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Der Hund von Blackwood Castle

1959 startete mit Der Frosch mit der Maske die Reihe der bundesdeutschen Edgar-Wallace-Filme. Acht Jahre später kam der bereits 25. Beitrag der „offiziellen Serie“ von Rialto Film in die Kinos. Beim fünften Farbfilm der Reihe haben sich alle Beteiligten besonders viel Mühe gegeben.

Der Hund von Blackwood Castle

Heinz Drache – ansonsten immer in der Rolle des Ermittlers – drehte mit Der Hund von Blackwood Castle seinen letzten Kinofilm. Er spielt allerdings keinen Polizisten und auch ansonsten steht diesmal bei Scotland Yard kein Inspektor zur Lösung des Falles zur Verfügung.

Der Hund von Blackwood Castle

Dies ist um so erfreulicher, denn dadurch kann Siegfried Schürenberg als zuverlässig trotteliger Sir John seinen wohl größten Part innerhalb der Reihe hinlegen. Optimal ergänzt wird er von der ebenfalls sehr schrulligen Agnes Windeck.

Der Hund von Blackwood Castle

Der Film basiert auf keinem Roman von Wallace, sondern angeblich “auf Motiven von Edgar Wallace“. Es geht um einen Hund mit sehr giftigen Zähnen und die Mordlust entfesselnde Erbschaft. Der Titel des Films sucht der eine gewisse Nähe zum wohl bekanntesten Sherlock-Holmes-Roman Der Hund von Baskerville.

Der Hund von Blackwood Castle

Die Ausstattung erinnert dabei an die besten britischen Hammer-Filme. Die atmosphärischen und nebeligen Außenaufnahmen entstanden auf der Berliner Pfaueninsel und Peter Thomas (Raumpatrouille Orion, Jerry Cotton, Der letzte Mohikaner) garnierte den Film mit einem wilden und innovativen Soundtrack. Der Hund von Blackwood Castle ist definitiv ein Höhepunkt der Edgar-Wallace-Filmreihe.

Der Hund von Blackwood Castle

Der Hund von Blackwood Castle ist mittlerweile auch auf Blu-ray erschienen und wurde 2015 gemeinsam mit Der Frosch mit der Maske und Der Hexer als Edgar Wallace Edition 1 veröffentlicht. Zu allen drei Filmen gibt es als Bonus Trailer und alternative Vorspänne. Für Der Frosch mit der Maske hat Joachim Kramp, der Autor des Edgar Wallace Lexikons einen Audiokommentar eingesprochen.

Der Frosch mit der Maske

Die Blu-ray zu Der Hund von Blackwood Castle enthält noch Interviews mit Karin Baal (9:04 min) und Rainer Brandt (4:31 min), der eine Nebenrolle spielte und später durch seine amüsante  Synchronisation  von Die Zwei bekannt wurde.

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Sherlock Holmes und das Halsband des Todes

Sherlock Holmes und Dr. Watson sind auf der Spur des angesehenen Archäologen Professor Moriarty. Die beiden Ermittler vermuten schon länger, dass der Professor nicht ganz so ehrenwert ist, wie er sich gibt.

Sherlock Holmes und das Halsband des Todes

Der Wissenschaftler hatte vor mehreren Jahren bei einer Expedition ein wertvolles Halsband Kleopatras in einem Pharaonengrab gefunden, welches kurze Zeit später verschwand. Holmes Verdacht, dass der Professor in den Diebstahl verwickelt ist, wird durch den Mord eines Ausgrabungsmitglieds von Moriarty erhärtet: Der Archäologe pflegt offenbar beste Kontakte zur Unterwelt und scheint die damaligen Mitwisser beseitigen zu wollen…

Sherlock Holmes und das Halsband des Todes

Terence Fisher schuf nach Frankensteins Fluch und Dracula 1959 für die Hammer Film Productions mit Der Hund von Baskerville eine der stimmigsten Sherlock-Holmes-Verfilmungen. Bereits damals war Christopher Lee dabei, allerdings “nur“ als Sir Henry Baskerville. Als Fisher mit Lee als Holmes drei Jahre später erneut Arthur Conan Doyle verfilmte, war eigentlich ein spannender Film zu erwarten. Doch leider entstand das Werk in Deutschland und ist eher Kraut und Rüben als ein stimmungsvoller viktorianischer Krimi.

Sherlock Holmes und das Halsband des Todes

Der Produzent Arthur Brauner versuchte sich einmal mehr an den Erfolg der Edgar-Wallace-Filme zu hängen, verpflichtete einen Haufen prominenter deutscher Darsteller (u. a. Hans Söhnker als Professor Moriarty) und den auch in Deutschland bekannten (Beinahe-Winnetou) Christopher Lee als Sherlock Holmes. Das Hauptproblem des durchaus spannenden Filmes ist seine Beliebigkeit in der Ausstattung. Während die Wohnung in der Baker Street 221 B noch eine stimmige Kulisse ist und die Kostüme meist recht stilvoll sind, verwundert das Fehlen von Pferdedroschken und der beständige Einsatz von Oldtimer-Autos, die im viktorianischen England nichts zu suchen haben.

Sherlock Holmes und das Halsband des Todes

Während der Film in Deutschland noch einigermaßen lief (aber keine Fortsetzungen fand) floppte er im Mutterland von Sherlock Holmes. Was nicht weiter verwundert, denn für die englische Fassung Sherlock Holmes and the Deadly Necklace wurde Christopher Lee (passend zum “Kraut und Rüben“ – Konzept) von einem Sprecher mit amerikanischem Akzent synchronisiert.

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