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Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Nachdem Universal die hauseigenen klassischen Monsterfilme wie Dracula, Frankenstein oder Der Wolfsmensch bereits in teilweise hochinteressant ausgestatteten DVD-Editionen herausbrachte, mussten Freunde des klassischen Horrorfilms lange auf eine Veröffentlichung von Abbott und Costello treffen Frankensteinwarten.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Dank Koch Media kann jetzt endlich erlebt werden, wie die zwar nur halbwegs komischen aber durchaus sympathischen Vorgänger von Dean Martin & Jerry Lewis auf die legendären Universal Monsters wie Dracula (Bela Lugosi spielt den Grafen hier nach 17 Jahren zum zweiten und letzten Mal), Frankensteins Monster und den Wolf Man (Lon Chaney Jr.) treffen.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Dieser äußerst vergnügliche Film war seinerzeit ein Riesenerfolg in den USA, lief danach auch gut in deutschen Kinos und wurde nachdem Mel Brooks 1974 mit der traditionsbewussten Horror-Komödie Frankenstein Junior einen Hit landete noch einmal unter dem Titel Mein Gott, Frankenstein gestartet.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Diese schön aufgemachte Box enthält auch noch drei weitere Filme in denen das Komiker-Duo Bud Abbott und Lou Costello auf Universal Monster trifft, die jedoch deutlich weniger gelungen sind, aber durchaus ihre Qualitäten haben. Während die Begegnung mit dem Unsichtbaren zumindest tricktechnisch punkten kann, handelt es bei Mr. Hyde keineswegs um ein Universal Monster, doch immerhin ist Boris Karloff als Dr. Jekyll dabei. Weniger Schau- und Lachwerte hat hingegen Abbott und Costellos Begegnung mit einer ziemlich nachlässig bandagierten Mumie.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Neben einer sehr schönen Doku, die sich hauptsächlich auf “Abbott & Costello treffen Frankenstein“ bezieht, gibt es noch allerlei sonstiges Bonusmaterial und auch die Aufmachung der DVD-Box kann überzeugen. Ein Schuber beherbergt die Filme, die jeweils in einer einzelnen Papphülle mit hübschen Plakat-Covern stecken und in der Innenhülle interessante Texte von Uwe Huber enthalten.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Bonusmaterial: Zu „Abbott und Costello treffen Frankenstein“: Audiokommentar vom Fimhistoriker Gregory W. Mank (ohne deutsche Untertitel), Featurette „Abbott und Costello treffen die Monster“ (33:18 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln), Deutscher Wiederaufführungstrailer (2:13 min), Deutscher Wiederaufführungvorspann (1:14 min), US-Trailer (1:36 min) und Galerie mit 58 Bildern, Werberatschlägen und Plakaten.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Zu „Abbott and Costello Meet the Invisible Man“: US-Trailer (1:53 min) und Galerie mit 32 Bildern, Werberatschlägen und Plakaten.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Zu „Abbott and Costello Meet Dr. Jekyll and Mr. Hyde“: Audiokommentar von den Fimhistorikern Tom Weaver und Richard ScirvaniW. Mank (ohne deutsche Untertitel), US-Trailer (1:00 min) und Galerie mit 25 Bildern, Werberatschlägen und Plakaten.

Abbott & Costello treffen die Hollywood-Monster

Zu „Abbott and Costello Meet the Mummy“: US-Trailer (2:04 min) und Galerie mit 60 Bildern, Werberatschlägen und Plakaten

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Dracula (1931)

Nach der Betrachtung der gut restaurierten Version dieses den Tonfilm-Horror startenden Werkes aus dem Jahre 1931 müssen einige Vorurteile revidiert werden. Dracula ist keineswegs nur beim Auftakt in Transsylvanien ein atmosphärisch dichter Film.

Dracula (1931)

Auch die restliche Inszenierung ist nicht nur abgefilmtes Theater (Universal heuerte den Dracula-Darsteller Bela Lugosi direkt aus einer erfolgreichen Bühnenadaption des Stückes an), sondern es gibt immer wieder gelungen gefilmte Momente, wie etwa die Szene in der Professor Van Helsing entdeckt, dass Dracula gar kein Spiegelbild hat. Auch die heftige Reaktion Lugosis, die darauf folgt, kann immer noch voll überzeugen.

