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Asterix in Italien

Das neue Asterix-Album beginnt gleich auf Seite 2 mit der Geschichte. Auf die Landkarte mit Lupe, Dorf und Römer-Garnisonen sowie die Vorstellung “einiger Gallier“ wird zu Gunsten einer auf der letzten Seite platzierten Anzeige für Egmonts “edle Asterix-Luxus-Sammelbox“ verzichtet. Klar, ein so riskantes Produkt wie ein neuer Asterix-Comic muss knallhart kalkuliert werden, denn jede zusätzliche Seite verursacht aufgrund der Auflage von knapp 2 Millionen Exemplaren gewaltige Kosten.

Asterix in Italien

Ansonsten wird jedoch versucht ganz in der Tradition der Serie zu bleiben. Die Zeichnungen von Didier Conrad wirken auf den ersten Blick wirklich so, als wenn hier ein neues  Asterix-Album von Albert Uderzo vorliegen würde. Auch Jean-Yves Ferri hat sich von den Klassikern inspirieren lassen. Er schickt die Gallier auf eine Reisemission, wobei erstmals Obelix und nicht Asterix die Sache lostritt. Doch schon mit der Motivation hapert es.

Asterix in Italien

Obelix lässt sich auf einem Markt (der CEltisches Brauchtum und Innovative Technik anbietet und daher CEBIT genannt wird, was haben wir gelacht…) von einer Wahrsagerin aus der Hand lesen. Diese sieht einen geflügelten Wagen und Obelix als bejubelten Sieger. Prompt schafft sich der Hinkelsteinlieferant einen schicken Wagen mit Holzflügeln an. Wie es der Zufall will, wird im selben Moment auch noch das große Transcaligarennen quer durch das damalige Italien ausgerufen und Obelix ist nicht mehr zu bremsen. Auch der Grund für diese Großveranstaltung leuchtet nur bedingt ein: Ein fauler römischer Senator mit dem unwitzigen Namen Lactus Bifidus will dadurch beweisen, dass die in Straßen im römischen Reich, für die er zuständig ist, “einwandfrei in Schuss sind“.

Asterix in Italien

Doch der Auftakt der Geschichte wäre nicht weiter schlimm, wenn daraus ein spannendes Abenteuer voller witziger Situationen und Anspielungen resultieren würde. Dies ist eher nicht der Fall. Es ist spürbar, dass Ferri sich am Meisterwerk Asterix als Legionär orientiert und versucht nationale Stereotypen aufeinander los zu lassen. Doch leider sind die Teilnehmer am Rennen, die teilweise zu seltsamen Regionen wie dem germanischen Volk der Markomannen oder dem fernen Reich von Kusch (dem heutigen Sudan) gehören, keine sonderlich originellen Charaktere. Hinzu kommen noch die sich ebenfalls am Rennen beteiligenden Piraten, sowie ein maskierter Wagenlenker, dessen schließlich enthüllte Identität die Geschichte auch nicht weiterbringt.

Asterix in Italien

Doch die weder spannende noch sonderlich originelle Handlung wäre ebenfalls noch zu verkraften, wenn die Gags und das Zusammenspiel zwischen Asterix und Oberlix stimmen würden. Auch hier ist leider nichts Erfreuliches zu vermelden. Die Gallier fallen zwischen den zahllosen blassen Nebencharakteren nicht weiter auf, während die Anspielungen auf italienische Besonderheiten wie Pizza oder Mona Lisa unwitzig und überraschungsfrei daherkommen.

Asterix in Italien

Damit die Auseinandersetzung mit dieser Neuerscheinung überhaupt irgend einen Sinn macht, sollte Asterix-Erstlesern noch mitgeteilt werden, dass die ersten Alben der Serie immer noch zu den allerbesten Comics der Welt gehören und jederzeit lieferbar sind…

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Präsident Isnogud

Bereits 2008 zeichnete Nicolas Tabary unter der Aufsicht seines Vaters Jean und nach einem Skript seiner Geschwister Stéphane und Muriel ein Isnogud-Album. „Die Geschichte Tausendundeine Nacht für den Kalifen“ wurde bei uns zunächst in ZACK veröfentlicht und danach in „Die gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud – Band 10“ bei Egmont.

