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Walt Disney: Schneewittchen und die sieben Zwerge

Von 1935 bis 1937 produzierte Walt Disney unter großen Schwierigkeiten mit „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm nach seinem Lieblingsmärchen. Das Geld wurde knapp, nüchterne Bankiers mussten überzeugt werden und es blieb die Frage ob das Publikum auch wirklich bei gezeichneten Wesen mitleiden würde, oder ob Trickfilmfiguren nur für kurze und lustige Cartoons taugen.

Walt Disney: Schneewittchen und die sieben Zwerge

„Schneewittchen und die sieben Zwerge“ wurde dann aber neben „Vom Winde verweht“ zum erfolgreichsten Film der dreißiger Jahre. Walt Disney erhielt einen Sonder-Oscar, der zusätzlich noch mit sieben kleinen zusätzlichen Oscar verziert wurde. Disney investierte seine „Schneewittchen“-Gewinne sofort in ein großes eigenes Studio und weitere noch ehrgeizigere Projekte, die zu seinem Entsetzen immer wieder an seinem ersten abendfüllenden Film gemessen wurden.

Walt Disney: Schneewittchen und die sieben Zwerge

Die “Schneewittchen“-DVD-Edition von 2001 enthielt längst nicht alle Extras der zeitgleich erschienenen US-Plantinum-Edition. Dies ist bei der Neuveröffentlichung (die abgesehen von der jetzt nicht mehr mitgelieferten DVD identisch mit der “Diamond Edition“-Blu-ray von 2009 ist) leider auch nicht der Fall, doch in Sachen Bonusmaterial ist ein deutlicher Fortschritt zu verzeichnen. So sind jetzt auch die nicht verwendeten aber teilweise schon fast fertig animierten Szenen zu sehen in denen die Zwerge ein Bett für Schneewittchen zimmern oder höchst individuell – begleitet von einem Ohrwurm-Song – ihr Süppchen auslöffeln.

Walt Disney: Schneewittchen und die sieben Zwerge

Die “Schneewittchen“-DVD-Edition von 2001 enthielt zwei verschiedene Versionen des Filmes, denn seinerzeit wurden bei Disney für den Auslandsmarkt nicht nur der Vorspann in der jeweiligen Landessprache gestaltet, sondern von den meisten Szenen mit beschrifteten Gegenständen im Bild wurden Extraversionen gedreht. So waren hier in der deutschen Fassung andere Namen in die Betten der Zwerge geschnitzt als im Original, denn bei uns heißt Dopey schließlich Seppl. Die Möglichkeit dies zu sehen besteht leider nicht bei der neuen Heimkino-Editionen des Filmes. Doch insgesamt ist die “Diamond Edition“ eine mehr als angemessene Präsentation von Disneys absolutem Zeichentrickfilmklassiker in sehr guter Bildqualität und mit interessanten Extras.

Walt Disney: Schneewittchen und die sieben Zwerge

Bonusmaterial der Blu-ray-Edition: Ein hochinteressanter Audiokommentar von Walt Disney, der vom Zeichentrickexperten John Canemaker zusammengestellt und moderiert wurde, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln.  Wenn Disney View angewählt wird, können auf 16:9-Geräten im rechten und linken Bereich anstelle der schwarzen Balken neben dem 4:3-Bild sogenannte “Schmuckornamente“ eingeblendet werden. Hyperion Studios-Feature: Eine umfangreiche Materialsammlung u. a. mit Making Of: „Der Film mit dem alles begann“ (17:15 min) und „Wie alles begann“ (11:48 min) und „Familienunternehmen“ (1:57 min) sowie mit weiteren Dokus, Galerien und Kurzfilmen wie „Steamboat Willie“ oder „Die alte Mühle“,  „Schneewittchen kehrt zurück“ (8:44 min),  Zusätzliche Szenen: „Die Suppe“ (4:07 min) und „Das Bett“ (6:28 min), Musikvideo von Lucy Diakovska: „Ich wart’auf dich mein Prinz“ (3:32 min), Musikvideo mit Tiffany Thornton:“Someday my prince will come“ (3:34 min),  „Die Stimmen der Figuren“ (6:21 min); „Mit Disney durch die Jahrzehnte“ – Promis erzählen von der Entwicklung des Konzerns und von den Wiederaufführungen von „Schneewittchen“ (insgesamt circa 45 min),  Sing mit uns: “Hi-Ho“, mit Untertiteln zum Mitsingen (2:42 min), Interaktive Spiele: „Spieglein, Spieglein an der Wand“, „Was siehst Du?“, „Juwelen Wirr-Warr“ und „Auf wilder Fahrt mit Seppl‘,  Eine Vorschau auf „Küss den Frosch“ (7:45 min).