Dracula (1931)

Ein weiterer Vorteil ist die immer wieder gerne geäußerte Einschätzung, dass eine mit anderen Darstellern in den selben Kulissen gedrehte Version in spanischer Sprache der US-Version deutlich überlegen wäre. Da die US-DVD, aber leider nicht die deutsche Edition, nun auch die spanische Version des Filmes enthält kann dies jetzt nachgeprüft werden. Der spanische Dracula (Titeltrolle: Carlos Villarías) ist knapp 30 Minuten länger und dehnt die Dialogszenen ziemlich aus. Die weiblichen Darsteller sind zugegebenermaßen etwas freizügiger bekleidet, aber das war es dann auch schon. Die atmosphärisch dichten Szenen sind in Tod Brownings US-Version genauso enthalten.


Ein großes Manko war jedoch das nahezu völlige Fehlen jeglicher Filmmusik bei diesem Klassiker. Dies konnte jedoch behoben werden, denn Philip Glass hat eine passende Musik komponiert, die vom Kronos Quartett eingespielt wurde und mit dieser kann der Film jetzt wahlweise untermalt und noch mehr genossen werden.

Dracula (1931)

Die Blu-ray: Dracula (1931, 74 min): Audiokommentar von David J. Skal, die zeitgleich mit anderen Darstellern in den selben Kulissen gedrehte in spanischer Sprache 103-minütige Fassung, mit Einführung der Darstellerin Lupita Tovar (4:14 min), “The Road to Dracula“, eine 35-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, „Lugosi – Fürst der Finsternis“ (36:07 min), „Dracula: The Restoration“ (8:46 min), „Dracula Archive“ (9:11 min), alternative Filmmusik von Philip Glass gespielt vom Kronos Quartet (nur zur Originalfassung), vier „Dracula“-Trailer

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Universal Monsters

Das deutsche Stummfilmkino hat mit Filmen wie Nosferatu oder Der Golem die Produktion des 1912 vom deutschstämmigen Carl Laemmle gegründeten Universal Studios ohne Zweifel beeinflusst.  Diese begannen in den dreißiger Jahren damit  eine ganze Reihe von äußerst stimmungsvollen Horrorfilmen in die Kinos zu bringen. Einige davon gelten als absolute Klassiker. Zum 100. Geburtstag des Studios erschienen 2012 acht der interessantesten Filme der Universal Monsters auf Blu-ray.

Universal Monsters

Den Reigen eröffnet Dracula von 1931, der Bela Lugosi in der Titelrolle zum Star machte, zugleich aber auch Zeit seines Lebens auf diese Rolle festgelegt, obwohl er den Vampir-Grafen lediglich 1948 in Abbott und Costello treffen Frankenstein ein zweites Mal spielte. Lugosi sollte anschließend in Frankenstein das Monster spielen, lehnte, die Rolle jedoch ab. Boris Karloff übernahm und lief Lugosi als Horrorfilmstar schnell den Rang ab. Karloff war anschließend Die Mumie und kehrte 1935 als Monster in Frankensteins Braut zurück (in Frankensteins Sohn war er zum letzten Mal in dieser Rolle zu sehen).

Universal Monsters

Claude Rains ist nicht wirklich als Horror-Star ist in die Filmgeschichte eingegangen, sondern heute ist er vor allem bekannt als Captain Renault in Casablanca (“Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen“). Das mag auch daran liegen, dass er 1933 als Der Unsichtbare zwangsläufig kaum zu sehen war, 1941 in Der Wolfsmensch nur den Vaters der Hauptfigur spielte und in Das Phantom der Oper meist unter einer Maske steckte. Aus einer späteren Phase stammt Jack Arnolds wohl schönster Film Der Schrecken vom Amazonas (1954) und der originell gestaltete Amphibienmensch aus der schwarzen Lagune ist mittlerweile genauso ein festes Mitglied bei den Universal Monsters wie Dracula, Frankensteins Monster oder der Wolfsmensch.