Präsident Isnogud

Da sich der Erfolg in Grenzen hielt sollte dieser Comic zum letzten Beitrag der ursprünglichen Isnogud-Reihe werden. Als Jean Tabary 2011 verstarb, verkaufte seine Familie alle Rechte an der Figur an den von Anne Goscinny gegründeten Verlag IMAV. In dessen Auftrag zeichnete Nicolas Tabary 2012 mit „Präsident Isnogud“ das erste Album der „Neuen Abenteuer des Großwesirs Isnogud“.

Präsident Isnogud
Nicolas Tabary

Das größte Manko ist, dass es sich hierbei um eine durchgehende Geschichte handelt, denn der kleine Ehrgeizling, der so gerne “Kalif anstelle des Kalifen“ wäre, ist dann am besten, wenn seine Abenteuer in Form von kurzen und knackigen Geschichten erzählt werden. In „Präsident Isnogud“ gibt es Neuwahlen in Bagdad. Zwar darf nur der gütige Kalif Harun al Pussah als einziger kandidieren (und abstimmen!), doch irgendwie (lest selber wie), gelingt es Isnogud sich zum Gegenkandidaten aufzuschwingen.

Präsident Isnogud

Die Gag-Revue zündet mal mehr und mal weniger, recht hübsch sind die Momente, in denen die Figuren sich bewusst sind, in einer Comic-Serie mitzuspielen und (selbstkritische?) Texte wie “O Mann … wir sind erst auf Seite 11 der Geschichte und ich fühle mich schon wie gerädert!“ Ein großer Moment ist jedoch, wenn Isnogud zu seinem Schöpfer betet, was dazu führt, dass ihm René Goscinny und Jean Tabary erscheinen.

Präsident Isnogud

Pünktlich zu Nicolas Tabarys Besuch auf dem Comicfestival München 2017 wird bei dani books dessen neuer Comic „Isnogud: Wie der Vater, so der Sohn!“ auf Deutsch erscheinen.

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Isnogud Gesamtausgabe

Ähnlich legendär wie “Ganz Gallien ist von den Römern besetzt … Ganz Gallien?“ ist der Aufschrei “Ich möchte Kalif werden anstelle des Kalifen“ eines ehrgeizigen Großwesirs. Beide Zitate zeigen wie gut es der große René Goscinny verstand Comicgeschichte(n) zu schreiben.

Isnogud Gesamtausgabe

Das sehr interessante Vorwort von Horst Berner zu den “gesammelten Abenteuern des Großwesirs Isnogud“ zeigt auf, dass Goscinny eine ähnliche Figur bereits 1961 in einer Geschichte mit dem “kleinen Nick“ beschrieb. Kurze Zeit darauf erfand er für die Zeitschrift “Record“ und den Zeichner Jean Tabary “Die Abenteuer des Kalifen Harun al Pussah“. Die eigentliche Hauptfiguren der erfolgreichen Comicserie waren dann aber der schändliche Großwesir “Iznogoud“ und sein Mietsklave “Dilat Larath“, (die bei uns durchaus passend zu Isnogud und Tunichgut wurden). Vor märchenhaften orientalischen Hintergrund beschrieb Goscinny (und nach dessen Tod Tabary) in zahlreichen Kurzgeschichten die beständig scheiternden Versuche des Großwesirs sich in Bagdad zum Kalifen aufzuschwingen.

Isnogud Gesamtausgabe

Die Gesamtausgabe von Egmond präsentiert die einzelnen Kurzgeschichten leider nicht in der Reihenfolge ihrer Entstehung, sondern folgt – handgelettert und versehen mit biografischen Angaben – der 1966 in Frankreich und 1989 in Deutschland gestarteten 27-teiligen Alben-Ausgabe. Insgesamt sind diese Hardcoverbände also die optimale Form um die Geschichten von tausendundeinem Putschversuch zu genießen.

