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Guardians of the Galaxy

Es ist immer noch unbegreiflich, was da 2014 passierte. Das Marvel Cinematic Universe wuchs und gedieh, doch als zehnter Beitrag zur Reihe wurde ein Film ganz ohne Captain America, Thor oder Iron Man gedreht und das auch noch von einem Regisseur ohne Blockbuster-Erfahrung.

Guardians of the Galaxy

Der erfolgreiche Drehbuch-Autor James Gunn hatte vier Jahre zuvor mit dem von ihm inszenierten, lustig gemeinten Superhelden-Film Super trotz Superstars wie Ellen Page (Inception), Liv Tyler (Der Herr der Ringe) oder Kevin Bacon (X-Men – Erste Entscheidung) einen grandiosen Flop hingelegt, der nur 600.000 Dollar einspielte.

Guardians of the Galaxy

Doch anscheinend zündet Gunns schräger Humor sehr viel besser, wenn ihm ein 200-Millionen-Dollar-Budget zur Verfügung steht. Guardians of the Galaxy basiert auf einem kaum bekannten Marvel-Comic und dem Film gelang nicht nur eine spannende Geschichte mit Science-Fiction-Background zu erzählen und sich zugleich über das Genre lustig zu machen. Die großartige Besetzung der Guardians trug auch erheblich zum Gelingen bei.

Guardians of the Galaxy

Chris Pratt ist zugleich arrogant und verletzlich als Peter Quill alias Star-Lord. Genau wie in Avatar ist Zoe Saldana zwar unter Alien-Outfit verborgen, aber dennoch ein glaubhaft taffes Individuum voller Geheimnisse. Dave Bautista bringt seinen nicht unbeträchtlichen Wrestler-Charme in die Rolle von Drax the Destoyer ein. Die am Computer erzeugten Team-Mitglieder Rocket und Groot wurde auch durch die Stimmen von Bradley Cooper und Vin Diesel zum Leben erweckt. Hinzu kommen noch Charaktermimen wie Glenn Close oder John C. Reilly, sowie der mächtig aufdrehende Michael Rooker.

Guardians of the Galaxy

Was zunächst wie ein schriller Weltraum-Trip ohne Bezug zum sonstigen Marvel Cinematic Universe wirkte, stellte dennoch die Weichen zur Geschichte um Thanos (der hier bereits von Josh Brolin gesprochen wurde) und die sechs Infinity-Steine, die in Avengers: Endgame ein sensationelles Finale fand.

Guardians of the Galaxy

Im Nachspann lässt James Gunn noch kurz den Marvel-Chaoten Howard the Duck auftreten und vielleicht bekommt dieser – nachdem Gunns Guardians of the Galaxy  Vol. 2 nicht minder erfolgreich war,  ja auch noch seinen großen ebenso gelungenen Solo-Film.

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Super

Frank Darbo (Rainn Wilson) ist ein unter Depressionen und Neurosen leidender Schnellimbiss-Koch. Als seine Frau Sarah (Liv Tyler) unter den Einfluss des Kleinverbrechers Jacques (Kevin Bacon) gerät und Frank verlässt, dreht er völlig durch. Allabendlich zwängt er sich in sein mühselig zusammengeflicktes Kostüm, nicht unbedingt um Gutes zu tun, sondern um endlich mal auf die Kacke zu hauen. Als Superheld Der Blutrote Blitz verteilt er Kopfnüsse mit der Rohrzange. Beistand leistet ihm dabei die nicht minder verstörende nymphomane Comic-Verkäuferin Libby (Ellen Page) als sein Sidekick Blitzie.

Super

Einen Film über Superhelden mit Superstars wie Ellen Page (Inception), Liv Tyler (Der Herr der Ringe) oder Kevin Bacon (X-Men – Erste Entscheidung) zu drehen und trotzdem nur knapp 600.000 Dollar an der Kinokasse einzuspielen ist auch eine Leistung. Wer sich den Film anguckt, dem wird auch sofort klar warum sich kaum jemand auf ihn einlassen wollte.

Super

Alan Moores Comic-Meilenstein Watchmen (und nicht der zeitgleich entstandene Kick-Ass) war das große Vorbild von Regisseur James Gunn, der zuvor Trash wie Tromeo & Julia oder  Slithers drehte.  war, Doch Super verbreitet (genau wie der zeitgleich entstandene und ähnlich gelagerte Film Defendor, der mit Woody Harrelson ebenfalls einen großartigen Hauptdarsteller hat) nur gepflegte – notdürftig als “independent“ getarnte – Langeweile. Da nutzt es auch nichts, wenn Ellen Page als Blitzie mächtig aufdreht und im Laufe der Handlung immer stärker an der Splatter-Schraube gedreht wird.

