Schlagwort-Archive: George Lucas

THX 1138

1971 machte George Lucas aus seinem Studentenkurzfilm Electronic Labyrinth THX-1138 4EB ein ehrgeiziges Spielfilmprojekt, später sollte er sein Kinosoundsystem THX nennen. Sein Freund Francis Ford Coppola produzierte und kein Mensch wollte den überambitionierten Science-Fiction-Film über die Flucht des Arbeiters THX 1138 (Robert Duvall) aus einer trostlosen Zukunftswelt sehen.

THX 1138

Durch den Erfolg von Star Wars fand der optisch nicht uninteressante Film (Teile der Handlung spielen vor gewaltigen leeren weißschimmernden Flächen) jedoch immer wieder Zuschauer und gewann auch etwas Kult-Appeal.

THX 1138

Nachdem George Lucas seine Star Wars-Filme visuell und soundtechnisch auf Vordermann brachte, lag der Gedanke nahe dies auch mit THX 1138 zu machen. Hauptsächlich am Ende des Filmes werden jetzt einige neue recht beeindruckende Spezialeffekte von herumrasenden futuristischen Autos und seltsamen wolfsartigen Kreaturen geboten.

 THX 1138

Doch THX 1138 bleibt auch in der neuen Version nicht gerade leicht zugänglich, gelegentlich verstörend, auf Dauer etwas anstrengend und manchmal auch ganz einfach ein wenig langweilig. Die Doppel-DVD von 2004 enthält einige sehr interessante Dokumentationen. Über die Entstehung des Director´s Cut ist jedoch leider nichts zu erfahren.

THX 1138

Extras der DVD und Blu-ray: Audiokommentare von George Lucas und Walter Murch, ohne Untertitel; Music Only Track: „Theater of Noise“; „Die Master Sessions mit Walter Murch“ (29:29 min), können entweder nacheinander betrachtet werden oder an den entsprechenden Stellen im Film platziert; „Das Erbe der Filmemacher: Die Anfangsjahre von American Zoetrope“ (63:38 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Artefakt aus der Zukunft: Das Making of THX-1138″ (29:29 min); „Bald“ – Making of von 1970 (8:06 min); George Lucas’ Studentenfilm „Electronic Labyrinth THX-1138 4EB“ (15:13 min):  Trailer von 1970 (2:59 min, 1 : 2,35 anamorph, Dolby 2.0); Vier US-Kinotrailer zur Wiederveröffentlichung (insgesamt 9:09 min, 1: 2,35 anamorph, Dolby 2.0)

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Das Star Wars Archiv

Die Archiv-Bände von Taschen sind bereits eine eingeführte Größe, schon durch ihre Cinemascope-Abmessungen von 42 x 31 cm. Zu den gewaltigen Bildbänden über Walt Disney, Charlie Chaplin, Stanley Kubrick oder James Bond gesellt sich jetzt eine Edition über die klassische Star-Wars-Trilogie, die zwischen 1977 und 1983 entstanden ist.

Das Star Wars Archiv

Der schwarze Einband ist thematisch passend mit silbrig funkelnden Glitzerstaub versehen. Auch die erste Doppelseite ist ein Spezialeffekt und  zeigt einen Sprung in den Hyperraum. Natürlich ist die dann folgende Bebilderung beeindruckend. Fanatische Star-Wars-Sammler haben möglicherweise alle in diesem Buch enthaltenen Entwürfe und Fotos von den Dreharbeiten schon einmal irgendwo gesehen, aber sicher noch nie so geballt, großformatig und gut reproduziert.

Das Star Wars Archiv

Die Chronologie der Bilderstrecken zu Star Wars, Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter  entspricht den erzählten Geschichten, während die deutschsprachigen Texte die nicht in der Reihenfolge der Handlung durchgeführten Dreharbeiten dokumentieren. Dadurch passen Text und Bild meistens nicht zueinander. Doch da hier gleichzeitig Nacherzählung und Making Of geboten wird, entsteht bei der Lektüre ein faszinierendes fast schon dreidimensionalkes Gesamtbild.