Isnogud Gesamtausgabe

Mittlerweile führt Jean Tabarys Sohn Nicolas die Serie mit Geschichten wie „Präsident Isnogud“ fort. Pünktlich zu dessen Besuch auf dem Comicfestival München 2017 wird bei dani books dessen neuer Comic „Isnogud: Wie der Vater, so der Sohn!“ auf Deutsch erscheinen.

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Asterix und seine Freunde – Hommage an Albert Uderzo

Während Anwälte im Auftrag von Albert Uderzo bei “Asterix“-Parodien wie “Falsches Spiel mit Alcolix“ Ende der Achtziger Jahre Plagiatsklagen an deutschen Gerichte einreichten, dürfen sich in diesem Hommage-Album fremde Zeichner ungestraft an den beliebten Galliern versuchen. Zum 80. Geburtstag von Uderzo überbringen 30 Comickünstler ihre gezeichneten Glückwünsche.

Asterix und seine Freunde - Hommage an Albert Uderzo

Die meisten der beteiligten Comickünstler nutzen diese Gelegenheit um ihre (etwas weniger populären) Figuren einmal an die Seite von Asterix und Obelix zu stellen. So treffen die beiden Gallier u. a. auf Brösels “Werner“, auf Zeps “Titeuf“, auf Vance & Van Hammes “XIII“, auf Rosinskis & Van Hammes “Thorgal“, Walthérys “Natascha“, Tibets “Rick Master“, Gratons “Michel Vaillant“ und die von Vicar gezeichnete Familie Duck.

Asterix und seine Freunde - Hommage an Albert Uderzo

Während diese Begegnungen zwar hübsch anzusehen sind aber nur selten wirklich komisch sind, verbreitete der Einseiter von Henk Kuijpers in dem dessen Heldin “Franka“ durch das heutige gallische Dorf schlendert zumindest eine angenehme Ferienstimmung.

Asterix und seine Freunde - Hommage an Albert Uderzo

Das in diesem Rahmen auch allerlei an subversiver Komik (die durchaus in der Tradition von Goscinny steht) möglich ist, beweist leider nur der Beitrag von Baru (“Autoroute Du Soleil“), der in einem Wohnghetto “2000 Jahre nach Christi“ spielt.

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Hier bedauern zwei Jugendliche, die in ihren Trainingsanzügen und Baseballkäppis entfernt an Asterix und Obelix erinnern, dass – obwohl sie bereits alle Autos abgefackelt haben – keine Bullen mehr zum Vermöbeln aufmarschieren. Doch plötzlich taucht eine hochmotivierte Spezialeinheit der Polizei auf und Abdelix und Kaderix haben wieder ihren Prügelspaß…


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Asterix und Latraviata – Skizzenbuch

Asterix und Latraviata“ ist, wie eigentlich alle von Uderzo im Alleingang getexteten „Asterix“-Alben, ganz gewiss kein Comic-Highlight. Dies lieg an allem möglichen, aber ganz gewiss nicht an Uderzos Zeichenkünsten. Wer sich nun die lockeren Bleistiftvorzeichnungen in diesem Prachtband ansieht, wird noch mehr Respekt vor dem bildenden Künstler Uderzo haben.

Asterix und Latraviata - Skizzenbuch

Schon 1996 erschien in Frankreich zu „Obelix auf Kreuzfahrt“ ein Band mit jenen Bleistiftvorzeichnungen zu diesem Alben, die später unter der Tusche des Inkers für immer verschwanden. Das Buch war allerdings auf nur 520 Exemplare limitiert und somit ein unerschwingliches Sammlerstück. Bei „Asterix und Latraviata“ hat Uderzo seine Bleistiftvorzeichnungen erstmals komplett aufbewahrt um sie dann in diesem sehr viel weiter verbreiteten Buch zu veröffentlichen.

