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Lost

Der Linienflug 815 der Oceanic Airline von Sydney nach Los Angeles kommt vom Kurs ab und stürzt über einer einsamen Insel ab. Wie durch ein Wunder überleben 48 Passagiere, die sich im hinteren Teil der Maschine befanden. Sie hoffen auf eine baldige Rettung. Doch die Insel befindet sich anscheinend in einem Funkloch und ist auch längst nicht so paradiesisch, wie anfangs vermutet.

Lost

Dass aus dieser nicht allzu vielversprechenden Ausgangssituation, die an ein Update von Jules Vernes Die geheimnisvolle Insel erinnert, viel mehr als ein abendfüllender Spielfilm herauszuholen wäre, ist eigentlich kaum zu vermuten. Doch die erste Staffel der 2004 gestartete TV-Serie Lost ist, dank sorgfältiger Machart und der komplexen Rückblendenstruktur (die andeutet, dass die überlebenden Fluggäste nicht zufällig auf der Insel sind), über die komplette Laufzeit von über 1000 Minuten unerhört spannend.

Lost

Die erste Season hinterlässt einen atemlosen Zuschauer, der kaum erwarten kann, wie sich die Situation und die Beziehungen der Charaktere weiterentwickeln. Der Serienschöpfer J. J. Abrams machte zuvor Jennifer Garner durch Alias zum Star und qualifizierte sich anschließend als Regisseur für Filme der Serie Misson: Impossible, Star Trek und Star Wars. Ebenfalls an der Entwicklung beteiligt war Damon Lindelof, der die Drehbücher zu Filmen wie Star Trek Into Darkness geschrieben hat und Creator der Serie Watchmen ist.

Lost

Im weiteren Verlauf von Lost ist mehr über die Figuren zu erfahren und es wird immer klarer, dass diese nicht ohne Grund an Bord der Unglücksmaschine waren. Die folgenden Seasons enthüllten einige kleinere Geheimnisse, warfen aber auch immer mehr zusätzliche Fragen auf. Die Insel beherbergte neben zusätzlichen Überlebenden noch eine Forschungsstation, aus den Rückblenden wurden Vorausschauen auf Dinge die kommen werden. Danach (Vorsicht Spoiler!) wurde es dann völlig abgefahren, denn nicht nur die Drehbücher waren voller Zeitsprünge, sondern die Überlebenden sprangen gleich mit.

Lost

Dies sorgte dafür, dass Lost für Gelegenheitsseher im TV kaum noch geeignet ist. Die komplexe (aber auch ganz schön wirre) Geschichte erschloss sich nur noch einem hochkonzentrierten Zuschauer und ist somit optimal für das Medium DVD/Blu-ray oder zum Streamen geeignet.

Lost

Es ist nicht einfach über das Ende von Lost zu schreiben, ohne zum Spielverderber zu werden. Wer schon zu viel weiß, büßt zweifelsohne einiges am nicht unbeträchtlichen Spaß an der sorgfältig produzierten abenteuerlichen Verwirr-Serie ein. Für mich war in der zweiten Season bereits die Luft raus, da sehr viel mehr Rätselfragen gestellt als gelöst wurden. Doch die sympathischen Darsteller, die aufwändige Machart und die weiterhin interessante Erzählstruktur mit Rückblenden (und später auch Blicken in die Zukunft) hielten mich trotzdem bei der Stange.

Lost

Am Ende der fünften Staffel explodierte eine Bombe auf der Insel, was darin resultierte, dass die finale sechste Season zwei in verschiedenen Paralleluniversen angesiedelte Geschichten erzählt. Zum einen geht es um die Überlebenden des Absturzes, die weiterhin mit ihrer geheimnisvollen Insel konfrontiert sind. Der zweite Erzählstrang beschäftigt sich damit, wie das Leben der Passagiere weitergegangen wäre, wenn ihr Flug sicher Los Angeles erreicht hätte (wobei es sich allerdings nicht exakt um jene Welt handelt in der die Rückblenden von Season 1 spielten).

Lost

Durch den Wechsel zwischen diesen beiden Erzählsträngen ergibt sich ein fast so spannendes Serien-Erlebnis, wie in der ersten Staffel. Eine ganze Weile sieht es so aus als wenn die Serie ein – wenn auch nicht allzu logisches, aber immerhin emotional – befriedigendes Ende finden würde. Doch – meiner Meinung nach – verbocken J. J. & Co. die Sache dann doch noch auf der Zielgrade. Die letzten 10 Minuten waren mir to much, auch wenn die letzte Einstellung das Ganze trotzdem noch recht schön abrundet.

