Schlagwort-Archive: H. P. Lovecraft

John Dies at the End

Es ist eine neue Droge, die ihre Benutzer durch Zeit und Dimensionen driften lässt, ihr Straßenname: Sojasoße. Für manche ist sie tödlich, andere sind nach dem Trip befallen. Die weltweite Invasion ist schleichend, die Menschheit braucht jetzt Helden. Was sie stattdessen bekommt, sind die verpeilten College-Abbrecher John und Dave (Chase Williamson + Rob Mayes). Können diese beiden die Welt vor dem drohenden Horror bewahren? Vermutlich nicht.

John Dies at the End

10 Jahre nachdem ihm die mittlerweile fast schon kultisch verehrte Horror-Tragikomödie Bubba Ho-Tep gelang, versucht Don Coscarelli 2012 einen ähnlich schrägen Spaß nachzuschieben. Das Resultat John Dies at the End ist im direkten Vergleich um einiges schwächer, kann aber dadurch punkten, dass Coscarelli der Schöpfer der vierteiligen deftig-splattrigen Das Böse / Phantasm-Filmreihe hier neue Wege beschreitet.

John Dies at the End

Die Hauptinspirationsquellen kommen- neben den Werken von H. P. Lovecraft – diesmal zweifelsohne aus Großbritannien. Der Humor des Filmes lässt an den TV-Dauerbrenner Doctor Who sowie an Douglas Adams‘ Per Anhalter durch die Galaxis-Bücher denken. Das hat den Nachteil, dass der stark auf pfiffige Dialoge setzende Film gelegentlich etwas zu geschwätzig wird und erst kurz vor Ende (und im Nachspann dann total!) aufdreht. Doch insgesamt gelang Coscarelli ein weiterer Film mit Kult-Appeal.

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Neil Gaiman: Nur wieder das Ende der Welt

Mit Eine Studie in Smaragdgrün und Mögliche Geschichten startete der Dantes Verlag seine in den USA bei Dark Horse erschienene Neil Gaiman Bibliothek. Beide Bände enthielten Adaptionen von Prosa-Geschichten und die Comics entstanden ganz ohne Beteiligung von Gaiman. Dies ist bei der im dritten Band enthaltenen Comic-Geschichte nicht der Fall. Only the End of the World Again debütierte 1998 in den Heften 6 bis 8 der Reihe Ōni Double Feature. Zwei Jahre später folgte eine 48-seitige Gesamtausgabe, ebenfalls in Schwarzweiß.

Neil Gaiman Bibliothek
©2020 Dantes Verlag und Neil Gaiman; Illu. Mark Buckingham

Die Story versteht sich als Tribut an den Science-Fiction- und Fantasy-Autor Autor Roger Zelazny (Die Chroniken von Amber). Doch die Geschichte ist schon durch den Handlungsort – der fiktiven Stadt Innsmouth in Massachusetts – eindeutig im Cthulhu-Universum von H. P. Lovecraft angesiedelt. Hauptfigur ist der Versicherungs-Sachbearbeiter Lawrence Talbot. Da so auch die von Lon Chaney Jr. verkörperte Hauptfigur des Universal-Monsters-Klassiker The Wolfsman heißt, dürfte klar sein, in was sich Talbot regelmäßig verwandelt…

Neil Gaiman: Nur wieder das Ende der Welt
©2020 Dantes Verlag und Neil Gaiman; Szen. Neil Gaiman/Mark Buckingham; Illu. Mark Buckingham

Anscheinend dienten dem Comic einige Ideen von Gaiman als Grundlage, die der auch als Zeichner bekannte P. Craig Russell zu einer Geschichte zusammenfügte. Diese wiederum brachte dann der Kanadier Troy Nixey zu Papier. Für die dritte Ausgabe derselben Geschichte spendierte Dark Horse noch eine Kolorierung von Matthew Hollingsworth und streckte das Ganze noch durch ein schön zusammengestelltes Skizzenbuch.

