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John Difool nach dem Incal

So langsam aber sicher droht der willige Leser die Übersicht zu verlieren bei den zahlreichen Comicreihen rund um das vom gebürtigen Chilenen Alejandro Jodorowsky ers(p)onnene Incal-Universum. In den Comics geht es hauptsächlich um John Difool, dem Privatdetektiv der Klasse R, der immer wieder aus den höchsten Höhen stürzt und von einem Betonpapagei namens Dipo begleitet wird. Die Ursprungsserie besteht aus sechs Alben, die von der Comiclegende Moebius in ungewöhnlich schönen Bildern umgesetzt wurde.

John Difool nach dem Incal

Danach schuf der jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov – ebenfalls nach Texten von Jodorowsky –  unter dem Titel John Difool vor dem Incal die Vorgeschichte zum von Moebius geschaffenen Zyklus. Janjetovs Zeichnungen waren zwar ebenfalls recht gelungen und wurden sogar innerhalb dieses ebenfalls sechsbändigen Zyklus immer besser, aber gegen ein Genie wie Moebius muss er zwangsläufig verblassen.

John Difool nach dem Incal

Jodorowsky startete weitere teilweise sehr epische Serien um Figuren aus dem Incal-Universum. So ließ er vom Spanier Juan Gimenez die Chronik der Meta-Barone in Bilder umsetzen und Zoran Janjetov zeichnete, verstärkt durch einen gewissen Fred Beltran, die Abenteuer der Techno-Väter. Beltran stand 2000 auch Moebius auch bei der geplanten neuen Serie John Difool nach dem Incal zur Seite. Nach der Katharsis wirkt so, als wenn Moebius ganz alleine Hand angelegt und wieder ein Album geschaffen hat, bei dem die atemberaubenden Zeichnungen die etwas wirre Geschichte mühelos vergessen lassen.

John Difool nach dem Incal

Weiter ging es mit dem dreiteiligen von José Ladrönn (Die Söhne von El Topo) gezeichneten dreibändigen Zyklus Der letzte Incal.

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Als eine Art “Abfallprodukt“ zu einem nicht zustande gekommenen Filmprojekt – es ging um Frank Herberts Dune – Der Wüstenplanet – starteten Alejandro Jodrowsky und Moebius 1981 die ebenso komische wie phantastische Comicserie John Difool: Der Incal. Hauptfigur ist John Difool, ein Privatdetektiv der Klasse R, der immer wieder aus den höchsten Höhen stürzt und von einem Betonpapageien namens Dipo begleitet wird. Die Ursprungsserie bestand aus sechs Alben, an denen Moebius bis 1988 arbeitete.

John Difool vor dem Incal

Im Anschluss an die Hauptserie gestaltete der jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov (Die Techno-Väter) – ebenfalls nach Texten von Jodorowsky – ein sechsbändiges Prequel zum Zyklus. Auch diese sechs Alben Wie alles begann, Privatdetektiv Klasse R, Kuik, Anarcho-Psychoten, Einen Ouiski, bitte, und Homöos und Soluna erscheinen noch einmal gebündelt unter dem Titel John Difool vor dem Incal. Nicht enthalten ist das 2000 entstandene Album John Difool nach dem Incal mit dem Moebius noch einmal zum Incal zurückkehrte.

John Difool vor dem Incal
Auf dem Backcover einer 2008 bei Ehapa erschienenen Gesamtausgabe  von John Difool vor dem Incal ist zu lesen, dass Janjetov sich “für diese Ausgabe entschloss alle Episoden neu zu zeichnen“. Dies ist nicht wirklich der Fall. Lediglich den Auftakt, die ersten 10 Seiten von Wie alles begann hat Janjetov in seinem mittlerweile sehr viel lockereren Stil noch einmal neu interpretiert. Doch auch der restliche Teil des Zyklus profitiert nicht unerheblich von Valèrie Beltrans schöner plastischer Neukolorierung. Abgesehen davon, dass die Covers der Einzelbände in dieser Prachtausgabe nicht zum Abdruck kamen und ein paar Hintergrundinfos nicht geschadet hätten, macht die Wiederbegegnung mit John DiFool in dieser Form großen Spaß.

John Difool vor dem Incal

Mittlerweile liegt bei Splitter eine Gesamtausgabe  von John Difool vor dem Incal in der alten Kolorierung vor.

John Difool vor dem Incal

Bei Splitter folgte die von José Ladrönn (Die Söhne von El Topo) gezeichnete dreiteilige Abschlussserie Der letzte Incal. mit gleich vier John DiFools.

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