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Dune – Der Wüstenplanet – Extended Edtition

Während die vorherigen nicht eben wenigen DVD-Veröffentlichungen von „Dune – Der Wüstenplanet“ eher wie semiprofessionelle Bastelarbeiten wirkten, bietet diese Edition endlich den wohl bestmöglichen Blick darauf, wie gut diese Verfilmung von Frank Herberts Science-Fiction-Klassiker hätte werden können.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition

Regisseur David Lynch wollte 1984 aus dem von ihm gedrehten Material eine dreistündige Fassung zusammenstellen. Die Produzenten Dino und Raffaella de Laurentis bestanden jedoch auf einer zweistündigen Version und mehr als etwas über 130 Minuten waren schließlich nicht drin. Damit der Zuschauer dennoch einen Einblick in Herberts kompliziertes Universum bekam, sprach Virginia Madsen als Prinzessin Irulan in Großaufnahme noch zusätzlich einen Prolog ein, der jedoch mehr verwirrte als erklärte.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition
Viginia Madsen

Für die TV-Ausstrahlung wurde ohne die Beteiligung von David Lynch eine längere Fassung zusammengestellt und als Regisseur wurde das für solche Fälle gerne benutze Pseudonym Alan Smithee im Vorspann aufgeführt. Zur Einleitung wurde hier anstelle des Madsen-Prologes eine kommentierte Zusammenstellung von mehr oder weniger gelungenen Zeichnungen gezeigt. Dies wirkt zwar etwas seltsam ist jedoch eine passable Einführung in Herberts Welten. Dem dann folgenden Film bekommt die längere Laufzeit recht gut und er ist sehr viel atmosphärischer als die hektisch erzählte Kinofassung.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition

Die Edition von SchröderMedia enthält auf einer Scheibe die Kinofassung mit der deutschen Synchronisation von 1984 in Dolby 2.0 und in der Originalfassung in Dolby 5.1. Als zweite Scheibe liegt eine 177-minütige Extended Version bei. Auch diese ist komplett im 1 : 2,35 Breitwandformat. Die nicht im Kino gezeigten Szenen wurden sorgfältig remastered und nahtlos in den Film eingefügt (wie peinlich ist dagegen die lausige Qualität der neu eingefügten Szenen bei der Extended Edition von „Es war einmal in Amerika„). Auch hier liegt die Originalfassung in Dolby 5.1 vor, während für die deutsche Fassung eine gute Neusynchronisation angefertigt wurde, seltsamerweise aber nur in Dolby 2.0.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition
Sting

Die längere Version von „Dune“ bringt die tollen Darsteller, Sets, Kostüme, aber auch die interessante und spannende Geschichte sehr viel besser zur Geltung als dies seinerzeit im Kino der Fall war.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition
Patrick Stewart

Extras: Nicht verwendete Szenen (insgesamt 14:20 min), US-Trailer (3:10 min)

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Batman – Die komplette Serie

Die Idee zu dieser Serie soll entstanden sein, nachdem ein Entscheidungsträger des TV-Senders ABC einer Party des Playboy-Herausgebers Hugh Hefner besuchte. Er beobachtete wie sich Hefner gemeinsam mit seinen Bunnies ein billig produziertes schwarzweißes Batman-Serial aus den Vierziger Jahren ansah und alle dabei lauthals lachten. Dies brachte den TV-Produzenten auf die Idee, dass dieser unfreiwillige Humor auch absichtlich erzeugt werden könnte. Daher bemühten sich ABC um die Rechte an Batman. Sie sahen darin das ideale Vehikel um jung und alt gleichermaßen zu begeistern. Während die Kinderchen alles völlig ernst nehmen, können sich die Eltern über die (bewusst) blödsinnigen Klischees amüsieren. Außerdem wurde die ganze Chose auch noch schön bunt in Szene gesetzt, um dadurch ordentlich Werbung für Farbfernsehgeräte zu machen. Als die Serie im Januar 1966 über den Äther ging, funktionierten diese Überlegungen auch ganz prächtig.