Neil Gaiman: Nur wieder das Ende der Welt

Nur wieder das Ende der Welt ist nicht mehr – aber auch nicht weniger! – als ein angenehm morbider Ausflug in eine vertraut wirkende Gruselwelt und somit das Comic-Gegenstück zu einem liebevoll in Szene gesetzten B-Picture. Genau wie die ebenfalls bei Dantes erschienene Veröffentlichung von Alan Moores Serie Cinema Purgatorio gibt es auch bei den Bänden der Neil Gaiman Bibliothek einem umfangreichen Anhang mit interessanten Hintergrundinfos des Übersetzers Jens R. Nielsen.

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Schiff der lebenden Toten

Joe Hill (Locke & Key, Blind) eröffnete mit der von ihm verfassten und vom Italiener Leomacs gezeichneten Miniserie Ein Korb voller Köpfe spektakulär sein DC-Horror-Label Hill House Comics. Danach ließ er anderen Kreativ-Teams bei den drei ebenfalls aus sechs US-Heften bestehenden Miniserien Im tiefen, tiefen Wald, Das Puppenhaus und Daphne Byrne – Besessen den Vortritt, bevor er mit einem weiteren Knaller zurückkehrte.

Schiff der lebenden Toten

Auch Lesern, die sich mit dem Kino der 80er-Jahre kaum auskennen, dürfte bei der Lektüre von Hills Schiff der lebenden Toten (der Originaltitel lautet Plunge) recht bald klar werden, dass es sich um eine Hommage an die Filme von John Carpenter handelt.

Schiff der lebenden Toten

Die Geschichte einer Schiffsbesatzung, die mit 40 Jahren Verspätung mehr tot als lebendig aus der Versenkung zurückkehrt, lässt an The Fog denken, während die Hauptfigur Kapitän Gage Carpenter (!) dem bärtigen Kurt Russell aus Das Ding aus einer anderen Welt zum Verwechseln ähnlich sieht.

Schiff der lebenden Toten

Dass das das verschollene Schiff auf den Namen Derleth getauft wurde,  ist ebenfalls kein Zufall. August Derleth war Freund und Verlegen des 1937 verstorbenen Autoren H. P. Lovecraft, dessen sehr viel stärker auf Atmosphäre als auf Logik setzender Horror auch heute noch höchst lebendig ist und weiterhin in Filmen, TV-Serien oder Mangas herumspukt.

Schiff der lebenden Toten

Doch Schiff der lebenden Toten ist sehr viel mehr als der feuchte Traum eines Horror-Fanboys. Im Gegensatz zu den Werken von Lovecraft und John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt ist Joe Hills Comic fast schon überbevölkert mit interessanten Charakteren, deren Schicksal dem Leser nicht egal ist. Großartig ist auch das die Gefühlswelten der Figuren sehr gut vermittelnde Artwork von Stuart Immonen (Empress), der zuvor eher im Superhelden-Genre tätig war.

Schiff der lebenden Toten
Cover von Jeremy Wilson

Einzige Manko ist – nicht zum ersten Mal bei Hill House – die etwas seltsame Wahl des Künstlers, der die Titelbilder der regulären Hefte gestaltete. Warum, um Himmelswillen darf sich hier ein gewisser Jeremy Wilson in fast schon abstrakten Krickel-Krackel-Gefilden austoben, wenn für die Variantcover der großartige Gary Frank (Batman: Erde Eins, Doomsday Clock) zur Verfügung stand?

Schiff der lebenden Toten
Cover von Gary Frank

Panini machte das einzig Richtige und platzierte ein Motiv von Frank auf die Titelseite der Gesamtausgabe, die alle Cover zur Serie enthält.

