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Zombieland: Doppelt hält besser

Nach 10 Jahren kehrt Ruben Fleischer zu jenem sympathischen Quartett zurück, dem es gelungen es ist, e sich inmitten der Zombie-Apokalypse halbwegs gemütlich zu machen. Am Anfang des Films beziehen der streng nach Regeln lebende Nerd Columbus (Jesse Eisenberg), der wild auf alles draufschlagende Talahassee (Woody Harrelson), sowie die Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Kathleen Breslin) einen komfortablen neuen Wohnsitz. Doch bald wird es ihnen zu langweilig im Weißen Haus…

Zombieland: Doppelt hält besser

Als erstes verlassen die Damen das warme Nest, da es zwischen Wichita und Columbus kriselt. Als sie ihnen hinterherreisen, treffen Columbus und Talahassee auf ihre Doppelgänger. Little Rock gerät an einen Pazifisten, der sie zu einer Hippie-Kommune bringt, deren Bewohner versuchen sich gewaltlos in Zombieland zu behaupten, Das kann natürlich nicht lange gut gehen…

Zombieland: Doppelt hält besser

In der von Rosario Dawson (Sin City) verkörperten Amazone Nevada findet Talahassee eine Seelenpartnerin, die ebenfalls auf Elvis steht. Ruben Fleischer lässt uns mit dieser – bis zum gar nicht so bitteren Ende (unbedingt den Nachspann ansehen!) – von wilder Fantasie getriebenen konsequenten Fortsetzung völlig vergessen, dass er auch für den unsäglichen Marvel-Film Venom verantwortlich war.

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La La Land

Bereits 2014 konnte Damien Chazelle mit dem von ihm inszenierten und geschriebenen Film “Whiplash“ überzeugen. Die Geschichte um einen autoritären Musiklehrer, der das Leben eines talentierten Schlagzeugers dominiert, bescherte J. K. Simmons den lange verdienten Oscar als bester Nebendarsteller. Auch in Chazelles dritten abendfüllenden Film spielt Musik wieder eine große (und J. K. Simmons eine kleine) Rolle.

La La Land

Am Anfang von „La La Land“ gibt es eine gewaltige Sing- und Tanznummer, für die eigens ein ganzer Highway-Abschnitt gesperrt wurde. Chazelle versucht vor dem realistischen Hintergrund des heutigen Los Angeles ein klassisches Musical in Szene zu setzen. Statt die Tanz- und Gesangsnummern rasant zu schneiden setzt er  sie durchgehend in langen Breitwand-Sequenzen in Szene.

La La Land

Das mag auf den ersten Blick manchmal etwas kitschig und fremd anmuten, doch da die jazzigen Songs von Justin Hurwitz (allen voran “City of Stars“) sofort ins Ohr gehen und die Geschichte recht realitätsnah geraten ist, gelang ein ungemein fesselder Film. Während Chazelle in “Whiplash“ die Frage stellte, wie weit man gehen sollte, um seinen Traum zu verwirklichen, geht es diesmal auch darum, wie viele Kompromisse eingegangen werden sollten.

La La Land

Die Hauptfigur ist der von Ryan Gosling verkörperte hochtalentierte Pianist Sebastian, der den klassischen Jazz am Leben erhalten will, doch dann widerwillig bei einer erfolgreichen Mainstream-Band einsteigt. Unter dem Druck der vielen Auftritte und Presse-Termine leidet Sebastians Beziehung zur aufstrebenden Schauspielerin Mia (Emma Stone)…

La La Land

Eine meisterlich in Szene gesetzte Sequenz zeigt wie Mia bei einem ausverkauften Konzert inmitten bestens gelaunter Besucher Sebastian dabei beobachtet, wie er ohne Freude und Anteilnahme musiziert. Noch beeindruckender ist die Schlusssequenz, die bildgewaltig davon erzählt, wie (Achtung Spoiler!) das Leben von Mia und Sebastian alternativ auch hätte verlaufen können.