Super

Auf eine seltsame Art sympathisch ist das Ganze trotzdem, vor allem da der Film von Koch Media als sehr hübsch aufgemachte Media- Book-Edition mit allerlei merkwürdigen Beigaben veröffentlicht wurde. Hier ist die Verpackung schöner als der Inhalt oder vielleicht sollte man Super doch noch eine zweite Chance geben, zumal James Gunn vier Jahre später mit Guardians of the Galaxy mächtig aufdrehte…

Super

Extras der Blu-ray: Audiokommentar mit Regisseur James Gunn und Rainn Wilson, ohne deutsche Untertitel; Hinter den Kulissen (18:41 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Deutscher Trailer (2:09 min), US-TV Spot (0:33 min), James Gunn in Berlin (33:55 min), James Gunn besucht den Berliner Comic-Shop „Grober Unfug“ und spricht über Comics (10:02), Pressekonferenz mit James Gunn und Rainn Wilson bei der Comic-Con (61 min), Geschnittene Szenen (5:43 min), Making of der Titelanimation (4:40 min), Wie man Verbrechen bekämpft (3:58 min), Making of zur Verbrechensbekämpfung (2:09 min), US-Trailer (2:11 min), South by Southwest Festival Premiere (25:20 min), Alle acht Episoden von James Gunn’s PG Porn (32 min), Nicht verwendete Poster (2:56 min)

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Marvel Cinematic Universe

Als 2008 Iron Man auch dank mit Robert Downey Jr. zu einem Überraschungserfolg wurde, konnte niemand ahnen, dass hier vor allem durch eine kurze Szene ganz am Ende des Films , in der Samuel L. Jackson einen Gastauftritt als Nick Fury hinlegte, der Grundstein für das Marvel Cinematic Universe gesetzt wurde. Es bleibt spannend, wie es weitergeht, nachdem Avengers: Endgame erst einmal einen Schlusspunkt gesetzt hatte.

Marvel Cinematic Universe

Hier die bisherigen und geplanten Filme:

PHASE 1

1.) Iron Man (2008)

2.) Der unglaubliche Hulk (2008)

3.) Iron Man 2 (2010)

4.) Thor (2011)

5.) Captain America: The First Avenger (2011)

6.) Marvel’s The Avengers (2012)

PHASE 2

7.) Iron Man 3 (2013)

8.) Thor: The Dark Kingdom (2013)

9.) The Return of the First Avenger (2014)

10.) Guardians of the Galaxy (2014)

11.) Avengers: Age of Ultron (2015)

12.) Ant-Man (2015)

PHASE 3

13.) The First Avenger: Civil War (2016)

14.) Doctor Strange (2016)

15.) Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)

16.) Spider-Man: Homecoming (2017)

17.) Thor: Tag der Entscheidung (2017)

18.) Black Panther (2018)

19.) Avengers: Infinity War (2018)

20.) Ant-Man and the Wasp (2018)

21.)  Captain Marvel (2019)​

22.) Avengers: Endgame (2019)​​

23.) Spider-Man: Far From Home (2019)

PHASE 4

24,) Black Widow (2020)

25.) Eternals (2020)

26.) Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021)

27.) Doctor Strange in the Multiverse of Madness (2021)

28.) Spider-Man 3 (2021)

29.) Thor: Love and Thunder (2021)

30.) Black Panther 2 (2022)

Black Widow

Mit Black Widow folgt 2021 der 24. Film des Marvel Cinematic Universe.

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80 Jahre Marvel

Das Jubiläum “80 Jahre Marvel Comics“ feiert Panini mit einer ganz besonderen Buchreihe. Im Monatstakt sind acht Hardcover-Bände erschienen, die sich jeweils auf über 200 Seiten mit den Schwerpunkten beschäftigen, die die einzelnen Jahrzehnte dominierten.

