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WandaVision

Den ersten Zuwachs seit Spider-Man: Far From Home bekam das Marvel Cinematic Universe nicht im Kino, sondern in der Online-Videothek von Disney+. Dort starteten am 15. Januar 2021 die ersten beiden Episoden der Serie WandaVision. Im Zentrum der Geschichte steht die Love Story zwischen Wanda Maximoff (Elizabeth Olson) und Vision (Paul Bettany), die drei Jahre zuvor im Getöse von Avengers: Infinity War ziemlich unterging.

WandaVision

Der Auftakt von WandaVision ist nicht unbedingt das, was der action-verwöhnte Marvel-Fan erwartet. Wanda alias Scarlet Witch und der Androide Vision alias J.A.R.V.I.S. agieren zunächst als Hauptdarsteller einer scheinbar in den 60er-Jahren realisierten Serie. Passend dazu wurden die ersten beiden Episoden von WandaVision in Schwarzweiß, im Bildformat 4:3 und mit Lachern vom Band realisiert.

WandaVision

Der Serien-Auftakt ist eine liebenswerte Hommage an TV-Klassiker wie Verliebt in eine Hexe oder Bezaubernde Jeannie. Doch zugleich tauchen immer wieder leicht verstörende Fremdkörper in der nur scheinbar heilen Vorstadtwelt von Wanda und Vision auf. Diese Mischung aus Mystery und Sitcom lässt sich erfreulich viel Zeit, um eine ganz eigene Welt zu präsentieren. Zugleich mangelt es nicht an gelungenen Gags und Spannung. Es bleibt spannend wohin die Reise von Wanda und Vision geht.

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Wind River

Cory Lambert (Jeremy Renner), ein Mitarbeiter des United States Fish and Wildlife Service, ist im ewigen Eis des Indianer-Reservats “Wind River“ auf der Jagd nach einem Puma. Dabei stößt er auf die Leiche einer ihm bekannten jungen Frau. Zur Aufklärung reist die junge FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olson) in Sommerklamotten aus Las Vegas an. Sie heuert Lambert als Partner an, um sich in der von rauen Menschen bewohnten Schneelandschaft zurechtzufinden…

Wind River

Taylor Sheridan erregte 2016 Aufmerksamkeit mit seinem Drehbuch zu Hell or High Water. Dieses wurde nicht nur mit Chris Pine und Jeff Bridges verfilmt, sondern auch für den Oscar nominiert. Für Wind River übernahm Sheridan den Soundtrack-Komponisten Nick Cave, wechselte aber von der Wüste Texas ins verschneite Wyoming. Mit seinem Regie-Debüt gelang Taylor Sheridan eine faszinierende Mischung aus Psycho-Drama und Action-Thriller.

Wind River

Durch die fast unberührte Schneelandschaft, einige breit ausgespielte brutale Szenen, die etwas plumpe Rache-Komponente und eine überraschende Rückblende im letzten Drittel des Films erinnert Wild River an Quentin Tarantinos Schnee-Western The Hateful Eight. Doch zugleich denkt Sheridan auch an das Arthouse-Publikum. Jeremy Renner spielt die Hauptrolle sehr mitreißend als verbitterter trauernder Vater und mit Kritik am Umgang mit den Ur-Einwohnern der USA wird auch nicht gespart.

Wind River

Die Blu-ray von “ Wind River“ enthält neben dem 107-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentationen “Jeremy Renner ist Corey Lambert“ (3:36 min, wie alle Extras ohne deutsche Untertitel), “Regisseur Taylor Sheridan“ (4:08 min) sowie Interviews mit Jeremy Renner (4:47 min), Taylor Sheridan (6:03 min) und Elizabeth Olson (5:20 min)

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