszeichnungen wird gezeigt wie der Film eventuell ausgesehen hätte, wenn George Lucas 1974 gleich nach dem Ende der Dreharbeiten von „American Graffiti“ grünes Licht zur Realisierung bekommen hätte. Ein möglicher Titel des damaligen Films wäre „Adventures oft the Starkiller, Episode I: The Star Wars“ gewesen.

The Star Wars - Die Urfassung

Im Zentrum der Geschichte gestanden hätte dann möglicherweise Annakin Starkiller, dessen Vater Kane ein Jedi-Bendu-Ritter ist, von dem nur noch der Kopf und der rechte Arm organisch sind. Der Cyborg bittet seinen alten Kumpel, den legendären General Luke Skywalker, Annakin als Padawanschüler in seine Dienste zu nehmen. Der grauhaarige bärtige Luke hat in dieser Star-Wars-Version eine erstaunliche Ähnlichkeit mit George Lucas, während Darth Vader ein zwar finsterer aber unmaskierter Schurke und Han Solo ein grünhäutiges Monstrum ist.

The Star Wars - Die Urfassung

In „Das Kino des George Lucas“ schreibt Marcus Hearn, dass die Star Wars Urfassung ein „verwirrendes Durcheinander von Charakteren und Technik“ war. Diesen Eindruck vermittelt der Comic durchaus. Doch die ausgereiften und plastisch kolorierten Zeichnungen des Dark Horse Teams sowie das generelle Bemühen darum, etwas Vertrautes anders, aber „ohne den Wiedererkennungseffekt vollständig zu verlieren“, darzustellen, trägt interessante Früchte. Auch durch das umfangreiche Bonusmaterial, mit Variant-Covern und Entwurfszeichnungen, ist dieser schön aufgemachten Hardcover-Band ein Must-have für jeden Star Wars Fan.

The Star Wars - Die Urfassung

Im Rahmen von Paninis Reihe Star Wars Comic-Kollektion ist eine etwas preiswertere gebundene Ausgabe erschienen, die allerdings auch kleinformatiger ist und über weniger Bonusmaterial verfügt.

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Mawil: Wir können ja Freunde bleiben

Es ist schon eine ungewöhnliche biertrinkende Männerrunde die Markus Witzel alias Mawil („Strandsafari, „Die Band„) hier beschreibt. Abwechselnd werden sich Erlebnisse mit Mädchen und Frauen erzählt. Dieses Comicalbum enthält jene vier Geschichten, die ein gewisser Markus in dieser Runde zum Besten gibt. Doch wie sonst oft im Zusammenhang mit Alkohol sind es keine bunt ausgeschmückten Stories über die tollsten Eroberungen.

Mawil: Wir können ja Freunde bleiben

Markus erzählt vielmehr von einem Mädchen mit dem er gemeinsam Erstkommunion feierte. In sie war er total verschossen und kam sich neben ihr jedoch total minderwertig vor. Passiert ist dann gar nichts und das ist auch der Grundtenor der drei folgenden Geschichten. Dabei geht es um ein Mädchen, dem Markus wild herzklopfend Blumen bringt und die ihm gegenüber den frustrierenden titelgebenden Satz mit dem „Freunde bleiben“ äußert. Erzählt wird außerdem noch von einer Zeltplatzbekanntschaft, die abrupt endet als der unerfahrene Markus nur kuscheln will und von einer wilden Spanierin („Sie hatte eine Stimme wie Tom Waits … Echt!“), die ebenfalls nur Freund bleiben wollte.

Mawil: Wir können ja Freunde bleiben

 

Dieser als Diplomarbeit entstandene Comic wirkt wie eine authentisch wiedergegebene Lebensbeichte zum Thema „Erste Liebe“. Statt Weinerlichkeit unter dem Motto „Alles Schlampen“ kommt hier Melancholie auf, die auch durch das immer wieder einfließende Zeitkolorit („Am schlimmsten war diese Erstkommunion! Ich werde nie wieder einen braunen Samtanzug tragen!“) unterstützt wird. Ebenso einzigartig wie die Erzählweise ist Mawils Zeichenstil. Ihm gelingen weibliche Figuren, die keinem (Comic-) Schönheitsideal gehorchen und trotzdem unglaublich begehrenswert aussehen.

