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Asterix und der Kupferkessel – Ultimative Edition

Das 13. Asterix-Album ist die wohl schwächste Zusammenarbeit von René Goscinny und Albert Uderzo innerhalb ihrer Erfolgsserie. Als ich die Geschichte um den Kupferkessel als Jugendlicher las, kam ich mir etwas betrogen vor. Im Gegensatz zu den anderen Asterix-Comics wird hier kein richtiges Abenteuer mit vielen lustigen Momenten und einer großen Reise erzählt, sondern eine reine relativ unspannende Komödie, die lediglich in der direkten Nachbarschaft des kleinen uns gut bekannten Dorfes stattfindet.

Asterix und der Kupferkessel

Doch natürlich ist selbst eine schwache Asterix-Geschichte von Goscinny immer noch großartig. Manche der locker miteinander verknüpften Sketche in diesem Album gehören sogar zu den besten Momenten der ganzen Serie. Wenn Asterix und Obelix am Ende der Geschichte etwa auf einen Steuereintreiber von Julius Cäsar treffen und dieser Bürokrat sich nicht mit runden sondern durch eckige “Formular-Sprechblasen“ artikuliert, so ist das ein ebenso großartiges wie komisches Spiel mit den Möglichkeiten des Mediums Comic.

Asterix und der Kupferkessel - Ultimative Edition

Feinheiten wie diese auch in der Originalfassung mit Druckschrift gefüllten Sprechblasen kommen natürlich besser zum Ausdruck, wenn sie einen Kontrast zu den ansonsten handgeletterten Texten bilden. Schon wegen des Handletterings lohnt sich die Anschaffung der großformatigen Ulimativen Asterix Edition, bei der durch die neue Kolorierung die Zeichenkunst von Uderzo sehr viel besser zur Wirkung kommt.

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Asterix bei den Olympischen Spielen – Ultimative Edition

Anfang 1968 als im französischen Grenoble die Olympischen Winterspiele stattfanden schickten Goscinny und Uderzo alle männlichen Bewohner des wohlbekannten kleinen gallischen Dorfes auf eine sportliche Mission. Eigentlich durften an den Olympischen Spielen im antiken Athen nur Griechen und Römer teilnehmen. Doch da Cäsar den aufmüpfigen Galliern immer wieder erklärt hat, dass sie eigentlich ja Römer sind, können sie sich dank ihres Zaubertrankes ja ruhig ein paar Medaillen bzw. Lorbeerkränze abholen…

Asterix bei den Olympischen Spielen

Jene Pauschalreise mit der Galeere, die die gallischen Touristen selbst rudern müssen und auf der Piratenschiffe nur gegen Aufpreis versenkt werden dürfen, ist der Auftakt zu einem der schönsten Abenteuer von Asterix, Obelix und Co. Die unaufdringlich in die spannende Geschichte eingebaute Satire ist zeitlos. Bereits die antiken Griechen betrieben anscheinend Vetternwirtschaft (auch mit ihren Pferden) und fühlen sich den mächtigen aber plumpen Römern haushoch überlegen.

Asterix bei den Olympischen Spielen - Ultimative Edition

Nicht so ultimativ ist bei dieser neu geletterten und kolorierten großformatigen Ausgabe der “Ultimativen Asterix Edition“ neben der Abwesenheit von Bonusmaterial eigentlich nur das neue Cover. Dieses ist schon von einer älteren Ausgabe bekannt, die zum nicht wirklich gelungenen “Asterix bei den Olympischen Spielen“-Realfilm erschien und ein Rückschritt gegenüber Uderzo sehr schönen originalen Titelbild dieses Highlights der Serie.

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Asterix und der Arvernerschild – Ultimative Edition

Das elfte Album der Erfolgsserie startete mit nahezu genau dem selben Bild, das acht Jahre zuvor als zweites Panel war im Debütalbum “Asterix der Gallier“ zu sehen war. Goscinny und Uderzo zeigen hier noch einmal wie der bullige Krieger Vercingetorix dem eher schmächtigen Cäsar seine Waffen mit voller Kraft zu Füßen warf. Diesmal wird noch stärker hervorgehoben wie stark der römische Feldherr zu leiden hatte unter dem Gewicht von Schwert, Helm, Speeren sowie dem legendären Arvernerschild.