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Lovecraft Country

Bereits der Auftakt von HBOs Adaption des Romans von Matt Ruff ist sensationell. Die Hauptfigur Atticus Freeman (Jonathan Majors) kämpft mit den US-Truppen in Korea. Die schwarzweißen körnigen Bilder lassen dabei an einen kitschigen Kriegsfilm denken. Plötzlich kommen Farbe, fliegende Untertassen und eine rothäutige Prinzessin vom Mars ins Spiel. Zu bestaunen gibt es auch noch Monster, die der Fantasie des Pulp-Autors H. P. Lovecraft entsprungen sind und noch nie so glaubhaft aussahen wie in dieser Serie.

Lovecraft Country

Doch Lovecraft Country hat mehr zu bieten als furios in Szene gesetzten Horror mit Mystery-Touch. Die Geschichte ist zugleich eine flammende Anklage gegen Rassismus. Durch die Thematisierung des 1921 an der schwarzen Bevölkerung in Tulsa verübten Black Wall Street Massacre erinnert die Geschichte an HBOs ebenfalls äußerst gut gelungene Fortsetzung des Comic-Klassikers Watchmen.

Lovecraft Country

Interessant ist die Machart der Serie. Wie bei HBO üblich wird nicht mit Sex und Gewalt gegeizt, doch anders als sonst stehen die entsprechenden niemals übertrieben langen Szenen im direkten Zusammenhang zur Geschichte. Es gibt keine einzige positiv gezeichnete Figur mit weißer Hautfarbe. Doch auch dabei wird nicht übertrieben, denn Rassisten werden einfach nur recht glaubhaft als verbohrte Arschgeigen dargestellt, die Atticus und seinen Freunden im Wege stehen.

Lovecraft Country

Obendrein gelingt es Lovecraft Country, auch dank der sympathischen Darsteller, bei aller Düsterness einen optimistischen Grundton zu bewahren. Außerdem ist die Serie ein Aufruf zur Toleranz, dazu die Werke von Lovecraft zu lesen, obwohl dieser auch ein unsägliches rassistisches Gedicht verfasst hat, dazu Freude an den Abenteuergeschichten von Edgar Rice Burroughs zu haben, obwohl dessen Held John Carter ein Offizier der Konföderierten ist, oder auch dazu, einfach mal aus voller Kehle bei der etwas peinlichen Schnulze Sh-Boom von der weißen Doo-Wop-Band The Cords mitzusingen.

Lovecraft Country

Die Blu-ray-Edition enthält auf drei Scheiben alle 10 Episoden von Lovecraft Country. Hinzu kommt noch interessantes Bonusmaterial: “Orithyia Blue und die Vorstellungskraft von Diana Freeman“ (11:20 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), „Lovecraft Country: Eine Übersicht des Horrors“ (12:26 min), HBO-Special: „Lovecraft Country – Die Ausstattung“ (28:14 min), „Lovecraft Country – Das Handwerk“ (7:00 min). In den Dokus wird auch die an der Serie beteiligte Comic-Zeichnerin Afua Richardson (World of Wakanda) porträtiert.

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H. P. Lovecraft – Das Gesamtwerk im Schuber

Howard Phillips Lovecraft erzählte in seinen Geschichten immer wieder von bedrohlichen, uralten Göttern, die eigentlich beschreibbar waren. Dennoch gelang es Lovecraft eine Atmosphäre der permanenten Bedrohung aufzubauen. Seine Geschichten veröffentlichte er in Pulp-Magazine und nur seine längere Erzählung Schatten über Innsmouth erschien zu Lovecrafts Lebzeiten in Buchform.

H. P. Lovecraft - Das Gesamtwerk im Schuber

Der Autor starb zwar 1937 im Alter von 46 Jahren, doch sein kultureller Einfluss ist beträchtlich und der Tentakelgott Cthulhu immer noch allgegenwärtig. Sam Raimis Filmreihe Tanz der Teufel verdankt dem von Lovecraft erschaffenen geheimnisvollen Buch Necronomicon mit den Prophezeiungen des wahnsinnigen Arabers Abdul Alhazred sehr viel.