Mawil: Wir können ja Freunde bleiben

Parallel zu Mawils neustem Erfolgscomic „Kinderland“ erscheint in einem etwas kleineren Format die bereits fünfte (!) Neuauflage dieses wunderschönen bittersüßen Comicalbums.

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Franquin: Spirou & Fantasio Gesamtausgabe, Band 1: Die Anfänge eines Zeichners

Lange hat es gedauert, doch jetzt ist es endlich soweit. Nachdem Carlsen zuvor bereits seine Einzelbände mit interessanten Sekundärtexten versehen hatte, erscheint auch bei uns eine gebundene Gesamtausgabe der franko-belgischen Traditionsserie „Spirou & Fantasio“.

Franquin: Spirou & Fantasio Gesamtausgabe, Band 1: Die Anfänge eines Zeichners

Die deutsche Edition folgt der 2006 bei Dupuis in Frankreich gestarteten l’intégrale und beginnt nicht mit den ersten Geschichten vom Spirou-Schöpfer Rob-Vel alias Robert Velter aus dem Jahre 1938 und auch nicht mit den von Jijé alias Joseph Gillain gezeichneten Seiten. Den Auftakt der Gesamtausgabe bildet die Geschichte „Der Tank“, die André Franquin („Gaston„) 1946 kurz nach und noch unter dem Eindruck vom Ende der deutschen Besetzung Belgiens zeichnetet.

Franquin: Spirou & Fantasio Gesamtausgabe, Band 1: Die Anfänge eines Zeichners
Franquins erstes Spirou-Panel

Diese 12-seitige Story erschien 1947 im Sonderband Spirou-Almanach und Franquin qualifizierte sich dadurch als regulärer Zeichner der Serie. Als dieser seinen Mentor und Lehrer Jijé im vierten Bild der vierten Seite des Comics „Spirou und das Fertighaus“ ablöste, war Franquin sehr bemüht darum einen Stilbruch zu vermeiden. Daher war noch nicht abzusehen, wie stark der talentierte junge Mann die Serie einmal prägen sollte. Die weiteren in diesem Band enthaltenen Geschichten veröffentlichte Carlsen bereits in den Alben „Onkel Ottos Testament“, „Spirou und die Roboter“, „Spirou bei den Pygmäen“ sowie „Spirou im Wilden Westen“. Doch erst jetzt liegen wirklich alle Spirou-Seiten chronologisch gebündelt vor, die Franquin zwischen 1946 und 1950 zeichnete, bevor er der Serie mit dem Album „Der Zauberer von Rummelsdorf“ zu seiner eigenen Schöpfung machte.

Franquin: Spirou & Fantasio Gesamtausgabe, Band 1: Die Anfänge eines Zeichners
Franquin zeichnete die Comics in diesem Album teilweise während seines Trips durch Mexiko und die USA, den er mit Jijé und Morris unternahm (siehe hierzu auch den Comic „Gringos Locos“ von Schwartz & Yann). Abgerundet wird der erste Band der Gesamtausgabe durch interessante biographische Texte. Für die deutsche Ausgabe wurden diese noch durch einen kurzen Artikel von Volker Hamann ergänzt, der über den „frühen Franquin in Deutschland“ u. a. in Comic-Magazinen wie „Der heitere Fridolin“ informiert. Zu weiteren Vertiefung des Themas Franquin und Spirou seien die „Reddition“ # 37, der Zack-Dossier Band „Spirou und seine Autoren“ sowie das schon lange vergriffene „Große André Franquin Buch“ von Numa Sadoul empfohlen.

Franquin: Spirou & Fantasio Gesamtausgabe

Abschließend sei noch angemerkt, dass es sehr erfreulich ist, dass Carlsen auch das Frühwerk Franquins herausbringt, anstatt gleich auf Nummer Sicher zu gehen und die Gesamtausgabe mit Band 2 „Von Rummelsdorf zum Marsupilami“ zu starten.