Asterix und der Avernerschild

René Goscinny benutzt diesen ironisierten historischen Moment als Aufhänger für eine seiner schönsten Asterix-Geschichten. Er erzählt davon, wie sich der Gallier-Chef Majestix auf eine vom Druiden Miraculix verschriebene Kur zum Abspecken begibt. Dabei wird er von Asterix und Obelix als Eskorte begleitet. Die beiden Kumpels sehen jedoch keinen Anlass dazu ihren Wildschweinkonsum einzuschränken, was beim auf Diät gesetzten Majestix natürlich Neidgefühle weckt. Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um das Arvernerschild von Vercingetorix, das Cäsar dringend für einen Triumphzug benötigt um zu zeigen, dass er tatsächlich über GANZ Gallien herrscht. Doch er hat seine Rechnung ohne Asterix und Obelix gemacht…

Asterix und der Arvernerschild - Ultimative Edition

Trotz der guten Bearbeitung des Comicmaterial mit Neukolorierung und schönem am Original orientierten Lettering ist es einmal mehr sehr bedauerlich, dass bei bei der großformatigen Ultimativen Asterix Edition nach den ersten Ausgaben auf die Beigabe von Bonusmaterial verzichtet wurde. Wie ältere Asterix-Editionen belegen, gäbe es davon einiges, wie etwa eine ganzseitige Comicseite aus dem Comicmagazin Pilote, die sehr originell Werbung für “Asterix und der Arvernerschild“ macht. Die Kurzgeschichte erzählt davon wie ein kleines Männchen vor einer riesigen mit Plakaten, die Asterix und Obelix als Werbefiguren einsetzten, vollgeklebten Wand einen winzigen Handzettel findet, der die Mitteilung enhält, dass ein neues Asterix-Album erschienen ist, und sofort zum Kiosk rennt um dieses zu kaufen. Recht hübsch wird hier gezeigt, dass es Ende der Sechzigen trotz der selbst von Goscinny und Uderzo als beängstigend empfundenen übergroßen Präsenz der Gallier als Werbefiguren doch die Comics sind, die wirklich zählen.

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Asterix als Legionär – Ultimative Edition

1966 in Pilote veröffentlichte Geschichte “Asterix als Legionär“ erschien bei uns (nach Vorabdruck in MV) erst 1971, aber dann in Millionenauflage! Das Album dürfte das gelungenste der an Höhepunkten nicht eben armen Serie sein. Schon der Auftakt mit dem hoffnungslos verliebten Obelix ist unvergesslich. Dem schüchternen Hinkelstein-Lieferanten bricht das (sprechblasenförmige) Herz als er erfährt, dass die von ihm angebetete Falbala bereits vergeben ist.

Asterix als Legionär

Aber trotzdem setzt Obelix alles dran um Falbalas Verlobten Tragicomix aus den Klauen der römischen Armee zu befreien. Um auch so schnell wie möglich nach Afrika verschifft zu werden, mustern er und sein Kumpel Asterix bei der 1. Legion, 3. Kohorte, 2. Manipel, 1. Zenturie an. Was in dieser außerdem noch aus dem Griechen Militaros, dem Briten Eftax, dem Belgier Mannekenpix, dem Goten Kriegmichnich und dem Ägypter Tennisplatzis bestehenden Truppe abgeht ist Comicgeschichte. Mit jedem dieser Charaktere konnten Goscinny und Uderzo sich über nationale Eigenarten lustig machen. Genial ist der Einfall die Figuren in verschiedenen Schrifttypen (gotisch = Fraktur, ägyptisch = hieroglyphische Bilderrätsel) sprechen zu lassen und den genervten Ausbilder Hotelterminus von einem Dolmetscher abhängig zu machen.

