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Asterix: Der Papyrus des Cäsar

Vor zwei Jahre weckte das neue Team – der Autor Jean-Yves Ferry (Die Rückkehr aufs Land) und der in Kalifornien lebende Zeichner Didier Conrad (Marsu Kids) – mit Asterix bei den Pikten Hoffnung darauf, dass die Traditionsserie doch in Würde fortgeführt werden könnte. In dieser Hinsicht ist auch der zweite Band von Ferry und Conrad alles andere als eine Enttäuschung. Zwar zünden die Gags nicht ganz so knallig wie bei René Goscinny und die Frau des Dorfältesten Methusalix ist längst nicht so attraktiv, wie einst in Albert Uderzos Zeichnungen.

Asterix: Der Papyrus des Cäsar

Doch ansonsten ist so ziemlich alles beim Alten. Die Geschichte lässt dem lieb gewonnenen Asterix-Ensemble viel Spielraum, hat einen originellen Aufhänger und sogar eine wirklich lustige Schlusspointe. In Der Papyrus des Cäsar wird erklärt, warum zwar im Comic aber nicht in der offiziellen Geschichtsschreibung überliefert wurde, dass es dem römischen Imperator nicht gelang ganz Gallien zu besetzen. Eigentlich wollte Cäsar in seinem Bestseller Kommentare zum gallischen Krieg wahrheitsgemäß über seine Erfahrungen mit den widerspenstigen Bewohnern eines kleines Dörfchens in Armorica berichten. Er hatte auch schon alles zu Papyrus gebracht, doch sein Berater Rufus Syndicus empfahl, die entsprechenden Passagen einfach wegzulassen. Dieses brisante Material geriet jedoch in den Besitz des Aktivisten Polemix, der zum gallischen Dorf aufbricht…

Asterix: Der Papyrus des Cäsar

Wer hier nun satirische Anspielungen auf WikiLeaks oder Edward Snowden erwartet, dürfte etwas enttäuscht sein, auch wenn Polemix über gewisse Ähnlichkeiten zu Julian Assange verfügt. Doch in einer anderen Hinsicht ist Der Papyrus des Cäsar bemerkenswert, denn bei den in Cäsars Kommentaren zum gallischen Krieg unterschlagenen Kapiteln handelt es sich um die Inhalte der Comic-Alben Tour de France, Asterix und der Avernerschild, Asterix in Spanien, Streit um Asterix, Die Trabantenstadt und Asterix auf Korsika. Die von Uderzo nach Goscinnys Tod im Alleingang erzählten Geschichten, wie Der Sohn des Asterix, Obelix auf Kreuzfahrt, Asterix und Latraviata oder gar Gallien in Gefahr finden hier keine Berücksichtigung, auch wenn Julius Cäsar darin oftmals eine große Rolle spielte. Dies könnte als Indiz darauf gedeutet werden, dass sich Uderzo tatsächlich von Asterix zurückgezogen hat und dem neuen Team völlige Freiheit lässt. Es darf sich somit durchaus auf das nächste Album gefreut werden, denn Gallien ist nicht mehr in Gefahr.

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Tag X

Die von Panini unter dem Titel “Tag X” veröffentlichte französische Serie “Jour J“ beschäftigt sich in abgeschlossenen Geschichten mit verschiedenen alternativen Realitäten, die hätten eintreten können, wenn die Geschichte einen anderen Verlauf genommen hätte. In den beiden ersten in Deutsch erschienenen Alben spielt John F. Kennedy eine wichtige Rolle.

Tag X: Bd. 1: Wer ermordete den Präsidenten?

Genau genommen spielt er im “Tag X”-Comic “Wer ermordete den Präsidenten?“ keine wichtige Rolle, sondern hier verlor er 1960 die Wahl und Richard Nixon wurde dadurch schon neun Jahre früher US-Präsident. Diesem gelang es zu erreichen, dass er – entgegen der US-amerikanischen Verfassung – auch noch eine dritte Amtszeit absolvierte und daher 1973 immer noch im Amt war. Am 22. November dieses Jahres wurde Nixon schließlich in Dallas Opfer eines Attentats.

Tag X: Bd. 1: Wer ermordete den Präsidenten?