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Tales From The Crypt

In den 50er Jahren erfreute MAD-Herausgeber William M. Gaines die US-Jugend in EC-Comic-Heften wie Tales from the Crypt oder The Vault of Horror mit schrecklich schönen Short Stories. Der Erfolg war so groß, dass der in Nürnberg geborene Dr. Fredric Wertham in seinem Machwerk Seduction of the Innocent anhand von zahlreichen Illustrationen aus den EC-Heften nachzuweisen versuchte, dass Comics junge Menschen verderben. Der „Erfolg“ des Buches war so groß, dass prompt Comic-Verbrennungen organisiert wurden und Gaines alle seine Horror-Reihen einstellen musste. Doch in Film und Fernsehen leben die Geschichten aus der Gruft weiter…

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Den Reigen eröffnete 1972 mit “Tales from the Crypt“ die britische Film-Company AMICUS. Die Spezialität des Studios waren so genannte Omnibus-Film wie “Die Todeskarten des Dr. Schreck“, “Asylum – Irrgarten des Schreckens“ oder “Totentanz der Vampire“, die im Gegensatz zum plüschigen Klassik-Horror von Hammer meist in der damaligen Gegenwart spielten. Hier wurden mehrere grausige Kurzgeschichten (die oft aus der Feder von Robert Bloch stammten) durch eine Rahmenhandlung verbunden, die mit einer grausigen Schlusspointe endete. Die Horror-Kurzgeschichten aus dem Hause EC waren natürlich die ideale Vorlage für einen Episodenfilm und von daher sind „Tales from the Crypt“ und der ein Jahr später entstandene Nachfolgefilm „Vault of Horror“ auch Highlights des Genres.

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Tales from the Crypt“ kann zudem auch mit einer exzellenten Besetzung aufwarten. Als eigentlich skelettdünner Cryptkeeper, den in der später entstandenen HBO-TV-Serie eine Puppe mimte, brilliert der eher füllige Shakespeare-Mime Ralph Richardson, die Diva Joan Collins („Der Denver-Clan„) spielt auch hier eine herzlose Bitch und Horror-Legende Peter Cushing überrascht einmal mehr in einer ungewöhnlichen Rolle. Er spielt einen traurigen alten Witwer, der von seinen Nachbarn terrorisiert und in den Selbstmord getrieben wird, sich danach aber noch bitter rächt…

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Das Mediabook mit Blu-ray, DVD und einem 20-seitigen Booklet ist nicht eben billig aber sein Geld wert. Die Bildqualität der (auch einzeln erhältlichen) Blu-ray ist sehr gut, doch Freunde von Bonusmaterial dürften sich vor allem über die beiliegende DVD freuen, denn diese enthält neben einer zweiten deutschen fürs TV produzierten Synchronisation auch noch einen hochinteressanten Audiokommentar vom Horror-Regisseur Mick Garris („The Stand„).

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Bonusmaterial des Mediabooks:  Ein sehr interessanter Audiokommentar von US-Regisseur Mick Garris („The Stand„) und Ivo Scheloske, wahlweise mit deutschen Untertiteln, englischer Trailer (1:53 min), Bildergalerie (2:41 min), 20-seitiges Booklet mit einem fundierten Text von Uwe Sommerlad

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Asterix bei den Belgiern – Ultimative Edition

Das 24. Asterix-Album erschien 1979 in Frankreich und auch in Deutschland, hier erstmals direkt als Album, ohne Vorabdruck im mittlerweile eingestellten Heft MV Comics. Der am 5. November 1977 verstorbene René Goscinny konnte die Vollendung seiner letzten Asterix-Geschichte nicht mehr erleben. Auch ansonsten stand die Entstehungsgeschichte von „Asterix bei den Belgiern“ unter keinem guten Stern, denn der um seinen Freund Goscinny trauernde Uderzo wurde vom damaligen Verleger Dargaud per Gerichtsurteil gezwungen, das Album zu vollenden. Das von Uderzo danach im Alleingang realisierte Asterix-Album „Der große Graben“ erschien dann bei der neu gegründeten Les Editions Albert René.

Asterix bei den Belgiern

Dem Comic sind die negativen Begleitumstände jedoch nicht anzumerken. Der Aufhänger der Geschichte ist einmal mehr wieder äußerst originell. Julius Cäsar hat in seinem Buch über den gallischen Krieg die Belgier bzw. das Volk der Bellovaker als besonders tapfer bezeichnet. Im Comic nun lässt Goscinny den römischen Feldherren behaupten, dass „von allen gallischen Stämmen, die Belgier am tapfersten sind“. Das ist natürlich ein prima Vorwand um sich über das von allerlei Eifersüchteleien geprägte Verhältnis zwischen Franzosen und Belgiern lustig zu machen.

