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Maleficent – Die Dunkle Fee

Am Ende dieses Märchenfilms singt Lana Del Rey eine herrliche Version von „Once Upon a Dream“, dieses fürs Ballett von Peter Iljitsch Tschaikowski komponierte Musikstück wurde bereits 1958 für den Disney-Zeichentrickfilm „Dornröschen“ mit einem Text versehen. Das ist eine mehr als nette Zugabe, doch wenn der Abspann abrollt, sind ohnehin bereits alle Erwartungen übertroffen. Zu bestaunen war sehr viel mehr als ein trendiger starbesetzter Realfilm nach einem Kinderfilm-Klassiker. „Maleficent – Die Dunkle Fee“ ist als Fantasy-Film sehr viel überzeugender als Tim Burtons „Alice im Wunderland„, ja insgesamt sogar noch schöner als Disneys „Die fantastische Welt von Oz“.

Maleficent - Die Dunkle Fee

Dies liegt natürlich an der sagenhaften Angelina Jolie, sowie an der tollen Ausstattung und den unglaublichen Effekten auf Peter-Jackson-Niveau, die auch in 2D sehr plastisch wirken. Es liegt aber auch daran, dass hier nicht nur eine leicht finstere Realfilm-Version von einem der wohl optisch schönsten Disney-Zeichentrickfilmen entstanden ist, sondern etwas ganz eigenes. „Maleficent“ nimmt sich sehr viele Freiheiten und orientiert sich eigentlich nur in der Szene, in der die dunkle Fee das gerade neugeborene Dornröschen verflucht, sehr nah am Zeichentrickfilm. Es wird nicht nur eine Erklärung nachgeliefert, wieso Maleficent „böse“ geworden ist, sondern die Geschichte wird komplett neu aufgerollt.

Maleficent - Die Dunkle Fee

Dazu gehört auch, dass der Vater von Dornröschen hier ein echter Fiesling ist, den der auf seltsame Charaktere spezialisierte Südafrikaner Sharlto Copley („Distict 9„, „Elysium„) mit viel Spielfreude ansprechgend bedrohlich auf die Leinwand zaubert. Interessant ist auch der von Sam Riley („Das finstere Tal„) gespielte zum Menschen gewordene Rabe Diaval, der eine interessante Ergänzung zu Angelina Jolie ist. Etwas blass bleibt hingegen Elle Fanning als Dornröschen, während Imelda Staunton, Juno Temple und Lesley Manville als nervige Feen gottseidank nur sehr selten zu sehen sind. Überhaupt ist dies kein reiner Kinderfilm und die Blu-ray enthält zum Glück die etwas längere FSK12-Version sowie schönes Bonusmaterial.

Maleficent - Die Dunkle Fee

Bonusmaterial der Blu-ray: „Vom Märchen zum Kinofilm“ (8:13 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Eine epische Schlacht (5:48 min), Maleficents Stil (1:34 min), Hinter den Kulissen von „Maleficent – Die Dunkle Fee“ (4:45 min), Aurora: Wie sie zur Schönheit wird (4:53 min), zusätzliche Szenen (6:41 min), Trailershow

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Auch die Engel essen Bohnen

1973, zwischen „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ und „Zwei wie Pech und Schwefel„, ging Bud Spencer auch einmal fremd. Sein Partner Terence Hill drehte „Mein Name ist Nobody“ mit Henry Fonda in den USA und daher assistierte ihm Giuliano Gemma in der im New York der Zwanziger Jahre angesiedelten Gangster-Klamotte „Auch die Engel essen Bohnen„, was alles andere als nach hinten los ging.

Auch die Engel essen Bohnen

Als schlaksiger Typ hat Gemma äußerlich durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit Hill, doch er versucht gar nicht erst diesen nachzuäffen. Er spielt den Möchtegern-Ganoven Sonny Abernathy, der gerne ein harter Typ wäre und versucht gemeinsam mit dem Catcher Charlie (natürlich von Bud Spencer gespielt) Karriere bei der Mafia zu machen. Doch obwohl beide bei Prügeleien eine gute Figur machen, steht ihnen bei Killer- oder Geldeintreiber-Jobs ihr grundgutes Herz im Wege.