Batman Die komplette Serie

Als Batman wurde ein gewisser Adam West verpflichtet, der zuvor eigentlich nur in einem Western mit den „Three Stooges“ und in „Robinson Crusoe on Mars“ mehr oder eher weniger aufgefallen war. West qualifizierte sich hauptsächlich durch einen Nestle-Werbespot, in dem er James Bond parodierte und als Robin wurde ein gewisser Burt Ward verpflichtet. Diese beiden Darsteller wurden ein Leben lang so stark mit Batman und Robin verbunden, dass ihnen keine anderen Rollen zugetraut wurden. Doch es waren vor allem die zahlreichen durchgeknallten Schurken, die für die Popularität der Serie sorgten. Angefangen bei den „Fearsome Foursome“ Joker (Cesar Romero), Riddler (Frank Gorshin), Pinguin (Burgess Meredith) und Catwoman (erst Julie Newmar, dann Lee Meriwether und schließlich Eartha Kitt) über „Gelegenheitsschurken“ wie Vincent Price als Egghead bis hin zu Otto Preminger als Mr. Freeze standen die Stars Schlange.

Batman - Die komplette Serie

Sogar Bruce Lee hatte einen Gastauftritt als „Assistant Visiting Hero“ Kato in einem Crossover mit der ähnlich gelagerten Serie „The Green Hornet„. Um alle Darsteller unterzubringen, die zur Freude ihrer Kinder in der Serie mitspielen wollten, wurde schließlich der sogenannte „Bat-Climb“ erfunden. Hierbei kletterten Batman und Robin, bei schiefgestellter Kamera, scheinbar eine Hauswand hoch und irgendein Promi wie z. B. Sammy Davis Jr schaute mal kurz aus dem Fenster, denn dabeisein war alles.

Batman - Die komplette Serie

Die Serie schlug am 12. Januar 1966 wie eine Bombe ein. Daher wurde sofort nach Beendigung der ersten TV-Season ein etwas aufwändigerer Batman-Film nachgeschoben, der auch bei uns erfolgreich unter dem Titel „Batman hält die Welt im Atem“ in den Kinos lief. Auf die Serie mussten wir bis 1989 warten. Erst im Windschatten von Tim Burtons „Batman“ traute sich Sat.1 die Serie zu starten. Die Bedenken waren nicht ganz unbegründet. Während die ersten Folgen noch stolz im Abendprogramm präsentiert wurden, nutzte sich die poppige oft etwas albern erzählte Serie sehr schnell ab und verschwand schließlich in der Kinderstunde.

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Ähnliches passierte zuvor auch in den USA. Nach 92 halbstündigen Folgen, von denen jeweils zwei in einer Woche ausgestrahlt wurden und eine abgeschlossene Geschichte ergaben, sanken die Quoten merklich. Als Rettung wurde mit Batgirl (Yvonne Craig) eine Identifikationsfigur für weibliche Teenager eingebaut und die Serie zugleich auf nur noch eine in sich abgeschlossene Folge pro Woche zurückgefahren. Das half auch nicht weiter und so wurde „Batman“ schließlich am 14. März 1969 nach immerhin 120 Folgen eingestellt. Als die TV-Anstalt NBC eine vierte Season plante, hatte ABC schon die 800.000,- Dollar teure Bathöhle plattgemacht und es wurde nichts daraus. Ähnlich wie „Star Trek“ lief und lief die Serie jedoch bei zahlreichen Provinzsendern erfolgreich als Wiederholung. 1979 traten Adam West, Burt Ward und Riddler Frank Gorshin noch in zwei „Legends of the Superheroes“ genannten TV-Specials in ihren alten Rollen auf und drehten später auch noch kurze Werbespots für Tim Burtons „Batman“. Ansonsten tingelt Adam West immer noch über Comic-Conventions und reißt Witze, die sogar für die TV-Serie zu albern wären.

Batman - Die komplette Serie

Lange hat es gedauert bis die Serie endlich auf DVD und Blu-ray vorliegt, da hierfür die Rechte nich wie bei sonstigen Batman-Produkten bei Warner liegen. Doch dies ist mittlerweile geklärt und bei DC erscheint mit „Batman ’66“ sogar einen Comicserie im TV-Look. Die schön aufgemachte Edition mit der TV-Serie enthält alle 120 Episoden in guter Bildqualität und knalligen Farben. Der FSK-Flatschen ist von der Box problemlos zu entfernen. Im Schuber stecken drei einzelne poppig bedruckte Boxen mit den drei Staffeln, sowie eine Scheibe mit interessantem Bonusmaterial und ein 34-seitiges Booklet, das leider nur die deutschen aber nicht die Original-Titel aber immerhin die jeweiligen „Guest-Villains“ aufführt. Um diese Edition kommt kein Batman-Fan herum!