Das Star Wars Archiv

Die Texte stellte Paul Duncan zusammen, der für Taschen schon zahlreiche faszinierende Bücher, etwa Film Noir oder Horror Cinema, konzipierte. In einem kurzen Nachwort erzählt Duncan, warum ihm Star Wars besonders am Herzen liegt. Als 13-jähriger Junge hörte er 1977 in England erstmals von dem großen Erfolg des Films und sammelt alles, was er in Zeitschriften über Star Wars finden konnte.

Das Star Wars Archiv

Erst im Januar 1978 startet Star Wars im Heimatort von Duncan. Dieser wartete bereits vier Stunden vor Filmbeginn am Eingang des Kinos. Während sich bei der Premiere in den USA gewaltige Schlangen bildeten, hielt sich das Interesse im britischen Nuneaton in Grenzen und Paul Duncan war der Einzige der stundenlang in der Kälte wartete. Als der Film dann endlich startet, wurde ihm warm ums Herz…

Das Star Wars Archiv

Ähnlich wird es Duncan ergangen sein, als er die Möglichkeit hatte, sich drei Tage mit George Lucas zu unterhalten. Dieser erzählte ihm nicht nur über von den Schwierigkeiten bei der Realisierung, sondern auch von seinen ständigen Ängsten. Lucas war sich niemals sicher, ob die Filme trotz großer Schwierigkeiten und den damit verbundenen Finanzierungs-Problemen seinen Qualitätsansprüchen entsprechen und überhaupt in die Kinos kommen werden.

Das Star Wars Archiv

Abgerundet wird das 600-seitige Buch durch einen Anhang zu den TV-Filmen und Serien aus dem Star-Wars-Universum, die zwischen 1977 und 1983 entstanden sind. George Lucas ließ sich zu halbgaren Produktionen, wie den Filmen mit den Ewoks oder dem berüchtigten Holiday-Special von 1978 überreden, um das Interesse an Star Wars aufrecht zu erhalten. Da nur alle drei Jahre ein neuer Film in die Kinos kam, bestand die Gefahr, dass die Zuschauer das Interesse verlieren. Dass dem nicht so war (und ist!), belegt dieses großartige Buch!

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Fanboys

1998: Als die eingefleischten STAR WARS-Fans Hutch, Windows und Eric erfahren, dass ihr alter Schuldfreund Linus an Krebs erkrankt ist und die Premiere der heiß ersehnten Episode I nicht mehr erleben wird, schmieden die Jungs einen waghalsigen Plan: Sie wollen in George Lucas’ Skywalker-Ranch einbrechen, um in den Besitz einer Filmkopie zu gelangen.

Fanboys

Die Freunde begeben sie sich auf eine aberwitzige Reise quer durch Amerika. Dabei geraten sie immer wieder in Auseinandersetzungen mit nicht minder eingefleischten STAR TREK-Fans, doch ausgerechnet William Shatner gibt den Freunden die entscheidende Hilfestellung.

Fanboys

Als reine Teeniekomödie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens ist Fanboys eher eine Enttäuschung. Trotz vier männlicher Hauptdarsteller gibt es fürs Herz gibt nur eine einzige und zudem noch recht halbherzig in Szene gesetzte Lovestory. Die nur sehr unzureichend charakterisierten Fanboys bleiben im Vergleich etwa zum Ensemble von American Pie erstaunlich blass. Doch trotzdem ist Fanboys eine rundum sympathische Angelegenheit.