80 Jahre Marvel

Zwar erschien bereits im Oktober 1939 das Heft Marvel Comics # 1, mit dem alles begann, doch der erste Panini-Band widmet sich den 40er-Jahren und das Vorwort kann auch gute Gründe dafür benennen. Die bereits ab Ausgabe zwei in Marvel Mystery Comics umbenannte Serie präsentierte mit The Human Torch alias Die Fackel und Prinz Namor zwei Charaktere, die noch heute im Marvel-Universum aktiv sind.

80 Jahre Marvel

Sie agierten jedoch zunächst jeweils in separaten Geschichten und erst im Juni 1940 in Marvel Mystery Comics # 8 geschah etwas, was fortan zur Spezialität des Verlags wurde. Der Sub-Mariner will seinen Hass auf die Menschheit ausleben und die Fackel versucht ihn bei seinem Zerstörungstrip durch New York zu bremsen.

80 Jahre Marvel

Das Aufeinandertreffen zweier zunächst in verschiedenen Serien eingeführter Charaktere wurde immer wieder gerne bei Marvel praktiziert und zelebriert. Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass sich die Abenteuer der Helden nicht wie bei DC in fiktiven Städten wie Metropolis oder Gotham City abspielten, sondern zumeist im realistisch dargestellten New York.

80 Jahre Marvel

Captain America ist ein Marvel-Held, der ebenfalls in den frühen 40er-Jahren debütierte, doch nachdem der Zweite Weltkrieg gewonnen war und er keine Nazis bekämpfen konnte, wurde er 1949 erst einmal in den Ruhestand geschickt. In den 50er-Jahren kam es zu einer kurzen Wiederbelebung und Captain America tritt jetzt im Kalten Krieg gegen die “rote Gefahr“ an.

80 Jahre Marvel

Der Versuch aus der in den USA herrschenden Angst vor dem Kommunismus und der Sowjetunion erzählerisches Kapital zu schlagen dauerte nur ein Jahr. Captain America wurde “auf Eis“ gelegt und in den 60er-Jahren spektakulär wieder aufgetaut. Doch auch die ab 1953 zunächst in der Reihe Young Men veröffentlichten Kurzgeschichten haben ihren ganz speziellen Reiz, zumal sie knackig erzählt und recht ansprechend vom späteren Spider-Man-Zeichner John Romita Sr. gezeichnet wurden.

80 Jahre Marvel

Der zweite Band der Reihe 80 Jahre Marvel enthält unter dem Motto „Helden in den Zeiten des kalten Krieges“ alle diese Geschichten und als Bonus mit Captain America: Theater of War – America First noch einen thematisch passenden Comic von 2008, der sich mit der McCarthy-Ära beschäftig. Zwar heißt die Figur, die sich Zeichner und Autor Howard Chaykin als Gegenspieler für Captain America ausgedacht hat, Joseph R. McMurphy, doch es wird sofort klar, wer gemeint ist.

80 Jahre Marvel

Der dritte Band widmet sich den 60er-Jahren und trägt den passenden Titel “Aufbruch in eine neue Zeit“. Naheliegend wäre es gewesen, hier zu präsentieren, wie es nach der Veröffentlichung von Fantastic Four # 1 im November 1961 Schlag auf Schlag weiterging mit Tales to Astonish # 27 (Januar 1962, erster Auftritt von Ant-Man), The Incredible Hulk # 1 (Juni 1962), Amazing Fantasy # 15 (August 1962, Spider-Man), Tales of Suspense # 39 (März 1963, Iron Man), X-Men # 1 (September 1963), The Avengers # 1 (September 1963), Daredevil # 1 (April 1964) usw.. Wer diese Comic-Hefte alle lesen möchte, dem sei der Band Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic I: Marvel Origins – Die Sechzigerjahre empfohlen.

80 Jahre Marvel

“80 Jahre Marvel – Aufbruch in eine neue Zeit“ geht jedoch einen anderen Weg und präsentiert in zahlreichen Geschichten von unterschiedlicher Länge wie Spider-Man in diversen Heftreihen der 60er-Jahre seine Marvel-Kollegen besucht und Abenteuer mit ihnen erlebt. Das Resultat hätte auch den Untertitel “Net-Swinging Sixties“ tragen können und ist ein unterhaltsamer Exkurs, durch das damalige Marvel-Universum.

80 Jahre Marvel

Der vierte den 70er-Jahren gewidmete Band kommt fast ganz ohne Superhelden aus und beschäftigt sich unter dem Motto “Die Monster kommen“ mit den Horror-Comics aus dem Hause Marvel. Enthalten sind natürlich die beiden ersten Hefte der recht erfolgreichen Serien um die klassische Horror-Mythen Tomb of Dracula (70 Ausgaben) und The Monster of Frankenstein (18 Ausgaben).