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Extras der Blu-ray: Heilige Fanartikel von Batman! (29:59 min) Adam West zu Besuch bei einem Sammler, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Die Batman-Vision (29:56 min) Bericht über Adam West, der schöne Originaltitel lautet „Hanging with Batman“, Batmania zum Leben erweckt! Das Design von Batmans Welt (29:41 min), Fledermäuse der Tafelrunde (45:08 min) Adam West bei einem Abendessen mit Kevin Smith, Jim Lee, Ralph Garman und Phil Morris, Adam West über die Erschaffung Batmans (29:30 min + 29:39 min), Na Na Na Batman! (12:15 min), Batman-Raritäten aus dem Archiv: Pilotepisode von Batgirl (7:54 min), Probeaufnahmen: Burt Ward und Adam West (6:16 min), Probeaufnahmen: Lyle Waggoner als Batman und Peter Deyell als Robin (4:23 min), Eine Hommage an den Cutter James Blakely (2:24 min), 34-seitiges Booklet

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Walt Disney: Baymax – Riesiges Robowabohu

Es ist sehr erfreulich, dass es bei Pixar und auch bei Disney wieder Tradition ist, den großen abendfüllenden Trickfilmen einen kurzen Cartoon voranzustellen.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu
© Walt Disney

Im Vorprogramm zu Disneys 54. „Animated Classic“ wird das computeranimierte Filmchen „Feast“ (“Liebe geht durch den Magen“) gereicht. Hier wird in sechs Minuten der wechselhafte Verlauf einer Liebesgeschichte aus der Sicht des kleinen Boston Terriers Winston erzählt. Dieser isst für sein Leben gerne Junk Food und ist zunächst nicht begeistert als sein Herrchen eine neue Freundin hat, die lieber vegetarisch speist und ihn daher mit Grünzeug im Fressnapf nervt. Zunächst freut sich das Hündchen als es nach einer Weile wieder über die Hamburger-, Pizza- und Eiskrem-Reste seines Besitzers herfallen kann. Doch als Winston merkt wie traurig Herrchen is(s)t, betätigt er sich in bester „101 Dalmatiner„-Tradition als Kuppler.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu
Feast

„Feast“ überrascht durch seine rasante Inszenierung, clevere Schnittfolgen und perfektes Timing. Dafür gab es den Oscar. Beides gilt auch für den Hauptfilm, zumindest in der ersten Hälfte. „Baymax – Riesiges Robowabohu“ trägt nur bei uns diesen idiotischen Titel und heißt im Original genauso wie die dem Animationsfilm zugrunde liegende Marvel-Comicreihe „Big Hero 6“. Diese 1998 gestartete Serie wurde als Vorlage ausgewählt, weil sie weitestgehend unbekannt geblieben ist und die Disney-Animatoren, die nur wenige bis gar keine „Big Hero 6“-Comichefte gelesen hatten, sich möglichst viele Freiheiten nehmen konnten.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu

Das fängt schon beim Handlungsort an. Während der Comic in Tokyo spielt, ist der Film in San Fransokyo angesiedelt, einem leicht japanisch verfremdeten San Francisco. Hier lebt der junge Hiro Hamada sein Faible für Roboter aus und tritt bei illegalen Wettkämpfen erfolgreich mit seinem kleinen Maschinenwesen gegen sehr viel größere Blechkameraden an. Sein älterer Bruder Tadashi überredet ihn dazu sein Talent doch stattdessen für ein Universitäts-Studium zu nutzen. An der San Fransokyo Tech. lernt Hiro allerlei Gleichgesinnte kennen, mit denen er sich im großen Finale zum Superhelden-Team formiert und gegen eine gewaltige Bedrohung antritt…

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu

„Baymax – Riesiges Robowabohu“ fesselt zunächst durch eine gut ausgewogene Mischung aus Humor und Dramatik. Der an das Michelin-Männchen (oder den Marshmallow-Man aus „Ghostbusters“) erinnernde Sanitäts-Roboter Baymax ist eine herzige Kreation in der Tradition von Pixars Wall-E und so ganz anders angelegt als der gleichnamige bedrohlich-bullige künstliche Bodyguard aus der Comicvorlage.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu

