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Centre Belge de la Bande Dessinée

Brüssel ist zweifelsohne die europäische Comic-Metropole. In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die mit Comic-Figuren bemalt wurden .  Auch das Musée Hergé ist nicht weit entfernt und das städtische in einem ehemaligen Jugendstil-Kaufhaus gelegene Comic-Museum Centre Belge de la Bande Dessinée ist immer wieder einen Besuch wert.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Bereits das Foyer ist sehr vielversprechend gestaltet.

Centre Belge de la Bande Dessinée

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Centre Belge de la Bande Dessinée

Eine Dauer-Ausstellung informiert über die Geschichte der Comics.

Centre Belge de la Bande Dessinée

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Natürlich gibt es auch interessante Original-Zeichnungen zu sehen.

Centre Belge de la Bande Dessinée

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Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Im oberen Stockwerk des Museums werden – getrennt durch eine übergroße Spirou-Pagenmütze – die beiden belgischen Comic-Großmeister Hergé (Tim und Struppi) und Peyo (Die Schlümpfe) gleichberechtigt präsentiert.

Centre Belge de la Bande Dessinée

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Centre Belge de la Bande Dessinée

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Eine interessant kuratierte Sonder-Ausstellung ist Étienne Davodeau (Die Ignoranten, Der schielende Hund) gewidmet.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Hier überraschte, dass nur sehr wenige der zahlreichen Comics von Davodeau auf Deutsch vorliegen.

Centre Belge de la Bande Dessinée

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Natürlich gibt es auch einen gut sortierten Museums-Shop.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Ein Besuch lohnt sich für jeden Comic-Freund, auch im zum Museum gehörenden Bistro!

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Comicstadt Brüssel

Dass Brüssel die europäische Comic-Metropole ist, zeigt nicht nur eine riesige Skulptur von André Franquins Gaston, die unweit des in einem ehemaligen Kaufhaus gelegenen Comic-Museums Centre Belge de la Bande Dessinée. Auch das Musée Hergé ist nicht weit entfernt.

Comicstadt Brüssel

In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die bemalt wurden mit Comic-Figuren, hier ein alles andere als vollständiger Überblick.

Comicstadt Brüssel

Die gallische Dorfgemeinschaft aus Asterix.

Comicstadt Brüssel

Lucky Luke und die Daltons.

Comicstadt Brüssel

Tibets Rick Master und Kommissar Bourdon.

Comicstadt BrüsselFrank Pés Jonas Valentin.

Comicstadt Brüssel

Victor Sackville von Francis Carin.

Comicstadt Brüssel

Olivier und Columbine von Dany.

Comicstadt Brüssel

Monsieur Jean von Dupuy & Berbérian.

Comicstadt Brüssel

Nero von Marc Sleen.

Comicstadt Brüssel

Tim und Struppi von Hergé.

Comicstadt Brüssel

XIII von Vance.

Comicstadt Brüssel

Mit Ralf König ist erstmals auch ein deutscher Comic-Zeichner vertreten.

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Die Kunst von Hergé

An Sekundär-Materialien zu Hergé und seinen “Tim und Struppi“-Comics herrscht ganz gewiss kein Mangel. Das Leben von Georges Remi wurde unter dem Titel “Die Abenteuer von Hergé“ auch in Comicform nacherzählt und unter dem Titel “Auf den Spuren von Tim und Struppi“ erschien ein umfangreicher Bildband sowie eine fünfteilige arte-TV-Dokumentation. Doch Philippe Goddins dreibändige Reihe “Die Kunst von Hergé“ bietet einen anderen Blick auf den Künstler und sein ebenso umfangreiches wie vielfältiges Werk.

Die Kunst von Hergé

Der erste Band handelt den Zeitraum von 1907 – 1937 ab und dabei werden natürlich auch die in diesem Zeitraum entstandenen Comics, von “Tim im Lande der Sowjets“ über “Der blaue Lotus“ bis hin zum “Arumbaya-Fetisch“, gewürdigt. Doch Goddins Buch zeigt darüberhinaus noch chronologisch zusammengestellt eine Fülle von teilweise bisher unveröffentlichten Zeichnungen, angefangen mit einem Buntstift-Bild des vierjährigen Hergés aus dem Jahre 1911. Beim Blättern im Buch wird sofort klar, dass Georges Remi ein ebenso manischer wie talentierter Zeichner war. Bereits mit 15 Jahren erschienen erste Zeichnungen von ihm in Zeitschriften. Auch während er an den ersten “Tim und Struppi“-Geschichten arbeitete, war Hergé ein vielbeschäftigter (aber auch vielseitiger) Illustrator, Gebrauchsgraphiker und Künstler, der es auch ohne seine Comics zu Wohlstand gebracht hätte.