Asterix und Latraviata - Skizzenbuch

Dabei kommt pro Buchseite jeweils eine halbe Comicseite im Querformat und in der Originalgröße von Uderzos Vorzeichnung zum Abdruck. Etwas befremdlich wirken in diesen sehr lockeren (und manchmal auch noch etwas suchenden) Bleistiftzeichnungen die französischen Texte in ihren sauber ausgearbeiteten satten schwarzen Lettern. (Hier hätte am Bildrand eine Übersetzung nicht geschadet, aber dies hätte möglicherweise zu für Ehapa eher unangenehmen Rückschlüssen bezüglich der nicht unumstrittenen deutschen Übersetzung des letzten „Asterix“-Albums geführt).

Asterix und Latraviata - Ultimative Edition

Die letzen Seiten des Comics kommen dann leider nicht mehr als Bleistiftzeichnungen zum Abdruck, sondern dienen zur Erläuterung der weiteren Arbeitsschritte wie Inken und Kolorieren. Besonders schade ist das bei der abschließenden halben Seite mit dem traditionellen Festbankett im gallischen Dorf, dass in seiner hier abgebildeten vollausgeführten Album-Version recht steril wirkt. Den Abschluss des Buches bilden dann einige eher mäßig witzige „Outtakes“ in Form der Nachspänne von „Pixar“-Filmen wie „Toy Story“ oder „Monster AG“. Doch das trübt ganz gewiss nicht die Freude daran dem wohl besten amtierenden Comiczeichner einmal über die Schulter gucken zu dürfen.


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Das grosse Asterix-Lexikon

Das gewichtige Buch liegt gut in der Hand. Es hat ein schönes Cover und auch die ersten 33 Seiten mit einem reich bebilderten Uderzo-Interview und einem aufschlussreichen Bericht über das Asterix-Phänomen können voll überzeugen. Hierbei geht es auch recht ausführlich um „Siggi und Babarras“

Das grosse Asterix-Lexikon

Unter diesem Titel versuchte Rolf Kauka („Fix & Foxi„) 1965 die beiden Gallier als Westgermanen zu vermarkten. Er setzte bei seiner grobschlächtigen Bearbeitung zwar auch auf Satire, aber leider auf eine ziemlich braunstichige. Diese ging sogar so weit, dass der Hinkelstein von Obelix bzw. Barrabas zum (Auschwitz-) Schuldkomplex wurde. Zitat: „Babarras, musst Du denn ewig diesen Schuldkomplex mit rumschleppen? Germanien braucht Deine Kraft wie nie zuvor.“

Das grosse Asterix-Lexikon

Doch zurück zu diesem Prachtband, der wohl in erster Linie alle Asterix-Hardcore-Fans interessieren dürfte. Diese werden sich sicherlich schon die handgeletterte blaue Asterix Werkedition zugelegt haben, die bereits jeweils mit einem mehrseitigen Lexikonteil versehen ist. „Das grosse Asterix Lexikon“ reiht nun ganz einfach, beginnend mit der Beilage zu „Asterix der Gallier“ bis hin zu „Asterix und Latraviata“ diese Lexikon-Beiträge aneinander.

Das grosse Asterix-Lexikon

Wer schön fleißig die blauen Asterix-Hardcoverbände gesammelt hatte, konnte also bequem auf dieses voluminöse Lexikon verzichten. Doch mittlerweile erscheint nach und nach eine 11-bändige Asterix-Gesamtausgabe mit jeweils drei Asterix-Alben. Hierzu gibt dann jeweils neue sehr informative Einleitungen, die ebenfalls von Horst Berner zusammengestellt wurden. Innerhalb dieser Edition kommen auch die Asterix-Kurzgeschichten, einige Werbecomics sowie das Skizzenbuch zu „Asterix im Morgenland“ zum Abdruck.

Das grosse Asterix-Lexikon

Diese Edition, so schön sie auch ist, hat allerdings einige Nachteile: Der Lexikonteil ist nicht enthalten und statt Handlettering wurde seltsamerweise wieder Maschinensatz wie in der Kioskausgabe verwendet. Somit ist zu vermuten, dass in einigen Jahren eine weitere noch optimalere Asterix-Gesamtausgabe folgen wird.