Asterix als Legionär - Ultimative Edition

Goscinny gelang hier eine ebenso spannende wie lustige Geschichte voller witziger Anspielungen. Uderzo lässt ganz selbstverständlich die wunderschöne Falbala und den an seinen Fliegerhelden Michel Tanguy erinnernden eher realistisch gezeichneten Tragicomix neben den knollennäsigen Galliern auftreten. Auch ansonsten ist er ganz auf der Höhe seiner detailfreudigen Zeichenkunst, was im Großformat der Ultimativen Edition mit sorgsamer Neukolorierung und Handlettering besonders gut zur Geltung kommt.

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Asterix und die Normannen – Ultimative Edition

Ob es so schrecklich sinnvoll ist als Cover für die Ultimative Edition dieses Klassiker von Uderzo und Goscinny jenes Titelbild zu verwenden, das für eine Neuauflage des Albums entstand, die 2006 zum gar nicht einmal so schlechten Zeichentrickfilm “Asterix und die Wikinger“ erschien, sei einmal dahingestellt. Auch das Fehlen jeglichen Bonusmaterials (abgesehen von der Weltkarte mit den internationalen Ausgaben) will nicht so richtig begeistern.

Asterix und die Normannen

Doch am Inhalt gibt es nichts zu meckern. Die Story um das stolze Volk der Normannen, das nach Gallien auszog um das Fürchten zu lernen, weil Angst ja Flügel macht, ist eine der originellsten Geschichten aus der Feder des genialen René Goscinny. Unvergesslich sind nicht nur die ebenso tumben wie kräftigen blonden Nordmänner mit ihrem Anführer Olaf Maulaf auch Grautvornix, der ebenso progressive wie schreckhafte Neffe von Majestix ist ein unvergesslicher Gaststar.

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Auf die Gefahr mich zu wiederholen: Im Großformat der Ultimativen Edition mit Handlettering, sorgsamer Neukolorierung und guten Druck macht die Wiederbegegnung mit einem Höhepunkt der Asterix-Serie noch mal so viel Spaß!

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Asterix bei den Briten – Ultimative Edition

Auch ganz Britannien ist von Cäsars römischen Armeen besetzt, bis auf ein kleines Dorf. Teefax, einer der Bewohner, reist nach Gallien um seinen Vetter Asterix um Hilfe zu bitten. Dieser lässt den Druiden ein Fass Zaubertrank ansetzen und macht sich gemeinsam mit Obelix auf um den Römern in Britannien eins auszuwischen. Die weiteren Erlebnisse gestalten sich ebenso spannend (das Zaubertrank-Fass gerät nahezu unauffindbar zwischen eine Unmenge von Wein-Fässern) wie amüsant (die Gallier treffen u. a. auf die Vorläufer von Beatles und roten Doppeldecker- Bussen).

Asterix bei den Briten - Ultimative Edition

Asterix bei den Briten“ erschien 1966 in Frankreich nach einer Vorveröffentlichung im Comicmagazin Pilote. Es war zudem das einzige Album der Serie, das dank seiner sehr dichten gagreichen Handlung nahezu unverändert verfilmt werden konnte. Der 1986 entstandene gleichnamige Zeichentrickfilm wurde nicht durch Musical-Einlagen (wie in der Verfilmung von “Asterix und Kleopatra“) oder eine Lovestory mit im Album gar nicht vorkommenden Figuren (“Asterix und die Normannen“, “Asterix bei den Olympischen Spielen“) gestreckt und ist somit Goscinny/Uderzo pur.

Asterix bei den Briten - Ultimative Edition

In Zwergenschritten nähert sich die “Ultimative Asterix Edition“ ihrer Vollendung. Die ersten Bände der Ausgabe sind schon nahezu vergriffen und werden nicht mehr nachgedruckt. Wer mit der – in den aktuellen Ausgaben leider auf jegliches “Bonusmaterial“ (abgesehen von der albernen Weltkarte mit nahezu identischen internationalen Covern) verzichtende aber ansonsten – optimalen großformatigen Asterix– Gesamtausgabe und mit dem schönen Rückenmotiv vom gallischen Dorf sein Regal verschönern möchte, sollte sich sputen.