Auch die Engel essen Bohnen

Giuliano Gemma ist anzumerken, dass er durchaus Respekt vor dem im Prügel- und Klamauk-Genre sehr viel erfahreneren Bud Spencer hat und dies bringt er auch in seine Figur Sonny mit ein. Dieser ist sehr viel naiver, aber auch deutlich leichtfüßiger als Terence Hill in seinen Filmen mit Bud Spencer. Gemma überzeugt nicht nur in den Prügeleien, sondern auch seine Tango-Szene mit einer zugekoksten Blondine ist einer der Höhepunkte dieses auch heute noch ebenso sehenswerten wie komischen Films. Gemma drehte übrigens 1974 mit „Auch die Engel mögen’s heiß“ eine Art Fortsetzung in der der schwedische Diskuswerfer Ricky Bruch ziemlich vergeblich versuchte Bud Spencer zu ersetzten.

Auch die Engel essen Bohnen

Leider lag „Auch die Engel essen Bohnen“ bisher nur in mäßiger DVD-Qualität vor, doch 3L Film präsentiert diesen Bud-Spencer-Klassiker auf der Basis der längeren italienischen Fassung (es gibt einige kurz deutsch untertitelte Szenen) in deutlich besserer Bildqualität. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen.

Auch die Engel essen Bohnen

Bonusmaterial der Blu-ray: Einführung von Bud Spencer (1:10 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Teil 1 der Super-8-Schnittfassung (20:58 min), drei nicht verwendete Szenen mit dem Informanten Judas (4:54 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Deutscher DVD-Trailer (3:37 min), deutscher Trailer “Der Dicke in Amerika” (2:58 min), unter diesem Titel wurde der Film 1979 in einer 30 Minuten kürzeren Fassung wiederaufgeführt, alternative Vorspänne: Deutsch (2:34 min), Englisch (2:32 min), Spanisch (2:12 min) und Französisch (2:12 min), Artwork Galerie (2:38 min), Bildvergleich alte SD & neue HD-Fassung (4:41 min), 8-seitiges Booklet, Wendecover

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John Carpenters Christine

Ganz über die Klasse von Brian De Palmas „Carrie“ verfügt John Carpenters „Christine“ nicht. Doch genau wie bei der sieben Jahre zuvor entstandenen Stephen-King-Verfilmung ist auch hier ein Remake völlig unnötig, denn der Film über einen tödlichen 1958er Plymouth Fury mit rot-weißer Speziallackierung ist stylisch und gut besetzt. „Christine“ kann auch heute noch überzeugen, amüsieren und gepflegten Grusel verbreiten.

John Carpenters Christine

Daher ist es sehr erfreulich, dass dieser Film endlich auch auf Blu-ray erscheint und zumindest die Originalfassung, aber leider nicht die deutsche Synchronisation, in guter das Wohnzimmer aus allen fünf Ecken beschallener Tonqualität zu hören ist. Zudem wird auch noch einiges an Bonusmaterial präsentiert. So gibt es 25 Minuten lang entfallene Szenen in mäßiger Bildqualität zu bestaunen sowie einige interessante Dokumentationen.

John Carpenters Christine

Der Höhepunkt ist jedoch zweifelsohne der Audiokommentar, auf dem John Carpenter gemeinsam mit dem Hauptdarsteller Keith Gordon zu hören ist. Für Carpenter waren anscheinend die Dreharbeiten zu „Christine“ eine seiner positivsten Erfahrungen als Filmemacher. Der mittlerweile auch als Regisseur tätige Gordon war fast immer am Set anwesend und lernte viel von Jon Carpenter. Zum Glück gibt es zum Audiokommentar auch Untertitel, denn mit Originalfassung in DTS-HD 5.1 und den dazu eingeblendeten Statements von Carpenter und Howard ist die Wiederbegegnung mit „Christine“ ein echtes Erlebnis!