Fanboys

Auf eine sehr milde Art amüsiert sich der Film über Fans und Nerds, die partout nicht erwachsen werden und schon gar nicht in Vatis Fußstapfen treten wollen. Während alle STAR-TREK-Utensilien aus lizenzrechtlichen Gründen etwas verfremdet dargestellt wurden, genießt der Film anscheinend die volle Sympathie von George Lucas (auf dessen Skywalker-Ranch der Soundtrack zu Fanboys abgemischt wurde). Der STAR WARS-Schöpfer taucht zwar nicht persönlich auf, doch John Williams Soundtrack erklingt gelegentlich und alle bekannten Figuren sind zu sehen. Wobei sich ein von Seth Rogen gespielter übereifriger Fan noch vor dem Sichten von Episode I gar einen Jar Jar Binks auf den breiten Rücken tätowierte.

Fanboys

Die interessante Frage wie die Fanboys nach allen Strapazen schließlich die entsetzlich schlechte Episode I verkraftet haben, beantwortet der Film allerdings nicht. Co-Drehbuchautor von Fanboys war Ernest Cline, dessen dem Roman Ready Player One zu einem Bestseller wurde, den Steven Spielberg 2018 verfilmte.

Fanboys

Die DVD zu Fanboys enthält noch dieses Bonusmaterial: Audiokommentar von Cast & Crew, ohne deutsche Untertitel; Deutscher Audiokommentar von den Fans Martin Gogulski und Markus Rau („German Garrison“); Fanboys über „FANBOYS“ (16:34 min); 6 entfallene Szenen (insgesamt 7:33 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; 7 Webisodes (11:24 min); Die Wahrheit über Fanboys (5:47 min); Die Parallelen zu Star Wars (5:16 min); Vier Fanboys und ein Fangirl (8:47 min); Die Choreographie (3:38 min); Deutscher Kurzfilm „VIDIOTS“ von Moritz Mohr (23:36 min); Deutscher Kinotrailer (2:12 min); Wendecover

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Mark Millar: Empress

Nach “Starlight“ schrieb der schottische Autor Mark Millar eine weitere Mini-Serie, die eine zwar durchaus dramatische aber nicht finster-pessimistische Science-Fiction-Geschichte erzählt. Auch bei “Empress“ erinert das diesmal vom Kanadier Stuart Immonen stammende Design an “Flash Gordon“, “Buck Rogers“ oder “Captain Future“ und somit natürlich an “Star Wars“.

Mark Millar: Empress

Im Zentrum der siebenteiligen Mini-Serie steht Königin Emporia, die lange bevor unsere heutige Zivilisation dort Fuß fasste an der Seite ihres Gemahls Morax über unsere Erde herrschte. Doch die “Empress“ ist es leid, dabei zuzusehen, wie ihr Mann sein Volk mit eiserner Faust terrorisiert. Sie flieht gemeinsam mit ihren drei Kindern und dem getreuen Leibwächter Captain Havelok.

Die galaktischen Erlebnisse der flüchtigen Familie erinnern ein wenig an den Comic-Erfolg “Saga“, doch im Gegensatz zu Brian K. Vaughan und Fiona Staples legen es Millar und Immonen nicht darauf an, die Leser mit abgefahrenen Ideen und ungewöhnlichen Aliens zu überraschen. Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass Captain Havelock ein wenig wie George Lucas aussieht.

Mark Millar: Empress

Mark Millar hat “Empress“ beim Marvel Imprint “Icon Comics“ unter seinem Label “Millarworld“ herausgebracht. Eine Verfilmung soll auch bereits im Gespräch sein. Dies scheint wahrscheinlicher geworden zu sein, nachdem Marvel die Zusammenarbeit mit Netflix einstellen will, Netflix hat im Gegenzug für angeblich 100 Millionen Dollar “Millarworld“ erworben und will TV-Serien auf der Basis von Mark Millars noch nicht verfilmten Comic-Reihen produzieren.

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MADs Meisterwerke: Filme und TV-Serien

Nach den dicken Büchern über Superhelden-Parodien und Spion & Spion, versucht Panini einen weiteren optimalen Sammelband mit ausgewählten Beiträgen aus dem Satire-Magazin MAD zusammenzustellen. Diesmal geht es um die “besten MAD Movie- und TV-Parodien aller Zeiten!“

MADs Meisterwerke: Filme und TV-Serien

Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, kommt natürlich nicht an den seit 1961 für MAD arbeitenden Mort Drucker vorbei, wobei sich dessen ebenso kunstvollen wie treffsicheren Karikaturen sehr viel besser gehalten haben, als die zugehörigen manchmal etwas albernen Texte von Autoren wie Larry Siegel, Dick DeBartolo, Stan Hart oder die verballhornten Songtexte von Frank Jacobs.