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Asterix: Der Kampf der Häuptlinge – Ultimative Edition

Da die widerspenstigen Bewohner jenes kleinen gallischen Dorfes nicht mit herkömmlichen militärischen Mitteln zu schlagen sind, versuchen es die römischen Besatzer mit Hinterlist. Sie wollen den Druiden Miraculix entführen, damit er nicht weiter den unbesiegbar machenden Zaubertrank für die Dörfler brauen kann. Dieser Plan schlägt zwar fehl, doch versehentlich begräbt dabei einer von Obelix´Hinkelsteinen den Druiden unter sich, was dazu führt, dass dieser sein Gedächtnis verliert und keinen Zaubertrank mehr brauen kann…

Asterix Kampf der Häuptlinge

Bei diesem siebten Asterix-Abenteuer (das bei uns als viertes Album erschien) waren René Goscinny und Albert Uderzo 1964 völlig auf der Höhe ihrer Kunst. Unvergesslich bleiben die beiden durchgeknallten sich mit “Mein Herr!“ anredenden Druiden, die die irrsten Tränke brauen, oder der fliegende Römer, den eine Eule in ihr Herz geschlossen hat. Einzig die Mitglieder der Dorfgemeinschaft sind noch nicht so markant durchgestaltet wie in den späteren Geschichten. So sieht die Frau vom Chef Majestix noch nicht wie Gutemine aus, doch dafür hat am Ende Methusalix seinen ersten Auftritt.

Asterix: Der Kampf der Häuptlinge - Ultimative Edition

Nachdem bereits das von Uderzo im Alleingang erstellte Spätwerk komplett innerhalb der Ultimativen Edition vorliegt, folgen endlich auch die sehr viel besseren von Goscinny getexteten Geschichten. Dank des größeren Formats, der neuen Colorierung, des am Original orientierten Letterings und der guten Druckqualität macht die Lektüre von “Der Kampf der Häuptlinge“ noch mal soviel Spaß. Leider gibt es – abgesehen von der eher unsinnigen Weltkarte mit den klitzeklein reproduzierten internationalen Asterix-Covern – keinerlei Bonusmaterial, nicht einmal jene Comicseite auf der Majestix eine Pressekonferenz gibt und ankündigt, dass er in “Der Kampf der Häuptlinge“ eine “besonders getragende Rolle“ spielen wird.

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Asterix und Kleopatra – Ultimative Edition

Eine arrogante Bemerkung von Julius Cäsar führt dazu, dass die Königin Kleopatra einen gewaltigen Palast beim Architekten Numerobis in Auftrag gibt. Dieser soll das prunkvolle Gebäude in nur drei Monaten errichten um zu beweisen, dass das Volk der Ägypter immer noch zu Großtaten fähig ist. Doch auch Numerobis hat da so seine Zweifel und daher holt er sich die zur Verstärkung die Gallier Asterix, Obelix und Miraculix…

Asterix und Kleopatra

1963 erschien – zunächst im Magazin Pilote und danach als sechster Band der Reihe – die Geschichte Asterix und Kleopatra, die ganz sicher vom ein Jahr zuvor entstandenen Monumentalfilm mit Liz Taylor als ägyptische Monarchin beeinflusst wurde. Den gewaltigen Aufwand des Kinofilms parodierten Goscinny und Uderzo bereits auf dem ursprünglichen Cover wo sie aufzählten, wie viel Material (“14 Liter Tusche, 30 Pinsel, (…), 2 Schreibmaschinen und 67 Liter Bier“) sie zur Herstellung des Albums benötigten.

Asterix und Kleopatra - Ultimative Edition

Innerhalb der unchronologischen deutschen Asterix-Comicreihe erschien der Band an zweiter Stelle, was daran liegen kann, dass in den Kinos 1967 Asterix der Gallier und ein Jahr später Asterix und Kleopatra gezeigt wurden. Bemerkenswerterweise ist Asterix und Kleopatra der einzige Comic der Serie, der gleich zweimal (und beide Male erstaunlich werkgetreu) verfilmt wurde. Auch dies zeigt wie sorgfältig Goscinny seine Geschichte aufgebaut hat, die bei aller Komik auch sehr spannend ist. Die monumentalen Zeichnungen von Uderzo kommen in der neu kolorierten Ultimativen Edition besonders gut zur Geltung.

