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Enrico Marini: Batman – Der Dunkle Prinz

“Ich arbeitete gerade an meiner Comic-Reihe Die Adler Roms als plötzlich Batman an meiner Tür klopfte. Na ja eigentlich krachte er durch mein Fenster, so wie er es meistens tut, wenn er es eilig hat. Er sah zu mir herunter und sagte: Enrico, ich möchte, dass Du eine Geschichte über mich schreibst und zeichnest.“

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

Ganz so wie es der Comic-Zeichner Enrico Marini (Gipsy, Raubtiere: Jäger der Nacht) in seinem Vorwort zu diesem Band beschreibt, hat es sich dann doch nicht zugetragen. Vielmehr hat Marini daheim schon eine Art Batsignal angeschmissen, damit der Dunkle Ritter auch wirklich zu ihm kommt.

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

Als der Zeichner feststellte, dass seine französischen Verleger bei Dargaud-Lombard über ihr Label Urban Comics auch die Superhelden aus dem Hause DC herausbrachten, fragte er, halb im Scherz, ob sie nicht dafür sorgen könnten, dass er sich auch einmal an Batman versuchen dürfe. Dies kam DC-Chef Jim Lee zu Ohren, der Marinis Comics kennt und schätzt, was schließlich in den Comic Batman: Der Dunkle Prinz resultierte.

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

In Europa erscheint das Werk zunächst in zwei Hardcover-Alben im “frankobelgischen“ Format und mittlerweile liegt auch eine Gesamtausgabe vor. Genau wie bei Die Adler Roms fungiert Marini bei seiner Batman-Version als Zeichner und Autor. In seiner Geschichte tritt Batman einmal mehr gegen den Joker an, hat eine Affäre mit Catwoman und auch Harley Quinn ist dabei. Anfangs gibt es reichlich Verfolgungsjagden und krude Joker-Brutalitäten, also nichts Überraschendes. Ganz witzig wird es, als Batman Commissioner Gordon veralbert, weil dieser eine elektrische Zigarette raucht, worauf der Polizist entgegnet: “Sagt der Kerl, der im Fledermauskostüm rumrennt.“

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz
Doch dann schiebt sich ein interessanter Handlungsstrang ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Kleiner Spoiler: Eine Kellnerin behauptet, Bruce Wayne sei der Vater ihrer kleinen Tochter Alina und eine DNA-Analyse scheint dies zu bestätigen. Doch dann wir  Alina vom Joker entführt.

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

Stärker noch als die Story fesselt bei diesem Comic die souveräne Art, mit der Marini sich das Batman-Universum aneignet. Es schimmern zwar bekannte Versatzstücke durch, vor allem aus den Batman-Kinofilmen (die eher bunte als finstere Farbgebung scheint sich stärker an Joel Schumacher als an Burton, Nolan oder Snyder zu orientieren), doch Marini ist es scheinbar problemlos gelungen mit dem Dunklen Ritter einen Comic-Geschichte zu erzählen, die sich nahtlos in sein faszinierendes Gesamtwerk einfügt.

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Sekundär-Literatur zu Batman

Die 67. Ausgabe der “Zeitschrift für Graphische Literatur“ Reddition beschäftigt sich auf bewährte Weise mit einem Schwerpunkt-Thema. Im Zentrum des 80-seitigen durchgehend farbig bebilderten Magazins steht diesmal Batman. In siebzehn Artikeln beschreiben 13 Autoren wichtige Personen oder Phänomene aus der knapp 80-jährigen Geschichte des maskierten Rächers.

Sekundär-Literatur zu Batman

Porträtiert werden herausragende Autoren oder Zeichner wie Dennis O’Neil, Frank Miller, David Mazzucchelli, Steve Englehart, Jeph Loeb, David Mazzucchelli, Jim Aparo, Tom King und Grant Morrison. Dabei wird auch auf Werke eingegangen, die nicht im Zusammenhang mit Batman stehen. Zudem wird Appetit gemacht auf den demnächst anstehenden Batman-Comic von Enrico Marini (Die Adler Roms), der als Co-Produktion von DC und Dargaud-Lombard entstanden ist.

Sekundär-Literatur zu Batman

Auch auf die Filme sowie die animierte TV-Serie wird eingegangen. Natürlich gibt es mit “Batman: Ein amerikanischer Mythos“ von Peter Schimkat und “Batman und seine Zeiten“ von Heiko Langhans auch Versuche, den sich immer wieder neu definierenden Helden im Zusammenhang mit politischen und gesellschaftlichen Strömungen zu interpretieren.