MADs Meisterwerke: Filme und TV-Serien

Zum 2012 in den USA erschienenen Sammelband “Mort Drucker – Five Decades of his finest Works“ steuerten Hollywood-Größen wie Michael J. Fox, Steven Spielberg, J. J. Abrams, Michael J. Fox oder George Lucas Texte bei. Ihnen allen war es eine Ehre, wenn ihre Filme in MAD von Mort Drucker veralbert wurden. Der 1922 in New York geborene Mort Drucker arbeitete vor seiner Zeit bei MAD auch für die DC Comics. Parallel zu seiner Arbeit für MAD gestaltete er auch Filmplakate, am bekanntesten dürfte sein Poster zu “American Graffiti“ von George Lucas sein.

MADs Meisterwerke: Filme und TV-Serien

Für MAD haben auch Zeichner wie Will Elder, Wally Wood, Jack Davis, Angelo Torres, Tom Bunk, Sam Viviano oder aktuell Tom Richmond, Hermann Mejia und der Australier Anton Emdin die Stars aus Hollywood treffsicher karikiert (einige Bespiele davon sind auch in diesem Buch zu finden). Die elegant zu Papier gebrachten Filmparodien von Mort Drucker sind jedoch eine Klasse für sich und für Hollywood-Produktion ähnlich wichtig wie ein Oscar. Nach seiner Parodie zum Film „Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“ ging Drucker 2008 in den lange verdienten Ruhestand.

Eine weitere Grundlage für dieses Buch des Panini Verlags ist der 1998 erschienene Sammelband “MAD about the Movies“, der ausschließlich Parodien auf Filme aus dem Hause Warner Brothers (zu diesem Konzern gehört auch MAD) enthält. Mort Druckers Cover zu diesem Buch wurde für die Panini-Ausgabe von Martin Frei neu interpretiert. Jetzt wurden auch deutsche Promis wie Götz George als Schimanski oder Horst Tappert als Derrick mit ins Wimmelbild aufgenommen.

Dies hat seinen guten Grund, denn die deutsche Edition enthält auch Parodien von Frederic Dieter Stein. Nachdem dieser zunächst für Fix & Foxi zeichnete, reichte er seine Arbeiten beim deutschen MAD ein. Sofort erhielt er einen Anruf von Chefredakteur Herbert Feuerstein und arbeitete ab 1982 sechs Jahre für das Satiremagazin. Im Laufe der Jahre verarschte er Derrick, Lindenstraße, Eis am Stiel, Schimanski oder Die unendliche Geschichte. Doch auch zu Antonio Prohias‘ MAD-Klassiker Spion & Spion lieferte er Beiträge.

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“MADs Meisterwerke: Filme und TV-Serien“ bietet auf 400 Seiten eine abwechslungsreiche, chronologisch geordnete Zeitreise durch 55 Jahre Trivial-Kultur!

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Star Wars: Die offizielle Geschichte

Einmal mehr gelingt es Dorling Kindersley, dem Spezialisten für opulente (aber auch sinnvolle) Bücher, zu überraschen. Was im deutschen Titel mit “Die offizielle Geschichte von 1977 bis heute“ ebenso pompös wie uninteressant klingt, ist – wie der Originaltitel verheißt – in der Tat eine “Visual Chronicle“, die ein Phänomen “Year by Year“ nacherlebbar macht.