H. P. Lovecraft - Das Gesamtwerk im Schuber

Nachdem Alan Moore (Watchmen) sich nahezu komplett vom Comic-Texten verabschiedet hat, setzte er immer noch seine Serie Neonomicon fort. Das Aufzählen von weiteren Beispielen, wie etwa die geniale Serie Lovecraft Country oder die aktuell nahezu gleichzeitig erschienenen Adaptionen von Lovecrafts Die Farbe aus dem All als Film mit Nicolas Cage und Manga von Gou Tanabe würden den Rahmen der Rezension sprengen.

H. P. Lovecraft - Das Gesamtwerk im Schuber

Anders als gelegentlich behauptet, ist Lovecrafts literarisches Werk erstaunlich umfangreich. Dies beweist eine sechsbändige Ausgabe des Festa Verlags, die auf knapp 3000 Seiten alle 102 Geschichten, darunter auch Schatten über Innsmouth, des laut Stephen King “größten Horrorautors des 20. Jahrhunderts“ enthält. Darunter befinden sich auch Stories, die in Zusammenarbeit mit anderen Autoren wie Robert Bloch (Psycho) oder Robert E. Howard (Conan) entstanden sind.

H. P. Lovecraft - Das Gesamtwerk im Schuber

Einziges Manko der Edition, ist, dass sie – abgesehen von kurzen Angaben zu Originaltitel und Erscheinungsjahr – keine einführenden Texte oder Hintergrundinfos enthält. Doch dies wird durch die sensationell schöne Aufmachung der Edition mehr als ausgeglichen. Für die Gestaltung des Schubers, des durchgehenden Motivs auf den Buchrücken, den sechs Titelbildern, sowie diversen Illustration innerhalb der Bücher konnte Timo Wuerz gewonnen werden.

H. P. Lovecraft - Das Gesamtwerk im Schuber

Der begnadete Illustrator und Zeichner von Comics wie Black Metal, Ghost Realm oder Land oft Giants gibt auch hier Vollgas und gestaltet ein rundum beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Dieses ist ähnlich unbeschreiblich wie Lovecrafts uralte Götter und eine Zierde für jeden Bücherschrank!

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Eine Studie in Smaragdgrün

2003 erschien in den USA die Anthologie Shadows Over Baker Street: New Tales of Terror. Die deutsche Veröffentlichung erfolgte zwei Jahre später unter dem Titel Sherlock Holmes – Schatten über Baker Street.

Eine Studie in Smaragdgrün

In dem Buch ließen achtzehn Autoren, wie Brian Stableford oder Elizabeth Beat, ihre Fantasie spielen und konfrontierten den britischen Meisterdetektiv Sherlock Holmes mit den Prophezeiungen des wahnsinnigen Arabers Abdul Alhazred oder dem Tentakelgott Cthulhu, also den finsteren Welten des US-amerikanischen Pulp-Autoren H. P.  Lovecraft.

Eine Studie in Smaragdgrün

Den Kurzgeschichten-Reigen eröffnete Neil Gaiman, der sich mit Romanen wie American Gods und mit der Reihe Sandman sowohl im Literaturbetrieb, als auch in der Comicbranche einen guten Namen gemacht hat. Da lag es natürlich nahe aus Gaimans Prosa-Erzählung Eine Studie in Smaragdgrün aeinen Comic zu machen.

Eine Studie in Smaragdgrün

Die Adaption der Geschichte erledigte der in Brasilien geborene Zeichner Rafael Albuquerque (American Vampire, Huck, Prodigy) gemeinsam mit Rafael Scavone, mit dem er danach auch bei Hit Girl in Rom zusammengearbeitete. Für eine plastische Kolorierung der Zeichnungen von Albuquerque sorgte Dave Stewart, der auch zahlreiche Titelbilder zu The Walking Dead koloriert hat.