Asterix, Obelix und ihr Häuptling Majestix, der beweisen möchte, dass „er der mächtigste Gallierstamm ist“, brechen nach Belgien auf und fordern die dortigen Stämme zu einem Wettstreit heraus. Wer am meisten Römerlager zerstört hat gewonnen und Cäsar soll als Schiedsrichter fungieren. Dies artet natürlich in haufenweise Prügeleien aus, doch die Geschichte funktioniert nicht nur im Groben. Es gibt allerlei Spötteleien über die belgische Küche, sowie über die Konflikte zwischen Flamen und Wallonen. Ein Gedicht von Vicor Hugo über die Schlacht von Waterloo wird zitiert und ein Gemälde von Pieter Brueghel dem Älteren auf einer ganzen Seite nachgestellt. Die vielen Anspielungen erschließen sich dem deutschen Leser nur bedingt, doch die Übersetzerin Gudrun Penndorf macht auch hier wieder einen wahnsinnig guten Job.

Mit „Asterix bei den Belgiern“ liegen jetzt endlich alle wichtigen klassischen Asterix-Alben in der optimalen Form der großformatigen „Ultimativen Edition“ vor und das durchgehende Buchrückenmotiv mit dem gallischen Dorf ist komplett. Wenn es noch etwas dauert bis als „Ultimativen Edition“ auch noch „Das goldene Buch“ und „Gallien in Gefahr“ folgen, läßt sich dies gut verkraften.

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Robert Crumb: Mister Nostalgia

Dies ist, nach „Nausea“ und „Immer Ärger mit den Frauen„, der dritte Band, den Reprodukt von der thematisch gegliederten Robert-Crumb-Werkausgabe der französischen Édition Cornélius übernimmt. Obwohl Crumb seine ersten Erfolge in den Sechziger Jahren im Umfeld der Gegenkultur feierte, war er schon damals wenig an den gerade angesagten Strömungen interessiert. So gestaltete Crumb zwar das Cover für die Janis Joblin Platte „Cheap Thrills“ (genau genommen waren seine Comic-Motive zunächst für das Backcover vorgesehen), doch die Musik der Sängerin mochte er nicht sonderlich.

Robert Crumb: Mister Nostalgia

Stärker noch als für Comics interessiert Robert Crumb sich für die Musik der 20er und 30er Jahre sowie für alte Schellack-Platten. Die in diesen Band zum Abdruck kommenden Comics und Zeichnungen von Robert Crumb tragen dieser Vorliebe Rechnung. Sein sehr kontrastreich gezeichneter biographischer Comic über den Blues-Sänger Charley Patton gehört zu seinen kunstvollsten Arbeiten. Auch ansonsten zeigen die in diesem Buch enthaltenen Comics und Illustrationen, dass Crumb sehr viel mehr ist, als jemand, der seine sexuellen Vorlieben zur Schau stellt.

Robert Crumb: Mister NostalgiaEbenfalls enthalten ist der arg pessimistische, aber leider auch recht realistische Comic „Eine kurze Geschichte Amerikas„, der auf nur fünf Seiten zeigt, wie eine einst blühende Landschaft durch menschliche Behausungen im Laufe der Jahrhunderte immer hässlicher wird. Dies bring Robert Crumbs „Früher war vieles besser“-Philosophie, der dieser schön zusammengestellte Band gewidmet ist, sehr gut auf den Punkt.

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Skydoll

Noa ist eigentlich nur eine Puppe, die alle 33 Stunden aufgezogen werden muss und in einer Astro-Waschanlage arbeitet (dort aber wohl nicht nur reinigt). Doch ihr Schicksal steht im Zusammenhang mit der verschwundenen Päpstin Agape. Deren Schwester Ludowicka herrscht alleine und durch fingierte Wunder über den Planeten Papathea. Gemeinsam mit den Botschaftern Roy und Jahu reist Noa auf die Wasserwelt Aqua um mehr über ihre Vergangenheit und ihre Berufung zu erfahren.