Star Wars: Die offizielle Geschichte

Angefangen Anno 1914, als Winsor McCay seinen Zeichentrickfilm “Gertie the Dinosaur“ selbst in Varietés oder Kinos präsentierte, über 1968 – jenem Jahr in dem im Abstand von drei Tagen “2001: Odyssee im Weltraum“ und “Planet der Affen“ ihre Premiere erlebten, bis hin zum 25. Mai 1977 als “Star Wars“ in 32 US-Kinos startete, wird reich bebildert dargestellt, was George Lucas zu seinem wild wuchernden Universum inspirierte.

Star Wars: Die offizielle Geschichte

Erzählt wird auch, wie Lucas um seine Vision kämpfte und was neben den Filmen noch alles an Merchandise-Merkwürdigkeiten, wie Bleistiftanspitzer in Form des Todesstern, leeren “Early Bird“-Vorab-Verpackungen für Action-Figuren oder Prinzessin-Leia-Schlüpfern angeboten wurde. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Comics aus den Häusern Marvel und Dark Horse gelegt, deren Sprechblasen-Texte für die deutsche Ausgabe sogar übersetzt wurden.

Star Wars: Die offizielle Geschichte

Bereits 2010 erschien eine erste Ausgabe dieses Buchs, in der natürlich noch nicht abzusehen war, wie glorios “Star Wars“ mit “Episode VII“ – und na ja, auch mit “Rogue One“ – auf die großen Leinwände zurückkehren sollte.

Star Wars: Die offizielle Geschichte

Die Neuauflage der „offiziellen Geschichte“ wurde bis 2016 fortgeschrieben. Das durchgehend farbig und sehr sinnlich bebilderte Buch lädt ein, zu einer Zeitreise durch eine weit entfernte aber sehr vertraute Galaxis.

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Rogue One: A Star Wars Story

Statt der durchaus heiß erwarteten Episode VIII, also der direkten Fortsetzung zu “Star Wars: Das Erwachen der Macht“, kam zunächst einmal der erste aus der Reihe der sognannten Anthologie-Filme ins Kino. Hier soll sich näher mit Personen und Ereignissen aus der römisch-durchnummerierten Star-Wars-Serie beschäftigt werden. In weiteren Filmen sollen Geschichten mit dem jungen (diesmal von Alden Ehrenreich verkörperten) Han Solo und Boba Fett erzählt werden.

Rogue One: A Star Wars Story

In “Rogue One“ hingegen ist zu erfahren, wie die Rebellen in den Besitz der Pläne des Todessterns kamen, den sie dadurch schließlich im grandiosen Finale von Episode IV zerstören konnten. Zugleich liefert der Film eine erste Antwort darauf, wie die Disney Company sich das für vier Milliarden Dollar erworbene Star-Wars-Universum von George Lucas zu eigen machen möchte. Genau wie zuvor schon in Episode VII ist auch in “Rogue One“ die zentrale Figur eine junge (von einer Britin) verkörperte Frau, was durchaus an die bestens vermarkteten Disney Princesses der Animationsfilme denken lässt.

Rogue One: A Star Wars Story

Felicity Jones (“Die Entdeckung der Unendlichkeit“) spielt Jyn, die Tochter von Galen Erso (Mads Mikkelsen),  des mit den Zielen des Imperiums fremdelnden Konstrukteur des Todessterns. Gemeinsam mit einem bunten Multikulti-Haufen, inklusive Samurai und Roboter, stürzt sich die junge Frau ins Kampfgetümmel. Dies setzt Regisseur Gareth Edwards (“Godzilla“), quasi als Gegenentwurf zu Episode VII, mit dreckiger Kriegsfilm-Optik in Szene.

Rogue One: A Star Wars Story

Doch leider sind die Story und die meisten der neuen Charaktere nicht sonderlich überzeugend. Spaß macht der Film eher durch die manchmal etwas aufdringlich platzierten, doch oft auch angenehm überraschenden Verknüpfungen mit der Star-Wars-Filmreihe. So hat zum Beispiel der 1994 verstorbene britische Horror-Star Peter Cushing (“Dracula“) einige nicht immer voll überzeugend computeranimierte Auftritte als Grand Moff Tarkin und auch sonst werden – vor allem im wirklich überraschenden Finale – noch so einige Momente geboten, die toleranten Star-Wars-Fans viel Freude bereiten dürften.