Eine Studie in Smaragdgrün

2018 erschien der Comic A Study in Emerald bei Dark Horse. Die im viktorianischen England ihr Unwesen treibenden skurrilen Lovecraft-Kreaturen sind optisch ein Augenschmaus. Gaimans Geschichte hingegen richtet sich an Leser, die sich so gut in der Welt von Sherlock Holmes auskennen, dass sie in der Lage sind, sich über kleine Unstimmigkeiten in der Erzählung zu wundern und die alles auf den Kopf stellende finale Pointe zu verstehen.

Eine Studie in Smaragdgrün

Dankenswerterweise hat der Dantes Verlag seine schöne Hardcover-Edition von Eine Studie in Smaragdgrün herausgebracht. Genau wie die im selben Verlag erschienene Veröffentlichung von Alan Moores Cinema Purgatorio wurde diese mit einem umfangreichen Anhang mit interessanten Hintergrundinfos des Übersetzers Jens R. Nielsen garniert. Dadurch hat jeder Leser die Chance Gaimans Erzählung folgen zu können. Nicht unerwähnt bleiben soll aber auch noch, die ebenfalls im Buch enthaltende schöne Zusammenstellung von Rafael Albuquerques Entwurfszeichnungen.

Mögliche Geschichten

Als zweiter Band der Neil Gaiman Bibliothek ist Mark Buckinghams Mögliche Geschichten erschienen.

Neil Gaiman Bibliothek

Es folgen Nur wieder das Ende der Welt (Co-Autor: P. Craig Russell) sowie Das Susan-Problem und andere Geschichten .

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Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

In der ersten Hälfte der 60er-Jahre drehte der für seine billigen B-Pictures wie The Little Shop of Horror oder Das Vermächtnis des Professor Bondi bekannte Roger Corman acht Filme, die mehr oder minder auf den Werken von Edgar Allan Poe basierten.

Blu-ray-Cover von Timo Wuerz

Diese wurden in prächtigen Farben und imposanten Kulissen fast immer mit Vincent Price in Szene gesetzt. Der morbide Charme und die stilvolle Machart dieser in vergangenen Zeiten spielenden Filme kann locker bei den zeitgleich entstandenen legendären britischen Horror-Klassikern der britischen Hammer-Studios mithalten.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

1960 entstand mit Die Verfluchten eine recht freie Interpretation von Poes Erzählung Der Untergang des Hauses Usher. Erzählt wird, wie Philip Winthrop (Mark Damon) seine Verlobte Madeline (Myrna Fahey) in ihrem abgelegenen Elternhaus besuchen will. Deren Bruder Roderick Usher (Vincent Price) ist dies gar nicht recht und er behauptet, dass auf Madeline ein Familienfluch lastet. Philip lässt sich nicht abweisen und erlebt schreckliche Dinge in dem düsteren Herrenhaus.

Roger Corman stand mit 300.000 Dollar ein für seine Verhältnisse beachtliches Budget zur Verfügung. Dennoch ließ er keine Möglichkeit aus, um den Film teurer aussehen zu lassen, als er tatsächlich war. So drehte er die Szene als Philip durch eine trostlose karge Landschaft zum Familiensitz reitet in einem Gebiet, in dem gerade ein Waldbrand stattgefunden hat.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Wenn (Vorsicht, Spoiler!) am Ende das House of Usher abbrennt, war dies in Wirklichkeit eine Scheune, die angerissen werden sollte. Corman gab dem Besitzer 50 Dollar und durfte das Gebäude vor laufender Kamera abfackeln…