Skydoll

Das ist schon ziemlich abgefahrenes Zeug was Alessandro Barbucci und Barbara Canepa (“Monster Allergy“, “W. I. T. C. H.“) hier zu Papier gebracht haben. Bei der Lektüre entsteht der Eindruck Walt Disney hätte die “Incal“-Serie von Moebius und Jodorowsky im Stile eines japanischen Animes verfilmt, allerdings ohne dabei sonderlich auf eine Jugendfreigabe zu achten. In liebevoll ausgestalteten Bildern wird eine wild ausufernde (aber noch nachvollziehbare) Geschichte voller religiöser Anspielungen erzählt und unaufdringlich mit sanfter Erotik abgeschmeckt.

Skydoll

Nachdem Carlsen die ersten drei Skydoll-Alben und den sehr empfehlenswerten mittlerweile vergriffenen Werkstattband „Doll´s Factory“ im Softcoverformat herausbrachte, hat sich Splitter der Reihe angenommen. Hier erscheint “Skydoll“ in einer schönen Hardcover-Edition. Die Serie ist wie ein Trip und wenn die Alben der Serie ausgelesen sind, entstehen schon beinahe Entzugserscheinungen.

Skydoll

Etwas Linderung bietet die ebenfalls bei Splitter erschienenen zwei Bände der Storysammlung „Skydoll Collection„. Vom vierten „Skydoll“-Band  „Sudra“ hat Splitter für besonders ungeduldige Comicfreunde zunächst eine limitierte schwarzweiße Edition herausgebracht.

Skydoll

Die reguläre Ausgabe von “Sudra” erfreut in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist die Comic-Erzählung diesmal etwas länger und zum anderen gibt es noch einen schön aufgemachten 9-seitigen Anhang. Dieser enthält Skizzen, aber auch Antworten. Bei einer Facebook-Aktion konnten Alessandro Barbucci und Barbara Canepa direkt befragt werden.

Skydoll

Einige der interessantesten Antworten kamen im Comic-Album zum Abdruck. So schreibt Barbucci, dass er als zunächst toleranter Atheist im Hinblick auf Religion im Laufe seiner Arbeit an “Skydoll“ “viel härter“ geworden sei und dieser mittlerweile “keinerlei positiven Aspekt mehr abgewinnen kann“. Barbara Canepa bietet einen Blick in die Zukunft und verrät, dass die Hauptgeschichte im fünften – wieder etwas umfangreicheren – Album zum Abschluss kommt, “Skydoll“ damit aber noch nicht unbedingt beendet ist.

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Die letzten Tage der Menschheit

Zwar hat Reinhard Pietsch in seiner Jugend „die üblichen Comics“ gelesen, doch erst als er „Zahra’s Paradise“ für den Knesebeck Verlag übersetzte, wurde ihm klar was für erzählerische Möglichkeiten das Medium Comic zu bieten hat. Dadurch kam er auf die Idee „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus zu adaptieren und als Comic umsetzten zu lassen.

Die letzten Tage der Menschheit

Karl Kraus schrieb sein Mammutwerk von 1915 bis 1922. Das aus 220 lose zusammenhängenden Szenen bestehende „nicht aufführbare Theaterstück“ entstand direkt unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs und ist eine Chronik des damals (und leider auch noch heute herrschenden) Wahnsinns. Direkte Eindrücke von den Kämpfen sucht der Leser vergebens. Kraus ist eher an den Hinterzimmern der Macht – aber auch an den Meinungen der Besserwisser an der Heimatfront – interessiert, denn „die Bomben fallen immer anderswo – das Leben geht scheinbar weiter wie gewohnt“.

Die letzten Tage der Menschheit

Mit dem äußerst agilen David Boller („AÏR – Der Aufstand„) fand Pietsch einen mehr als geeigneten Zeichner, der sowohl bereit war in der Historie zu recherchieren als auch darum zu kämpfen, dass der Comic nicht zu wortlastig wurde. In jenem schönen klaren Schwarzweiß-Stil, der schon seinen biographischen Comic „Ewiger Himmel“ zu einem großen Lesevergnügen machte, brachte David Boller „Die letzten Tage der Menschheit“ zu Papier. Die beim Münchner Utz Verlag erschienene Ausgabe verfügt darüber hinaus noch über ein umfangreiches Glossar und sei allen Freunden anspruchsvoller Comic-Literatur ans Herz gelegt.

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