Rogue One: A Star Wars Story

Die Blu-ray enthält neben dem 134-minütigen Film auf einer zweiten Scheibe noch zusätzliche Szenen (4:15 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); Die umfangreiche Doku “Die Geschichten“ (68:58 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln) und den kurzen Bericht “Rogue: Zusammenhänge“ (4:31 min wahlweise mit deutschen Untertiteln), nicht verwendete Szenen gibt es diesmal keine.

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Star Wars

1970 machte George Lucas aus einem Studentenkurzfilm ein ehrgeiziges Spielfilmprojekt namens THX 1138, später sollte er sein Kinosoundsystem nach diesem Erstlingswerk benennen. Sein Freund Francis Ford Coppola produzierte und kein Mensch wollte den ambitionierten Science Fiction Film sehen. Zwei Jahre später verlief es dann schon etwas günstiger: Unter dem Titel American Graffiti verbriet Lucas seine kleinstädtischen Jugenderlebnisse. Der Film wurde zu einem großen Erfolg. Lucas hatte davon allerdings nicht viel, da nur das Studio von den Einnahmen profitierte und er mit einem eher kümmerlichen Festgehalt abgespeist wurde. Das sollte ihm eine Lehre fürs Leben sein.

Star Wars: The Complete Saga
Die Neuveröffentlichung von 2015

Bei Star Wars behielt Lucas die Zügel (und vor allem die Rechte an dem Stoff und den Figuren) fest in den Händen. Trotz vieler Hindernisse und Unkenrufe brachte er 1977 den bis dahin (und für lange Zeit) erfolgreichsten Film aller Zeiten in die Kinos. Er bastelte bis zuletzt daran und war mit dem fertigen Werk trotzdem immer unzufrieden, so dass er 20 Jahre später noch einmal ebenfalls sehr erfolgreich eine tricktechnisch verbesserte Version in die Kinos brachte. Während American Graffiti wahrscheinlich so ziemlich alles enthält, was Lucas in seiner Jugend an bemerkenswerten Dingen tatsächlich erlebt hat, enthält Star Wars alles was Lucas an bemerkenswerten Dingen im Kino gesehen hat.

Star Wars: The Complete Saga
Auch toll: Die Veröffentlichung von 2011

Nach dem großen Erfolg überraschte Lucas damit, dass er Star Wars zur Eine neue Hoffnung betitelten Episode IV einer neunteiligen Star Wars-Reihe erklärte. Als 1980 Das Imperium schlägt zurück in die Kinos kam, diente der Film, trotz aller gelungener Szenen, in erster Linie dazu so viele Fragen wie möglich aufzuwerfen, die dann drei Jahre später von Die Rückkehr der Jedi-Ritter mehr als erschöpfend beantwortet werden. Auf die geplanten Teile sieben bis neun findet der geneigte Betrachter allerdings keinerlei Hinweise. Bemerkenswert ist, dass Lucas auch für die Heimkino-Veröffentlichung erneut an Die Rückkehr der Jedi-Ritter herumbastelte und am Ende des Filmes noch Hayden Christensen, den Darsteller de Anakin Skywalker aus den Episode II + III, eingefügt hat.

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Schwer aller Anfang ist!
Rechtzeitig zum heißerwarteten Start von Disneys Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht veröffentlicht die 20th Century noch einmal in einer Box die ersten sechs Teile der Reihe und nennt diese Edition trotzig The Complete Saga. Diese gab es jedoch wieder nur auf Blu-ray, während DVD-Freunde auf zwei Einzel-Edionen mit je 3 Filmen zurückgreifen mußten.