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Das Bonusmaterial der Blu-ray von Die Verfluchten enthält ein interessantes Gespräch mit Mark Damon, der für seine Darstellung des Philip Winthrop einen Golden Globe erhalten hat und erzählt, dass er es war, der gemeinsam mit Roger Corman eine Schauspielschule besuchte, die Idee mit den Poe-Verfilmungen hatte. Er beschreibt Corman als sehr nervösen Regisseur und fragte oftmals den Kameramann Floyd Crosby, ob seine schauspielerische Leistung in Ordnung war.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Nachdem Die Verfluchten sehr erfolgreich in den Kinos lief, drehte Corman ein Jahr später gleich zwei weitere Poe-Verfilmungen. In Das Pendel des Todes agierte Vincent Price an der Seite von Barbara Steele, die ein Jahr zuvor durch Mario Bavas Die Stunde, wenn Dracula kommt zur Horror-Ikone wurde. Doch der Film gehört ganz und gar Price, der scheinbar nahtlos vom Gepeinigten zum Peiniger wird.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Price spielt diesmal den spanischen Edelmann Don Nicholas Medina, der ein auf den Klippen am Meer gelegenes Schloss bewohnt. Er erhält Besuch von Francis Barnard (John Kerr), dem Bruder seiner gerade verstorbenen Ehefrau Elisabeth. Einst hatte der Vater von Don Nicolas seine untreue Ehefrau lebendig eingemauert. Hat die ebenfalls zum Ehebruch neigende Elisabeth ein ähnliches Schicksal erlitten?

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Die Blu-ray von Das Pendel des Todes erhält als Bonus noch einen fünfminütigen Prolog, der sieben Jahre nach der Premiere mit der Darstellerin Luana Anders gedreht wurde, um den Film für die TV-Ausstrahlung zu verlängern.

 Lebendig begraben

Ebenfalls 1962 drehte Corman mit Lebendig begraben seinen einzigen Poe-Film ohne Vincent Price. Die Hauptrolle übernahm Ray Milland, der für Billy Wilders Das verlorene Wochenende einen Oscar erhalten hat und etwas zurückhaltender als Price agierte.

 Lebendig begraben

Milland spielte den wohlhabenden Guy Carrell, der Angst davor hat, genau wie sein Vater lebendig begraben zu werden. Natürlich passiert genau dies, doch der Film hat noch einige Überraschungen zu bieten.

 Lebendig begraben

Die Blu-ray von Lebendig begraben enthält ein interessantes Interview mit Roger Corman, der davon erzählt, wie er den Film zunächst selbst produzieren wollte, aber dann doch wieder bei AIP landete.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Anschließend drehte Corman noch den Episoden-Film Schwarze Geschichten – Der grauenvolle Mr. X und danach er den Eindruck, dass er sich innerhalb seiner Poe-Reihe ständig wiederholen würde und schlug einen etwas anderen Weg ein. Er bat den Autor Richard Matheson auf der Grundlage des Gedichts Der Rabe eine Horror-Komödie zu schreiben. Dennoch wurde der Film so beworben, als wenn es eine weitere auf Schocks setzenden Poe-Verfilmung wäre.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Die Besetzung von Der Rabe ist besonders glanzvoll ausgefallen. An der Seite von Vincent Price sind diesmal Boris Karloff, Peter Lorre und ein junger aufstrebender Darsteller namens Jack Nicholson zu sehen. Price spielt den Zauberer Craven, der um seine verstorbene Frau Lenore trauert und Besuch von seinem Kollegen Bedlo (Lorre) erhält, der vom bösen Magier Dr. Scarabus in einen Raben verwandelt wurde. Es kommt zu einem Duell der Zauberer…

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Das Resultat schlägt einen etwas freundlicheren Grundton an, als die vorherigen Poe-Filme. Roger Corman stellte Der Rabe schneller als erwartet fertig und war daher der Meinung, dass Boris Karloff ihm noch zwei Drehtage “schuldete“.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Diese forderte er ein, um mit ihm (und Jack Nicholson) in Windeseile den angeblich auch auf Poe basierenden The Terror zu drehen. Dieser Film wiederum spielt eine gewisse Rolle in Peter Bogdanovichs Targets – Bewegliche Ziele, der ebenfalls zustande kam, weil Corman erneut zwei ihm seiner Meinung noch zustehende Drehtage bei Karloff eintrieb.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Auch die Blu-ray von Der Rabe verfügt über einige interessante Extras. Dazu gehören Interviews mit Corman und Richard Matheson, sowie der Inhalt der zum Film veröffentlichten Schallplatte „The Voice of Edgar Allan Poes The Raven“,  auf der Karloff, Price und Lorre zu hören sind.