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Asterix – Das Kultbuch

Dieser Prachtband sollte die Wartezeit auf den damals neusten Band „Asterix und Latraviata“ verkürzen. Über den Inhalt des 31. Albums der Serie, das am 14. März 2001 erscheinen sollte, hüllte sich der Zeichner Albert Uderzo, der nach Goscinnys Tod im Jahre 1977 (leider) auch noch das Texten übernommen hatte, in absolutes Schweigen. Zarte Andeutungen in der vom Ehapa Verlag verteilten Zeitung „L´Asterisque“ deuteten darauf hin im neuen Abenteuer könnten wieder (nach „Asterix und Maestria„) Frauen eine wichtige Rolle spielen. Möglicherweise geht es sogar darum, dass Asterix und Obelix „genug haben von ihrem Junggesellen-Dasein“.

Asterix - Das Kultbuch

Zu Goscinnys Zeiten spielten weibliche Charaktere in den Asterix-Abenteuern keine allzu große Rolle. Das „Asterix-Kultbuch“ enthält hierzu ein interessantes Zitat von Goscinny: „Die meisten unserer Figuren sind Karikaturen. Wir schätzen die Frau zu sehr, als dass wir sie in groteske Situationen versetzen, und so ein falsches Bild von ihr zeichnen… Also wenn wir eine Frau in Szene setzen, dann schon Kleopatra! Wenn schon, denn schon!“

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Texte wie dieser, die sonst schwer aufzutreiben sind, bilden den Hauptanreiz des vorliegenden Buches. Die zugehörige Bebilderung ist zwar recht üppig und immer passend gewählt, doch leider handelt es sich dabei leider nur sehr selten um Entwürfe oder Skizzen sondern meist um vergrößerte Panels aus den Asterix-Alben, die jeder potentielle Käufer dieses Buches ohnehin schon im Schrank stehen hat.


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36. Comicfestival in Angoulême

 Je ne regrette rien!

Das 36. „Festival International de la Bande Dessinée“ in Angoulême

36. Comicfestival in Angoulême

Dieses seltsame Comicfestival, das bereits zum 36. Mal mitten im Winter in einer nicht sonderlich zentral gelegenen Region von Frankreich stattfindet, erschien mir immer etwas unattraktiv. Doch trotz der 15-stündigen nicht eben unstrapaziösen Autoanfahrt (und der Aussicht auf eine Rückfahrt mit noch mehr Comics und Mitreisenden), musste ich schon schnell zugeben: “Je ne regrette rien!“

36. Comicfestival in Angoulême

Es gab in der Tat nichts zu bereuen, denn der zunächst scheinbar nur aus einer Aneinanderreihung von Kreisverkehren bestehende Ort, entpuppte sich schnell als unwiderstehlich und das alljährliche Festival hat dauerhafte Spuren hinterlassen: Viele Häuser sind mit Comicmotiven bemalt, die Straßenschilder haben die Form von Sprechblasen, so gibt es eine “Rue Goscinny“ und einen “Espace Franquin“.

 36. Comicfestival in Angoulême

Beim “Festival de la BD“ macht die ganze Stadt mit. Überall sind markante rote Schilder platziert, die den Besucher die zahlreichen Orte des Geschehens problemlos auffinden lassen. Wer mag (und ein Festivalticket hat) kann auch Pendelbusse benutzen. Er hat die Wahl zwischen dem Modell “Hugo Pratt“, einem vom “Titeuf“-Zeichner Zep verzierten Fahrzeug und “Le Bus de Présidentes“, der mit Motiven von Claire Bretéche und Florence Cestac verziert ist.

