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Ghost Rider

Der Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze (Nicolas Cage) geht einen teuflischen Pakt mit Mephistopheles (Peter Fonda) ein: Um seinen an Krebs erkrankten Vater zu retten, verkauft er dem Teufel seine Seele und trennt sich von Roxanne Simpson (Eva Mendes), der großen Liebe seines Lebens.

Ghost Rider

Dadurch wird Johnny zu einem berühmten Draufgänger, der immer todesmutigere Stunts wagt. Doch in der Nacht ist er dazu verdammt, zum Ghost Rider zu mutieren – dem Kopfgeldjäger des Satans, der böse Seelen in die Hölle verfrachtet. Außerdem soll er Blackheart (Wes Bentley), den machthungrigen Sohn von Mephistopheles, stoppen…

Ghost Rider

1972 schuf der nicht ohne Grund „Haus der Ideen“ genannte Marvel-Verlag einen sehr ungewöhnlichen Helden namens Ghost Rider. In der Comic-Version schloss Johnny Blaze seinen Pakt mit dem Teufel um einen an Krebs erkrankten Freund zu retten, der dann dennoch bei einem Motorrad-Stunt starb. In der Kinoversion ist es Blazes Vater, der dann zwar nicht an Krebs, sondern ebenfalls nach einem Motorrad-Stunt stirbt.

Ghost Rider

Abgesehen davon, dass der Ghost Rider wirklich cool aussieht, hielt sich sein Potential für ebenso coole Geschichten eher in Grenzen und die Figur konnte sich nicht dauerhaft etablieren, verschwand aber auch nicht völlig von der Bildoberfläche der Comics. Doch was schon bei dem eher unbekannten Marvel-Helden Blade klappte, gelang 2007 auch ganz passabel bei Ghost Rider.

Ghost Rider

Die Verfilmung durch Mark Steven Johnson (Daredevil) mit Comic-Fan Nicolas Cage in der Titelrolle eine glanzvolle Besetzung mit Eva Mendez, Peter Fonda als Teufel und dem immer sehenswerten Sam Elliott als Ur-Ghost Rider punkten. Der Film schlug sich überraschend wacker an der Kinokasse und der eher simpel gestrickte Höllentrip, den es fürs Heimkino auch  als verlängerte Fassung gibt, macht durchaus Spaß.

Ghost Rider

Fünf Jahre später kehrte Nicolas Cage noch einmal als Ghost Rider zurück. Diesmal standen nur circa 50 statt 100 Millionen zur Verfügung. Wer die Erwartungen runter schraubt, kann an diesem gänzlich anders gelagerten Film durchaus seinen Spaß haben. Als Regisseure konnten Mark Neveldine und Brian Taylor verpflichtet werden, die in beiden Crank-Filmen mit Jason Staham wilde durchaus innovative Action bot und auch beim deutlich schwächeren Gamer mit Gerard Butler nicht völlig versagten.

Ghost Rider

Doch leider waren Neveldine/Taylor diesmal nicht für das Drehbuch zuständig und konnte ihren speziellen Inszenier- und Erzählstil leider nur gebremst und punktuell einsetzen. Ghost Rider: Spirit of Vengeance war der (bisher?) letzte Film des Duos.

Ghost Rider

Die Besetzung kann sich sehen lassen. Während Anthony Head (Giles aus Buffy) nur kurz dabei ist und Highlander“ Christopher Lambert als Kuttenmönch sein Gesicht hinter Tätowierungen versteckt, wurde mit Ciarán Hinds ein passabler “neuer Teufel“ gefunden.

Ghost Rider

Sehenswert ist der Film auch wegen Idris Elba, der als trinkfester Geistlicher gut aufdreht. Als wüster Action-Trip taugt der zweie Ghost Rider durchaus, wobei er in 3D besonders gut kommt.

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Hitch – Der Date Doktor

Alex Hitch Hitchens betreibt eine florierende Ich-AG. Er ist Flirt-Trainer (oder Date Doktor wie ihn der deutsche Kinotitel nennt) und bringt scheinbar hoffnungslose Fälle an die Frau ihrer Träume. Doch wie es so (im Kino) ist, hat Hitch selbst kein Glück beim anderen Geschlecht und seine Dates mit der überarbeiteten Zeitungskolumnistin Sara Melas (Eva Mendes) enden immer ziemlich katastrophal.

Hitch - Der Date Doktor

Will Smith wurde durch die Sitcom Der Prinz von Bel Air bekannt, doch im Kino hat er Komödien bisher gemieden. Er spielte Actionrollen, diese allerdings meist mit humoristischen Einschlag wie in Men in Black, Wild, Wild West oder Bad Boys. Nachdem er auch in Dramen wie Die Legende von Bagger Vance oder Ali überzeugte, ist Will Smith jetzt erstmals in einer romantischen Komödie zu sehen.

Hitch - Der Date Doktor

Am Anfang des Filmes gibt es eine kleine aber feine Szene, die deutlich macht, dass Hitch seinen Job nicht als Kuppler für eine Nacht sieht, sondern er will Menschen dauerhaft zusammenbringen. Hierfür scheint er alle Patentrezepte zu kennen, doch sein hoffnungslosester Fall Albert (Kevin James aus King of Queens) landet bei seiner Traumfrau gerade dadurch, dass er die Tipps von Hitch völlig ignoriert und ganz er selbst bleibt.

Hitch - Der Date Doktor

Insgesamt ist Hitch sicher nicht der ultimative Film über den Kampf der Geschlechter, doch etwas mehr als eine weitere plumpe Hollywood-Komödie gelang Andy Tennant (Sweet Home Alabama) schon. Dies liegt neben dem entspannt aufspielendem Smith vor allem an den sympathischen Nebenfiguren. Für den Film spricht auch, dass anstelle der meist nicht wirklich witzigen Aufnahmen von Patzern während der Dreharbeiten diesmal im Nachspann eine urkomische Tanznummer mit dem Ensemble zu sehen ist.

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