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Mary Poppins’ Rückkehr

Ab 18. April auf DVD und Blu-ray

Dass Walt Disneys Mary Poppins 1964 zu einem Welterfolg wurde, hatte drei Gründe: Die Trickeffekte – vor allem die Kombination der Darsteller mit Zeichentrickfiguren – beeindruckt noch heute, die Songs der Sherman-Brother wurden zu Evergreens und Julie Andrews hat nicht nur eine grandiose Stimme, sondern ist als durchaus autoritäres Kindermädchen gnadenlos sympathisch.

Mary Poppins’ Rückkehr
© 2019 Disney

Bei einer Neuverfilmung aus dem Hause Disney muss man sich um die Qualität der Spezialeffekte wenig Sorgen machen, wobei es sehr erfreulich ist, dass in einer ausgedehnten Sequenz auf klassische 2D-Animation zurückgegriffen wurde (und dafür auf eine 3D-Version verzichtet wurde) .

Mary Poppins’ Rückkehr
© 2019 Disney

Die neuen Songs stammen aus der Feder von Marc Shaiman, der bereits den South-Park-Kinofilm mit einigen durchaus erinnerungswürdigen Gesangsnummern garniert hat. Während ich das hier gerade schreibe, läuft gerade Shaimans Soundtrack zu Mary Poppins Retuns im Hintergrund und die Songs gefallen mir immer besser.

Mary Poppins’ Rückkehr
© 2019 Disney

Die neue Mary Poppins ist Emily Blunt, die bisher nicht als Sängerin oder Tänzerin aufgefallen ist, doch sich in beiden Disziplinen gut behauptet. Es war aber ein guter Schachzug ihr ein interessantes Ensemble an die Seite zu stellen. Herausragend ist der Broadway-Star Lin-Manuel Miranda als Laternenanzünder Jack, dessen Berufskollegen die Schornsteinfeger aus dem ersten Film als fröhlich durch London hüpfende Cockney-Bande abgelöst haben.

Mary Poppins’ Rückkehr
© 2019 Disney

Die Geschichte spielt 1930 und ist wieder ein Sammelsurium aus mehr oder weniger gelungenen Sequenzen. Die Kinder der Familie Banks sind erwachsen geworden. Emily Mortimer verkörpert Tochter Jane, die ähnlich sozial engagiert ist, wie es einst ihre Mutter war. Sie wohnt immer noch zusammen mit ihrem Bruder Michael in ihrem Elternhaus. Michael Banks hat selbst Kinder, ist Witwer und hat erhebliche finanzielle Probleme. Ben Whishaw (Q aus den aktuellen 007-Filmen) spielt Michael und blamiert sich auch nicht bei dem eher als Sprechgesang vorgetragenen Song A Conservation.

Mary Poppins’ Rückkehr
© 2019 Disney

Colin Firth macht sich als aalglatter schurkischer Banker auch ganz gut, während Meryl Streeps Auftritt als Mary Poppins exzentrische Cousine Topsy sich sehr viel besser als nicht verwendete Szene im DVD-Bonusmaterial gemacht hätte. Doch insgesamt gelang dem Team vom Chicago-Regisseur Rob Marshall eine offensiv auf Nostalgie setzende Neuinterpretation, die dem Original keine Schande macht.

Mary Poppins’ Rückkehr
© 2019 Disney

Neben dem 130-minütigen Hauptfilm enthält die Blu-ray noch diese Extras: Zurück im Kirschbaumweg (1:57 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); Pannen vom Dreh (1:57 min); Zwei zusätzliche Szenen (1:43 min);  Berichte zu vier Lieder aus Mary Poppins’ Rückkehr  (insgesamt 18:05 min); Version mit Liedtexten; Making-of Mary Poppins’ Rückkehr (23:38 min);  Zusätzliches Lied: „Der Anthropomorphische Zoo“ (5:04 min)

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Edge of Tomorrow

Tom Cruise kämpft in einer futuristischen Rüstung die seine Körperkräfte gewaltig steigert gegen eine Alien-Invasion, die in Hamburg begann und ganz Kontinental-Europa erobert hat. Dies Konzept klingt nicht unbedingt nach einem Film auf den die Welt gewartet hat. Die ersten 20 Minuten bestätigen auch alle Vorurteile. Cruise wirkt lustlos und viel zu alt für die Rolle eines schnöseligen in der Propaganda tätigen US-Soldaten ohne Kampf-Erfahrung, der einem britischen General so auf den Keks geht, dass er direkt an die Front geschickt wird.

edge of tomorrow

Doch plötzlich gibt es im Film eine überraschende Wendung und wer diese vor dem Kinobesuch noch nicht kennt, der dürfte auch als Gegner von Kriegsfilmen viel Spaß an Edge of Tomorrow haben. Der von Cruise gespielte Major William Cage stirbt gleich bei seinem ersten Einsatz schon nach wenigen Minuten.

Edge of Tomorrow

Doch damit ist der Film noch lange nicht zu Ende sondern geht erst richtig los. Cage steckt in einer Zeitschleife fest und erwacht wiederbelebt an dem Moment in dem er seinen Dienst bei der Fronttruppe antrat. Dies wiederholt sich auch bei den nächsten Einsätzen. Cage überlebt immer etwas länger, doch gegen die Aliens scheint er auch mit Hilfe der Full Metal Bitch genannten Elite-Soldatin Rita Vrataski (Emily Blunt) keine Chance zu haben.

Edge of Tomorrow

Basierend auf der japanischen Light Novel – einem Buch mit zahlreichen Illustrationen im Manga-Style – All You Need Is Kill gelang dem Regisseur Doug Liman (Die Bourne Identität, Mr. & Mrs. Smith) die faszinierende futuristische Action-Version von Und täglich grüßt das Murmeltier. Im Laufe des Filmes dreht auch Tom Cruise richtig auf und als dynamischer Action-Held ist er immer noch eine Klasse für sich! Auch die Spezialeffekte sind pompös und beeindruckend, dennoch bleibt genügend Raum für ironische Momente, die das Salz in der Suppe in diesem rasanten Filmvergnügen sind.

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