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Der Polyp – Die Bestie mit den Todesarmen

Der Erfolg von Steven Spielbergs “Der weiße Hai“ imitierte allerlei seltsame Filme um Meeres-Ungetüme. Eins der seltsamsten Resultate erscheint als vierter Film in Koch Medias “Creature Features Collection“. Zuvor wurden hier bereits Joe Dantes “Piranhas“, John „Bud“ Cardos “Mörderspinnen“ und Bert Ira Gordons “In der Gewalt der Riesenameisen“ veröffentlicht.

Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Hierbei handelt es sich um US-Produktionen, während “Der Polyp – Die Bestie mit den Todesarmen“ jedoch eine in Kalifornien gedrehte italienische Produktion ist. In kleineren Rollen sind bekannte Darsteller wie Henry Fonda, Shelley Winters oder der Regisseur John Huston zu sehen. Regie führte jedoch Ovidio G. Assonitis, der einige Jahre später mit “Piranha 2 – Fliegende Killer“, den ersten Film von James Cameron produzierte.

Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Formal kann “Der Polyp“ durchaus punkten. Die schöne Breitwand-Optik vom Kamera-Mann Roberto D’Ettorre Piazzoli (“Star Crash – Sterne im Duell“) kann sich sehen lassen, auch dank der guten Bildqualität der DVD- und Blu-ray-Edition. Ebenfalls sehr gelungen ist der Soundtrack des von Quentin Tarantino bewunderten (und in “Death Proof“ zitierten) Komponisten Stelvio Cipriani.

Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Der deutsche Titel des im Original “Tentacoli“ heißenden Film ist ein Witz, denn “Der Polyp“ ist kein Nesseltier, sondern ein Krake. Da dieser jedoch nicht so riesig ist, wie etwa in dem von Ray Harryhausen getricksten Tentakel-Monster-Film “Das Grauen aus der Tiefe“, hält sich der Horror in Grenzen. Doch dafür verfügt der Film, auch dank einiger völlig verunglückter Modell-Tricks, über beträchtlichen Trash-Charme und ist somit ein würdiger Vertreter der “Creature Features Collection“.

Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Die DVD von Koch Media enthält neben dem 98-minütigen Film noch zwei deutsche Trailer (3:48 min +1:43 min), einen US-Trailer (0:55 min), einen US-Radio-Spot (0:55 min), sowie eine interessant zusammen gestellte Galerie mit 79 Werbematerialien.

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In der Gewalt der Riesenameisen

H. G. Wells schrieb 1905 eine Kurzgeschichte namens “Empire of the Ants“, die im Ullstein-Taschenbuch “Der Apfel vom Baum der Erkenntnis“ unter dem Titel “Im Reich der Ameisen“ enthalten ist. Wells erzählt hier von einer Ameisen-Plage im Gebiet des Amazonas. Abgesehen vom Titel hat diese Geschichte jedoch keine Gemeinsamkeiten mit dem gleichnamigen Kinofilm von 1977, der bei uns den Titel “In der Gewalt der Riesenameisen“ erhielt.

In der Gewalt der Riesenarmeisen

Das Resultat erscheint als dritter Film in Koch Medias “Creature Features Collection“. Zuvor wurden hier bereits Joe Dantes “Piranhas“ und John „Bud“ Cardos “Mörderspinnen“ veröffentlicht. Es folgte “Der Polyp – Die Bestie mit den Todesarmen“. “In der Gewalt der Riesenameisen“ reiht sich bestens ein. Regie führte Bert Ira Gordon, der ab 1955 (“King Dinosaur“) reichlich Erfahrung mit Tierhorror wie “Die Rache der schwarzen Spinne“ oder “Die Insel der Ungeheuer“ sammelte.

In der Gewalt der Riesenarmeisen

Für die Hauptrolle von “In der Gewalt der Riesenameisen“ konnte immerhin Joan Collins (“Der Denver-Clan“) gewonnen werden. Diese spielt die halbseidene Spekulantin Marilyn Fryser, die einigen Interessenten wertloses Sumpfland verkaufen will. Doch an der abgelegenen Küste wurde radioaktive verseuchte Flüssigkeit angespült. Hierdurch werden etliche Ameisen zu riesigen Mutanten, die Marilyn und ihre Gruppe dezimieren. Doch auch als die letzten Überlebenden ein Dorf erreichen können, ist der Terror noch lange nicht beendet…

In der Gewalt der Riesenarmeisen

Pate für den Film stand zweifelsohne der zwei Jahre zuvor gestartete “Der weiße Hai“, was ganz besonders beim Soundtrack bemerkbar macht, der sehr stark an John Williams markantes Leitmotiv erinnert. Bei den gezeigten Riesenameisen handelt es sich entweder um relativ plump hergestellte Bastelarbeiten oder echte Insekten wurden mehr oder weniger überzeugend mit den Aufnahmen der Darsteller kombiniert. Durch die brillante Bildqualität der Blu-ray amüsieren die billigen Trickaufnahmen, aber auch die grellen 70er Jahre Klamotten!

In der Gewalt der Riesenarmeisen

Die Blu-ray von Koch Media enthält neben dem 90-minütigen Film noch eine etwas kürzere 86-minütige Vollbild-Fassung, sowie eine 47-minütige Super-6-Fassung. Außerdem gibt es noch einen deutschen Trailer (2:10 min), einen US-Trailer (2:19 min) sowie eine interessant zusammen gestellte Galerie mit 43 Werbematerialien.

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