80 Jahre Marvel

Auch von der Serie Werewolf by Night hat der eine oder andere Marvel-Freund schon einmal etwas gehört und vom Ghost Rider oder Blade sowieso. Eine gute und teilweise ähnlich zusammengestellte Übersicht zum “Marvel Horror“ bietet übrigens Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic XXI.

80 Jahre Marvel

Der vierte Band der Reihe 80 Jahre Marvel kann jedoch auch noch punkten durch den kompletten den Abdruck der ersten (und einzigen Ausgabe) des schwarzweißen Magazins The Legion of Monsters. Hiermit wurde 1971 versucht das Erbe der EC-Comics anzutreten und zugleich den Warren Comics Konkurrenz zu machen. Dies schlägt sich auch in den redaktionellen Seiten nieder, die in dem Band komplett und auf Deutsch übersetzt zum Abdruck kommen. Genau wie in Famous Monsters of Filmland wurden “neue“ Horror-Filme wie Der weiße Hai oder Frankenstein Junior besprochen.

80 Jahre Marvel

Enthalten ist aber auch eine von Dick Giordano gezeichnete Adaption von Bram Stokers Dracula. Noch bemerkenswerter ist die Geschichte The Flies, die recht geschickt die Atmosphäre von Tod Brownings Filmklassiker Freaks von 1932 einfängt. Die Hauptfigur Chuckles hat große Ähnlich mit dem als Schlitzie the Pinhead bekannten Darsteller aus Freaks.

80 Jahre Marvel

Der Band über die 80er-Jahre trägt den Untertitel “Erstaunliche Entwicklungen“, was durch das Titelbild unterstrichen wird, das 1987 die Ausgabe 57 von Marvel Age – The Officicial News Magazine zierte und bekannte Superhelden in ungewöhnlichen Klamotten zeigt. Diese Veränderungen dokumentiert der Sammelband durch den Abdruck von neun in den 80er-Jahren erschienenen recht experimentierfreudigen Marvel-Heften.

80 Jahre Marvel

Wir erleben, wie Tony Stark stark an der Flasche hängt und Steve Rogers nicht mehr für die US-Regierung arbeiten mag, so dass Ersatzleute in die Kostüme von Iron Man und Captain America schlüpfen. Mary Jane Watson hingegen entscheidet sich das Kostüm einer Braut zu tragen und den seinerzeit ganz in schwarz agierenden Spider-Man zu heiraten. Storm trägt einen Irokesenschnitt, Hulk wird wieder grau und sein weiblicher Gegenpart She-Hulk Mitglied der Fantastic Four.

80 Jahre Marvel

Die 90er-Jahre starteten für Marvel damit, dass von Todd McFarlanes Comic-Heft The Amazing Spider-Man 2,5 Millionen Exemplare verkauft wurden. Dieser Rekord des meistverkauften Comichefts wurde kurz danach durch eine von Jim Lee gezeichnete X-Men-Ausgabe übertroffen, von der – auch dank zahlreicher Variant-Cover – acht Millionen über den Tresen gingen!

Wolverine

Daher ist es völlig in Ordnung, wenn die Reihe im 90er-Jahre-Band “Die Mutanten-X-Plosion“ feiert, auch wenn es die X-Men bereits seit 1963 gibt und die Serie – spätestens seit die Mutanten-Truppe Mitte der 70er durch Wolverine verstärkt wurde – zu einem großen Erfolg wurde.

Deadpool

Doch während zuvor die Abenteuer fast nur in der Heftserie X-Men stattfanden, kam es in den 90er-Jahren tatsächlich zu einer X-Plosion und dieser Sammelband enthält 10 Hefte aus verschiedenen Serien. Gemeinsam haben diese eine satte Farbgebung, ein oft recht durchgeknalltes Layout (manchmal muss bei der Lektüre das Buch gedreht werden) sowie Experimente mit verschiedenen Stilen wie Manga oder Cartoon oder extremen  die Grenzen des Genres sprengenden Figuren wie Deadpool.