36. Comicfestival in Angoulême

2009 waren Philippe Dupuy und Charles Berberian (“Monsieur Jean“) als Vorjahresgewinner des „Grand Prix de la Ville d’Angoulême“ Präsidenten des Fetivals. Sie wurden mit einer großen Ausstellung im (außen-) architektonisch interessanten “Cité internationale de la bande dessinée et de l´image“ (CIBDI) geehrt. Dieses Gebäude beherbergt auch noch eine unglaublich gut sortierte Comic-Bibliothek sowie einen ebenfalls nicht schlecht bestückten Comicladen. Die Dupuy & Berberian- Werkschau “Deux“ wurde phantasievoll mit lustigen Installationen und Einblicken in die persönliche Sammlung des Duos präsentiert. Es war zu sehen, dass die Zeichner auch Filmplakate gestaltet haben, u. a. für “Glauben ist alles“ mit Ben Stiller und Edward “Hulk“ Norton. Für die interessanten Ausstellungen über den Mangazeichner Kiriko Nananan und subversive – teilweise sehr derbe – südafrikanische Comics blieb im CIBDI nur noch sehr wenig Platz. Das wird sich sicher ändern, wenn das Comicmuseum demnächst größere Räumlichkeiten direkt gegenüber auf der anderen Seite der Charente bezieht und im alten CIBDI-Gebäude Trickfilm-Ausstellungen gezeigt werden.

36. Comicfestival in Angoulême

Doch es gab mehr als genug zu sehen. Die “Expo Boule et Bill“ fand im Freien statt. Im Stadttheater war eine sehr liebevoll ausgestattete “Expo Margerin / Lucien“ platziert. In der Jugendbibliothek gab es die kleine aber äußerst feine Ausstellung “Les petits mondes de Cécile Chicault“, im Manga Building hatte der neue Studio Ghibli Film “Ponyo“ Premiere und, und, und…

36. Comicfestival in Angoulême

Die Besuchermagneten des Salons sind jedoch zweifelsohne die Zeltstädte “Le Nouveau Monde“ für den Independent-Bereich und “Le Monde des Bulles“, die von Casterman, Dargaud, Lombard, Glénat, Delcourt, Dupuis, Panini und Soleil dominiert wurde. Jeder dieser großen Verlage hatte einen eigenen gut sortierten Shop und organisierte außerdem noch zahllose gleichzeitig stattfindende Signiertermine. Hier konnte bei moderaten Wartezeiten manche sehr schöne Zeichnung abgestaubt werden. Am Samstag war es jedoch nicht immer einfach die Hallen zu durchqueren, da gewaltiger Besucherandrang herrschte. Etwas seltsam muteten dabei die Aktionen im Claim des auf Fantasy-Comics spezialisierten Verlages Soleil an. Hier saßen gleichzeitig fast 50 Zeichner in einer düsteren (dafür aber sehr gut mit seltsamer Musik beschallten) Halle und zeichneten für die Fans. Dies erinnerte manchen Besucher an Galeerensträflinge.

36. Comicfestival in Angoulême

Auch in diesem Jahr hatte das Festival – bei gelegentlich schon beinahe sommerlichen Temperaturen (erst als alles vorbei war regnete es) – wieder mehr als 200.000 Besucher, darunter auch zahlreiche sehr junge Fans, die vom Verlag Dupuis mit “Boule & Bill“-Ohren und “Spirou“-Hüten ausgestattet wurden. Den großen Preis der Jury erhielt diesmal Christian Hincker alias Blutch, dessen Comics „Der kleine Christian“ und „Blotch“ mittlerweile auch bei uns erschienen sind. Den Preis für das beste Album erhielt Vincent “Winshluss” Paronnaud (Co-Regisseur der “Persepolis”-Verfilmung), dem auch eine Ausstellung gewidmet war, für seine sehr eigenwillige Version von “Pinocchio”. Blutch wird auch Präsident des „Festival International de la Bande Dessinée 2010“ sein.