Sekundär-Literatur zu Batman

Doch in dieser Disziplin dürfte so schnell keiner bei Lars Banhold mithalten können. Dieser verfasste bereits 2008 unter dem Titel Batman: Konstruktion eines Helden ein 100-seitiges Büchlein, das er zehn Jahre später komplett überarbeitet und aktualisiert hat. Dass es auf den 250 mit sehr kleinen Lettern bedruckten Seiten des Hardcover-Bands jetzt um die “Re-Konstruktion eines Helden“ geht, hängt natürlich damit zusammen, dass in den Batman-Comics immer mal wieder versucht wird, etwas völlig Neues zu machen, bevor dann mit mindestens ebenso großem Getöse der gute alte Dunkle Ritter zurückkehrt.

Sekundär-Literatur zu Batman Fazit des Buchs: “Batman ist als Figur, obwohl diegerisch vollkommen statisch, als kulturelles Men geradezu die Verkörperung von Entwicklung, Dialektik, Affirmation und Subversion.“ Wie man hier sieht, haut Banhold manchmal ähnlich wild Fremdwörter heraus, wie Batman die Gadgets aus seinem Wundergürtel. Doch Banhold gelang ein unerhört kluges Buch, das aus einer fundierten und faktenreichen Analyse heraus, interessante Fragen stellt.

Sekundär-Literatur zu Batman

Warum etwa ist jemand ein Held, der “körperlich und psychisch Versehrte mit grober Gewalt bestraft“? Hat der von Heath Ledger gespielte Joker in Christopher Nolans Blockbuster The Dark Knight vielleicht doch recht, wenn er versucht mit brutalen Methoden zu beweisen, dass die (in Gotham City) herrschende Gesellschaftsform aus “Wahrheit, Ordnung und Moral eine Illusion ist“. Fast möchte ich das ganze Buch zitieren um zu belegen, wie genial es ist.

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Enrico Marini: Der Stern der Wüste

Der 1969 in Liestal ibei Basel geborene Enrico Marini ist einer der vielseitigsten Comic-Künstler. Er scheint in allen Genres daheim zu sein. Seien es Thriller (Les dossiers d’Olivier Varèse, nicht auf Deutsch erschienen), Horror (Raubtiere – Jäger der Nacht), utopische Endzeit-Action (Gipsy) oder Mantel und Degen (Der Skorpion). Seit 1990 brachte Marini mehr als 30 Comicalben zu Papier und die Qualität hat keineswegs gelitten, ganz im Gegenteil. Seine 2007 gestartete Serie Die Adler Roms hat Marini im Alleingang geschrieben, gezeichnet und koloriert.

Enrico Marini: Der Stern der Wüste

1996 zeichnete Marini einen von Stephen Desberg (Harry & Platte, Billy the Cat, Die Unsterblichen, Jack Wolfgang) geschriebenen Spät-Western. Die Geschichte beginnt Ende des 19. Jahrhunderts in Washington. Der – dem reifen Sean Connery wie aus dem Gesicht geschnittene – etwas spießige Regierungsbeamte Matt Montgomery findet seine Frau und seine mit ihm zerstrittene Tochter Helen ermordet vor. In die Brust von Helen wurde ein seltsamer Stern geritzt. Eine vage Spur deutet in Richtung Westen. Daher bricht Montgomery in eine Gegend auf, in der es alles andere als zivilisiert zugeht…

Enrico Marini: Der Stern der Wüste

Der bedächtige, aber trotzdem sehr spannende Story-Aufbau lässt vermuten, dass der erfahrene Texter Desberg ganz genau weiß, wie er die Geschichten im zweiten und letzten Band zu Ende bringen wird. Der Stern der Wüste erschien bereits 2002 bei Ehapa in zwei Bänden. Auch in Paninis großformatiger gebundener Neu-Edition kommen die oft großformatige Bilder von Marini sehr gut zur Geltung. Doch während in Frankreich bereits eine Gesamtausgabe vorliegt, bringt Panini den Comic erneut in zwei Bände heraus. Doch die beiden Alben wurden ergänzt um sehr schön zusammengestellte Anhänge mit Entwurfszeichnungen, zusätzlichen Illustrationen.