80 Jahre Marvel

Der vorletzte Band beschäftigt sich mit den 2000er Jahren und trägt den Titel “Schlagzeilen“. Auf dem Cover ist jene Szene zu sehen, in der Peter Parker im Rahmen der für viel Aufsehen sorgenden Storyline Civil War auf einer Pressekonferenz seine Spider-Man-Maske abnahm. Das zugehörige Comicheft fand Aufnahme in diesen Sammelband. Hinzu kommt noch Captain America # 25, das eine Art Epilog zu Civil War ist und dem vor Gericht stehenden First Avenger einen Anschlag zum Opfer fallen lässt.

Wolverine - Origin

Mittlerweile wurden Elemente aus der Comicreihe Civil War auch im Kino für das Marvel Cinematic Universe vereinnahmt. In diesem Zusammenhang steht auch das im Buch enthaltene zweite Hefte der Reihe Wolverine: The Origin. Diese 6-teilige Miniserie entstand, weil bei Marvel befürchtet wurde, dass die brachliegende Entstehungsgeschichte Wolverines ein zentrales Thema in den X-Men-Kinofilmen werden könnte. Daher wurde zuerst im Comic enthüllt, wo dieser Mutant namens Logan eigentlich herkam.

Die Ultimativen

Das Buch enthält weitere auch heute noch bedeutende Highlights, wie die vom Buffy-Schöpfer Joss Whedon geschriebene Serie Astonishing X-Men, das erste Heft der beeindruckenden Miniserie Truth: Red, White & Black  von Robert Morales und Kyle Baker, sowie den sensationelle Avengers-Neustart Die Ultimativen von Mark Millar und Bryan Hitch. Hier kam bereits eine stark an Samuel L. Jackson erinnernde Comicfigur als Geheimdienstler Nick Fury zum Einsatz, acht Jahre bevor diese Casting-Idee auf der großen Leinwand umgesetzt wurde.

Ultimate Spider-Man

Ebenfalls dabei ist auch das erste Heft von Brian Michael Bendis‘ Ultimate Spider-Man. Obwohl es mit 46 Comicseiten doppelt so dick wie die meisten US-Hefte war, konnte diesmal das Spider-Man-Kostüm nur auf dem Cover bewundert werden. Bendis und der Zeichner Mark Bagley lassen sich sehr viel Zeit Peter Parkers Alltag vor dem Spinnenbiss zu erzählen. Bendis kann die Origin des Spinnenmannes sehr viel stärker und sensibler vertiefen als dies Stan Lee 1962 beim erstmaligen Vorstellen seines neuen Helden möglich war.

Ultimate Spider-Man

2009 kam es schließlich zu einer Begegnung zwischen Spidey und Präsident Barack Obama, der Abdruck des zugehörigen Hefts Amazing Spider-Man # 583 inklusive der sechs Variantcover bildet den Abschluss dieses hervorragend zusammengestellten Sammelbands.

80 Jahre Marvel

Abgerundet werden die Bücher noch durch Skizzen und informative Vorworte. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was in den jeweiligen Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

80 Jahre Marvel: Die 2010er: Das Zeitalter der Legenden

Der Abschlussband trägt den Titel “Das Zeitalter der Legenden“ und präsentiert Marvel-Comics, die zwischen 2011 und 2016 erschienen sind. Zweifelsohne haben die Kinoerfolge des Marvel Cinematic Universe mancher Veröffentlichung reichlich Rückenwind gegeben. So sind die fast komplett in Vergessenheit geratenen Guardians of the Galaxy mittlerweile auch bei uns wieder ein erfolgreicher Comic-Titel. In dem in diesem Band vertretenen Heft von 2013 spielt auch Tony Stark alias Iron Man eine wichtige Rolle.

Thanos

Ebenfalls wieder gut dabei ist Black Panther und sogar der Oberbösewicht Thanos bekam 2016 eine eigene, anfangs von Jeff Lemire (Essex Country) geschriebene, 18-teilige Heftreihe. Besonders bemerkenswert ist jedoch aktuell bei Marvel die große Anzahl weiblicher Superhelden. Ins Kino hat es ja bereits Captain Marvel geschafft, und Natalie Portman wird wohl demnächst Jane Foster den weiblichen Thor verkörpern.