Universal Monsters

Die Anschaffung der Blu-ray-Box lohnt sich für den Freund des klassischen Horror-Kinos auf alle Fälle, nicht nur wegen der verbesserten Bildqualität. Die Blu-ray von Dracula enthält sowohl die zeitgleich mit spanischen Darstellern in den selben Kulissen gedrehte Fassung als auch den interessanten alternativen Soundtrack von Philip Glass. Für Die Mumie wurde endlich eine längst überfällige deutsche Synchronisation erstellt und Der Schrecken vom Amazonas ist – bei entsprechender Heimkino-Ausstattung – genau wie Anno 1954 sogar in 3D zu genießen!

DraculaAusstattung :der Blu-ray-Box

Dracula (1931, 74 min): Audiokommentar von David J. Skal, die zeitgleich mit anderen Darstellern in den selben Kulissen gedrehte in spanischer Sprache 103-minütige Fassung, mit Einführung der Darstellerin Lupita Tovar (4:14 min), “The Road to Dracula“, eine 35-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, „Lugosi – Fürst der Finsternis“ (36:07 min), „Dracula: The Restoration“ (8:46 min), „Dracula Archive“ (9:11 min), alternative Filmmusik von Philip Glass gespielt vom Kronos Quartet (nur zur Originalfassung), vier „Dracula“-Trailer

Universal MonstersFrankenstein (1931, 70 min): Zwei Audiokommentare von Sir Christopher Frayling und Rudy Behlmer, „The Frankenstein Files: How Hollywood Made a Monster“ (44:53 min), „Karloff: The Gentle Monster“ (37:58 min), „Universal Horror“ (95:22 min), Frankenstein Archives (9:24 min), „Boo!: A Short Film“ (9:30 min), fünf „Frankenstein“-Trailer (8:23 min), „100 Years Of Universal: Restoring the Classics“ (9:13 min)

Universal Monsters

The Mummy (1932, 73 min, erstmals auch mit deutscher Synchronisation): Zwei Audiokommentar vom Filmhistoriker Paul Jensen sowie von Rick Baker, Scott Essman, Steve Haberman, Bob Burns und Brent Armstrong, „Geliebte Mumie“ (30:11 min), „He Who Made Monsters: The Life and Art of Jack Pierce“ (24:56 min), „Unearthed, Unraveling the Legacy of The Mummy“ (8:07 min, die Doku bezieht sich eher auf die „Mumien“-Filme mit Brendan Fraser), „The Mummy Archives“ (9:46 min), fünf „Frankenstein“-Trailer (6:29 min), „100 Years Of Universal: The Carl Laemmle Era“ (8:41 min)

Universal Monsters

The Invisible Man (1933, 72 min): Audiokommentar von Rudy Behlmer, „Now You See Him: The Invisible Man Revealed“ (35:21 min), Fotogalerie (4:30 min), „100 Years of Universal: Unforgettable Characters“ (8:18 min)

Universal MonstersThe Bride of Frankenstein (1935, 74 min): Audiokommentar von Scott MacQueen, „She’s Alive! Creating The Bride Of Frankenstein“ (38:54 min), The Bride Of Frankenstein Archive (13:11 min), vier „Frankenstein“-Trailer (6:46 min)

Universal Monsters

The Wolf Man (1941, 70 min): Audiokommentar von Tom Weaver, „Monster by Moonlight“ (32:37 min), „The Wolf Man: From Ancient Curse to Modern Myth“ (10:02 min), „Pure in Heart: The Life and Legacy of Lon Chaney, Jr.“ (36:53 min), „He Who Made Monsters: The Life and Art of Jack Pierce“ (24:56 min), „The Wolf Man Archives“ (6:46 min)

Universal Monsters

The Phantom of the Opera (1943, 93 min, der einzige Farbfilm in der Box): Audiokommentar von Scott MacQueen, „The Opera Ghost: A Phantom Unmasked“ (51:19 min), Fotogalerie (4:30 min), „100 Years of Universal: Das Studiogelände“ (9:25 min), Kinotrailer (2:12 min)

Universal Monsters

The Creature from the Black Lagoon (1954, 79 min, der einzige 16:9-Film in der Box, wahlweise auch in 3D!): Audiokommentar von Tom Weaver , „Back to The Black Lagoon“ (39:40 min), Fotogalerie (11:29 min), „100 Years of Universal: Das Studiogelände“ (9:25 min, drei „Creature“-Trailer (7:25 min)