Wie in Marvel-Filmen üblich gibt es sogar einen Gastauftritt von Stan Lee und wer mehr davon haben möchte, der sollte den Nachspann absitzen. Wenn dann schließlich im gar nicht so großen Finale fast nur noch auf Turbulenz gesetzt wird, ist genau – wie zuvor schon bei „Cars 2“ – festzustellen, dass auf Hochspannung getrimmte Actionszenen im Trickfilm doch sehr viel weniger fesseln als im Realfilm.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu
© Walt Disney

Die Blu-ray von Disney enthält neben dem 101-minütigen Hauptfilm noch den oscar-prämierten Kurzfilm “Liebe geht durch den Magen“ („Feast“, 6:13 min) sowie “Die Geschichte hinter der Geschichte: Hiros Reise“ (15:10 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Blick hinter die Kulissen: Die Animatoren (6:39 min), zusätzliche Szenen (13:10 min), US-Trailer (1:41 min) und den Micky Maus-Cartoon “Irrfahrt in Tokio“ (3:47 min)

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Fleming – Der Mann, der Bond wurde

Bevor er Anfang der Fünfziger seinen ersten 007-Roman „Casino Royale“ schrieb, führte Ian Fleming ein unstetes, abenteuerliches Leben und arbeitete ab 1939 für den Geheimdienst der britischen Marine. Dort erlebte er Dinge, die er auch in seine James-Bond-Bücher mit einfließen ließ.
Fleming - Der Mann, der Bond wurde

Die Idee das Leben Ian Flemings in Form einer TV-Miniserie zu erzählen ist nicht eben neu. Bereits 1989 war Charles Dance (“Game of Thrones“) im Fernsehen in „Goldeneye: The Secret Life of Ian Fleming“ als 007-Schöpfer in zu sehen. Ein Jahr später spielte Sean Connerys Sohn Jason die selbe Rolle und einige ähnliche Projekte folgten, bevor sich 2014 die BBC der Sache in einer vierteiligen Miniserie annahm. Jetzt wurde Fleming von Dominic Cooper verkörpert, der Howard Stark („Iron Mans Vater“) in „Captain America“ spielte.

Fleming - Der Mann, der Bond wurde

Natürlich gibt es bei „Fleming“ allerlei Anspielungen auf die 007-Filme. So erinnert die von Anna Chancellor („The Hour„) mit rauem Charme gespielte Sekretärin Monday an Miss Moneypenny, Ilan Eshkeri komponiert seinen Soundtrack oft haarscharf am bekannten „James Bond Theme“ vorbei und wie in „Skyfall“ ist auch Charles Trenets Song „Boom“ zu hören. Doch Ian Fleming wird nicht als der „James Bond des Zweiten Weltkriegs“ dargestellt, sondern als ein Mensch mit mehr Schwächen als Stärken. Ein wichtiges Thema der Serie ist Flemings problematisches Verhältnis zu seiner Mutter, aber auch zu seiner späteren Frau Ann, mit der er aber immerhin seine unkonventionellen gewaltorientierten Leidenschaften ausleben konnte. Einmal mehr gelang der BBC eine prächtig ausgestattete und bestens gespielte Miniserie, die nicht nur unterhält sondern auch informiert.

Fleming - Der Mann, der Bond wurde

Die Blu-ray enthält den Film in sehr guter Bild- und Tonqualität, aber leider ohne Bonusmaterial.

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Pastewka – 7. Staffel

Nach der sechsten Staffel von „Pastewka“ folgte ein 45-minütiges „Weihnachtsspecial“, das separat auf DVD (aber nicht auf Blu-ray) erschienen ist. Auch „Die Zeremonie“, die erste Folge der siebten Staffel, hat Überlänge und erzählt wie Bastian doch noch versucht seine Anne zu heiraten, was grandios missglückt. Unter den dann folgenden acht 25-minütigen Episoden befinden sich einige weitere Highlights der gesamten Serie.Pastewka 7. StaffelMein persönlicher Favorit ist die Folge „Der Standup„. Hier wird erzählt wie Bastian großen Erfolg hat, weil er bei Live-Auftritten über sein privates Umfeld ablästert. Doch er hat die Rechnung ohne YouTube gemacht, denn dort werden seine Aufritte online gestellt. Dadurch erfahren Anne, Frau Bruck & Co. wie er auf deren Kosten Lacher erzielte. Nicht ohne ist auch „Die Ohrfeige„, denn in dieser Folge ist Bastian als obercooler Macker zu sehen. Ein weiterer Höhe ist die Abschluss-Episode „Die neue Serie„. Hier wird erzählt wie Bastian das Schicksal droht neben Michael Kessler einen blöden Sidekick spielen zu müssen. Als er versucht dies zu verhindern, wird alles noch viel schlimmer.