Star Wars

Eins der schönsten Extras bei Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung ist der sehr informative Audiokommentar, den George Lucas gemeinsam mit “Prinzessin Leia“ Carrie Fisher, Toningenieur Ben Burtt und Trickexperte Dennis Muren eingesprochen hat. Dieser deutsch untertitelte Kommentar ist eine tolle und lebendige Lektion über sehr viele Aspekte des Filmemachens!

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The Star Wars – Die Urfassung

Mit diesem Comic geht eine Ära zu Ende. 1977 erschien der erste „Star Wars“-Comic bei Marvel . Es war eine Adaption jenes Filmes, der heute den Titel „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ trägt. Der Comic wurde von Howard Chaykin gezeichnet als der Film noch gar nicht im Kino lief. Marvel veröffentlichte bis 1986 mehr als 100 Star Wars Comics. Ab 1991 übernahm der Verlag Dark Horse und machte insgesamt einen sehr guten Job. Trotzdem landen durch den Disney-Marvel-Lucasfilm-Deal die Rechte für Star Wars Comics ab 2015 (siehe auch „Das Erwachen der Macht„) wieder bei Marvel.

The Star Wars - Die Urfassung

„The Star Wars“ ist eine der letzten Dark Horse Veröffentlichungen und hier konnte der Verlag noch einmal zeigen, mit welchem Ideenreichtum und in welcher Qualität dort Comics zur demnächst wieder auf die große Leinwand zurückkehrenden Space Opera verlegt wurden. Auf der Basis der ersten Drehbuchentwürfe und der zugehörigen Entwurfszeichnungen wird gezeigt wie der Film eventuell ausgesehen hätte, wenn George Lucas 1974 gleich nach dem Ende der Dreharbeiten von „American Graffiti“ grünes Licht zur Realisierung bekommen hätte. Ein möglicher Titel des damaligen Films wäre „Adventures oft the Starkiller, Episode I: The Star Wars“ gewesen.

The Star Wars - Die Urfassung

Im Zentrum der Geschichte gestanden hätte dann möglicherweise Annakin Starkiller, dessen Vater Kane ein Jedi-Bendu-Ritter ist, von dem nur noch der Kopf und der rechte Arm organisch sind. Der Cyborg bittet seinen alten Kumpel, den legendären General Luke Skywalker, Annakin als Padawanschüler in seine Dienste zu nehmen. Der grauhaarige bärtige Luke hat in dieser Star-Wars-Version eine erstaunliche Ähnlichkeit mit George Lucas, während Darth Vader ein zwar finsterer aber unmaskierter Schurke und Han Solo ein grünhäutiges Monstrum ist.

The Star Wars - Die Urfassung

In „Das Kino des George Lucas“ schreibt Marcus Hearn, dass die Star Wars Urfassung ein „verwirrendes Durcheinander von Charakteren und Technik“ war. Diesen Eindruck vermittelt der Comic durchaus. Doch die ausgereiften und plastisch kolorierten Zeichnungen des Dark Horse Teams sowie das generelle Bemühen darum, etwas Vertrautes anders, aber „ohne den Wiedererkennungseffekt vollständig zu verlieren“, darzustellen, trägt interessante Früchte. Auch durch das umfangreiche Bonusmaterial, mit Variant-Covern und Entwurfszeichnungen, ist dieser schön aufgemachten Hardcover-Band ein Must-have für jeden Star Wars Fan.

The Star Wars - Die Urfassung

Im Rahmen von Paninis Reihe Star Wars Comic-Kollektion ist eine etwas preiswertere gebundene Ausgabe erschienen, die allerdings auch kleinformatiger ist und über weniger Bonusmaterial verfügt.