Die Schüsse feuerte ein gewisser Chris French ab, ein in Straßburg geborener Elsässer, dessen Vater Mitglied der SS war und nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA übersiedelte. “Wer ermordete den Präsidenten?“ erzählt in erster Linie die Geschichte von Chris French und liefert gelegentlich kleine Informationen zur alternativ verlaufenden Weltgeschichte.

Tag X: Bd. 2: Die Kennedy-Gang

Das ebenfalls von Jean-Pierre Pécau, Fred Duval und Fred Blanchard getextete Album “Die Kennedy-Gang“ spielt in einem Paralleluniversum, dass sich schon sehr viel stärker von unserer Welt unterscheidet als die alternative Realität in “Wer ermordete den Präsidenten?“ Dies liegt daran, dass in dieser Erzählung der Zeitpunkt, ab dem die irdische Geschichte anders verlief, bereits 200 Jahre zurück liegt. Großbritannien verlor den Franzosen-und-Indianer-Krieg, wodurch New Orleans zu Frankreich gehört und sich dort im Jahre 1947 eine Freiheitsstatue befindet, die eine Dame mit Jakobinermütze darstellt. Vor dem Hintergrund dieser Welt erleben die Brüder Joe und Jack Kennedy bunt schillernde Abenteuer mit Alkoholschmugglern, Filmstars und Gangsterbossen.

Tag X: Bd. 2: Die Kennedy-Gang

In Frankreich liegen von “Jour J“ bereits 22 Alben vor und in längst nicht jedem geht es um die USA und die Kennedys. Panini hat sich entschieden die Serie in Deutschland mit den Bänden 5 und 10 zu starten, da diese der auch bei uns recht populäre aus Neuseeland stammende Zeichner Colin Wilson (“Blueberry“, “Tex – Der letzte Rebell“) zu Papier brachte. “Tag X“ ist keine action-reiche Abenteuer-Kost sondern regt durch eine manchmal etwas schwergängige Erzählweise und den Mangel an Fußnoten zum Nachdenken oder auch zu eigenen Recherchen an.

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ElfQuest – Abenteuer in der Elfenwelt

Fast genauso interessant wie die nahezu unendliche Fantasy-Geschichte des auf Wölfen reitenden und in Feindschaft mit Steinzeit-Menschen lebenden Elfenvolks ist die Story hinter den Stories. Richard Pini lernte seine Wendy durch die Leserbriefseite von Marvels “Silver Surfer“-Comics kennen. Man schrieb sich, telefonierte und heiratete. Zunächst wollten die Beiden Comics herausbringen, die auf Ralph Bakshis Zeichentrickfilm “Die Welt in 20 Millionen Jahren“ basieren. Die Pinis entschieden sich dann jedoch für eine eigene Serie, die von Wendy gezeichnet und von ihr gemeinsam mit Richard konzipiert wurde.

ElfQuest - Abenteuer in der Elfenwelt

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten erreichten die in den USA seit 1978 zunächst in Schwarzweiß und im Selbstverlag später dann bei Marvel und DC erscheinenden “ElfQuest“-Hefte schon bald eine Auflage von über 100.000 Exemplaren. Bei uns brachte ab 1984 der Bastei Verlag die Fantasy-Reihe in Farbe unter dem Titel “Abenteuer in der Elfenwelt“ an die Kioske. Parallel zu den Bastei-Comics erschien bei Goldmann auch eine sehr empfehlenswerte Romanversion in der der Auftakt des Epos nacherzählt wird. Gerade dieser Teil in dem geschildert wird wie der etwas rustikale Wolfsreiter Schnitter langsam das Herz der feinfühligen Leetah erobert, ist eine der schönsten Liebesgeschichten überhaupt.

ElfQuest - Abenteuer in der Elfenwelt

Ab 1997 veröffentlichte Carlsen die Serie erneut chronologisch aber ergänzt um einige später entstandene Seiten und gelegentliche redaktionelle Beiträge. Während Carlsen die Serie teilweise extra für die deutsche Ausgabe kolorierte, wird die neue bei Popcom (gehört zu Tokyopop) erscheinende Gesamtausgabe in schwarzweiß veröffentlicht. Im ersten Band ist im sehr informativen Vorwort von Andreas C. Knigge ist zu erfahren, dass Wendy Pini die schwarzweiße Ur-Version ihrer Comics bevorzugt, zumal Mangas eine sehr wichtige Inspirationsquelle für “ElfQuest“ waren. Die deutsche Popcom-Ausgabe erfolgt in voluminösen Hardcover-Bänden mit mehr als 300 Seiten und im Anhang sind die farbigen Titelillustrationen der deutschen Bastei-Ausgabe abgedruckt.