Pastewka - 7. Staffel

Erfreulich sind wieder die vielen ebenfalls als Eigen-Karikaturen auftretenden Gaststars, allen voran einmal mehr Hugo Egon Balder, aber auch Ralf Richter als scheinbar nicht aus der Ruhe zu bringender Ayurveda-Koch ist eine Klasse für sich. Einziges Manko ist, dass auch diese Staffel wieder in Rekordzeit geguckt ist!

Pastewka - 7. Staffel

Bonusmaterial: Making Of: Bastian führt durch das neue Studio-Set (10:20 min), Audio-/ Video-Kommentare von Bastian Pastewka zu den Folgen 1, 4, 5 und 7, Wolfgang und Anneliese (insgesamt 13:06 min): „Karneval in Bayern“ (von der Großen TV total Prunksitzung) + „Wer lacht gewinnt“ (vom Deutschen Comedypreis 2012) + „Heimat“ und „Echte Fründe“ (aus der WDR-Sendung „40 Jahre Höhner“ aus dem Kölner Tanzbrunnen), Ottmar Zittlau: „Erst kommt der Montag“ (von der Großen TV total Prunksitzung), Ottmar Zittlau – Der Film: „Operation Kill-Kill“ (10:35 min), Bastian bei TV total mit Stefan Raab (13:06 min), XL-Bonus-Take aus der Episode „Der Joker“ (6:24 min), „Sketchup“-Parade inkl. Outtakes. (2:45 min), Weitere Outtakes (5:33 min), „Der Kranich“ (0:28 min), Faltblatt mit Infos zu den Episoden

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Maleficent – Die Dunkle Fee

Am Ende dieses Märchenfilms singt Lana Del Rey eine herrliche Version von „Once Upon a Dream“, dieses fürs Ballett von Peter Iljitsch Tschaikowski komponierte Musikstück wurde bereits 1958 für den Disney-Zeichentrickfilm „Dornröschen“ mit einem Text versehen. Das ist eine mehr als nette Zugabe, doch wenn der Abspann abrollt, sind ohnehin bereits alle Erwartungen übertroffen. Zu bestaunen war sehr viel mehr als ein trendiger starbesetzter Realfilm nach einem Kinderfilm-Klassiker. „Maleficent – Die Dunkle Fee“ ist als Fantasy-Film sehr viel überzeugender als Tim Burtons „Alice im Wunderland„, ja insgesamt sogar noch schöner als Disneys „Die fantastische Welt von Oz“.

Maleficent - Die Dunkle Fee

Dies liegt natürlich an der sagenhaften Angelina Jolie, sowie an der tollen Ausstattung und den unglaublichen Effekten auf Peter-Jackson-Niveau, die auch in 2D sehr plastisch wirken. Es liegt aber auch daran, dass hier nicht nur eine leicht finstere Realfilm-Version von einem der wohl optisch schönsten Disney-Zeichentrickfilmen entstanden ist, sondern etwas ganz eigenes. „Maleficent“ nimmt sich sehr viele Freiheiten und orientiert sich eigentlich nur in der Szene, in der die dunkle Fee das gerade neugeborene Dornröschen verflucht, sehr nah am Zeichentrickfilm. Es wird nicht nur eine Erklärung nachgeliefert, wieso Maleficent „böse“ geworden ist, sondern die Geschichte wird komplett neu aufgerollt.