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Ant-Man and the Wasp

Der 2015 entstandene Marvel-Film Ant-Man wurde mit einem Einspiel-Ergebnis von 500 Millionen Dollar zu einem soliden, wenn auch nicht überragenden Erfolg. Die Kritiken waren jedoch durch die Bank gut. Paul Rudd absolvierte als Kleinkrimineller Scott Lang, der sich durch einen Hightech-Anzug seine Größer variieren konnte,  einen größeren Gastauftritt in The First Avenger: Civil War. Im Gegensatz zu fast allen Superhelden aus dem Marvel Cinematic Universe fehlte Ant-Man jedoch in Avengers: Infinity War.

Ant-Man and the Wasp
© 2018 MARVEL

Letzterer Film endete mit einem ebenso gewaltigen wie überraschenden Cliffhanger, der die Zukunft des gesamten Marvel Cinematic Universe betrifft und erst ein Jahr später in Avengers: Endgame aufgelöst wurde. Es sei verraten, dass in Ant-Man and the Wasp erst in jenen kleinen Szenen zwischen den Credits im Nachspann auf die in Infinity War erzählten Ereignisse  Bezug genommen wird.

Ant-Man and the Wasp
© 2018 MARVEL

Das ist gut so, denn die wieder von Peyton Reed inszenierte Fortsetzung greift den locker-flockigen Tonfall des ersten Ant-Man-Films auf und präsentiert eine irre Abfolge von Verfolgungsjagden mit Fahrzeugen und Menschen, die ständig ihre Größe wechseln. Dies kommt natürlich besonders gut in 3D. Erfreulich ist auch, dass wieder Michael Douglas als Ur-Ant-Man Hank Pym und Evangeline Lilly (Lost, Real Steel) als dessen Tochter Hope alias The Wasp dabei sind.

Ant-Man and the Wasp
© 2018 MARVEL

Interessante Neuzugänge sind Michelle Pfeiffer und Laurence Fisburne, doch auch die ganzen sehr lustigen Nebendarsteller wie Michael Peña oder Bobby Cannavale aus dem ersten Film sind wieder voll dabei. Das Resultat ist ein Non-Stop-Action-Film, der sich nicht allzu ernst nimmt und zeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, interessante Geschichten über Menschen mit Superkräften zu erzählen.

Ant-Man and the Wasp
© 2018 MARVEL

Die Blu-ray von Disney enthält neben dem 118-minütigen Film mit Audiokommentar vom Regisseur Peyton Reed (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln) noch ein Making Of (22:30 min), zusätzliche Szenen (1:38 min) und Gags vom Dreh (3:47 min), darunter sehr lustige alternative Cameo-Momente mit Stan Lee.

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Real Steel

Auf eine Disney Produktion über Roboter-Boxkämpfe hat die Welt ganz sicher nicht gewartet. Dass die mechanischen Kampfungetüme bei einer 110 Millionen Dollar Produktion recht gut funktionieren werden, daran bestand kaum Zweifel, aber funktioniert deshalb auch der Film? Eigentlich dürfte das nicht der Fall sein.

Real Steel

Der in einer nahen Zukunft angesiedelte Real Steel basiert auf einer bereits 1963 in der klassischen TV-Serie The Twilight Zone mit Lee Marvin verfilmten Kurzgeschichte von Richard Matheson. Der Film  erzählt vom ehemals erfolgreichen Boxer Charlie Kenton, der mit einem alten Kampfroboter über ländliche Jahrmärkte tingelt und diesen gegen Preisbullen antreten lässt, um halbwegs über die Runden zu kommen.

Real Steel

Das ganz große Geld wittert Charlie, als die Schwester seiner verstorbenen Frau seinen von ihm völlig vernachlässigten Sohn Max adoptieren möchte. Da diese mit einem Krösus verheiratet ist, interessiert sich Charlie plötzlich scheinbar für Max und in der Hoffnung auf eine hohe “Ablösesumme“ verbringt er Zeit mit dem knapp 10-jährigen Jungen. Dieser ist ein großer Fan von Roboter-Boxkämpfen und entdeckt auf einem Schrottplatz den Sparring-Roboter ATOM. Max päppelt diesen hoch und ATOM gewinnt zahlreiche kleinere Boxkämpfen, was ihm für einen großen Fight qualifiziert. Doch Charlie ist eher am schnellen Geld interessiert und plant ATOM noch vor dem Kampf an die gegnerische russisch-japanische (!) Konkurrenz zu verkaufen…