80 Jahre Marvel – Die 2010er

Doch es wird wohl noch eine Weile dauern bis progressive und abgefahrene Konzepte, wie Kamala Khan, die als muslimische Tochter pakistanischer US-Einwanderer zur Superheldin der Ms. Marvel wird, oder das erstaunlich präsente einst von Steve Ditko geschaffene Squirrel Girl, das Licht der Leinwand erblicken. In einem furiosen Animationsfilm aus dem Hause Sony traten hingegen bereits der Afro-Latino Miles Morales als alternativer Spider-Man und sein weiblicher Gegenpart Spider-Gwen auf. All diese interessanten Helden präsentiert der Abschlussband in  aussagekräftigen Comicheften.

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Marvel Studios

Mittlerweile gibt es mehr als 20 Kinofilme, die sich im Laufe des letzten Jahrzehnts zu einem immer detailreicher ausgestalteten Marvel Cinematic Universe zusammengefügt haben. Es ist nicht immer ganz einfach hier noch den Überblick zu behalten. Der für seine opulenten und klar gegliederten Bildbände bekannte britische Verlag  Dorling Kindersly hat das Phänomen etwas griffiger Marvel Studios benannt und Bücher zum Thema herausgebracht.

Marvel Studios

Für 14,95 Euro gibt es ein recht handliches “Lexikon der Superhelden“, das allerdings nur im Anhang auf alphabethische Reihenfolge der Einträge Wert legt. Der Aufbau des Buchs orientiert sich daran, welcher Marvel-Superheld zuerst ins Kino kam und beginnt daher mit I wie Iron Man. So sind die ersten Seiten mit Tony Stark, Pepper Potts, Happy Hogan, Justin Hammer, Phil Coulson oder Maya Hansen jenen Figuren gewidmet, die zuerst in der Iron-Man-Trilogie das Licht der Leinwand erblickten.

Marvel Studios

Dicht auf folgen dann Kapitel zu Thor, Captain America, Avengers (hier wurde auch Spider-Man berücksichtigt), Guardians of the Galaxy, Ant-Man, Doctor Strange, Black Panther und brandaktuell Captain Marvel (allerdings mit nur zwei Einträgen). Zu 150 Charakteren finden sich im Buch ganzseitige Einträge mit sehr schön ausgewählter Bebilderung und übersichtlich präsentierten Infos. Somit ist dies “Lexikon“ ohne Frage ein Buch mit großem Gebrauchswert.

Marvel Studios

Wer etwas tiefer in die Materie eintauchen möchte, dem sei Marvel Studios – Die illustrierte Enzyklopädie empfohlen. Das großformatigere Buch kostet 24,95 Euro und hier werden auf jeweils zwei Seiten nicht nur wichtige Figuren vorgestellt. Captain Marvel fehlt hier zwar, doch die knapp 100 Einträge versuchen komplexe Zusammenhänge wie Captain Americas “Projekt Wiedergeburt“, die “Iron Man Rüstungen“, die “Göttlichen Prüfungen“ von Thor, “Krieg gegen Hydra“ oder Black Panthers “Volk von Wakanda“ zu erläutern.

Marvel Studios

Ein weiteres Buch beschäftigt sich mit den Marvel-Kinofilmen. Zu  Avengers: Endgame gibt es wenig zu erfahren, doch ansonsten wird über die drei Phasen, in denen  sich das Marvel Cinematic Universe bisher formiert hat, umfassend berichtet.

Marvel Studios

Keine Berücksichtigung in diesem Buch fanden Spider-Man: Homecoming, Ant-Man and the Wasp, sowie Captain Marvel. Die übersichtlich aufgebauten Doppelseiten geben Hinweise darüber, in welcher Reihenfolge die Marvel-Filme betrachtet werden sollten und warum unbedingt der Abspann angeschaut werden sollte.

Marvel Studios

Alle drei Bücher enthalten sehr sinnlich dargebotene Überblicke zum immer wilder wuchernden Marvel Cinematic Universe.

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Das komplette Marvel-Universum

Durch die sich immer weiter verästelnden Filme des Marvel Cinematic Universe könnte langsam der Eindruck entstehen, die einst von Stan Lee und Jack Kirby ins Leben gerufene Welt voller Superhelden könnte tatsächlich existieren. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ein “Reiseführer durch alle Welten, Dimensionen und Galaxien“.

Das komplette Marvel-Universum

Hier nun also ein reich und farbig bebildertes Buch, das den Leser u. a. in ein ihm nur bedingt bekannt verkommenes New York entführt. Dort sind der Stark Tower und das Baxter Building, die Kommandozentralen von Iron Man und den Fantastic Four, die Hauptattraktionen. Doch auch Doctor Dooms Schurkenstaat Latveria wird als Reiseziel empfohlen.