Die Kunst von Hergé

Das Hauptaugenmerk beim Buch liegt zweifelsohne auf den Künstler Hergé, wobei es dem Text zuweilen etwas an Distanz mangelt. Wenn Goddin zu “Tim im Lande der Sowjets“ schreibt: “Der Ton war geschaffen, er würde sich nicht mehr ändern“, dann war dies zum Glück nicht der Fall, denn die Geschichte war alles andere als “gut dokumentiert“. Dennoch ist in Goddins knappen Texten auch einiges über den Menschen Georges Remi zu erfahren. So verewigte dieser seine unglücklich endende Jugendliebe zu Marie-Louise Van Cutsem, indem er “Milou“ (so heißt der Hund Struppi im Original) nach ihr benannte. Auch das sich über einen langen Zeitraum hinziehende Werben Hergés um seine erste Ehefrau Germaine wird dokumentiert, zumal es sich in einigen sehr stimmungsvollen Porträts niederschlug. Es ist zu hoffen, dass die weiteren Bände recht bald erscheinen, denn “Die Kunst von Hergé“ ist die optimale Begleitlektüre beim Lesen von “Tim und Struppi“.

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Auf den Spuren von Tim & Struppi

Auf dem Cover des Buches überlappt sich eine Zeichnung aus “Tim in Amerika“ mit dem von Hergé dafür als Vorlage verwendeten Foto. Der englische Journalist Michael Farr hatte Zugang zum Archiv des Schöpfers von “Tim und Struppi“ und belegt in Wort und Bild wie sorgfältig dessen Comics mit Fakten unterlegt wurden. Chronologisch widmet sich Farr jedem einzelnen Album von “Tim im Lande der Sowjets“ bis hin zum unvollendet gebliebenen “Tim und die Alpha-Kunst“.

Auf den Spuren von Tim & Struppi

Wir sehen nicht nur die realen Vorbilder für Professor Bienleins Haifisch-U-Boot oder für die extravaganten Kostüme der Opern-Diva Bianca Castafiore, sondern erfahren auch dass Hergé seinen Kapitän Haddock einmal versehentlich “Klysopumpe“ (Anal-Dusche) fluchen ließ und sich an unzuverlässigen Handwerkern oder aufdringlichen Musikorchestern (die ihm unangemeldet daheim auflauerten und auf “seinen Helden Spirou“ anstießen) rächte indem er sie ganz einfach in seine Geschichten einbaute.

Für das Buch spricht auch, dass Farr dabei nicht unkritisch mit Hergés (Spät-)Werk umgeht. Der Autor findet jedoch auch sehr gute Argumente um den immer auf der Seite der Unterdrückten stehenden Comic-Schöpfer, der jedoch ohne Zweifel während der Zeit der deutschen Besetzung von Belgien am produktivsten war, vom Verdacht der Kollaboration mit den Nationalsozialisten freizusprechen.

Auf den Spuren von Tim & Struppi

Unter dem Titel “Auf den Spuren von Tim und Struppi“ ist auch eine TV-Dokumentation entstanden. Der deutsch-französische TV-Sender Arte hat sich schon einige Male mit den Werken von Hergé auseinandergesetzt, so gab es z. B. in den Neunziger Jahren einen sehr gehaltvollen fünfstündigen Themenabend zu “Tim und Struppi“. Doch erstaunlicherweise konnte für die fünfteilige Serie “Auf den Spuren von Tim und Struppi“ ein besonders neuer origineller Ansatz gefunden werden, der es ermöglicht die Comicgeschichten “vor Ort“ nachzuerzählen und zugleich Hintergrundinformationen zu vermitteln.

Auf den Spuren von Tim & Struppi

Die Serie beschäftigt sich mit Comicbänden in denen Tim durch die Weltgeschichte reist. In „Die Zigarren des Pharaos“ ist er in Ägypten und Indien unterwegs, in „Der blaue Lotos“ erlebt er Abenteuer in China, in „Die Krabbe mit den goldenen Scheren“ geht es nach Marokko, in „Der Sonnentempel“ nach Peru und im möglicherweise besten Band der Serie „Tim in Tibet“ nach Nepal.

Auf den Spuren von Tim & Struppi

Im Gegensatz zu Hergé haben die Macher der Serie die in den Comics dargestellten Örtlichkeiten tatsächlich aufgesucht. Vor Ort wurden die Zeichnungen aus den Comicgeschichten den Bildern der realen Landschaften gegenübergestellt. Dabei fällt auf wie gut es Hergé am Zeichentisch in Belgien gelungen ist  die Atmosphäre von fremden Ländern und Kulturen einzufangen. Abgerundet wird diese faszinierende Dokumentationsreihe durch historische Filmaufnahmen und Informationen über die Entstehung der Comicgeschichten.

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