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Amanda lässt die Puppen tanzen

Durch die von 1976 bis 1980 ausgestrahlte TV-Serie ”Eine amerikanische Familie“ wurde Kristy McNichol dank ihres burschikosen Charmes zu einem Teenie-Star. Im Anschluss drehte sie einige Kinofilme, von denen gleich zwei auf einer DVD von Schröder Media erschienen sind. Wer Filme in erster Linie nach ihrer Bildqualität beurteilt, wird mit dieser Scheibe nicht glücklich werden, denn besser als auf betagten Videocassetten sehen „Amanda lässt die Puppen tanzen“ und „Kleine Biester“ hier leider nicht aus.

Amanda lässt die Puppen tanzen

“Kleine Biester“ („Little Darlings“) von 1980 dürfte der bekanntere der beiden Filme sein. Kristy McNichol agiert hier an der Seite von Tatum O’Neal, die sieben Jahre zuvor einen Oscar bekam, als sie gemeinsam mit ihrem Vater Ryan in “Paper Moon“ auftrat. In “Kleine Biester“ spielen Kristy und Tatum spielen zwei Mädchen aus höchst unterschiedlichen sozialen Verhältnissen. Beide versuchen während des Aufenthalts in einem Sommercamp ihre Unschuld zu verlieren. Als Objekte der Begierde fungieren dabei Matt Dillon und Armand Assante.

Amanda lässt die Puppen tanzen

Obwohl “Kleine Biester“ seinerzeit recht erfolgreich in den Kinos lief und immerhin im anamorphen (aber dennoch recht unscharfen) 16:9-Format auf die DVD gebrannt wurde, handelt es sich nur um den “Bonusfilm“. Der „Hauptfilm“ liegt im Vollbild-Format vor und trägt den seltsamen Titel “Amanda lässt die Puppen tanzen“ (“The Night the Lights Went Out in Georgia“). Das Lichtspiel entstand 1981 und ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Neben Kristy McNichol sind hier noch Mark Hamill (“Star Wars“) und vor allem Dennis Quaid zu sehen.

Amanda lässt die Puppen tanzen

Erzählt wird die simple aber durchaus ergreifende Geschichte zweier durch die USA vagabundierender Geschwister (McNicol und Quaid), die von einer Karriere als Musiker träumen und auf dem Weg nach Nashville sind. Sie bleiben jedoch in einem Kaff in Georgia hängen. Mark Hamill ist dort als Polizist tätig und verguckt sich völlig nachvollziehbar in Kristy McNichol.

Amanda lässt die Puppen tanzen

Im Laufe des Films gibt Dennis Quaid einige Kostproben seiner beträchtlichen Sangeskunst. Er sollte danach auch noch in “The Big Easy“ und vor allem in “Great Balls of Fire!“ als Jerry Lee Lewis die Leinwand zum Rocken bringen. Doch bereits in “Amanda lässt die Puppen tanzen“ überzeugt Quaid als mitreißender Interpret. Herausragend ist seine mit rauer Stime herausgeschriene Darbietung des Songs “Amanda“, den er – wenn den Untiefen des Internets zu trauen ist – sogar selbst geschrieben haben soll. Kristy McNichol hat ebenfalls eine angenehme Gesangstimme. Es ist sehr schade, dass die Karriere der sympathischen Darstellerin nach “Amanda lässt die Puppen tanzen“ nur noch kurze Zeit andauerte.

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Wie bereits erwähnt kann die DVD zwar nicht durch ihre Bildqualität punkten, hat aber als Bonus mit einer Audiodatei von knapp 30 Minuten noch einen Großteil des Soundtracks von “Amanda lässt die Puppen tanzen“ mit an Bord!

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