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The Bronze Age of DC Comics

Große Freude kam auf, als zu erfahren war, dass der Taschen Verlag seinem riesigen Prachtband “75 Jahre DC Comics: The Art of Modern Mythmaking“ nicht – wie sonst oft üblich – eine kleinformatigere preiswerte Softcover-Ausgabe folgen ließ. Mit “The Golden Age of DC Comic” und “The Silver Age of DC Comic” wurde eine fünfbändige DC-Enzyklopädie gestartet, die sich noch ausführlicher mit jenem Comic-Verlag beschäftigt, der durch Helden wie Superman oder Batman das Comicheft salonfähig machte.

The Bronze Age of DC Comics

Auch der dritte Band “The Bronze Age of DC Comics“ ist zwar dünner und kleiner (aber auch sehr viel billiger) als “75 Jahre DC Comics“, erscheint aber auch in deutscher Sprache. Die Anschaffung dieses Buchs lohnt sich, denn der auch lange aktiv bei DC tätige Autor Paul Levitz überarbeitete seinen Text und interviewte für diesen Band (leider nur recht kurz) den einflussreichen Texter Denny O´Neil. Auch die Bebilderung wurde stark ergänzt, wobei noch etwas stärker auf die Kino- und TV-Auftritte der Superhelden eingegangen werden konnte.

The Bronze Age of DC ComicsEine bewusst trashige TV-Serie mit Adam West machte Batman Ende der Sechziger Jahre zum Millionen-Seller und DC fit für das 1970 beginnende “Bronze Age“. Hier war der Verlag mit einer von Denny O´Neil getexteten und von Neal Adams gezeichneten Serie in der Green Lantern und Green Arrow nicht nur mit Rassenhass und Drogenmissbrauch konfrontiert – sondern auch in ihrer Heldenfunktion hinterfragt wurden – voll auf der Höhe der Zeit. Auch Batman wurde von O´Neil und Adams wieder auf Vordermann gebracht. Das Duo verwandelte den poppigen TV-Heroen in eine als Mitternachtsdetektiv tätige ernstzunehmende Figur, die Frank Millers “The Dark Knight Returns“ und „Batman: Year One“ erst möglich machte. Auch “Wonder Woman“ war dank einer erfolgreichen TV-Serie mit Lynda Carter in den Siebziger Jahren so erfolgreich wie davor und danach nie wieder.

The Bronze Age of DC Comics

Doch in erster Linie gehörte DCs von 1970 bis 1984 andauernde Bronzezeit dem Mann aus Stahl. Superman traf 1976 als erster DC-Held auf einen Marvel-Kollegen, in diesem Falle war es Spider-Man, erst danach sollte Batman gegen den Hulk antreten. Ein Jahr später  – betreut von Denny O´Neil und Neil Adams – trat dann  Superman gegen Muhammad Ali an, bevor er schließlich der Held einer sehr erfolgreich gestarteten Reihe von Kinofilmen wurde. Nicht zustande kam leid ein Superman-Themenpark im Stile von Disneyland, doch das Buch enthält faszinierende Entwurfszeichnungen zu diesem Projekt.

The Bronze Age of DC Comics

Im Zentrum stehen jedoch die Comics. Daher würdigt Paul Levitz Kollegen wie u. a. den im Bereich der DC-Kriegs-Comics arbeitenden Autor Robert Kanigher, den später als Leiter einer Zeichenschule tätigen Joe Kubert, Bernie Wrightson der mit Swamp Thing den Horror ins DC-Universum brachte oder die in den Siebziger Jahren auch für DC tätige Marvel-Legende Jack Kirby. Dieses prachtvoll gestaltete Buch weckt große Vorfreude auf die zwei noch ausstehenden DC-Bände zum Dark- und zum Modern-Age!