John Carpenters Christine

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar von John Carpenter und Keith Gordon, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, entfallene Szenen (25:20 min), Doku über das Auto (28:55 min), Bericht über die Musik (7:17 min)

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Yellow Submarine

In den USA entstand zum Höhepunkt der Beatlemania bereits eine Zeichentrickserie, von der John, Paul, George und Ringo jedoch nicht allzu viel hielten. Dementsprechend gering war zunächst auch ihr Interesse, als ein abendfüllender Zeichentrickfilm fürs Kino entstehen sollte. Doch als sie die Entwürfe des deutschen Graphikers Heinz Edelmann zu Gesicht bekamen, waren sie so beeindruckt, dass sie sich doch noch ins Studio begaben um eine kurze Realfilm-Sequenz zu drehen, die am Ende des Filmes zu sehen ist.

Yellow Submarine

Ansonsten entstand die Geschichte um Sergeant Pepper und das gelbe U-Boot ganz ohne direkte Beteiligung der Fab Four. Nicht einmal die Dialoge wurden von Ihnen gesprochen, sondern von Stimm-Doubles. Doch der Film bzw. der deutsche Illustrator Heinz Edelmann fand für die Welten, die beim Hören der Beatles-Songs entstehen, mehr als beeindruckende Bilder und das bereits ein Jahrzehnt vor der Erfindung des Videoclips!

Yellow Submarine

Die Blu-ray-Veröffentlichung präsentiert den Zeichentrick-Klassiker in bester Bildqualität sowie mit allen Extras der alten DVD-Veröffentlichung und netten Beigaben wie vier postkarten-großen Folien mit den Zeichentrick-Beatles.

Yellow Submarine

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar vom Animation Director John Coates und vom Art Director Heinz Edelmann, ohne deutsche Unterttitel, „The Mod-Odyssey“, eine Dokumentation von 1968 über die Entstehung des Filmes (7:40 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, englischsprachiger Kinotrailer (3:45 min),  eine bisher im Kino nicht gezeigte Sequenz zum Lied „Hey Bulldog“, die jetzt im Film enthalten ist: „Sea of Monsters“, Entwurfsskizzen und fertige Animation werden gegenüberstellt (4:31 min), Battle of the Monsters“ und „Pepperland“, ingesamt knapp 200 Storyboard-Entwürfe zu zwei Sequenzen, die nicht im fertigen Film verwendet wurden: 30 „Hinter-den-Kulissen“-Fotos, Interviews mit Co-Drehbuchautor Erich Segal, drei Animatoren (Jack Stokes, Millicent McMillan, David Livesey) und mit zwei der damaligen Sprechern der Beatles-Zeichentrickfiguren (Paul Angelis und John Clive), insgesamt 11 Minuten, 16-seitiges englischsprachiges Booklet u. a. mit einem Text von John Lasseter von Pixar, Bogen mit Aufklebern, 4 Folien mit den Zeichentrick-Beatles

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Walt Disney: Valiant

Die Eiskönigin“ hat mittlerweile weltweit mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt und ist somit der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten. Das Walt Disney Animations Studio hat jetzt wieder die Nase vorn und die Konkurrenz aus dem eigenen Hause – Pixars “Toy Story 3“ – an der Kinokasse überholt. Doch der Weg der Disney Studios zum Computeranimations-Erfolg war dornig und über so manchem Versuch in diesem Bereich wird der Mantel des Schweigens gelegt, nicht immer zu Recht.

Walt Disney: Valiant

„Die Eiskönigin“ wird offiziell als 53. “Walt Disney Animation Studios Film“ gelistet. In dieser Reihe tauchen zwar die relativ erfolgreichen computeranimierten Filme “Himmel und Huhn“ (2005), “Triff die Robinsons“ (2007) und “Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ (2008) auf, es fehlen jedoch das peinliche “Madagascar“-Plagiat “Tierisch wild“ (2006), sowie der Total-Flop “Milo und Mars“ (2011), der lediglich 40 % seiner Produktionskosten von 150 Millionen Dollar wieder einspielte.

