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Marvels 616

In dem aus vielen Parallel-Universen bestehenden Marvel-Kosmos ist Earth-616 jene an unsere Erde erinnernde Welt, auf der die meisten hauseigenen Superhelden beheimatet sind. Eine achtteilige Doku-Reihe namens Marvels 616 ist auf Disney+ zu sehen und erzählt davon, wieviel Kreativität aufgebracht wird, um Tradition und Zeitgeist bei Marvel in Einklang zu bringen.

Marvels 616

Dabei geht es bemerkenswerterweise überhaupt nicht um die omnipräsenten Filme des Marvel Cinematic Universe. Im Zentrum der Serie stehen nicht nur Profis, wie das weit entfernt voneinander an der Comic-Reihe Iron Man 2020 arbeitende Team des noch nach der klassischen Marvel-Methode textenden Autoren Dan Slott.

Marvels 616

Gewürdigt werden auch Fans, die durch ihre mit viel Liebe und Aufwand produzierten Kostüme als Cosplayer oder in Schulaufführungen selbst zu Marvel-Charakteren werden.

Marvels 616

Die Episode Schneller, höher, weiter erzählt davon, wie immer mehr Frauen durch ihre Arbeit an Serien wie Captain Marvel oder Ms. Marvel die Comics auch für weibliche Leser interessant machen. Ein Beitrag über Action-Figuren stellt auch Mitchel Wu vor, dem durch das Hinzufügen von Unschärfen, sowie Rauch- oder Wasser-Effekten erstaunlich lebendige, aber oft auch sehr amüsante Fotos von kleinen Spielzeugen gelingen.

Amazing Artisans

Sehr interessant ist Amazing Artisans, ein Bericht über die spanischen Zeichner Natacha Bustos (Moon Girl and Devil Dinosaur) und Javier Garrón (Miles Morales: Spider-Man), die von ihrer Heimat aus für Marvel arbeiten. Hier ist zu erfahren, wie die Künstler arbeiten und durch welche höchst unterschiedlichen Umstände sie ihre begehrten Jobs bei Marvel erhielten.

Marvels 616

Recht amüsant ist eine Episode, die sich mit vergessenen Marvel-Figuren beschäftigt und die auch den nicht ganz ernst gemeinten Versuch dokumentiert, die tierischen Superhelden aus der 1990 nach nur vier Heften eingestellten Serie Brute Force zu revitalisieren.

Marvels 616

Doch so richtig massenkompatibel ist das Team um den schwerbewaffneten Cyborg-Delfin Surfstreak und den Löwen auf Rädern Lionheart immer noch nicht…

Marvels 616

Mein persönlicher Favorit der ersten Staffel dieser hoffentlich recht langlebigen Serie ist eine Episode über eine erstaunliche japanische TV-Serie mit Spider-Man.

Marvels 616

Ein Jahr nachdem in den USA eine Realfilm-Reihe mit den Netzschwinger durchgefallen war, erhielt die Produktionsfirma Tōei 1978 die Erlaubnis ihre ganz eigene Version von Spider-Man zu realisieren.

Marvels 616

Das Resultat lässt selbst die legendäre Pop-Art-Version von Batman  mit Adam West bieder wirken. Das Kostüm und auch die zugehörigen Stunts in der japanischen Version können durchaus beeindrucken. Doch Spider-Man alias Takuya Yamashiro agiert in einer ungewohnten Umgebung voller durchgeknallter Schurken, wie Professor Monster und der aus Aliens mit Entenschnäbeln bestehenden Iron Cross Army oder einem riesigen Krabben-Dämonen.

Marvels 616

Bemerkenswert ist auch, dass Spider-Man in Japan über das Raumschiff The Marveller verfügt, welches sich – lange vor den Transformers – in einen Roboter verwandeln kann. Die in Marvels 616 gezeigten Ausschnitte aus der immerhin aus 41 Episoden bestehenden Serie sind zum Schreien komisch, und eine synchronisierte Version wäre auf Disney+ garantiert ein Hit!

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Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Wie der Titel schon andeutet, ist dies eher ein Film über Harley Quinn als über die Birds of Prey. Nachdem vor allem Margot Robbies mitreißende Darstellung der Harley Quinn dafür sorgte, dass 2016 Suicide Squad halbwegs erfolgreich war, wurde jetzt alle Düsternis über Bord geworfen und eine quietschbunte Komödie über wilde Frauen in grellen Kostümen gedreht.

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Das ist in Anbetracht der hohlen Ernsthaftigkeit, die in den von Zack Snyder verantworteten DC-Filmen vorherrschte, immerhin ein kleiner Akt der Befreiung. Bei diesem auf fröhliche Girl-Power setzenden Konzept war in Birds of Prey kein Raum für Barbara Gordon alias Batgirl. In Alan Moores und Brian Bollands Comicklassiker Killing Joke von 1988 wurde sie durch einen Mordanschlag des Jokers gelähmt. In vielen Comics und in einer kurzlebigen TV-Serie sitzt sie im Rollstuhl in der Kommandozentrale und koordiniert die Einsätze der Birds of Prey.

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

In erster Linie erzählt der Kinofilm von Harley Quinn, die versucht mit ihrer Trennung vom Joker (der lediglich anfangs als Zeichentrickfigur zu sehen ist) fertig zu werden. Verbündete findet sie in Black Canary (Jurnee Smollett) und Huntress (Mary Elizabeth Winstead), sowie nach einigen Anfangsschwierigkeiten auch in der Polizistin Renee Montoya (Rosie Perez).

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Als Bösewicht (und einziger männlicher Darsteller in einer größeren Rolle) fungiert Ewan McGregor, der so glaubhaft einen Unsympathen verkörpert, dass dies noch die Freude daran steigert, wenn die Birds of Prey ihn und seine Spießgesellen ordentlich verdreschen. Mangels wirklich zündender Gags entstand zwar nicht – wie wohl angestrebt – ein weibliches Gegenstück zu Marvels Deadpool-Filmen. Doch insgesamt ist dies genau der richtige Film zur Karnevals-Zeit und natürlich eine gute Inspirationsquelle für künftige Cosplay-Veranstaltungen.

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