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Superman vs. Muhammad Ali

Der Boxpromoter Don King setzte Muhammad Ali bereits bei dessen Kämpfen gegen George Foreman in Zaire (Rumble in the Jungle) und Joe Frazier auf den Philippinen (Thrilla in Manila) bestens in Szene. Als er vom Erfolg eines großformatigen Comics erfuhr in dem DCs Superman gegen Marvels Spider-Man antrat (bevor beide gemeinsam die Schurken Lex Luthor und Doctor Octopus bekämpften), kam er auf die Idee Ali gegen den Stählernen in den Ring zu schicken.

Superman vs. Muhammad Ali
Cover der Panini-Ausgabe

Bei DC rannte King mit dieser Idee offene Türen ein, zumal Superman in Comicheften bereits Präsident Kennedy oder Jerry Lewis getroffen hatte und gegen den Wrestler Antonino Rocca angetreten war. Auch Muhammad Ali war begeistert und – bescheiden wie er ist – stellte er die Bedingung, dass er er in der Comic-Geschichte nur mitwirkt, wenn er Superman besiegen würde. Die Aufgabe aus dieser eher hirnrissigen Grundidee einen packenden Comic zu machen landete beim Team Denny O’ Neil und Neal Adams, denen es Anfang der Siebziger Jahre gelang soziale Botschaften in ihre Geschichten um Green Lantern und Green Arrow zu packen.

Superman vs. Muhammad Ali

Dem Autoren O’ Neil, der nach einer Weile als Texter vom Zeichner Adams abgelöst wurde, gelang das Wunder eine erstaunlich unblöde spannende Geschichte zu erzählen. Diese handelte nicht nur von einem Boxkampf zwischen Ali und Superman vor dem Hintergrund einer außerirdischen Bedrohung, sondern spielte ganz offensichtlich in einer Welt in der die Gleichberechtigung aller Menschen noch lange nicht vollzogen ist.

Superman vs. Muhammad Ali

Den “Realismus“ der Geschichte unterstrich ein sich über Vorder- und Rückseite ziehendes monumentales Cover, das Ali und Superman bei ihrem Boxkampf vor einem höchst prominenten Publikum zeigte. Rund um den Ring verteilt waren als Zuschauer neben DC-Charakteren und Comiczeichnern auch Promis wie Andy Warhol, Woody Allen oder Frank Sinatra zu sehen, deren Zustimmung von DC einzeln eingeholt werden musste.

Superman vs. Muhammad Ali
Neal Adams

Ehapa brachte den Band bereits 1978 heraus. Die Kolorierung war damals nicht besonders und auch die Reproduktion der Seiten ließ zu wünschen übrig. Panini legt diesen wahrhaft monumentalen Comic als großformatige Hardcover-Edition zum fairen Preis vor. Im Gegensatz zur US-Ausgabe (dort gibt es Bonusmaterial nur im Anhang einer kleinformatigen Edition) enthält der unter der Aufsicht von Neal Adams überarbeitete und neukolorierte Band auch noch einige Seiten mit Skizzen. Neal Adams hält Superman vs. Muhammad Ali für den besten Comic aller Zeiten, ein Stück sehr lebendige Comic-Geschichte ist er auf alle Fälle.

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Derib: Buddy Longway

1974 startet der Schweizer Claude de Ribaupierre alias Derib (Yakari, Go West!) seine Serie Buddy Longway. Die Titelfigur ist ein Trapper, der sich in die Indianerin Chinook verliebt und mit ihr eine Familie gründet, allen Widerständen zum Trotz (und lange vor dem Kinofilm Der mit dem Wolf tanzt). In insgesamt 20 Bänden wird vom Überwinden von Vorurteilen erzählt, aber auch die Schönheit der Natur gefeiert. Derib, der noch nie die USA bereist hat, diente dabei seine Schweizer Heimat als Vorlage für seine Bilder vom Wilden Westen.

Derib: Buddy Longway

Zeichnerisch wandelte sich der Comic vom Semi-Funny zur realistisch gezeichneten Abenteuerserie. Bei uns startete Buddy Longway 1976 im Gimmick-Magazin YPS, in den achtziger Jahren brachte Carlsen die ersten sechs Alben der Serie heraus. In den neunziger Jahren ging es zunächst bei Feest und dann bei Kult Editionen weiter bis kurz vor der Zielgerade, also bis hin zum vorletzten 19. Band. Der Finix Verlag brachte schließlich 2010 das letzte Album Legende in einem schönen Hardcover-Band mit umfangreichen Bonusmaterial heraus.