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Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Im Windschatten von “Asterix“ wird immer wieder übersehen, dass der meisterliche Zeichner Albert Uderzo zeitgleich mit den Abenteuern des kleinwüchsigen Galliers – ebenfalls am 29. Oktober 1959 in der ersten Ausgabe des Magazins Pilote – noch eine zweite gänzlich anders geartete Comic-Serie an den Start brachte.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Auch die Abenteuer der tollkühnen französischen Militärpiloten Michel Tanguy und Ernest Laverdure haben mittlerweile Klassikerstatus. Die Serie erscheint noch heute und inspirierte eine TV-Serie, sowie den aufwändigen französischen Kinofilm “Sky Fighters“.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Die Geschichten stammen des  ungemein produktiven Autors Jean-Michel Charlier („Blueberry„), der bereits im Rahmen seiner Recherche für die 1947 gestartete Fliegerserie “Buck Danny“ seinen Pilotenschein gemacht hatte. Charliers Geschichten sind aus heutiger Sicht etwas arg militaristisch geraten, auch wenn ein immer wieder aufblitzender Humor dies etwas neutralisiert.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Für lustige Einlagen sorgte der tollpatschige Laverdure, den Albert Uderzo nach seinem Ebenbild gestaltete.  Diese Figur sorgte für einen angenehmen Kontrast zum heldenhaften und etwas steifen Tanguy. Als 1966 dann Jijé die Serie übernahm wurden die Slapstick-Elemente etwas zurückgefahren.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Bereits das erste “Tanguy & Laverdure“-Abenteuer, das sich über die beiden Alben “Die Schule der Adler“ und “Für Ehre und Vaterland“ erstreckt, ist sehr viel mehr als ein Werbeprospekt für die französische Fliegerstaffel. Wie kaum einem anderen Autoren von Abenteuer-Comics gelingt es Charlier auch echte menschliche Dramen zu erzählen.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

In Deutschland debütierte die Serie in Rolf Kaukas Comicmagazin Lupo, das kurz darauf in Lupo modern umbenannt wurde. Die beiden Flieger wechselten hier die Nationalität, genau wie Asterix und Obelix, die eine Ausgabe zuvor als “Siggi und Barbarras“ gnadenlos (und reichlich deutschnational) germanisiert wurden. Tanguy & Laverdure wurden umbenannt in Rolf Randers & Miki Kabel und zu „zwei deutschen Jagdfliegern in einer geheimen Spezialstaffel.“  Etwaige Ungereimtheiten dieser seltsamen Bearbeitung wurden wie folgt erklärt: “Schauplätze, Namen der handelnden Personen und Zeit dieses Fliegerabenteuers wurden der Geheimhaltung wegen willkürlich gewählt.“

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Erst durch das Comicmagazin Zack fand Anfang der Siebziger Jahre eine recht werkgetreu übersetzte Veröffentlichung der Serie unter dem Titel “Mick Tangy“ sehr viele Fans.  Später folgte beim Splitter Verlag eine Albenreihe unter dem französischen Originaltitel und Ehapa veröffentlichte danach eine Gesamtausgabe in Hardcoverbänden, die neben jeweils mehreren Alben auch allerlei Bonusmaterial enthalten. Für die Konzeption und die redaktionellen Beiträge ist Horst Berner zuständig, dessen Anspruch es war “alles zu veröffentlichen“. Daher erschien die Gesamtausgabe bei uns – im Gegensatz zu Frankreich – in acht statt in neun Bänden!

