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Peter Lindbergh: Untold Stories

Der 1944 im polnischen Lissa geborene Peter Lindberg war einer der bekanntesten Fotografen. Auf seinen in Vogue, Vanity Fair oder The New Yorker veröffentlichten Bildern tummelten sich Stars. Ihm gelangen es Topmodels wie Linda Evangelista, Naomi Campbell und Cindy Crawford gemeinsam zu fotografieren, wodurch er deren Popularität noch befeuerte. Doch seine Bilder waren keine glamourösen, gestochen scharf aufgenommene Hochglanz-Produkte, sondern er bevorzugte Schwarzweiß und einen rauen, körnigen Look.

Peter Lindbergh: Untold Stories

Die Eröffnung der ersten von ihm selbst kuratierten Ausstellung im Kunstpalast Düsseldorf erlebte der im September 2019 verstorbene Lindberg noch selber. Untold Stories, der Titel dieser Werkschau, unterstreicht, dass es dem Fotografen nicht darum ging schöne Menschen in ebensolchen Klamotten zu zeigen, sondern vielmehr um fast schon intime Momentaufnahmen, die etwas erzählen und zu eigenen Interpretationen einladen.

Peter Lindbergh: Untold Stories

Der Katalog zur Ausstellung ist beim Taschen Verlag im angemessenen Großformat von 27 x 36 cm erschienen. Auch hier war Lindbergh direkt beteiligt: “Das vom Fotografen ausgewählte Naturpapier – ein spezielles, dünnes Blatt mit weicher, offener Oberfläche – ist ein bewusstes ästhetisches Statement Lindberghs für die Wiedergabe seiner Fotos“.

Peter Lindbergh: Untold Stories

Zum Abdruck kommen Bilder von erstaunlich menschlich wirkenden Promis wie Nicole Kidman, Uma Thurman, Robin Wright, Jessica Chastain oder Jeanne Moreau. Neben einem Gespräch mit Lindbergh enthält das Buch noch eine Art ungereimtes Gedicht vom Filmemacher Wim Wenders, der den Fotografen feiert, weil dieser “die Gegenwart beschworen und geformt hat“.

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Wonderball

1983 ermordet ein Scharfschütze in San Francisco in 9 Sekunden 9 Menschen. Inspektor Spadaccini fühlt sich bei der Präzision, mit der hier gearbeitete wurde, an die Ermordung John F. Kennedys erinnert. Tatsächlich gibt es Verbindungen hierzu, doch die Spur führt auch in die Vergangenheit des Polizisten, der gleich zwei Spitznamen hat: “Crazy Cop“ und “Wonderball“, weil er eine Leidenschaft für mit Figuren gefüllte Überraschungs-Eier hat.

Wonderball

Spadaccini könnte aber auch “Dirty Harry“ heißen, denn so wie Colin Wilson (Blueberry, Tex) ihn zeichnet erinnert er an den jungen Clint Eastwood, der 1971 als Inspector Harry Calahan ebenfalls in San Francisco einen wild um sich ballernden Sniper jagte. Auch weitere Klassikern des San-Francisco-Films wie Alfred Hitchcocks Vertigo oder Peter Yates‘ Bullitt werden mehr oder weniger deutlich zitiert.

Wonderball

In erster Linie ist es das klare realistische Artwork des in Neuseeland geborenen Wilson, das für diesen Comic spricht. Die Story kommt aus der Feder der Franzosen Jean-Pierre Pécau und Fred Duval,  mit denen Wilson bereits bei Tag X zusammenarbeitete. Auch bei Wonderball versuchen die Autoren reale Ereignisse, wie die Ermordung von JFK, aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Wonderball

Das Szenario ist durchaus spannend, allerlei interessante Charaktere tauchen auf, werden ermordet und auf Seite 56 heißt es dann “wird fortgesetzt“. Mittlerweile liegt Wonderball in Frankreich bei Delcourt komplett vor. Auch bei uns hat Schreiber & Leser alle 5 Alben der Serie als Hardcover-Editionen herausgebracht.

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