Budy Longway
© Derib / Egmont Comic Collection

Doch jetzt ist es endlich möglich den kompletten Buddy Longway in einer ansprechend aufgemachten Gesamtausgabe zu lesen. Dies ist um so erfreulicher, da es kaum eine andere klassische Comicserie gibt, die es wert ist in dicken Sammelbänden (die jeweils 4 Alben enthalten) neu aufgelegt zu werden. Die immer wieder das klassische Seitenaufteilung des frankobelgischen Comics sprengenden Seitenlayouts von Derib beeindrucken immer wieder (und immer noch!), ohne dabei wie das angeberische Experiment eines egomanischen Zeichners zu wirken. Die Bilder, so gelungen sie auch sind, werden immer der Geschichte untergeordnet und diese ist es auch wirklich wert erzählt zu werden.

Buddy Longway
© Derib / Egmont Comic Collection

Ohne jede Prüderie (aber auch ohne jeglichen Voyeurismus) lässt Derib den Leser daran teilhaben, wie Buddy und Chinook erstmals miteinander schlafen. Wir sind dabei, wenn ihr Sohn Jeremiah heranwächst und mit seinem Vater auf die Jagd geht. Ohne das Klischee vom edlen Wilden überzustrapazieren, wird in Buddy Longway ganz unaufdringlich davon erzählt, wie die “Zivilisation“ des weißen Mannes den im Einklang mit der Wildnis lebenden Menschen nur sehr selten wirklichen Fortschritt bringt.

Buddy Longway
© Derib / Egmont Comic Collection

Auch in Sachen Bonusmaterial bereitet Egmonts Gesamtausgabe  Comicfreunden viel Freude. Derib himself erzählt auf reich mit Skizzen bebilderten Seiten von den Anfängen der Serie. Cosey (Auf der Suche nach Peter Pan), der ehemalige Lehrling bzw. Meisterschüler von Derib, der danach selbst ein brillanter Comicerzähler wurde, berichtet von der gemeinsamen Zeit und auch die deutsche Veröffentlichungsgeschichte von Buddy Longway wird dokumentiert.

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Batman: Year One

1987 kurz nachdem Comic-Meilenstein “The Dark Knight Returns“ erschien, folgte eine weiterer Batman-Klassiker aus der Feder von Frank Miller. Bei “Batman: Year One“ stammen die Zeichnungen jedoch nicht von Miller, sondern von David Mazzucchelli. Mit diesem arbeitete Miller bereits ein Jahr zuvor bei der fast ebenso eindrucksvollen Marvel-Story “Daredevil: Born Again“ zusammen.

Batman: Year One
© DC / Warner Bros. Entertainment

“Batman: Year One“ stand immer etwas im Schatten von “The Dark Knight Returns“ und Mazzucchellis grobe Zeichnungen beeindrucken im Gegensatz zu den effektvollen Bildern von “The Dark Knight Returns“ erst auf den zweiten Blick. Die Geschichte jedoch wurde zur Grundlage von Christopher Nolans “Dark Knight“-Trilogie und beeinflusste auch die TV-Serie “Gotham“.

Batman: Year One
© DC / Warner Bros. Entertainment

Miller erzählt davon, wie der 25-jährige Bruce Wayne nach 12 Jahren in seine Heimatstadt Gotham City zurückkehrt und sich fit macht für seine Tätigkeit als maskierter Rächer. Dabei erlebt er zunächst einige Rückschläge, bevor er schließlich langsam seinen Stil findet. Die Hauptfigur der Geschichte ist jedoch der Polizist Jim Gordon, der mit seiner Frau Barbara aus Chicago nach Gotham zieht. Gordon tritt seinen neuen Job beim Gotham City Police Department an und wird dort mit bei Kollegen und Vorgesetzten mit Korruption konfrontiert.

Batman: Year One
© DC / Warner Bros. Entertainment

Miller und Mazzucchelli gelang eine hochspannende Geschichte, die zunächst innerhalb der regulären Batman-Comic-Reihe in den Heften 404 bis 407 veröffentlicht wurde.  Später kolorierte Mazzucchellis Gattin Richmond Lewis den Comic noch einmal neu koloriert und dieser wurde immer wieder als “Graphic Novel“ neu aufgelegt. 2011 schließlich wurde “Batman: Year One“ innerhalb der Reihe “DC Universe Animated Original Movies“ sehr werkgetreu als Zeichentrickfilm umgesetzt. Für mich ist „Year One“ der beste Batman-Comic ever!