Enrico Marini: Der Stern der Wüste

Mittlerweile ist auch noch ein dritter Band von Der Stern der Wüste entstanden. Hierbei fungierte Enrico Marini jedoch nur als „künstlerischer Leiter“ und  das Zeichnen hat Nadine Labiano übernommen.

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Enrico Marini: Gipsy

Der wilde Sinti-Trucker Tsagoi zigeunerd von Verlag zu Verlag. Die Serie startete einst bei Ehapa, danach übernahm Carlsen und brachte in einem etwas großformatigeren Format alle sechs Bände heraus. Splitter setzt noch einen drauf und veröffentlicht zum fairen Preis in chronologischer Reihenfolge eine edle sechsbändige Hardcover-Gesamtausgabe mit Bonusmaterial.

Enrico Marini: Gipsy

Beim Blick aufs Cover des ersten Bands „Der Stern des Zigeuners“ fällt auf, dass die Signatur von Enrico Marini aus dem Jahre 1992 stammt. Es ist erstaunlich. wie gut sich diese leicht futuristische Serie gehalten hat und mit welch einem ausgereiften Stil der damals erst 23-jährige Enrico Marini sie in Szene setzte. Während der gebürtige Schweizer heute – etwa in “Die Adler Roms“ – farbenprächtige Couleur-Directe-Orgien feiert, sind es bei “Gipsy“ (zunächst) noch klare vom Manga-Style beeinflusste Zeichnungen, die eher flächig koloriert wurden.

Enrico Marini: Gipsy

Doch nicht nur Marinis opulente Zeichnungen und sein klares Figurendesign sprechen für die Serie. Auch die Geschichten überzeugen, denn der Belgier Thierry Smolderen ist ein mitreißender Erzähler. Ihm gelingen farbige Charaktere voller menschlicher Schwächen, allen voran die ihre Herzensgüte sehr erfolgreich hinter einer ultrarauen Schale verbergende Hauptfigur. Der Zigeuner-Macho Tsagoi greift zwar schnell zum Messer, aber für seine kleine Schwester Oblivia opfert er sich auf. Er arbeitete hart als Trucker, um ihr so lange wie möglich eine gute Erziehung in einem Schweizer Internat zu bieten.

Enrico Marini: Gipsy
Angesiedelt ist die Geschichte in einer nahen Zukunft mit Klimakatastrophen und Flugverbot. Hier wird der Fernverkehr überlebenswichtig, und die Autobahn C3C (Circumpolar 3 Continental) umspannt fast die komplette nördliche Halbkugel, wodurch Güter in westlicher Richtung von New York bis Paris transportiert werden können. Die “Gipsy“-Ausgabe von Splitter lässt den Leser noch tiefer in diese Welt eintauchen. Neben Skizzen enthält sie u. a. eine Weltkarte mit den Transport-Routen der C3C und einen fiktiven Zeitungsartikel über den Schlüsselroman „Der Tag des Zaren“.

Enrico Marini: Gipsy

Hier schreibt Oblivia nicht nur über den tragischen Ausgang ihrer Liebesgeschichte mit  dem frisch gekrönten Zaren von Russland, aber auch über ihre problematische Beziehung zu ihren Bruder. Die ersten drei Bände von “Gipsy“ erzählen zwar in sich abgeschlossene Geschichten, setzen sich aber zugleich auch zu einer mitreißend erzählten Trilogie zusammen.

Enrico Marini: Gipsy

Der vierte Band „Die schwarzen Augen“ spielt vor dem Hintergrund eines fußballbesessenen Deutschlands. Smolderens Geschichte ist auch eine derbe Satire auf deutsche Gepflogenheiten, beleuchtet zugleich aber auch ein wichtiges Kapitel aus der Kindheit des Gipsy. Leider bleiben Marinis Zeichnungen hier oftmals ein wenig  hinter den tollen Bildern der ersten drei Bände zurück und sehen manchmal erschreckend grob aus. In den beiden letzten Bänden der Serie läuft Marini jedoch wieder zur alten Hochform auf.

Enrico Marini: Gipsy

Doch im fünften Band „Die weiße Schwinge“ kehrt der Hyper-Macho Tsagoi wieder in alter Frische zurück. Er zeigt diesmal sogar einen weichen Kern und liest das Buch „Intelligente Konversation für Dummies“, denn er hat eine Verabredung mit zwei Frauen.