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Die Stunde, wenn Dracula kommt

Moldawien 1630: Die Inquisition verurteilt die junge Adlige Asa wegen Hexerei zum Tode. Ihr wird vom Henker brutal eine eiserne Dämonen-Maske auf das Gesicht genagelt, doch der danach geplante Scheiterhaufen fällt wegen eines Unwetters aus. 200 Jahre später stoßen Professor Kruvajan und sein Assistent Andre zufällig auf Asas Gruft. Als der Professor das Grab untersucht, belebt er Asa als er sich leicht verletzt und etwas Blut auf ihre Dämonen-Maske tröpfelt.

Die Stunde, wenn Dracula kommt

Mit dieser in beeindruckenden Schwarzweißbildern umgesetzten Schauergeschichte nach einer Vorlage von Nikolai Gogol, gelang dem ehemaligen Kameramann Mario Bava (“Gefahr: Diabolik!“, “Die drei Gesichter der Furcht“) ein Meisterwerk des Genres, das den zeitgleich entstandenen englischen Hammer-Horrorfilmen an Atmosphäre und auch Spannung deutlich überlegen ist.

Die Stunde, wenn Dracula kommt

Störend ist lediglich der Versuch der deutschen Synchronisation, den Film auch noch das “Gütesiegel“ Dracula zu verpassen, obwohl es im italienischen Original überhaupt nicht um Vampire geht.

Die Stunde, wenn Dracula kommt

Der Zuschauer wird die kunstvoll-grausigen Bilder und die aufregende Babara Steele in der doppelten Hauptrolle wohl Zeit seines Lebens nicht vergessen. Erst recht nicht, wenn diese Blu-ray den Film in voller Länge und guter (wenn auch nicht perfekter) Bildqualität präsentiert.

Die Stunde, wenn Dracula kommt

Die neu produzierte Featurette “Eine Schauergeschichte“ (10:19 min) in dem ausführlich Bavas Sohn Lamberto zu Wort kommt, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Eine entfallene Szene in italienischer Sprache (2:00 min); “Vom Schneidetisch“ (3:19 min); Ein sehr interessantes und amüsantes Interview mit Barbara Steele (29:27 min) in englischer Sprache, Italienischer Trailer (3:18 min); Britischer Trailer (3:21 min); US-Trailer (2:12 min);  US-TV-Spot (0:22 min); Deutscher Vorspann (2:05 min); Galerie mit 159 Plakaten, Fotos und Werbematerialien.

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Der Mann mit dem goldenen Colt

