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Fluch der Karibik

Eine der größten Attraktionen in Disneyland (und wohl am vollendeten realisiert in der Filiale bei Paris) sind die Piraten der Karibik. Hier kann der Besucher während einer Bootsfahrt erfahren warum in den meisten Disney-Parks kein Alkohol ausgeschenkt wird. Zu sehen gibt es perfekt gestaltete lebensgroße Piratenpuppen die fröhlich saufend eine Stadt überfallen. Nachdem zuvor ohne allzu großem Erfolg versucht wurde aus den ebenfalls in den Disney-Parks präsentierten Country Bears einen Film zu machen versuchte sich der Krawall-Produzent Jerry Bruckheimer 2003 an den karibischen Piraten.

Fluch der Karibik

Der Film beginnt dann auch tatsächlich mit jener eingängigen Melodie, die in Disneyland die ganze Zeit während der Bootsfahrt durch die künstliche Piratenwelt zu hören ist.

Fluch der Karibik

Ein kleines Mädchen singt dies Lied und ein alter Seemann ist erschrocken und warnt vor Piraten. Später zur jungen Frau herangewachsen gerät das Mädchen in ein turbulentes Abenteuer um Piratenschätze und einen grausigen Fluch.

Fluch der Karibik

Im Film wurden immer wieder zentrale Motive der Disneyland-Attraktion eingearbeitet, etwa wenn die eingekerkerten Piraten einen kleinen Hund anflehen, den Gefängnisschlüssel endlich anzuschleppen oder ein betrunkener Seeräuber auf ein paar dreckigen Schweinen seinen Rausch ausschläft.

Fluch der Karibik

Ansonsten steht der Film durchaus auf eigenen Füssen und belebt, im Gegensatz zu zahlreichen gescheiterten Versuchen wie etwa Polanskis Piraten, das Seeräuber-Genre tatsächlich wieder. Allerdings wird dem Zuschauer dabei auch ein ganz schönes Seemannsgarn aufgetischt. Es geht um ein Schiff mit schwarzen Segeln und um tote Piraten, die bei Mondlicht zu lebenden Skeletten werden.

Fluch der Karibik

Insgesamt macht die etwas krude Mischung aus Horror und Kostümfilm jedoch großen Spaß. Dies liegt auch an einem hemmungslos chargierenden Johnny Depp und am deutlich gradlinigeren Orlando Bloom, der seinen Ruf als Teenie-Schwarm nach seiner Elben-Rolle in Der Herr der Ringe noch deutlich ausbauen konnte.

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Saving Mr. Banks

Es wurde immer wieder überliefert, dass Walt Disney ein mitreißender Erzähler gewesen sein soll und die von ihm persönlich vorgetragenen Geschichten häufig besser waren, als die auf dieser Basis entstandenen Filme. Daher ist es verwunderlich, dass es so lange gedauert hat, bis Walt Disney selbst einmal im Zentrum eines Spielfilms steht.

Saving Mr. Banks

Hauptfigur in “Saving Mr. Banks“ ist jedoch die Autorin P.  L. Travers, deren “Mary Poppins“-Bücher zur Lieblingslektüre der Töchter von Walt Disney gehörten. Seit 1940 bemühte sich dieser daher die Rechte für eine Verfilmung von Travers zu erhalten. Doch diese wollte auf keinen Fall, dass aus ihrer Mary Poppins eine singende Zeichentrick-Figur wurde. Doch weil sie in finanziellen Schwierigkeiten steckte, gelang es Walt Disney die Autorin aus ihrer Londoner Wohnung in seine Hollywood-Studios zu locken. Die streitbare Dame machte es dem erfolgreichen Film-Mogul nicht eben leicht. Sie war immun gegen dessen Charme und auch durch einen Gala-Besuch in Disneyland nicht korrumpierbar.

Saving Mr. Banks

“Saving Mr. Banks“ erzählt auch von der harten Jugend von Travers Familie in Australien, wobei Colin Farrell als Vater und unglücklicher Bankangestellter eine sehr gute Leistung abliefert.

Saving Mr. Banks

Doch sehr viel spannender ist das Duell, das sich Travers und Disney 1961 in Kalifornien lieferten. Der Film orientiert sich dabei so nah wie möglich an den tatsächlichen Ereignissen. Emma Thompson ist köstlich, wenn sie als P.  L. Travers angewidert die ganzen Micky-Maus-Plüschtiere, mit denen sie Walt Disney bei ihrer Ankunft in Los Angeles erfreuen wollte, vom Bett ihres Hotelzimmers wirft.

Saving Mr. Banks

Tom Hanks, der eigentlich gar keine Ähnlichkeit mit Walt Disney hat, geht völlig in der Rolle auf. Gelegentlich, etwa wenn er routiniert mit sonorer Stimme spricht und Jovialität vortäuscht, wirkt er fast wie eine Karikatur des Märchenonkels der Nation. Es war auch Hanks, der durchsetzte, dass Walt Disney in dieser Disney-Produktion – zumindest ganz kurz – wahrheitsgemäß trinkend und rauchend gezeigt wird.

Saving Mr. Banks

Ebenfalls sehr beeindruckend ist die Darstellung des Kreativ-Prozesses in den Disney-Studios. Gezeigt wird wie die unermüdlich schaffensfrohen Komponisten-Brüder Richard M. und Robert B. Sherman sowie der zuvor als Animator tätige Drehbuchautor Don DaGradi es schließlich schafften P.  L. Travers weich zu kochen und durch den neu komponierten Song „Let’s Go Fly A Kite“ sogar zum Tanzen brachten. “Saving Mr. Banks“ könnte die erste verfilmte Entstehungsgeschichte eines Filmklassikers sein, die selbst einmal ein Filmklassiker wird.

Saving Mr. Banks

Die Blu-ray enthält als Bonusmaterial noch drei nicht verwenderte Szenen (insgesamt 7:24 min), den Bericht „Die Walt Disney Studios gestern und heute“ (14:35 min) sowie eine kurze knapp 2-minütige Impression vom letzten Drehtag als das gesamte Team gemeinsam den Song „Let’s Go Fly A Kite“ schmettert.

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