Walt Disney: Valiant

Ebenfalls nicht aufgeführt ist ein 2005 in Großbritannien entstandener Disney-Computeranimations-Film, der zwar nicht bei uns gezeigt wurde, sein moderates Budget von 35 Millionen Dollar jedoch trotzdem fast doppelt wieder einspielte.

Walt Disney: Valiant

“Valiant“ erzählt die Geschichte einiger Tauben, die maßgeblich dazu beitrugen, dass die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewannen. Der recht spaßig als Kriegskomödie in Szene gesetzte Film hat einen wahren Kern, denn in der Tat wird in Großbritannien ein Tapferkeitsorden namens Dickin Medal an Tiere im Kriegsdienst verliehen. Während des Zweiten Weltkriegs erhielten mehr als 20 Brieftauben diese Auszeichnung, Hunde hingegen brachten es auf sehr viel weniger Orden.

Walt Disney: Valiant
“Valiant“ ist eine charmante Ansammlung von Zweiter-Weltkriegs-Klischees und als Sprecher konnte allerlei britische Prominenz rekrutiert werden: Ewan McGregor in der Titelrolle als aufstrebende jugendliche Brieftaube sowie Ricky Gervais, John Cleese, John Hurt, Jim Broadbent, Hugh Laurie und Tim Curry als schurkischer deutscher Falke General von Talon. Vielleicht erbarmt sich Disney Germany eines Tages und spendiert diesem immer noch sehenswerten Animationsfilm eine deutsche Synchronisation und Heimkino-Veröffentlichung.

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Dinosaurier – Im Reich der Giganten

Ende der Neunziger Jahre war die dreistündige BBC-Serie “Walking with Dinosaurs – A Natural History“ ein großer Hit. Hierbei wurden genauso gelungen am Computer animierte Dinosaurier wie im Kinofilm „Jurassic Park“ (und sehr viel besser als nahezu gleichzeitig im Trickfilm „Disney´s Dinosaurier“) benutzt. Die Serie lehnte sich an herkömmliche Tier-Dokumentationen an und versuchte in sechs recht unterschiedlichen halbstündigen Episoden mit teilweise recht drastischen Szenen zu zeigen, wie das Leben der Dinosaurier möglicherweise stattgefunden hat.

DINOSAURIER - IM REICH DER GIGANTEN

Weitere weltweit erfolgreich vermarktete BBC-„Dokus“ wie „Die Erben der Saurier – Im Reich der Urzeit“ oder das Prequel „Walking with Monsters“ (“Die Ahnen der Saurier“) folgten und da war es naheliegend auch einen Kinofilm zu produzieren. Doch bei ihrem Bestreben diesen möglichst kindgerecht zu gestalten sind die Macher leider weit über das Ziel hinausgeschossen.

DINOSAURIER - IM REICH DER GIGANTEN
Die Handlung des Filmes wird von einem lustig gemeinten Urzeitvogel namens Alex erzählt und das in der deutschen Fassung auch noch mit der Stimme von Otto Waalkes, so dass der Titel “Walking with Dinosaurs“ besser gepasst hätte. Im Zentrum der Handlung steht der kleine Pachyrhinosaurus Patchi. Dieser hat wie alle Heranwachsenden ganz viele familiäre aber auch hormonelle Probleme, die er dem Publikum äußerst geschwätzig mitteilt. Das permanente Geplapper auf der Tonspur relativiert die durchaus beeindruckenden Trickaufnahmen. So richtig überzeugen kann diese Urzeit-Version von Disneys “Bambi“ trotz teilweise toller Bilder leider nicht.

DINOSAURIER - IM REICH DER GIGANTEN

Bonusmaterial: Making of in deutscher Sprache (10:17 min), Musikclip Dino-Rap (0:59 min), Blick hinter die Kulissen (2:17 min), Interviews (10:40 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Spiel „Englisch mit den Dinos“, Deutscher Trailer (1:32 min), Englischer Trailer (1:20 min), Trailershow

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Nick Fury

Nick Fury debütierte 1963 als Zweiter-Weltkriegs-Held in der Serie Sgt. Fury and his Howling Comandos. Schon zwei Jahre später wurde er von Stan Lee und Jack Kirby zum Colonel befördert und als Konkurrent zu James Bond aufgebaut. Er leitete nun eine Geheimdienstorganisation namens S.H.I.E.L.D. (= Supreme Headquarters International Law-Enforcement Devision).