Das komplette Marvel-Universum

Die irdischen Locations sind jedoch nur ein sehr kleiner Teil des Buchs, das auch über “Alternative Universen“ wie die 10 Welten von Asgard informiert, allerdings dem Leser verschweigt wie er in die nordische Myrhen-Welt von Thor gelangt. Einen großen Unterhaltungswert hat das Buch auch durch die launigen Kommentare der Guardians of the Galaxy, wobei sich die Textbeiträge von einem Mitglied dieser bunten Truppe, naturgemäß auf “Ich bin Groot“ beschränken.

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Avengers: Infinity War

Was in Superhelden-Comics schon lange üblich war, hält jetzt auch Einzug ins Kino. Der 19. Beitrag zum Marvel Cinematic Universe versammelt erstmals nahezu alle Superhelden, an denen Disney die Filmrechte hat. Lediglich Hawkeye (Jeremy Renner) und Ant-Man (Paul Rudd) fehlen, doch letzterer war direkt im Anschluss in seinem zweiten Solo-Film zu sehen.

Avengers: Infinity War

Doch ansonsten tummeln sich neben den Avengers auch noch Doctor Strange, Loki, Spider-Man, Black Panther, Stan Lee und die Guardians of the Galaxy auf der Leinwand. Der auch in Deadpool 2 auf der dunklen Seite weilende Josh Brolin (Hail Caesar!) gibt den charismatischen Über-Bösewicht Thanos, der sechs magische Infinity-Steine benötigt, um absolute Macht zu erlangen. Diese will er nutzen um die Hälfte der Bewohner des seiner Meinung nach überbevölkerte Universums verschwinden zu lassen.

Avengers: Infinity War

Den Durchblick bei Avengers: Infinity War haben nur noch diejenigen, die alle Filme des Marvel Cinematic Universe am besten mehrmals gesehen haben. Der Film ist somit das Gegenstück zu einem großen Comic-Crossover-Ereignis, das gleichzeitig in mehreren Serien stattfindet und dem nur noch diejenigen Leser folgen können, die die gesamte Jahres-Produktion aus dem Hause Marvel durchgearbeitet haben.

Avengers: Infinity War

Das 150-minütige Spektakel endet alles andere als happy und wirkt daher wie die überlange Episode einer gigantischen TV-Serie, deren Fortsetzung Avengers: Endgame erst ein Jahr später in die Kinos kam. Doch um die Wartezeit zu verkürzen kommen mit Ant-Man and the Wasp sowie Captain Marvel mit Brie Larson (Kong: Skull Island) noch zwei weitere Marvel-Filme aus dem Hause Disney ins Kino.

Avengers: Infinity War
© 2018 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 150-minütigen Film, wahlweise mit Audiokommentar von den Regisseuren Anthony und Joe Russo, sowie den Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen neben einem Intro der Regisseure (1:32 min) noch ein mehrteiliges Making Of (32:18 min), Deleted & Extended Scenes (10:13 min), sowie Pannen vom Dreh (2:05 min)

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Thor 3: Tag der Entscheidung

Nachdem 2011 Kenneth Branaghs Thor nicht gerade der Hammer unter den Filmen des Marvel Cinematic Universe war, überraschte zwei Jahre später Thor – The Dark Kingdom. Der Film bot ein Dauerfeuerwerk an Action, war zugleich aber auch eine gelungene Komödie mit viel Selbstironie.

Thor 3: Tag der Entscheidung
© 2017 Marvel

In die selbe Kerbe haut auch der dritte Solofilm mit Marvels nordischen Donnergott. Die Geschichte ist hochdramatisch, denn Thors Heimat Asgard droht der Ragnarök (so lautete auch der Originaltitel des Films), also der Weltuntergang. Die Todesgöttin Hela (Cate Blanchett), die ältere Schwester von Thor und Loki, meldet Machtansprüche an. Als Thor zum Kampf antritt, geht sein Hammer zu Bruch und er landet auf dem fernen Planeten Saakar.

Thor 3: Tag der Entscheidung
© 2017 Marvel

Da dieser auch Schauplatz in der Comic-Reihe Planet Hulk war, trifft Thor dort auf den grünen Giganten. In einer Arena muss er als Gladiator gegen den Hulk ankämpfen und es dauert eine ganze Weile bis die beiden Avengers nicht mehr gegeneinander, sondern gegen den Diktator Grandmaster (Jeff Goldblum) und gegen Hela antreten.