La La Land

Wenn Damien Chazelle sich nicht für den nächsten Star-Wars- oder Superhelden-Film anwerben lässt, sondern seinen faszinierenden Weg weiter geht, könnte ihm eine Wiederbelebung des Musicals gelingen!

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The Amazing Spider-Man

War wirklich ein neuer Spider-Man-Film nötig, der noch einmal die altbekannte Geschichte vom Streber Peter Parker erzählt, der von einer radioaktiven Spinne gebissen wird, dadurch Superkräfte bekommt und feststellen muss, dass mit großer Macht auch große Verantwortung kommt? Der Hauptgrund der gegen so ein Vorhaben spricht, ist Sam Raimis fünf Jahre zuvor entstandener öder mit lauter Unfug vollgepackter Spider-Man 3.

The Amazing Spider-Man

Spätestens danach mochte wohl wirklich niemand mehr Tobey Maguire als Spider-Man/Parker und Kirsten Dunst als dessen angebetete Mary Jane sehen. Daher ist die erfreulichste Nachricht, dass Andrew Garfield (Das Kabinett des Dr. Parnassus, The Social Network) und Emma Stone, die nicht die rothaarige Mary Jane Parker, sondern die blonde Gwen Stacy spielt, sehr frisch in den Hauptrollen wirken. Im Gegensatz zu Maguire und Dunst scheint das neue Duo weniger zu versuchen den Comic-Charakteren zu ähneln, sondern die Darsteller bringen auch Teile ihrer eigenen Persönlichkeit mit in die Rollen ein.

The Amazing Spider-Man

Am besten würde eine Verfilmung von Spider-Man als TV-Serie funktionieren, da die interessantesten Geschichten der Comic-Serie, die in den Sechzigern und frühen Siebziger Jahren entstanden, eine mitreißende Mischung aus Heldentaten und Soap Elementen mit ständig wechselnden Schurken und Liebschaften waren. Von daher ist es schon ein Schritt in die richtige Richtung, dass hier nicht versucht wurde, die definitive Spider-Man-Version auf die Leinwand zu zaubern, sondern “nur“ ein relativ kleiner erster Abschnitt vom Weg des Jedermanns Peter Parker zum Unglaublichen Spinnen-Menschen gezeigt wird.

The Amazing Spider-Man

Diese Bescheidenheit, die sich auch darin niederschlägt, dass diesmal nur ein Schurke (Rhys Ifans als Lizard) zu bekämpfen ist, sowie die guten darstellerischen Leistungen von Martin Sheen und Sally Field als Onkel Ben und Tante May sowie vom scharfzüngigen Dennis Leary als überbesorgter Vater und Polizist George Stacy bilden einen sehr guten Gegenpol zu den wahrhaft spektakulären 3D-Action-Sequenzen.

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Birdman

Für Comicfreunde ist es natürlich äußerst interessant, wenn der ehemalige Batman-Darsteller Michael Keaton einen ehemaligen Superhelden-Darsteller spielt, der versucht sich am Broadway als ernstzunehmender Schauspieler zu profilieren. Doch Birdman ist sehr viel weniger als vermutet eine Satire auf das Superhelden-Kino als eine bildgewaltig in Szene gesetzte Tragikomödie über das Theater-Milieu.

Unbenannt

Keaton spielt den in Vergessenheit geratenen Kinostar Riggan Thomson, der durch eine Inszenierung von Raymond Carvers What We Talk About When We Talk About Love, in der es selbst auch noch die Hauptrolle spielt, erhofft wieder im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Als ein Nebendarsteller ausfällt, springt als Ersatz der beliebte aber auch sehr egomanische Broadway-Darsteller Mike Shiner (gespielt vom auch als Superhelden-Darsteller erfahrenen Edward Norton) ein. Nicht zu Unrecht befürchtet Riggan, dass dieser das Stück an sich reißen wird.