Roger Corman verfilmt Edgar Allan Poe

Den Abschluss der Reihe bildeten der eigentlich auf einer Geschichte von H. P. Lovecraft  basierende Die Folterkammer des Hexenjägers, sowie die in England gedrehten Filme Satanas – Das Schloss der blutigen Bestie und Das Grab der Lygeia.

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Gou Tanabe: Die Farbe aus dem All

Nahezu gleichzeitig mit dem Heimkinostart einer Verfilmung von H. P. Lovecrafts Kurzgeschichte Die Farbe aus dem All mit Nicolas Cage veröffentlicht Carlsen eine Manga-Version von Gou Tanabe. Im Gegensatz zu Richard Stanleys Film, der die Geschichte in die Gegenwart verlegte und gradlinig erzählte, hat Tanabe die Rückblenden-Struktur beibehalten und die Erzählung genau wie Lovecraft im vorletzten Jahrhundert angesiedelt.

Gou Tanabe: Die Farbe aus dem All

Gou Tanabe hat bereits weitere Lovecraft-Storys adaptiert, einige davon wurde bei Carlsen unter dem Titel Der Hund und andere Geschichten veröffentlicht. Er zeichnet in einem auf Schraffuren setzenden Stil, der an alte Buchillustrationen erinnern soll. Dies passt recht gut zu Tanabes werkgetreuer Wiedergabe mit einem für Manga-Verhältnisse erstaunlich hohen Anteil an erläuternden Texten.

Gou Tanabe: Die Farbe aus dem All

Die in japanischer Leserichtung veröffentlichte 180-seitige Erzählung wird Lovecrafts Vorlage auch dadurch gerecht, dass Tanabe das Grauen in eher diffusen Bildern wiedergibt und bei einem schwarzweißen Manga nicht in die Verlegenheit kommt, die mysteriöse Farbe aus dem All abbilden zu müssen.

Gou Tanabe: Die Farbe aus dem All

Der schöne Band wird noch durch ein kenntnisreiches Nachwort von Thorsten Hanisch abgerundet, der völlig zurecht auch noch Alberto Breccias kunstvolle 13-seitige Adaption der selben Story aus dem Sammelband Lovecraft des Avant Verlags empfiehlt.

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Die Farbe aus dem All

Anfang der 90er-Jahre gelangen dem in Südafrika geborenen Regisseur Richard Stanley mit M.A.R.K. 13 – Hardware und Dust Devil zwei bemerkenswerte mit kleinem Budget produzierte Filme, die dem Genre des phantastischen Filmes zuzurechnen sind. Nachdem Stanley 1996 die Regie bei der völlig aus den Fugen geratenen Big-Budget-Produktion DNA – Die Insel des Dr. Moreau mit Marlon Brando entzogen wurde, zog er sich aus der Filmbranche zurück.

Die Farbe aus dem All

Doch jetzt kehrt er zurück. Er adaptierte  H. P.  Lovecrafts Kurzgeschichte Die Farbe aus dem All. Zustande kam das Projekt, weil Nicolas Cage, der ein großer Lovecraft-Fan ist, von Richard Stanleys Drehbuch gehört hatte. Der Name von Nicolas Cage, der zwischen seinen unzähligen schlechten Filmen mit Drive Angry oder Mandy auch immer wieder Erstaunliches drehte, war gut genug um eine 12-Millionen-Dollar-Produktion anzuschieben.