Batman: Year One
© DC / Warner Bros. Entertainment

Daher ist es sehr erfreulich, dass Panini eine großformatige gebundene Ausgabe des Batman-Klassikers herausgebracht hat. Sehr überzeugend ist auch das 48-seitige “Bonus-Material“. Hier sind vier Comic-Seiten enthalten, auf denen Mazzucchelli allerlei Aspekte rund um Batman erklärt. Zum Abdruck kommt auch sein erster im Alter von sechs Jahren entstandener Batman-Comic. Sehr interessant sind auch Entwürfe, Skizzen und Seiten aus den Comicheften, die zeigen wie unterschiedlich unkonventionell Richmond Lewis ihre alte und neue Kolorierung angelegt hat. Viel schöner kann ein Klassiker nicht neu veröffentlicht werden!

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Justice League: The New Frontier

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren Superhelden-Comics in den USA erst einmal abgemeldet. Realistischere Geschichten, wie z. B. die EC-Comics aber auch Love-Storys, waren stärker gefragt. Zwar behaupteten sich die bekannten DC-Superhelden Superman, Batman und Wonder Woman, doch Green Lantern oder The Flash pausierten, bis sie schließlich Ende der 50er Jahre in einem völlig neuen Outfit zurückkehrten. Diese DC-Serien läuteten noch vor den ersten Auftritten von Marvels Spider-Man oder den Fantastic Four das so genannte Silver Age ein.

Justice League: The New Frontier

Der Comiczeichner und Autor Darwyn Cooke (Catwoman- Selinas großer Coup, The Spirit) hatte die nicht uninteressante Idee dieses Verschwinden und Wiederauftauchen der zahllosen Superhelden aus der zweiten Reihe mit tatsächlichen historischen Begebenheiten während des Kalten Krieges zu vermengen und daraus ein großes Epos zu formen. Das Vorbild ist unzweifelhaft einmal mehr Alan Moores Meilenstein Watchmen und so gibt es auch bei Cookes Mini-Serie The New Frontier (die bei uns als Neue Horizonte bei Panini in zwei Teilen erschien) neben einigen treffenden Seitenhieben gegen die damalige (und heutige) US-Außenpolitik, sowie gegen die Hexenjagd von Senator McCarthy, auch noch zusätzlich ergänzend eingeflochtene Zeitungsartikel, die den Background der Geschichte vertiefen sollen.

Justice League: The New Frontier

Zuvor wurde bereits unter der Leitung von Bruce Timm (Batman: The Animated Series) die Geschichte um den Tod von Superman, zum Zeichentrickfilm Superman: Doomsday verarbeitet, der direkt für den DVD-Markt produziert wurde und lediglich in den USA erschien. Als zweiter Beitrag der sich ganz bewusst nicht nur an ein jugendliches Publikum richtenden Reihe DC Universe Animated Original Movies erschien 2008  Justice League: The New Frontier. In enger Zusammenarbeit mit Cooke, der zuvor bereits an den Batman Beyond-Trickfilmen mitarbeitete, entstand eine inhaltlich zwar eingedampfte, aber eine dennoch (auch optisch!) sehr werkgetreue Bearbeitung des Comics. Dieser Trickfilm beweist – stärker noch als die meisten Realverfilmungen –, dass Superhelden-Geschichten nicht nur für Kinder interessant sein können.

Justice League: The New Frontier

Extras der DVD: „Superheroes United – The Complete Justice League History“ (41:02 min), hier wird umfassend über die Geschichte der JLA berichtet; Vorschau auf  „Batman: Gotham Knight“ (10:09 min); Diverse Trailer; Außerdem gibt es noch eine „2-disc Special Edition“, die u. a. noch zusätzlich noch 3 Episoden der Serie „Justice League Unlimited“ (The Dark Heart, Task Force X, Another Shore) enthält

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Spider-Man – Die spannende Welt des Superhelden

Bereits 2007 brachte der Panini Verlag als Lizenzprodukt unter dem Titel “The Amazing Spider-Man – Die Welt des Netzschwingers“ einen Vorläufer dieses Buches heraus. Es war in der Originalausgabe bei Dorling Kindersley dem Spezialisten für opulente Bildbände erschienen. Parallel zu einer Neuauflage von “Batman – Die Welt des dunklen Ritters“ präsentiert Dorling Kindersley eine komplett überarbeitete Ausgabe des Spider-Man-Buches.

