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Die Eisprinzen

Nach einem Unentschieden in der Entscheidung um die Goldmedaille prügeln sich die Erzrivalen des Eistanzes Chazz Michael Michaels (Will Ferrell) und Jimmy MacElroy (Jon Heder) was das Zeug hält. Da sie seitdem auf Lebenszeit vom Einzelwettkampf der Männer ausgeschlossen sind, tricksen die Beiden das System aus und treten zusammen im Paarlauf an.

Die Eisprinzen

In bester Traditon von Voll auf die Nüsse macht sich Die Eisprinzen mit Volldampf über Sportfilme lustig und (über-) erfüllt gleichzeitig noch mit viel Liebe zum schrulligen Detail alle Konventionen des Genres. Vor dem Hintergrund einer eigens für den Film kreierten alternativen Winterolympiade gibt es eine rührende Liebesgeschichte, die Rückkehr eines verbitterten Meistertrainers (Paraderolle für Craig T. Nelson) sowie ein knalligen Finale mit grandioser Kür zu bestaunen.

Die Eisprinzen

Doch ohne die Hauptdarsteller würde das Ganze kaum funktionieren. Will Ferrell (Buddy – Der Weihnachtself, European Song Contest) und Jon Heder (Napoleon Dynamite) verkörpern ohne Rücksicht auf Verluste und gänzlich uneitel zwei eitle Selbstdarsteller, die sich in bunt schimmernde Strampelanzüge quetschen und übers Eis glitschen.

Die Eisprinzen

Extras der DVD: Rückkehr zum Ruhm: Das Making of (14:13 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); Berühmtheiten auf dünnem Eis (5:51 min); Cooler als Eis: Die Super-Sexy Kostüme der Eistänzer (4:28 min); Arnett und Poehler: Eine Familiengeschichte (5:37 min); 20 Fragen mit Scott Hamilton (4:49 min); Hector: Porträt eines psychotischen Fans (3:16 min); Vier sehr lustige entfernte Szenen (insgesamt 8:47 min); Musik Video „Blades of Glory“ von Bo Bice (4:30 min); Gag Reel (2:06 min), nicht versäumen!;  Alternative Takes (8:19 min); Moviefone unscripted mit Will Ferrell, John Heder und Will Arnett (9:56 min); MTV-Werbespots (1:41 min); Foto-Galerien

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Parenthood – Season 3

Das Leben des Braverman-Clans ist vor allem eines: total chaotisch. Im Mittelpunkt der nicht perfekten aber liebenswert-turbulenten Großfamilie stehen vier erwachsene Geschwister mit ihren Partnern, Kindern, und Problemen.

Parenthood - Season 3

Die knapp 40-jährige Sarah (Lauren Graham) hat ihren Mann, einen drogensüchtigen Rockmusiker verlassen und zieht mit ihren beiden Kinder im Teenager-Alter wieder bei den Eltern (Bonnie Bedelia und Craig T. Nelson) ein. Adam Braverman (Peter Krause) und seine Frau Kristina (Monica Potter) sind die Eltern eines autistischen Kinds und einer rebellischen Tochter. Die ehrgeizige Julia (Erika Christensen) macht als Anwältin Karriere, während ihr Gatte Joey als Hausmann fungiert. Das Paar möchte unbedingt noch ein drittes Kind haben. Crosby Braverman (Dax Shepard) hingegen wird plötzlich  damit konfrontiert Vater zu sein und möchte unbedingt die Mutter des kleinen Jabbar zurückerobern. Außerdem hat er gemeinsam mit seinem Bruder Adam ein Ton-Studio eröffnet, das sich zu einem riesigen Erfolg entwickelt.

Parenthood - Season 3

Bereits 1991 wurde versucht aus Ron Howards einem Jahr zuvor erfolgreich im Kino gelaufenen Film “Parenthood“ (deutscher Titel: “Eine Wahnsinnsfamilie“) mit Steve Martin eine TV-Serie zu machen. Doch obwohl David Arquette, Thora Birch und Leonardo DiCaprio (die damals allerdings noch kaum jemand kannte) seinerzeit dabei waren, floppte die Serie bereits nach 12 Episoden. Dies klappte 20 Jahre später sehr viel besser, sicher auch weil sich sehr viel weniger eng am Kinofilm orientiert wurde.

Parenthood - Season 3

Ein Grund dafür, dass es die Neuauflage von “Parenthood“ auf immerhin sechs Staffeln mit insgesamt 103 Episoden brachte, lag sicher auch daran, dass beliebte TV-Stars zum Einsatz kamen. Lauren Graham war nach 153 TV-Auftritte als das ältere der “Gilmore Girls“ ein Household Face, Monica Potter immerhin in der ersten Staffel von „Boston Legal“ dabei und Peter Krause hat sich als das halbwegs geerdete Mitglied einer Chaos-Familie bereits im Bestatter-Drama “Six Feet Under“ bestens bewährt.

Parenthood - Season 3

Ähnlich wie Ron Howards Kinofilm ist auch die TV-Serie “Parenthood“ viel besser als befürchtet. Auf den ersten Blick wird hier gezeigt, wie wichtig ist, dass Großfamilien zusammenhalten. Doch das Konzept “Familie“ wird nicht glorrifiziert, sondern als Modell bzw. Angebot gezeigt, das funktionieren und helfen aber auch ganz schön anstrengen kann. Durch die sorgfältig fast schon kinotaugliche Machart hebt sich “Parenthood“ von Studio-Sitcoms mit eingespielten Lachern angenehm ab. Der Probleme zwar durchaus vertiefende aber insgesamt optimistische Grundton der Serie ist im HBO-Zeitalter fast schon wieder innovativ.

Parenthood - Season 3

Die deutsche DVD-Box von Universal Pictures enthält die 18 Episoden der dritten Staffel auf 5 Scheiben. Als Bonusmaterial gibt es Deleted Scenes (10:15 min) und einen aus der Serie herausgeschnittenen Handlungsstrang um Sarahs Sohn Drew (4:55 min), beides ohne deutsche Untertitel. Die auf der US-Veröffentlichung enthaltenen Audiokommentare fehlen leider.

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