Eine tödliche Kugel für James Bond. 007 hat sich diesmal mit einem doppelten Problem herumzuschlagen. Nicht nur, dass er in Südostasien den Erzschurken Scaramanga bekämpfen muss, dem das Kernstück einer revolutionären Erfindung, das „Solex“, in die verbrecherischen Händen gefallen ist. Die vereinigten Bösewichte der Welt haben ihrerseits mit Scaramanga den gefährlichsten Berufskiller der Welt auf Bond angesetzt. Am einsamen Strand einer Südseeinsel kommt es zum tödlichen Duell der beiden Erzrivalen: Superagent 007, die berühmte Beretta im Anschlag Rücken an Rücken mit dem „Mann mit dem goldenen Colt“.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Bei diesem Film stimmen eigentlich alle Zutaten: Vor dem Hintergrund von Hongkong, Macao und einer malerischen Südseeinsel jagt 007 den teuersten und erfolgreichen Killer der Welt. Der Ex-Dracula-Darsteller Christopher Lee (ursprünglich war Jack Palance für diese Rolle vorgesehen) ist ein charismatischer Schurke und ähnelt James Bond in seinem Appetit auf gute Weine, erlesene Speisen und schöne Frauen durchaus. Außerdem kehrte wieder John Barry als Komponist eines durchschnittlichen Titelsongs (der sich als einzige 007-Eröffnungsnummer nicht in den Charts platzieren konnte) und eines recht ambitionierten Soundtracks zurück.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Ein weiteres wichtiges Story-Element ist das „Solex“, eine Erfindung, die in die Hände von Scaramanga gefallen ist und Sonnenenergie kommerziell nutzbar macht. Bereits Anfang der siebziger Jahre, zu Zeiten der Energiekrise, war dies brandaktuell.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Roger Moore zeigt in seinem zweiten Bond-Film nach „Leben und sterben lassen“ erstaunlich viel Einsatz. Er führte ganz offensichtlich einen Großteil der Stunts höchstpersönlich aus und nahm sogar Unterricht in fernöstlichen Kampfsportarten. Daher können sich auch die Actionszenen (zu denen ein spektakulärer Autoüberschlag bei der Überquerung eines Flusses gehört) durchaus sehen lassen. Doch leider wurden alle diese beeindruckenden Komponenten nur höchst notdürftig miteinander verbunden. Dadurch wirkt der Film sehr viel stärker als sonst wie eine Nummernrevue, die zwar gut unterhält aber auch schnell wieder vergessen ist.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Guy Hamilton und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; Special-Inside „The Man With The Golden Gun“, ein umfassender 31-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Bonds beste Stunt-Szenen und –Darsteller: Ein sehr informativer Bericht über den Stunt-Regisseur Bob Simmons (der im Vorspann von „Dr. No“ als erster James Bond-Darsteller zu sehen war) und seine Nachfolger (28:34 min); Roger Moore und Herve Villechaize zu Gast in der „Russell Harty Show“ von 1974 (2:51 min); Filmaufnahmen von den Dreharbeiten (1:26 min + 3:28 min) mit Kommentar von Michael Wilson; „American Thrill Show“ (5:01 min), Bericht über den „Auto-Salto-Stunt“, wahlweise mit Kommentar; Textkommentare von Guy Hamilton (5:01 min) und Stunt-Koordinator W. J. Milligan (7:58 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen aus „Der Mann mit dem goldenen Colt“, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 110 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:08 min, 16 : 9, anamorph, Dolby 2.0); englischer Teaser Kinotrailer (1:45 min, 16 : 9, nicht anamorph, Dolby 2.0); zwei TV-Spots (0:57 min und 0:59 min, 16 : 9 und Vollbild, Stereo 2.0); drei Radio-Spots (insgesamt 2:02 min, Stereo 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

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Dracula mit Christopher Lee

Als die englischen Hammer Studios 1957 mit Frankensteins Fluch eine Neuverfilmung von Mary Shelleys Roman  ins Kino brachten, war dies recht gewagt, denn Boris Karloff hatte 1931 als Frankensteins Monster eine unvergessliche Leistung erbracht. Beim neuen Make-up von Christopher Lee wurde (auch aus Copyright-Gründen) peinlichst darauf geachtet, dass nichts mehr an Karloffs Interpretation erinnert.

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Christopher Lee als Frankensteins Monster

Doch in Frankensteins Fluch überzeugte dann weniger Lees vernarbtes schlaksiges Ungetüm, sondern sehr viel mehr Peter Cushing als skrupelloser Wissenschaftler, der über Leichen geht, um künstliches Leben zu schaffen. Mary Shelley schilderte Victor Frankenstein zwar eher als fehlgeleiteten Idealisten voller Skrupel, doch die Aussage ihres Buchs – eine eindeutige Ablehnung von Experimenten mit künstlichen Leben – kam auch in Hammers Filmversion gut rüber. Der Erfolg des stilvoll ausgestatteten Farbfilmes war so groß, dass fast exakt das selbe Team, inklusive Regisseur Terence Fisher, ein Jahr später eine sehr viel werkgetreuere Verfilmung von Bram Stokers Roman Dracula drehte.

Dracula

Der britische Kritiker und Italo-Western-Experte Christopher Frayling weist in einem hochinteressanten Essay auf dieser in England auf Blu-ray erschienenen Neu-Edition darauf hin, dass bevor Hammers Dracula 1958 in die Kinos kam, die sexuellen Aspekte des Vampir-Mythos in der akademischen Welt nicht wahrgenommen wurden. Doch nachdem der ebenso bedrohliche wie attraktive Christopher Lee den Dracula spielte, hagelte, es Doktor-Arbeiten zum Thema. Dies verwundert etwas, denn der Film hatte seinerzeit arg mit britischen Zensurauflagen zu kämpfen.