Spider-Man - Die spannende Welt des SuperheldenDies hängt ganz sicher auch mit dem Kinofilm “The Amazing Spider-Man“ zusammen, auch wenn das Buch sich ausschließlich mit den Comics beschäftigt. Geblieben ist in der Neuauflage das grenzwertige Vorwort von Marvel-Legende Stan Lee. „Nun, bevor ich die Idee zu dem beliebten Netzakrobaten hatte, waren bereits Die Fantastischen Vier und Hulk meiner Feder entsprungen. Kaum war Spidey fertig, schenkten Marvel und ich dem dankbaren Publikum weitere Charaktere wie die X-Men, Daredevil, Iron Man, die Rächer...“ Hier wären einige klärende Worte angebracht, denn Stan Lees Beitrage zur Entstehungsgeschichte dieser Superhelden des Marvel Verlages ist höchst umstritten und war garantiert kein Alleingang.

Spider-Man - Die spannende Welt des Superhelden
Doch ansonsten ist die etwas kleinere, etwas dickere und preiswertere Neuauflage eine deutliche Verbesserung. Auf 200 mit ebenso viel Sachverstand wie Liebe zum Detail layouteten Seiten werden dem Leser bzw. Blätterer die wichtigsten Stationen, Krisen, Schicksalsschläge und Schurken präsentiert, mit denen der Spinnen-Mensch in den ersten 50 Jahren seiner Existenz konfrontiert wurde. Dabei werden auch wichtige Einzelhefte vorgestellt und gelegentlich wird hinter die Kulissen des Marvel Verlags geblickt. Besonders schön ist eine Doppelseite, mit 21 teilweise sehr witzigen Varianten des Covers von Amazing Fantasy # 15, jenes Heftes in dem Spider-Man im August 1962 debütierte.

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Before Watchmen

So richtig erfreut war wohl kaum ein Comicfreund als zu erfahren war, dass DC ganz ohne Beteiligung von Autor Alan Moore und Zeichner Dave Gibbons eine Prequel-Reihe zu “Watchmen“ in Auftrag gab. Darf man das, nur weil man die Rechte an DEM Comicklassiker der 80er Jahre hat?

Before Watchmen

Alan Moore meinte eher nicht, denn schließlich gibt es ja auch keine literarische Fortsetzung zu Melvilles “Moby Dick“ (jedoch zu “Doktor Schiwago“ und zu “Vom Winde verweht“). Peter Osteried hingegen meinte in Alfonz – Der Comic-Reporter, dass sich Alan Moore nicht so anstellen solle, da er in “Liga der extraordinären Gentlemen“ und in “Lost Girls“ auch recht ungeniert eigene Geschichten mit von anderen Autoren geschaffenen Figuren erzählte.

Before Watchmen

Dennoch waren die Erwartungen nicht allzu hoch, auch wenn bei den insgesamt zehn “Before Watchmen“-Miniserien eine ganze Reihe von prominenten – abgesehen vom argentinischen Zeichner Eduardo Risso (“100 Bullets“) – allesamt aus den USA stammenden – Kreativkräften eingesetzt wurden. Bei uns erscheinen diese Serien bei Panini gebündelt in insgesamt acht Sammelbänden, die es wahlweise als Softcover- oder limitierte Hardcover-Edition gibt. Den Anfang bilden die vierteilige Miniserie “Rorschach“ von Brian Azzarello und Lee Bermejo, die eine halbwegs spannende Crime-Story mit dem wohl beliebtesten Watchman sowie einem Gastauftritt von Taxidriver Travis Bickle alias Robert De Niro erzählt, sowie Darwyn Cookes überraschend gut gelungene Geschichte der “Minutemen“.