Enrico Marini: Gipsy

Eine davon ist seine Schwester Oblivia und diese hat gerade jenen Bestseller geschrieben, in dem sie ungeniert über ihren Bruder herzieht. In Oblivias Begleitung befindet sich noch die blonde Verlegerin Eva Darfold.

Enrico Marini: Gipsy

Dass sich diese gleich an Tsagoi ranschmeißt trägt nicht gerade zur Stabilisierung der ohnehin schon stark angeschlagenen geschwisterlichen Bindung bei. Doch keine Angst, das war auch schon alles was auf der psychologischen Ebene abgeht. Ansonsten gibt es Action satt, wobei sowohl japanische Manga-Comics als auch der erste „Indiana Jones„-Film als Inspiration dienten.

Enrico Marini: Gipsy

Im sechsten Band “Das Lachen der Azteken“ tauchen viele alte Bekannte des Gipsys wieder auf. Trotzdem ist die Geschichte nicht das große Serien-Finale, sondern ein weiteres wildes Abenteuer, das dem Leser noch einmal alle Stärken dieser außergewöhnlichen leicht futuristischen Trucker-Serie vor Augen führt. Schauplatz ist diesmal das fiktive an Mexiko erinnernde Land Parador.

Enrico Marini: Gipsy

Hier bekommt es der Gipsy mit einem Virus zu tun, das Menschen in irre grinsende Mordmaschinen verwandelt. Doch natürlich spielen auch schöne Frauen, wilde Action-Szenen, überraschende Gags und schnelle Fahrzeuge – in diesem Falle sogar Seifenkisten – eine große Rolle. Dieser in allen Belangen überzeugende Comic macht es dem Leser nicht leicht Abschied vom charmanten, sich oftmals nicht ohne guten Grund selbst überschätzenden Macho Tsagoi zu nehmen.

Enrico Marini: Gipsy

Besser als in der Splitter-Gesamtausgabe kann eine Serie nicht präsentiert werden, und “Gipsy“ hat diese edle Veröffentlichung auch wirklich verdient! Der einzige Wermutstropfen ist, dass seit 2002 keine weiteren Bände der Serie erschienen sind.

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Enrico Marini: Die Adler Roms

Der 1969 in Liestal in der Nähe von Basel geborene Enrico Marini ist einer die vielseitigsten Comic-Künstler. Er scheint in allen Genres daheim zu sein. Seien es Thriller wie Les dossiers d’Olivier Varèse (nicht auf Deutsch erschienen), Horror wie in Raubtiere – Jäger der Nacht, utopische Endzeit-Action wie in Gipsy, Western wie in Der Stern der Wüste oder Mantel und Degen wie in Der Skorpion. Seit 1990 brachte Marini mehr als 30 Comicalben zu Papier und die Qualität hat keineswegs gelitten, ganz im Gegenteil.

Enrico Marini: Die Adler Roms

Seine aktuellste 2007 gestartete Serie Die Adler Roms hat Marini im Alleingang geschrieben, gezeichnet und koloriert. Das Artwork dieses mitreißenden Historien-Comics ist der bisherige Höhepunkt in seinem Schaffen. Die Serie erzählt von der alles andere als unproblematischen Freundschaft zwischen dem Römer Marcus und den Germanen Arminus.

Enrico Marini: Die Adler Roms

Arminus kam im Jahre 1 vor Christus als Geisel nach Rom. Dort erhält er vom verkrüppelte Militär-Haudegen Titus Valerius Falco eine knallharte Ausbildung. Gemeinsam mit dessen ungeliebten Sohn Marcus wird Arminus in allen Kampftechniken unterrichtet. Das schweißt die jungen Männer zusammen und ist der Beginn einer fragilen Freundschaft.

Enrico Marini: Die Adler Roms

Die sehr spannende Serie basiert auf dem alles andere als lückenlos dokumentierten Leben von Arminus alias „Hermann der Cherusker“. Marini setzt die Geschichte gekonnt in atemberaubende Bilder um.

Enrico Marini: Die Adler Roms

Die schön aufgemachten Alben von Die Adler Roms werden abgerundet durch eine Karte des damaligen römischen Reichs, sowie durch Glossare, die lästige Fußnoten ersparen. Beides lässt vermuten, dass Marini sich nicht nur von Kinofilmen inspirieren ließ. Im Laufe der Geschichte werden Arminus und Marcus  in brutale Gefechte zwischen Römern und Germanen verwickelt, die Marini monumentaler und spannender als jeder Hollywood-Historien-Schinken in Szene setzt.

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