Dracula mit Christopher Lee

In der Horror-Fach-Literatur war immer wieder zu lesen, dass es eine japanische Version des Films geben soll, in der es sehr viel heftiger zur Sache geht. Vor Ort in Tokio waren die letzten vier von neun Film-Dosen mit der Fernost-Version in ziemlich grausiger Bildqualität auffindbar. Diese 35 Minuten sind im Bonus-Material der britischen Blu-ray-Veröffentlichung enthalten. Hierbei, handelt es sich jedoch nicht um eine Splatter-Variante, sondern die Unterschiede sind eher minimal. So sind hier manche Sequenzen aus einer etwas anderen Kamera-Perspektive zu sehen. Es waren vor allem zwei Szenen, die tatsächlich etwas weniger jugendfrei ausfielen. Am auffälligsten ist dies bei dem Ende von Graf Dracula, der nach dem Kampf mit Van Helsing (Peter Cushing) noch etwas detailfreudiger zu Staub wird.

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Etwas stärker sexuell aufgeladen ist hingegen die Verführungssequenz zwischen Christopher Lee und Melissa Stribling als Mina Hawker geraten. Hier ist bei Mina noch deutlicher eine Mischung aus Angst und Vorfreude zu spüren, während der darauf folgende stärker ausgespielte Akt des Aussaugens hier eindeutiger ein Akt ist.

Dracula mit Christopher Lee

Das Britische Film-Institut hat Dracula 2007 aufwändig restauriert und diese Version wurde 2012 noch um die beiden “Japan-Sequenzen“ ergänzt. Jetzt trägt der Film, den Christopher Frayling für den “britischen Easy Rider“ erhält, auch wieder den Original- und nicht mehr den US-Titel Horror of Dracula.

Dracula mit Christopher Lee

Diese Version liegt als hervorragende Blu-ray-Edition vor, wobei auf zwei DVDs nochmal der Film sowie ein umfangreiches und sehr interessantes Bonusmaterial beiliegt. In dieser Form macht die Wiederbegegnung mit einem Klassiker viel Freude.

Dracula mit Christopher Lee

Bonusmaterial der britischen Blu-ray-Edition: „Dracula Reborn” – Making Of (30:32 min), „Resurrecting Dracula“. (16:56 min), „The Demon Lover – Christopher Frayling über Dracula” (27:48 min), „Censoring Dracula“ (9:15 min). Audiokommentar von Hammer-Historiker Marcus Hearn und Kritiker Jonathan Rigby, die vier noch existierenden „Japanese reels“ (Akt 6 – 9) unrestauriert (35:01 min), “The World Of Hammer – Episode: Dracula And The Undead” (24:53 min), Darstellerin Janina Faye liest ein Kapitel aus Bram Stokers“Dracula” (12:18 min), umfangreiche Bildgalerie (10:46 min), außerdem das Drehbuch und weitere Infos als PDF.

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Ed Wood

1956 drehte Ed Wood den Film Plan 9 from Outer Space, der in zahlreichen Büchern immer wieder als der schlechteste Film aller Zeiten bezeichnet wird. Wood verwendete billige Kulissen (Dünne Grabsteine aus Sperrholz und Radkappen als UFOs) und eine kurze Szene, die er mit dem Dracula-Darsteller Bela Lugosi kurz vor dessen Tod drehte.

Ed Wood

Das Resultat ist unbekümmerter Science-Fiction-Trash und trotz billigster Machart alles andere als langweilig. Ebenfalls nicht langweilig war Ed Woods Leben. Der Angora-Fetischist lief gerne in Frauenkleidern herum und kratzte das magere Budget für Plan 9 bei einer religiösen Sekte zusammen und ließ dafür die ganze Crew taufen.