Nick Fury

Nick Fury feierte seine größten Comic-Erfolge Ende der sechziger Jahre als Jim Steranko der Serie ein atemberaubendes Aussehen verpasste. In den siebziger, achtziger und neunziger Jahren tat er sich etwas schwer. 2002 ließen der Autor Mark Millar und der Zeichner Bryan Hitch Nick Fury wie Samuel L. Jackson aussehen, ein Casting-Vorschlag, der danach dankend im Kino aufgegriffen wurde. Doch einige Jahre zuvor kam irgendjemand auf die zunächst ziemlich bescheuert anmutende Idee David Hasselhoff als augenbeklappten Nick Fury zu besetzen.

Nick Fury

Doch der Bademeister, der auch schon gerne mal sein Auto vollquatscht oder Halbwüchsigen den Elvis vorspielt, machte keine schlechte Figur in dieser überraschend gelungenen TV-Produktion des Fox-Networks. Neben einem seltsamerweise überhaupt nicht nervenden Hasselhoff gibt es einiges zu sehen, so z. B. die S.H.I.E.L.D.-Zentrale, einen hoch in den Lüften schwebenden Flugzeugträger, oder einige ziemlich verzweifelt mit deutschen Akzent sprechende Schurken, die Manhattan vergiften wollen. Hier dient übrigens genau wie in den Comics um Sgt. Fury and his Howling Comandos und später auch bei Nick Fury, Agent of S.H.I.E.L.D. ein gewisser Baron Wolfgang von Strucker als Gegner, der einer Organisation namens Hydra (Symbol: Ein Totenkopf mit Krakententakeln) vorsteht.

Nick Fury

Der von David Goyer (“Blade“, “The Dark Knight“) geschriebene TV-Film setzt – ganz im Gegensatz zur lahmarschigen Fernsehserie „Agents of S.H.I.E.L.D.“ – gleich von Anfang an auf Tempo, vermeidet jegliche fernseh-übliche Betulichkeit und lässt Hasselhoff/Fury auch noch reichlich Zigarren paffen, während bei Lucky Luke einige Jahre zuvor die Fluppe zwecks US-Kompatibilität durch einen Strohhalm ersetzt werden musste. Der Film lag bisher nur als US-DVD vor, die ausschließlich über die Videotheken-Kette Best Buy vertrieben wurde. Mittlerweile gibt es in Großbritannien eine preiswerte DVD-Edition.

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Indiana Jones – The Complete Adventures

Eigentlich sollte der Held von „Jäger des verlorenen Schatzes“ nach dem Willen (und dem Hund „Indiana“) seines Schöpfers und Produzenten George Lucas „Indiana Smith“ heißen. Dies gefiel Steven Spielberg nicht so recht und ein neuer Nachname wurde gewählt. Auch bezüglich der Besetzung wurde herumexperimentiert. Tom Selleck hatte die Hauptrolle bereits in der Tasche, doch die TV-Serie „Magnum“ kam ihm dazwischen. Da entschieden sich Lucas und Spielberg für eine eigentlich recht naheliegende Lösung und wählten Harrison Ford, der schon in „Star Wars“ als Abenteurer Han Solo eine gute Figur gemacht hatte.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

