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Der Agentenschreck

Rick Todd (Dean Martin) versucht sich als Maler in New York über Wasser zu halten. Gemeinsam mit seinem Freund Eugene (Jerry Lewis) landen sie einen Erfolgstitel in der Welt der Comics zu landen.

Der Agentenschreck

Eugene erlebt in seinen Träumen Geschichten von Superhelden, die Rick aufschreibt und illustriert. Und über Nacht werden die beiden zur Sensation! Unglücklicherweise erregen sie nicht nur die Aufmerksamkeit von mehreren Damen, sondern ebenso die des US Secret Service und einer Gruppe russischer Spione.

Der Agentenschreck

Nachdem zuvor bereits einige der Solofilme von Jerry Lewis wie “Der verrückte Professor“ oder “Das Familienjuwel“ auf DVD erschienen sind, folgte auch eins jener Frühwerke, das den Grimassenkönig an der Seite von Dean Martin zeigt. “Der Agentenschreck“ ist möglicherweise sogar das beste Team-Up von Lewis und Martin, was auch daran liegen kann das an ihrer Seite Shirley MacLaine (in ihrem – nach Hitchcocks “Immer Ärger mit Harry“ – erst zweiten Leinwandauftritt) agierte und der Regisseur Frank Tashlin („The Girl Can’t Help It“) seine Erfahrung als “Looney Tunes“-Trickfilmregisseur voll mit einbrachte.

Der Agentenschreck

Jene köstliche Szene in der zunächst Dean Martin die Schnulze “Innamorta“ in seiner unvergesslichen Art schmettert, Shirley MacLaine das Lied aufgreift und Jerry Lewis damit so heftig anbalzt, dass dieser immer wieder (und immer spektakulärer) die Treppe herunterfällt, ist tatsächlich in Cartoon-Manier inszeniert.

Der Agentenschreck

Doch auch ansonsten hat der farbenprächtige Film etliche Höhepunkte zu bieten und veralbert sehr treffsicher Superhelden-Comics und Hollywood-Klischees. Es ist zu hoffen, dass die weiteren Lewis-Martin-Filme recht bald auch auf DVD veröffentlicht werden.

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Dean Martin: Everybody Loves Somebody – The Reprise Years 1962 – 1966

Im verschlafenen Wüstenkaff Climax legt plötzlich ein bekannter Sänger einen kurzen Zwischenstopp ein. Dies ist für einen Hobby-Komponisten die ganz große Change. Kurz entschlossen jagt er seine Frau aus dem Haus und heuert eine Prostituierte an. Von dieser behauptet er sie wäre seine Ehefrau und während diese sich Auftrags gemäß an den berühmten Sänger ranmacht, sitzt unser Hobby-Komponist scheinbar ahnungslos am Klavier und spielt die ganze Zeit seinen Schlager „Sophia“ um diesen an den Mann zu bringen.

Dean Martin: Everybody Loves Somebody - The Reprise Years 1962 - 1966

Doch der Sänger ist bei seinen Annäherungsversuchen so plump und arrogant, dass unserem Hobby-Komponisten der Kragen platzt. Er wirft den Weltstar aus dem Haus und verbringt die Nacht mit der Prostituierten. Der Sänger hingegen landet unter seltsamen Umständen im Bett der vertriebenen Ehefrau und auch diese singt ihm die ganze Nacht das Lied „Sophia“ vor. Dadurch wird auch der Sänger die Melodie nicht mehr los und der Schlager schließlich zum Hit.

Dean Martin: Everybody Loves Somebody - The Reprise Years 1962 - 1966

Diese Geschichte (und noch so einiges mehr) erzählt Billy Wilder 1964 in seinem ebenso gnadenlos gefloppten wie genialen Film „Küss mich, Dummkopf“. Der Sänger im Film heißt Dino und wird von Dean Martin gespielt. Wer ein so entspanntes Verhältnis zum eigenen Image hat, dass er eine derart lässige Selbstdemontage hinlegt, verdient es wirklich ein Weltstar zu sein. Doch wo ist eigentlich dieser Hit „Sophia“ geblieben? Wer den Film einmal gesehen hat, den lässt die Melodie nicht mehr los.

Dean Martin: Everybody Loves Somebody - The Reprise Years 1962 - 1966

Die Antwort bietet das mit viel Liebe bebilderte Begleitbuch zu einer Dean Martin-Prachtbox mit 168 Songs auf 5 CDs. Am 3. November 1964 nahm Dean Martin zwischen 20 Uhr und 23 Uhr 30 vier Songs auf, darunter auch „Sophia“, doch diese Aufnahme wurde nur zur Promotion an Radiosender verschickt, ist jedoch zum Glück auf dieser Zusammenstellung in aller Pracht und Schönheit enthalten. Dankeschön!

Dean Martin: Everybody Loves Somebody - The Reprise Years 1962 - 1966

Auch ansonsten bleibt kaum ein Wusch offen. Wer schon immer einmal die Aufnahmen hören wollte, die unbekannte Sänger für Dino zu Orientierungszwecken in italienisch, spanisch, französisch oder japanisch einspielten, wird hier bestens bedient. Als besonderes Extra gibt es neben den sechs CDs auch noch eine DVD mit 20 Trailer und Berichten zu den Filmen mit Dean Martin. Was will man mehr?

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