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Asterix: Tour de France – Ultimative Edition

Der römische Generalinspekteur Lucius Nichtsalsverdrus macht seinem Namen alle Ehre. Er befehlt den unwilligen Legionäre des Lagers Kleinbonum ein weiteres Mal das unbeugsame gallische Dörfchen anzugreifen. Nachdem dies zu nichts – außer ein paar Beulen – führt, lässt der Römer eine Palisade rund um das Dorf errichten. Dies animiert Asterix zu einer Wette. Er will als Beweis dafür, dass sich ein Gallier durch nichts aufhalten lässt, mit Obelix quer durchs Land reisen und als Beweis Spezialitäten der jeweiligen Regionen mitbringen.

Asterix Tour de France

Ihr 1963 erschienendes fünftes Abenteuer führt Asterix und Obelix nach Rotamagus (Rouen), Lutetia (Paris), Camaracum (Cambrai), Durocortorum (Reims), Divodurum (Metz), Lugdunum (Lyon), Nicae (Nizza), Massilia (Marseille), Tolosa (Toulouse), Aginum (Agen), Burdigala (Bourdeaux) und Gesocribate (Le Conquet). Diese Reiseroute ist angelehnt an den Streckenverlauf des berühmten Radrennens.

Asterix: Tour de France - Ultimative Edition

In Lutetia schließt sich unseren Helden erstmals eine Figur an, die künftig in keinem Asterix-Album fehlen soll. Vor einer Metzgerei wartet ein kleiner weißer Hund, der von da an ganz selbstverständlich Asterix und Obelix auf ihrer abenteuerlichen Reise folgt. Erst zum Ende des Abenteuer – kurz vor dem großen Festmahl – nimmt Obelix das Hündchen wahr und erst im nächsten Album “Asterix und Kleopatra“ erhielt es seinen Namen Idefix.

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Asterix als Gladiator – Ultimative Edition

Eigentlich ist es ja ganz erfreulich, dass ein römischer Präfekt ausgerechnet den schwächlichen Troubadix entführen ließ, um ein Geschenk für den großen Cäsar in Rom zu haben. Doch so schön die nicht durch “musikalische“ Darbietungen des Barden (und daraus resultierende “Nein, Du wirst nicht singen!“-Rufe) gestörte Ruhe im gallischen Dorf auch ist, diese Beleidigung darf nicht ungestraft bleiben. Daher brechen Asterix und Obelix nach Rom auf…

Asterix als Gladiator - Ultimative Edition

Spätestens mit ihrem vierten Album “Asterix als Gladiator“, das erstmals 192 in “Pilote“ erschien, haben René Goscinny und Albert Uderzo genau die richtige Mischung aus abenteuerlicher Geschichte und humorvollen Einlagen gefunden, die die Serie zu einem Welterfolg werden ließ. Während die gallische Dorfgemeinschaft sich langsam zu einem Haufen liebenswerter Querköpfe (erstmals ist Methusalix zu sehen) entwickelt, sorgen auch die ersten Begegnungen mit den Piraten (eine nette Hommage an die Comicserie “Barbe Rouge / Der rote Kosar“) für Heiterkeit.

Asterix als Gladiator - Ultimative Edition

Wirklich ultimativ wäre die “Ultimative Edition“ von “Asterix als Gladiator“, wenn auch noch Horst Berners redaktionelle Seiten aus der alten Gesamtausgabe enthalten wären (die Weltkarte mit den klitzekleinen Covern von allen Asterix-Ausgaben könnte stattdessen ruhig wegfallen). Doch ansonsten ist das erneute Lesen dieses Klassikers in dieser Form durchaus ultimativ. Dank der neuen Kolorierung, des Großformats und des schönen Letterings kommen Uderzos Zeichenkunst und Goscinnys meisterliches Storytelling noch besser zur Geltung.

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