Maleficent - Die Dunkle Fee

Dazu gehört auch, dass der Vater von Dornröschen hier ein echter Fiesling ist, den der auf seltsame Charaktere spezialisierte Südafrikaner Sharlto Copley („Distict 9„, „Elysium„) mit viel Spielfreude ansprechgend bedrohlich auf die Leinwand zaubert. Interessant ist auch der von Sam Riley („Das finstere Tal„) gespielte zum Menschen gewordene Rabe Diaval, der eine interessante Ergänzung zu Angelina Jolie ist. Etwas blass bleibt hingegen Elle Fanning als Dornröschen, während Imelda Staunton, Juno Temple und Lesley Manville als nervige Feen gottseidank nur sehr selten zu sehen sind. Überhaupt ist dies kein reiner Kinderfilm und die Blu-ray enthält zum Glück die etwas längere FSK12-Version sowie schönes Bonusmaterial.

Maleficent - Die Dunkle Fee

Bonusmaterial der Blu-ray: „Vom Märchen zum Kinofilm“ (8:13 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Eine epische Schlacht (5:48 min), Maleficents Stil (1:34 min), Hinter den Kulissen von „Maleficent – Die Dunkle Fee“ (4:45 min), Aurora: Wie sie zur Schönheit wird (4:53 min), zusätzliche Szenen (6:41 min), Trailershow

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Auch die Engel essen Bohnen

1973, zwischen „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ und „Zwei wie Pech und Schwefel„, ging Bud Spencer auch einmal fremd. Sein Partner Terence Hill drehte „Mein Name ist Nobody“ mit Henry Fonda in den USA und daher assistierte ihm Giuliano Gemma in der im New York der Zwanziger Jahre angesiedelten Gangster-Klamotte „Auch die Engel essen Bohnen„, was alles andere als nach hinten los ging.

Auch die Engel essen Bohnen

Als schlaksiger Typ hat Gemma äußerlich durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit Hill, doch er versucht gar nicht erst diesen nachzuäffen. Er spielt den Möchtegern-Ganoven Sonny Abernathy, der gerne ein harter Typ wäre und versucht gemeinsam mit dem Catcher Charlie (natürlich von Bud Spencer gespielt) Karriere bei der Mafia zu machen. Doch obwohl beide bei Prügeleien eine gute Figur machen, steht ihnen bei Killer- oder Geldeintreiber-Jobs ihr grundgutes Herz im Wege.

Auch die Engel essen Bohnen

Giuliano Gemma ist anzumerken, dass er durchaus Respekt vor dem im Prügel- und Klamauk-Genre sehr viel erfahreneren Bud Spencer hat und dies bringt er auch in seine Figur Sonny mit ein. Dieser ist sehr viel naiver, aber auch deutlich leichtfüßiger als Terence Hill in seinen Filmen mit Bud Spencer. Gemma überzeugt nicht nur in den Prügeleien, sondern auch seine Tango-Szene mit einer zugekoksten Blondine ist einer der Höhepunkte dieses auch heute noch ebenso sehenswerten wie komischen Films. Gemma drehte übrigens 1974 mit „Auch die Engel mögen’s heiß“ eine Art Fortsetzung in der der schwedische Diskuswerfer Ricky Bruch ziemlich vergeblich versuchte Bud Spencer zu ersetzten.

Auch die Engel essen Bohnen

Leider lag „Auch die Engel essen Bohnen“ bisher nur in mäßiger DVD-Qualität vor, doch 3L Film präsentiert diesen Bud-Spencer-Klassiker auf der Basis der längeren italienischen Fassung (es gibt einige kurz deutsch untertitelte Szenen) in deutlich besserer Bildqualität. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen.

Auch die Engel essen Bohnen

Bonusmaterial der Blu-ray: Einführung von Bud Spencer (1:10 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Teil 1 der Super-8-Schnittfassung (20:58 min), drei nicht verwendete Szenen mit dem Informanten Judas (4:54 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Deutscher DVD-Trailer (3:37 min), deutscher Trailer “Der Dicke in Amerika” (2:58 min), unter diesem Titel wurde der Film 1979 in einer 30 Minuten kürzeren Fassung wiederaufgeführt, alternative Vorspänne: Deutsch (2:34 min), Englisch (2:32 min), Spanisch (2:12 min) und Französisch (2:12 min), Artwork Galerie (2:38 min), Bildvergleich alte SD & neue HD-Fassung (4:41 min), 8-seitiges Booklet, Wendecover

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John Carpenters Christine

Ganz über die Klasse von Brian De Palmas „Carrie“ verfügt John Carpenters „Christine“ nicht. Doch genau wie bei der sieben Jahre zuvor entstandenen Stephen-King-Verfilmung ist auch hier ein Remake völlig unnötig, denn der Film über einen tödlichen 1958er Plymouth Fury mit rot-weißer Speziallackierung ist stylisch und gut besetzt. „Christine“ kann auch heute noch überzeugen, amüsieren und gepflegten Grusel verbreiten.