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Indiana Jones – The Complete Adventures

Eigentlich sollte der Held von „Jäger des verlorenen Schatzes“ nach dem Willen (und dem Hund „Indiana“) seines Schöpfers und Produzenten George Lucas „Indiana Smith“ heißen. Dies gefiel Steven Spielberg nicht so recht und ein neuer Nachname wurde gewählt. Auch bezüglich der Besetzung wurde herumexperimentiert. Tom Selleck hatte die Hauptrolle bereits in der Tasche, doch die TV-Serie „Magnum“ kam ihm dazwischen. Da entschieden sich Lucas und Spielberg für eine eigentlich recht naheliegende Lösung und wählten Harrison Ford, der schon in „Star Wars“ als Abenteurer Han Solo eine gute Figur gemacht hatte.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

„Jäger des verlorenen Schatzes“ spielt in den dreißiger Jahren und erzählt von der Suche des Archäologen Jones (Markenzeichen: Hut und Peitsche) nach der geheimnisvollen Bundeslade. An diesem Behältnis, das einst die Zehn Gebote enthielt, sind auch die Nazis interessiert, da es über gewaltige Kräfte verfügen soll. „Jäger des verlorenen Schatzes“ wurde im Stil eines billigen Fortsetzungsfilmes (Serial) gedreht und bezieht seinen Reiz aus der perfekt in Szene gesetzten Mischung aus Spannung und Humor.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Es folgten drei weitere Filme mit Indiana Jones, die alle etwas andere Wege gingen. „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ spielt noch vor „Jäger des verlorenen Schatzes“ und ist deutlich düsterer und brutaler. „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ hingegen schlägt sanftere Töne an. Hier trifft der Held seinen ganz köstlich von Sean Connery verkörperten Vater. Erneut im Wettkampf mit den Nazis machten sich die beides Jones’ auf die Suche nach dem Heiligen Gral.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Bei „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ hingegen mochte Steven Spielberg, nachdem er “Schindlers Liste“ gedreht hatte, nicht noch einmal Nazis als Bilderbuch-Schurken einsetzen. Der Film setzt stattdessen recht vergnüglich soviel 50er-Jahre-Klischees – vom Rock´n Roll bis hin zur Atombombe – wie möglich ein, wird jedoch spätestens im Finale mit Aliens ganz schön albern.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Eine mit reichlich Bonusmaterial garnierte Blu-ray-Box enthält das gesamte “Indiana Jones“-Kinovergnügen in bester Bild- und Tonqualität. „Jäger des verlorenen Schatzes“ ist dabei sowohl in einer passablen Neusynchronisation in Dolby 5.1 als auch in Stereo in der alten deutschen Kinofassung enthalten. Der FSK-16-Aufkleber kann problemlos von der schönen Box entfernt werden. Für den Innenteil dieser Edition wurden etwas unbeholfen wirkende Neuinterpretation der Kinoplakate angefertigt, doch dies (aber auch die blödsinnige Abfrage vor dem Blu-ray-Start, in welcher Sprache das Menü zu sehen sein soll, sowie der alberne THX-Trailer vor den Filmen) tut dem Filmvergnügen keinen Abbruch.

INDIANA JONES - THE COMPLETE ADVENTURES

Bonusmaterial der Blu-ray-Edition: Ausführliche Making Ofs zu Teil 1 (57:53 min + 57:48 min + 50:52 min), Teil 2 (41:09 min), Teil 3 (35:03 min) und Teil 4 (28:40 min) der ‚Indiana Jones Trilogie‘, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Die Stunts von Indiana Jones (10:56 min), Der Sound von Indiana Jones (13:21 min), Die Musik von Indiana Jones (12:22 min), Spezialeffekte von Indiana Jones (12:22 min), Das schmelzende Gesicht (8:12 min), Indiana Jones und die Krabbeltiere (11:46 min), Drehorte (9:58 min), Indys Frauen (9:15 min), Diskussionsrunde mit Karen Allen, Kate Capshaw und Alison Doody, Indys Freunde und Feinde (10:10 min), Ausstattung (9:52 min), Trickeffekte (22:34 min), Abenteuer Vorproduktion (12:36 min), Bericht über den vierten Teil, US-Kinotrailer zu Teil 1 (1:03 min + 2:27 min + 1:38 min), Teil 2 (0:54 + 1:19 min), Teil 3 (1:21 min + 2:06 min) und Teil 4 (1:48 min + 1:51 min + 1:36 min)

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