„Jäger des verlorenen Schatzes“ spielt in den dreißiger Jahren und erzählt von der Suche des Archäologen Jones (Markenzeichen: Hut und Peitsche) nach der geheimnisvollen Bundeslade. An diesem Behältnis, das einst die Zehn Gebote enthielt, sind auch die Nazis interessiert, da es über gewaltige Kräfte verfügen soll. „Jäger des verlorenen Schatzes“ wurde im Stil eines billigen Fortsetzungsfilmes (Serial) gedreht und bezieht seinen Reiz aus der perfekt in Szene gesetzten Mischung aus Spannung und Humor.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Es folgten drei weitere Filme mit Indiana Jones, die alle etwas andere Wege gingen. „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ spielt noch vor „Jäger des verlorenen Schatzes“ und ist deutlich düsterer und brutaler. „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ hingegen schlägt sanftere Töne an. Hier trifft der Held seinen ganz köstlich von Sean Connery verkörperten Vater. Erneut im Wettkampf mit den Nazis machten sich die beides Jones’ auf die Suche nach dem Heiligen Gral.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Bei „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ hingegen mochte Steven Spielberg, nachdem er “Schindlers Liste“ gedreht hatte, nicht noch einmal Nazis als Bilderbuch-Schurken einsetzen. Der Film setzt stattdessen recht vergnüglich soviel 50er-Jahre-Klischees – vom Rock´n Roll bis hin zur Atombombe – wie möglich ein, wird jedoch spätestens im Finale mit Aliens ganz schön albern.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Eine mit reichlich Bonusmaterial garnierte Blu-ray-Box enthält das gesamte “Indiana Jones“-Kinovergnügen in bester Bild- und Tonqualität. „Jäger des verlorenen Schatzes“ ist dabei sowohl in einer passablen Neusynchronisation in Dolby 5.1 als auch in Stereo in der alten deutschen Kinofassung enthalten. Der FSK-16-Aufkleber kann problemlos von der schönen Box entfernt werden. Für den Innenteil dieser Edition wurden etwas unbeholfen wirkende Neuinterpretation der Kinoplakate angefertigt, doch dies (aber auch die blödsinnige Abfrage vor dem Blu-ray-Start, in welcher Sprache das Menü zu sehen sein soll, sowie der alberne THX-Trailer vor den Filmen) tut dem Filmvergnügen keinen Abbruch.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Bonusmaterial der Blu-ray-Edition: Ausführliche Making Ofs zu Teil 1 (57:53 min + 57:48 min + 50:52 min), Teil 2 (41:09 min), Teil 3 (35:03 min) und Teil 4 (28:40 min) der ‚Indiana Jones Trilogie‘, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Die Stunts von Indiana Jones (10:56 min), Der Sound von Indiana Jones (13:21 min), Die Musik von Indiana Jones (12:22 min), Spezialeffekte von Indiana Jones (12:22 min), Das schmelzende Gesicht (8:12 min), Indiana Jones und die Krabbeltiere (11:46 min), Drehorte (9:58 min), Indys Frauen (9:15 min), Diskussionsrunde mit Karen Allen, Kate Capshaw und Alison Doody, Indys Freunde und Feinde (10:10 min), Ausstattung (9:52 min), Trickeffekte (22:34 min), Abenteuer Vorproduktion (12:36 min), Bericht über den vierten Teil, US-Kinotrailer zu Teil 1 (1:03 min + 2:27 min + 1:38 min), Teil 2 (0:54 + 1:19 min), Teil 3 (1:21 min + 2:06 min) und Teil 4 (1:48 min + 1:51 min + 1:36 min)

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Tarantula

Ein Film über eine Riesenspinne muss nicht zwangsweise Mega-Trash sein. Dies bewies 1955 der vielbeschäftigte Regisseur Jack Arnold mit “Tarantula“. Er drehte nicht nur, wie seinerzeit bei B-Pictures üblich, im Studio sondern auch in der kalifornischen Wüste. Dort baute er sorgfältig eine bedrohliche Atmosphäre auf und schuf sympathische Charaktere, die sich dem durch missglückte Tierversuche entstandenen Untier stellen müssen.

Tarantula

Die Blu-ray-Edition ist der DVD-Version deutlich überlegen (auch wenn sie nicht über ein 3D-Wackelcover verfügt). Wer mag, kann den Film in einer 16:9-Fassung mit oben und unten beschnittenen Bild betrachten, doch auch die Originalversion im Vollbildformat ist auf der Scheibe enthalten. Eine schöne Ergänzung zum Film ist zudem noch eine umfangreiche Bildergalerie.