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Doch bereits mit Band 3 lagen alle acht albenlangen Geschichten vor, die der geniale Zeichner Albert Uderzo zur Fliegerserie beigesteuert hatte. “Piraten des Himmels“, die letzte komplett von Uderzo gestaltete Geschichte innerhalb der Reihe, schildert einmal mehr, wie ausländische Mächte versuchen zu verhindern, dass Frankreich mit dem Wunderflugzeug Mirage III gute Geschäfte macht.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Während diese Story in Afrika angesiedelt ist, eröffnet die arktische Rettungsmissions-Geschichte “Kap Zero“ den dritten Band der “Tanguy und Laverdure“-Gesamtausgabe. In dieser Geschichte verwundert etwas, dass  Jean-Michel Charlier – der später im Western-Comic “Blueberry“ meist auf der Seite der Indianer stehen sollte – hier mit der arktischen Urbevölkerung teilweise ganz schön rüde umspringt. Nicht nur schurkische Figuren sondern auch Mick Tanguy bezeichnen einen Eskimo als “Pelzkittel“, “abgekürzter Walfisch“ oder “Kerzenfresser“. Doch immerhin ist es später ein heldenhafter Inuit, der Tanguy das Leben rettet.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Auch an “Piraten des Himmels“, der letzten Geschichte im dritten Sammelband, war noch Uderzo beteiligt. Hier half er bei den ersten sechzehn Seiten seinem Nachfolger Joseph Gillain alias Jijé (“Jerry Spring“) sich in die Serie einzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit resultierte in einigen höchst amüsanten und lässig in Szene gesetzten Slapstick-Szenen, in denen sich der tollpatschige Laverdure als Wintersportler versuchte.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Der etwas spartanische Zeichenstil mit dem Jijé “Tanguy und Laverdure“ fortsetzte, fand ebenfalls Anklang bei den Fans. Doch für mich sind die von Uderzo gezeichneten Flieger-Geschichten ein absolutes Highlight des frankobelgischen Abenteuer-Comics.

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Asterix erobert Rom

Dieser Sonderband erscheint zum 40. Geburtstag des erfolgreichsten aller 13 Asterix-Kinofilme. Hierfür hat es sich Albert Uderzo nicht nehmen lassen ein Cover zu zeichnen.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Gemeinsam mit Albert Uderzo hat Anne Goscinny das von ihrem Vater René verfasste Szenario zu “Asterix erobert Rom“ in einer neuen illustrierten und überarbeiteten Fassung herauszugeben.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Die Neuausgabe enthält, ähnlich wie das Album Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist, mehr als 40 ganzseitige, bisher unveröffentlichte Illustrationen, die mit Tusche gezeichnet und mit Aquarellfarben koloriert wurden.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Grundlage waren mehr als 1.000 Originalskizzen und model sheets, die seinerzeit für die Produktion des Films anfertigt wurden. Diese wurden reatauriert, aber leider nicht im Band abgedruckt.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

1975 gründeten Goscinny und Uderzo gemeinsam mit Georges Dargaud die “Studios Idéfix“ und wollten dort ihrem großen Vorbild Walt Disney nacheifern. Sie starteten ihre Zeichentrick-Produktion mit “Asterix erobert Rom“.

Studios Idéfix

Dieser Film unterscheidet sich nicht nur durch einen sehr viel lockeren Zeichenstil von seinen beiden Vorgängern “Asterix, der Gallier“ und “Asterix und Kleopatra“, sondern vor allem dadurch , dass nicht auf ein bereits existierendes Comicalbum zurückgegriffen wurde.

Asterix im Kino
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Die Story handelt von zwölf Aufgaben, die Asterix und Obelix von Julius Cäsar gestellt bekommen. Wenn sie diese, genau wie die großen Helden der Antike lösen, sollen sie die Herrschaft über Rom erhalten. Es versteht sich von selbst, dass es dabei nicht allzu heroisch zugeht, sondern reichlich Alltagssatire einfließt. Die beiden Helden müssen auch schon einmal gegen gnadenlose Bürokraten ankämpfen oder entscheiden welcher Wäschehaufen blütenweißer gewaschen wurde.

Asterix erobert Rom
Comic-Album zum Film © 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

René Goscinnys Geschichte wurde seinerzeit in Frankreich und den Niederlanden nicht nur – wie bei uns –  als Bildband, sondern auch als ein von Uderos Bruder Marcel (Mathias erzählt) gezeichnetes 27-seitiges Comic-Album adaptiert. Bei uns ist dieser Comic in schwarzweiß als Fortsetzung in den Ausgaben 24 bis 29 der Fachzeitschrift „Comixene“ erschienen.

Asterix erobert Rom
Comic zum Film © 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Es ist sehr schade, dass zusätzlich zum Bildband nicht auch der auf dem zeichnerischen Niveau der übrigen Asterix-Geschichten stehende Comic zum Film endlich in einer schönen deutschen Edition herausgebracht wurde.

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