Unbenannt

Inszeniert hat den Film Alejandro G. Iñárritu (Amores perros, 21 Grams, Babel, Biutiful), der genau wie sein mexikanischer Landsmann Alfonso Cuarón (Gravity), sehr gerne lange Einstellungen ohne Schnitt dreht. In dieser Hinsicht ist der beinah wie komplett mit einer einzigen Einstellung gedreht wirkende Film von großer inszenatorischer Pracht. Diese geht jedoch keineswegst zu Lasten der durchweg guten Darsteller wie Emma Stone, Naomi Watts oder Zach Galifianakis, die sich locker gegen die aufnahmetechnische Brillanz des Films behaupten können. Eine zusätzliche eigene Note bekommt der völig zu Recht mit vier Oscars prämierte Film noch durch seinen von Antonio Sánchez ausschließlich am Schlagzeug eingespielten Soundtrack.

Unbenannt

Das Bonusmaterial der DVD enthält neben dem 114-minütigen Film und einer Galerie mit 44 sehr ausdrucksstarken oft schwarzweißen Set-Fotos noch eine aufschlussreiche 32-minütige Dokumentation über die Entstehungsgeschichte des Films. Hier wird gezeigt wie geschickt Aufnahmen, die in Hollywood-Studiokulissen entstanden sind, mit tatsächlich vor Ort am Broadway im und rund um das St. James Theatre gedrehten Einstellungen zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk verknüpft wurden.

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The Amazing Spider-Man 2

2012 wagte Sony einen Neustart der Spider-Man-Filmreihe, ganz sicher auch, weil Tobey Maguire und Kirsten Dunst mittlerweile zu alt für ihre Teenager-Rollen waren, aber auch weil Sam Raimis Spider-Man 3 2007 zwar an der Kinokasse mit einem Einspielergebnis von knapp 900 Millionen Dollar mächtig abräumte, aber eigentlich niemandem wirklich gefallen hatte. Was für ein guter Film Marc Webb mit dem Reload The Amazing Spider-Man gelang, zeigt die Fortsetzung, die einige Grundideen zwar dankbar aufgreift, aber insgesamt sehr viel weniger homogen ausfiel.

The Amazing Spider-Man 2

Andrew Garfield ist als Peter Parker/Spider-Man diesmal (durchaus vorlagengetreu) ein unermüdlich Sprüche klopfender fröhlicher Superheld, doch dabei nur bedingt witzig und insgesamt eher albern. Noch schwerer zu ertragen ist Jamie Foxx, dem es überhaupt nicht gelingt Mitgefühl zu wecken, für den schüchternen einsamen Max Dillon, der durch ganz schön blödsinnige Umstände zum blaugesichtigen Power-Fritzen Electro wird. Schmerzhaft fehlen diesmal interessant ausbalancierte Respektpersonen wie es Martin Sheen als Onkel Ben oder Denis Leary als Polizisten-Vater George Stacy in The Amazing Spider-Man waren. Sally Field als besorgte Tante May kämpft zwar wacker an der Emotionsfront, droht aber oft an ihren klischeehaften Monologen zu ersticken.

The Amazing Spider-Man 2

Ein schlechter Film ist The Amazing Spider-Man 2 deshalb aber keineswegs. Emma Stones großäugigem Charme als Gwen Stacy wird sich kaum ein Zuschauer entziehen können und der hochtalentierte charismatische Jungdarsteller Dane DeHaan hätte als tragischer Konzern-Erbe (Batman, ich höre Dich trapsen) Harry Osborn fast schon einen eigenen Film verdient.

The Amazing Spider-Man 2

Die fast komplett vor Ort in New York City in Szene gesetzte 3D-Action kann sich sehen lassen und das Ende des überlangen Filmes macht mehr als gespannt auf die weitere Ausrichtung der Spider-Man-Reihe.

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