Ed Wood

Tim Burton, selbst ein Außenseiter in Hollywood, drehte 1994 einen Film über die spannendsten Jahre im Leben von Ed Wood (und sparte dessen traurigen letzten Jahre aus). Burton hatte in Johnny Depp den idealen Hauptdarsteller. Der Film macht sich keineswegs über Ed Wood lustig, sondern präsentieren ihn als enthusiastisches Stehaufmännchen, das sich Rückschläge nicht weiter anmerken lässt und mit seiner freakigen Crew fröhlich immer weiter Filme dreht. Auch Martin Landau gelang in der Rolle des Bela Lugosi ein tragikomisches Kabinettstück und er wurde dafür völlig zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet.

Ed Wood

Zwanzig Jahre nach der Entstehung des Filmes erscheint endlich die schon lange erwartete Blu-ray. Hier verwundert es, dass die deutsche Tonspur in Dolby Digital 2.0 aufgespielt wurde (auf der DVD war sie hingegen in Dolby 5.1), während auf der Blu-ray nur die Originalfassung in DTS-HD 5.1 zu hören ist. Fast alle Extras der DVD-Edition haben es auch auf die Blu-ray geschafft, nur “Männer in Frauenkleidern“ (9:23 min), ein Bericht über Transvestiten fehlt leider.

Ed Wood

Bonusmaterial der Blu-ray-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Tim Burton, Scott Alexander, Larry Karaszewski, Martin Landau, Kostümdesigner Colleen Atwood und Kameramann Stefan Czapsky, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, zusätzliche Szenen (7:39 min), “Das Set-Design: Fliegende Untertassen über Hollywood“ (13:49 min), “Martin Landau als Bela Lugosi“ (8:14 min), Rick Baker erzählt wie er Martin Landau in den Horrorstar Lugosi verwandelte, “Die Musik zum Film“ (7:24 min), Howard Shore erzählt über seine Kompositionen, Musikvideo (3:27 min), ein Schleiertanz auf dem Friedhof zu Howard Shores Musik, “Making of“, ein 14-minütiger Bericht, anmoderiert von Johnny Depp, der ansonsten nur aus unkommentierten Bilder vom Set besteht, US-Kinotrailer von 1994 (2:19 min, Vollbild, Stereo 2.0)

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Dracula Untold

Beim Betrachten des Films wird schnell klar, warum die Geschichte von Dracula Untold bisher nicht erzählt wurde (zumindest nicht im Kino, doch zahlreiche Direct-to-video-Produktionen wie Dark Prince – The True Story of Dracula, Vlad der Pfähler oder Dracula – Prince of Darkness haben sich bereits an der halbwegs historisch verbürgten Origin des adeligen Vampirs versucht).

Dracula UntoldDoch jetzt wurden angeblich 100 Millionen Dollar verpulvert, um jene Legende zu erzählen, die den legendären Vampir-Fürsten entstehen ließ. Der sehr vielseitige Luke Evans – man vergleiche seine coole Darstellung des britischen Posträubers in Der große Eisenbahnraub 1963 mit seinem Musketier Aramis oder den jungen Naiven in Immer Drama um Tamara – ist noch so ziemlich das Beste an diesem Film um den rumänischen Adeligen Vlad den Dritten alias der Pfähler, der circa 1450 eine Weile recht erfolgreich die Türken bekämpfte und seine Feinde aufspießt haben soll.Dracula UntoldErstmals erfahren wir jetzt im Kino, dass der zum Dämon mutierte römische Imperator Caligula den romänischen Fürsten zum Vampir machte. Diese blöde Idee wird auch nicht besser, wenn der charismatische Charles Dance (Game of Thrones) kurz als Caligula zu sehen ist. Das Hauptproblem an Dracula Untold ist weniger das hirnrissige, aber für Blockbuster-Verhältnisse noch tolerable Drehbuch, sondern das Unvermögen des Regie-Debütanten Gary Shore visuelles Kapital daraus zu schlagen. Um eine Jugendfreigabe zu erreichen, sind die gewaltigen bzw. gewalttätig gemeinten Gemetzel im Kampfe gegen die Türken recht blutleer ausgefallen. 3D hätte hier vielleicht geholfen, denn vor allem der Auftakt des Filmes wirkt so, als wenn dieser plastischer hätte werden sollen.Dracula UntoldSo schön es auch ist, dass Dracula Untold nur eine kurze Laufzeit hat, so bedauerlich ist es, dass der Film gerade da aufhört, wo er hätte interessant werden können.

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