Before Watchmen
In seinem feinen klaren Retro-Stil erzählt der auch als Autor fungierende Cooke („Parker“, “Neue Horizonte“, “The Spirit“) vom komplizierten Beziehungsgeflecht der Vorgänger der Watchmen. Die Minutemen formierten sich aus den unterschiedlichsten Motiven Ende der 30er Jahre in New York. Sie bildeten eine nur bedingt funktionierende hauptsächlich aus kommerziellen Gründen zusammengeschweißte Heldentruppe, die langsam aber sicher auseinander bricht. Hauptfigur der Geschichte ist Hollis Mason, die erste Nite Owl, der von seiner vergeblichen Liebe zu Ursula Zendt alias Silhouette aber auch vom wohl wohl seltsamsten Minuteman dem finsteren Hooded Justice erzählt.

Before WatchmenCooke ist weniger daran interessiert erzählerische Lücken zu schließen, wie dies z. B. Don Rosa bei seinen Versionen von Carl Barks’ Enten-Comics recht penetrant praktizierte. Vielmehr nutzt Cooke respektvoll das von Alan Moore geschaffene faszinierend detailfreudig ausgestaltete Watchmen-Universum um darin einzutauchen und eine eigene Geschichte zu erzählen.

Before Watchmen

Cooke trifft den Geist des Originals findet aber auch durch den sehr eigenständigen Zeichenstil einen interessanten Zugang zum Comic-Meilenstein. In diesem Stile wäre auch eine Fortsetzung zu “Moby Dick“ wünschenswert.

Before Watchmen

Insgesamt muss festgestellt werden, dass das Niveau dieser Reihe in Sachen Optik aber auch Inhalt sehr viel höher ausgefallen ist als zu erwarten war. Mir persönlich hat eigentlich nur die OZYMANDIAS-Reihe von Len Wein und Jae Lee überhaupt nicht gefallen.

Before Watchmen

Im Zentrum von „Crimson Cosair“, dem letzten Band der Serie stehen zwar nicht die Superhelden aus WATCHMEN, dennoch enthält er einige Perlen, wobei die Titelstory nicht gerade das absolute Highlight ist. In der Originalserie WATCHMEN spielten Piraten-Comics eine große Rolle, weil Alan Moore der Meinung war, dass in einer Welt in der Superhelden tatsächlich existieren, Comics über maskierte Räche nicht der Hit wären. Daher entschieden sich er und Gibbons dafür, dass im Watchmen-Universum Piraten-Comics sehr beliebt sind und ließen immer wieder kleine Häppchen aus dem Freibeuter-Comic “Tales of the Black Freighter“ in ihre Geschichte mit einfließen.

Before Watchmen

Auch die meisten Hefte der BEFORE WATCHMEN Reihe enthielten am Ende als Zugabe zwei Seiten des Piratencomics THE CURSE OF THE CRIMSON CORSAIR. Diese wurden von John Higgins gezeichnet und gemeinsam mit Len Wein erdacht. Higgins fungierte seinerzeit bei WATCHMEN als Kolorist. Die atmosphärisch gestaltete Seiten mit der Piraten-Geschichte mag in kleinen Häppchen zum Erzeugen von einem gewissen WATCHMEN-Feeling in den Heften vielleicht noch ganz gut funktionieren. Geballt gelesen ergibt sich jedoch kein Piraten-Epos sondern allenfalls eine Schatztruhe voller “Fluch der Karibik“-Klischees.

Before Watchmen
Sehr viel interessanter sind die ebenfalls in diesem Band enthaltenen Geschichten über zwei absolute WATCHMEN-Nebenfiguren. Während sich J. Michael Stracynski und der begnadete argentinische Zeichner Eduardo Risso in zwei US-Heften dem tragischen Leben des schurkischen Magiers MOLOCH widmen, brauchen Len Wein und Steve Rude noch weniger Seiten um die ebenfalls recht traurige Geschichte des “Minuteman“ Story DOLLAR BILL zu erzählen. Wie alle Panini-Bände, die es auch als limitierte und mittlerweile schon hoch gehandelte Hardcover-Ausgaben gibt, enthält auch dieses Buch neben knappen aber sehr informativen Texten noch alle Variantcover zu CRIMSON CORSAIR, MOLOCH und DOLLAR BILL.

Before Watchmen THE BUTTON

In Doomsday Clock kommt es zu einer Art Crossover zwischen den WATCHMEN und dem “regulären“ DC-Universum. In den US-Heften 21 und 22 der Reihen BATMAN und THE FLASH wird der Vierteiler THE BUTTON erzählt. Es bleibt abzuwarten, ob dies eine gute Idee ist.

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