John Carpenters Christine

Daher ist es sehr erfreulich, dass dieser Film endlich auch auf Blu-ray erscheint und zumindest die Originalfassung, aber leider nicht die deutsche Synchronisation, in guter das Wohnzimmer aus allen fünf Ecken beschallener Tonqualität zu hören ist. Zudem wird auch noch einiges an Bonusmaterial präsentiert. So gibt es 25 Minuten lang entfallene Szenen in mäßiger Bildqualität zu bestaunen sowie einige interessante Dokumentationen.

John Carpenters Christine

Der Höhepunkt ist jedoch zweifelsohne der Audiokommentar, auf dem John Carpenter gemeinsam mit dem Hauptdarsteller Keith Gordon zu hören ist. Für Carpenter waren anscheinend die Dreharbeiten zu „Christine“ eine seiner positivsten Erfahrungen als Filmemacher. Der mittlerweile auch als Regisseur tätige Gordon war fast immer am Set anwesend und lernte viel von Jon Carpenter. Zum Glück gibt es zum Audiokommentar auch Untertitel, denn mit Originalfassung in DTS-HD 5.1 und den dazu eingeblendeten Statements von Carpenter und Howard ist die Wiederbegegnung mit „Christine“ ein echtes Erlebnis!

John Carpenters Christine

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar von John Carpenter und Keith Gordon, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, entfallene Szenen (25:20 min), Doku über das Auto (28:55 min), Bericht über die Musik (7:17 min)

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Yellow Submarine

In den USA entstand zum Höhepunkt der Beatlemania bereits eine Zeichentrickserie, von der John, Paul, George und Ringo jedoch nicht allzu viel hielten. Dementsprechend gering war zunächst auch ihr Interesse, als ein abendfüllender Zeichentrickfilm fürs Kino entstehen sollte. Doch als sie die Entwürfe des deutschen Graphikers Heinz Edelmann zu Gesicht bekamen, waren sie so beeindruckt, dass sie sich doch noch ins Studio begaben um eine kurze Realfilm-Sequenz zu drehen, die am Ende des Filmes zu sehen ist.

Yellow Submarine

Ansonsten entstand die Geschichte um Sergeant Pepper und das gelbe U-Boot ganz ohne direkte Beteiligung der Fab Four. Nicht einmal die Dialoge wurden von Ihnen gesprochen, sondern von Stimm-Doubles. Doch der Film bzw. der deutsche Illustrator Heinz Edelmann fand für die Welten, die beim Hören der Beatles-Songs entstehen, mehr als beeindruckende Bilder und das bereits ein Jahrzehnt vor der Erfindung des Videoclips!

Yellow Submarine

Die Blu-ray-Veröffentlichung präsentiert den Zeichentrick-Klassiker in bester Bildqualität sowie mit allen Extras der alten DVD-Veröffentlichung und netten Beigaben wie vier postkarten-großen Folien mit den Zeichentrick-Beatles.

Yellow Submarine

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar vom Animation Director John Coates und vom Art Director Heinz Edelmann, ohne deutsche Unterttitel, „The Mod-Odyssey“, eine Dokumentation von 1968 über die Entstehung des Filmes (7:40 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, englischsprachiger Kinotrailer (3:45 min),  eine bisher im Kino nicht gezeigte Sequenz zum Lied „Hey Bulldog“, die jetzt im Film enthalten ist: „Sea of Monsters“, Entwurfsskizzen und fertige Animation werden gegenüberstellt (4:31 min), Battle of the Monsters“ und „Pepperland“, ingesamt knapp 200 Storyboard-Entwürfe zu zwei Sequenzen, die nicht im fertigen Film verwendet wurden: 30 „Hinter-den-Kulissen“-Fotos, Interviews mit Co-Drehbuchautor Erich Segal, drei Animatoren (Jack Stokes, Millicent McMillan, David Livesey) und mit zwei der damaligen Sprechern der Beatles-Zeichentrickfiguren (Paul Angelis und John Clive), insgesamt 11 Minuten, 16-seitiges englischsprachiges Booklet u. a. mit einem Text von John Lasseter von Pixar, Bogen mit Aufklebern, 4 Folien mit den Zeichentrick-Beatles

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