Die Farbe aus dem All

Die in die Gegenwart verlagerte Geschichte erzählt von einer vierköpfigen Familie, die dem Großstadtstress entkommen will und eine Farm auf dem Lande in Neuengland erwirbt. Doch nachdem ein Meteorit direkt neben ihrem neuen Wohnort einschlägt, häufen sich seltsame Ereignisse. Nachts erstrahlt der Himmel in einer undefinierbaren Farbe (bei Stanley ist es lila), während Vegetation und Fauna immer fremdartiger und bedrohlicher werden…

Die Farbe aus dem All

Der in Portugal gedrehte Film lässt sich Zeit eine bedrohliche Atmosphäre zu entwickeln, wobei es durchaus von Vorteil ist, dass die von guten Darstellern verkörperten Charaktere sehr viel menschlicher wirken als die Figuren in den Geschichten von H. P. Lovecraft. Gegen Ende dreht Richard Stanley vielleicht etwas stark an der Splatter-Schraube, doch insgesamt findet er doch einen eigenen Zugang zu Lovecrafts Universum.

Die Farbe aus dem All

Die DVD von Koch Media enthält neben dem 106-minütigen Hauptfilm noch entfallende und verlängerte Szenen (12:24 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln), eine interessant zusammengestellte Galerie mit 82 Bildern. sowie den deutschen und englischsprachigen Trailer (je 2:12 min). Es gibt aber auch noch sehr viel besser ausgestattete Blu-ray- und 4K-Editionen als Mediabooks.

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Alan Moore: Neonomicon

Um nicht zu hohe Erwartungen zu erwecken, ist im Vorwort zu diesem Band zu lesen, dass Comic-Legende Alan Moore (Watchmen, From Hell) diese Serie schrieb, weil er “eine Steuernachzahlung erwartete und das Geld brauchte“. Außerdem ist zu erfahren, dass Moore ohnehin nur vier der sechs in diesem Sammelband enthaltenen Hefte textete. Die ersten beiden Ausgaben tragen den Titel The Courtyard und wurden nach einem Prosawerk von Moore von Anthony Johnston adaptiert.

Alan Moore: Neonomicon

Hauptfigur ist hier ein FBI-Agent namens Aldo Sax, der eine eigenwillige Anomalie-Theorie entwickelt hat. Er ermittelt damit in einer Serie von nahezu identischen Ritualmorden, die von völlig unterschiedlichen nicht miteinander bekannten Tätern begangen wurden. Sax ist zwar auf der richtigen Spur, wird aber schließlich selbst zum Mörder und landet in einer geschlossenen Anstalt. Hier setzt die von Moore getextete vierteilige Miniserie Neonomicon an, die von Sax’ Kollegin Merril Brears erzählt. Diese wird mit noch seltsameren Vorkommnissen konfrontiert.

Alan Moore: Neonomicon

Hauptinspirationsquelle sind die seltsamen Bücher vom merkwürdigen H. P. Lovecraft, die von uralten den Menschen nicht eben freundlich gesinnten Göttern und dem geheimnisvollen Buch Necronomicon handeln. An diesem sogenannten Cthulhu-Mythos haben bereits andere Autoren wie Robert Bloch (Psycho), Robert E. Howard (Conan) oder Wolfgang Hohlbein herumgeschraubt und jetzt eben auch noch Alan Moore.

Alan Moore: Neonomicon

Sein Neonomicon ist recht gutes Fantasy-Horror-Lesefutter. Dabei kann der von Anthony Johnston adaptierte zweiteilige Prolog The Courtyard durch seinem strengen Bildaufbau mit zwei Hochkant-Panels pro Seite und sehr viel Moore-Prosa als innerer Monolog der Hauptfigur etwas stärker überzeugen als das dann doch gar nicht so große Finale. Die sexsüchtige FBI-Agentin Merril Brears erinnert hier eher an eine Figur aus dem kranken Universum von Garth Ennis (Preacher, Rover Red Charlie), Das verwundert nicht weiter, denn der Zeichner Jacen Burrows setzte für den Neonomicon-Verlag Avatar Press bereits Garth Ennis‘ Crossed ansprechend ekelig in Szene.

Alan Moore: Neonomicon

Mit der Serie Providence kehrten Alan Moore und Jacen Burrows ab 2005 noch einmal ins Universum von  H. P. Lovecraft.

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