Thor 3: Tag der Entscheidung
© 2017 Marvel

Speziell der ebenso kunterbunte wie vermüllte Planet Saakar und dessen Bewohner verfügen über großes Trash-Appeal. Ähnlich wie Personal und Schauplätze der Guardians of the Galaxy-Reihe scheint hier vieles eher aus der Flash-Gordon-Verfilmung von 1980 zu stammen als aus einem Marvel-Comic.

Thor 3: Tag der Entscheidung
© 2017 Marvel

Es ist nicht so, dass Thor 3: Tag der Entscheidung eine Parodie auf Superhelden-Filme wäre, doch das Drehbuch lässt keine Gelegenheit aus, um unerwartete Gastrauftritte und vor allen um Gags in die Geschichte einzubauen. Diese sind meist tatsächlich sehr komisch. Das liegt auch am guten Timing von Hauptdarsteller Chris Hemsworth, der sich bereits in Vacation – Wir sind die Griswolds und Ghostbusters als begnadeter Komiker erwiesen hatte.

Thor 3: Tag der Entscheidung
© 2017 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 131-minütigen Film, wahlweise mit einem recht amüsanten Audiokommentar vom Regisseur Taika Waititi (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen noch die Kurz-Dokus “Den inneren Thor finden” (6:39 min), “Hela vs. Valkyrie” (5:58 min), “Wie Korg auf die Leinwand kam“ (7:34 min), “Sakaar: Am Rande des Bekannten und Unbekannten“ (8:24 min), “Hulk vs. Thor“ (5:47 min), Deleted & Extended Scenes  (7:52 min), der witzige Kurzfilm “Team Darryl“ mit Jeff Goldblum (5:08 min) und Pannen vom Dreh (2:18 min)

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Guardians of the Galaxy Vol. 2

Bei Guardians of the Galaxy fremdelte ich zunächst ein wenig mit dem Konzept, wenn es denn überhaupt eins ist. Ist ein Weltraum-Abenteuer mit einem Waschbären, einen immer den selben Satz sagenden Baum, sowie Hits aus den 70er Jahren wirklich kultig?  Ein Film der knapp 800 Millionen Dollar einspielt, ist schon kein Kult mehr, sondern der erste Teil eines Franchise und zudem noch ein wichtiger Beitrag zum Marvel Cinematic Universe .

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Daher folgt drei Jahre später die Fortsetzung. Da jetzt von Anfang an klar ist, was ungefähr auf der Leinwand abgehen wird, herrscht anstelle von Verwunderung Wiedersehensfreude. Die Mischung aus Humor, Action, Musik und ziemlich menschlichen Aliens zündet diesmal sogar noch stärker als Anno 2014.

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Die Gurkentruppe um den sich gerne Star-Lord nennenden Peter Quill (Chris Pratt) ist zu einer Art Ersatzfamilie zusammen gewachsen. Thematisch passend hat sich der humanoide Baum zu Baby Groot zurückentwickelt, die grünhäutige Gamora (Zoe Saldana) hat Stress mit ihrer Adoptiv-Schwester Nebula (Karen Gillan).

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Quill muss sich gleich mit zwei Vätern herumärgern. Zum einen ist da der blauhäutige Banden-Chef Yondu Udonta (Michael Rooker), der ihn großzog und dann gibt es noch seinen leiblichen Vater. Dieser fast schon allmächtigen galaktische Patriarchen trägt den schönen Namen Ego und Snake Plissken Kurt Russell verleiht der Rolle durch seine Präsenz und seine beeindruckende Filmografie das nötige Gewicht.

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Gleichzeitig müssen aber auch immer wieder Rettungsaktionen von galaktischen Ausmaß durchgeführt werden. Dies ist ein guter Vorwand für stylische – und wahrscheinlich sogar unvergessliche! –  Szenen, in denen die 3D-Techik von heute eine interessante Symbiose mit der Musik von gestern eingeht.

Guardians of the Galaxy Vol. 2
© 2016 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 135-minütigen Film, wahlweise mit Audiokommentar vom Regisseuren James Gunn (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen ein umfangreiches Making Of (37:39 min), Guardians Inferno Music Video mit David Hasselhoff (3:35 min), Gag Reel (3:41 min) und vier deleted Scenes (insgesamt 5:04 min)

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