Real Steel

Kommt es doch noch zum großen Kampf, vielleicht sogar gegen den Super Champion ZEUS? Werden die sich zunächst bekämpfenden Charlie und Max am Ende des Filmes ein gutes Vater-Sohn-Gespann? Tja, da möchte ich nicht zuviel verraten, aber ich bin ziemlich sicher, dass Real Steel ohne Hugh Jackman in der Hauptrolle ein seelenloses Hightech-Spektakel mit Lowtech-Story wäre. Okay, Dakota (so heißen anscheinend weibliche und männliche Kinderstars) Goyo nervt als Sohnematz kaum und Evangeline Lilly (Ant-Man) war schon taff und sexy in Lost. Doch erst die Menschlichkeit bzw. Starqualität von Jackman gibt dem ganzen Roboterkampf-Quatsch ein Herz.

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Ant-Man

Ich war nicht gerade sonderlich erfreut, als zu erfahren war, dass Marvels Ant-Man-Film nicht – wie ursprünglich vorgesehen – von Edgar Wright in Szene gesetzt werden sollte. Der Macher der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie (Shaun of the Dead, Hot Fuzz, The World’s End) sowie der völlig abgefahrenen Comic-Verfilmung Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt schien genau der Richtige zu sein einen Film des Marvel Cinematic Universe über einen Mann, der sich in Windeseile verkleinern und vergrößern kann.

Ant-Man

Wright war jedoch immerhin als Drehbuch-Autor und Produzent beteiligt. Der Ersatz-Regisseur Peyton Reed hingegen hatte mit der Jim Carrey Klamotte Der Ja-Sager, sowie der Doris-Day-Hommage Down with Love bisher wenig mehr als durchgestylte Langweile verbreitet. Doch oh Wunder, seine Ant-Man-Verfilmung wirkt überraschenderweise so, als wenn doch (der immerhin noch als Co-Drehbuch-Autor und Produzent fungierende) Edgar Wright auf dem Regie-Stuhl gesessen hätte.

Ant-Man

Es gibt nicht nur die erwartungsgemäß beeindruckenden Spezialeffekte zu bestaunen, unglaublich etwa wie glaubhaft am Anfang des Films Michael Douglas auf jung getrimmt wurde. Hinzu kommen noch wild entfesselte Kamerafahrten und völlig abgefahrene Ideen. So findet das große Finale des Film nicht etwa rund um das gewaltige Forschungszentrum statt, sondern im Kinderzimmer der Tochter des Helden. Was dort mit einer Spielzeug-Eisenbahn veranstaltet wird, ist ebenso abgedreht wie spannend.

Ant-Man
© 2015 MARVEL

Sehr gut zum permanenten Augenzwinkern der Inszenierung passt auch der Hauptdarsteller Paul Rudd, der zuvor eher in den Komödien von Judd Apatow wie Beim ersten Mal aufgefallen ist. Rudd spielt nicht etwa den 1962 im Marvel-Heft Tales to Astonish“ # 27 erstmals als Ant-Man auftretenden Hank Pym, diese Rolle verkörpert Michael Douglas, sondern den zweiten Ant-Man Scott Lang, der eine kriminelle Vergangenheit hat. Der wilde Humor des Films blieb erhalten, als Paul Rudd danach in  The First Avenger: Civil War und der Fortsetzung Ant-Man and the Wasp wieder gemeinsan mit Evangeline Lilly (Lost, Real Steel) auftrat.

Ant-Man

Die Blu-ray von Disney enthält neben dem 117-minütigen Film noch einen Audiokommentar von Paul Rudd und Peyton Reed (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), nicht verwendete oder verlängerte Szenen (8:39 min), Making Of (14:34 min), Makro-Dreharbeiten (8:06 min) und Gags vom Dreh (3:25 min). Ein besonders interessantes Extra sind die WHIH-Nachrichten (9:12 min). Hier ist die aus den ersten beiden Iron Man Filmen bekannte Leslie Bibb wieder als Reporterin Christine Everhart zu sehen und liefert Hintergrundinformationen zum Film. Da hierzu Extra-Szenen mit den Hauptdarstellern gedreht wurden, tröstet dieses Feature ein wenig darüber hinweg, das Disney für die Blu-ray-Editionen der Kinofilme keine exklusiven “Marvel One-Shot“ Kurzfilme mehr produziert.

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