Tarantula

Zudem enthält diese Edition auch endlich die zugehörige deutsche TV-Kurzdokumentation “Jack Arnold erzählt“, die in den Siebziger Jahren in den dritten Programmen gezeigt wurde. Hier erzählt der Regisseur recht launig aus der Blütezeit der Filmfabrik Universal Studios. Damals waren die Produzenten zwar auch in erster Linie am Profit interessiert, aber sie verstanden mindestens ebensoviel vom Filmemachen wie vom Geschäft. Es ist zu hoffen, dass weitere Jack-Arnold-Klassiker ebenfalls in dieser optimalen Form veröffentlicht werden.

Tarantula

Bonusmaterial: Interview mit Jack Arnold (26:10 min), zwei Folgen der deutschen Reihe „Jack Arnold erzählt“ in der eine deutsche Tonspur die interessanten Statements des Regisseurs übersetzt, Deutscher Original-Vorspann (2:24 min), Eine kompakte Super-8-Heimkino-Kurzfassung in deutscher Sprache (8:14 min), Eine stumme Normal-8-Kurzfassung mit deutschen Untertiteln (2:16 min), US-Trailer (1:53 min), Deutscher Trailer (1:51 min), Galerie mit 137 Bildern, Werberatschlägen und Plakaten

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Sherlock – Staffel 3

Auch in der dritten Staffel der BBC-Serie “Sherlock“ sind noch keinerlei Abnutzungserscheinungen festzustellen. Die beiden mittlerweile auch im Kino viel beschäftigen Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch und Martin Freeman kehren mit spürbarem Vergnügen zurück auf den Bildschirm. In drei spielfilmlangen Episoden lösen Holmes und Watson knifflige Fälle, finden dabei aber auch Zeit am eigentlich vertrauten Partner ungeahnte Charakterzüge zu entdecken.

Sherlock Staffel 3

Die dritte Staffel wurde eingeleitet durch eine 7-minütige Mini-Episode namens “Many Happy Returns“, die es nicht auf die DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung geschafft hat, doch problemlos auf YouTube zu finden ist. Die erste reguläre Folge “Der leere Sarg“ erzählt wie der zwei Jahre lang todgeglaubte Sherlock Holmes plötzlich wieder im heutigen London auftaucht. Innerhalb der Geschichte werden gleich mehrere Erklärungen dafür geliefert, wie Holmes den Sturz von einem hohen Haus überlebt haben könnte, eine abstruser als die andere. Doch Holmes kann nicht so einfach in sein altes Leben zurückkehren, denn Watson hat jetzt nicht nur einen Schnurrbart, sondern zudem auch noch eine zukünftige Gattin.

SHERLOCK - Staffel 3

Die zweite Episode “Im Zeichen der Drei“ schildert dann jene Hochzeit, auf der Holmes als Trauzeuge fungieren und eine Rede halten muss. Dabei läuft er zu Hochtouren auf und ist anschließend auch noch gezwungen einen unaufgeklärten Fall in Sekundenschnelle zu lösen. Entwaffnend ist hier die raffiniert in Szene gesetzte Mischung aus Humor, Krimispannung und Menschlichkeit, die diese Episode zu einem Höhepunkt der Serie macht. Die Abschlussfolge “Sein letzter Schwur“ ist eine fast permanente Aneinanderreihung von überraschenden Momenten und zeigt einen Holmes, der menschlich sehr gereift ist, aber trotzdem seine Arroganz nicht völlig abgelegt hat. Es ist sicher nicht gespoilert wenn verraten wird, dass die dritte Staffel mit einem Cliffhanger endet, der Hoffnung macht auf weitere Einsätze des kultigen Duos.

SHERLOCK - Staffel 3

Bonusmaterial: „The Fall“ (13:23 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, „Fans, Villains, and Speculation: The Legacy of Sherlock Holmes“ (15;52 min), „Shooting Sherlock“ (13:30 min), 16-seitiges Booklet mit Infos

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