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Walt Disney: Die Hexe und der Zauberer

1963 brachte Walt Disney seinen 19. abendfüllenden Animationsfilm ins Kino. Bei uns hieß das Werk zunächst Merlin und Mim, der Originaltitel lautet The Sword in the Stone. Als Vorlage diente ein Buch von T. H. White, das hierzulande als Der König auf Camelot erschienen ist.

Walt Disney: Die Hexe und der Zauberer

Bill Peet, der zuvor bereits das Drehbuch zu 101 Dalmatiner geschrieben hatte, war jedoch nur an dem ersten Teil des Buchs interessiert, das sich mit der Jugend des späteren der Tafelrunde vorstehenden König Arthur beschäftigt hatte. Erzählt wird von Arthurs Lehrjahren beim Zauberer Merlin, die darin gipfelten, dass der Junge das Schwert von Uther Pendragon aus einem Stein zieht und zum König von England wird.

Walt Disney: Die Hexe und der Zauberer

Aus der Vorlage machte Peet eine nur sehr schleppend voranschreitende Geschichte voller – für sich betrachtet recht amüsanter – Gags und Songs der Sherman-Brothers. Tricktechnisch wurde der Film im selben lässig hingehauenen Animations-Stil in Szene gesetzt, wie zuvor schon 101 Dalmatiner. Zur in der Gegenwart angesiedelten Hunde-Story passten das modern wirkende Design und die detailarmen Hintergrund-Bilder recht gut.

Walt Disney: Die Hexe und der Zauberer

Die Hexe und der Zauberer büßte durch den Look und die Konzentration auf Gags den märchenhaften Fantasy-Zauber ein, der in T. H. Whites Vorlage vorhanden war. Finanziell blieb der Film weit hinter den Erwartungen zurück, woraufhin Bill Peets schon fast fertigen Entwürfe zu Das Dschungelbuch, dem nächsten Zeichentrickfilm, von Disney verworfen wurden. Peet verließ daraufhin das Studio und konzentrierte sich auf Kinderbücher.

Walt Disney: Die Hexe und der Zauberer

Insgesamt ist der Film nicht mehr (aber auch nicht weniger) als ein überlanger oft sehr komischer Cartoon. Der Höhepunkt ist ein Duell der Zauberer, bei dem Merlin gegen die Hexe Mim antreten muss und beide sich in verschiedene Tiere verwandeln. Zumindest in Sachen Charisma ist Merlin (dem Bill Peeet die Nase von Walt Disney verpaßte) seiner pummligen Kollegin, die anschließend im Comic als Madam Mim Karriere machte, hoffnungslos unterlegen.

Walt Disney: Die Hexe und der Zauberer

Bonusmaterial der Blu-ray: Alternativer Anfang: Floh trifft auf Merlin (4:02 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); Magische Musik: Die Sherman-Brüder (8:00 min); Walt Disney zaubert in „All About Magic“(7:19 min); Cartoons „Knight for a Day“ mit Goofy (7:06 min) und „Brave Little Taylor“ mit Mickey Mouse (9:01 min)

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Verliebt in eine Hexe

Der ziemlich durchschnittliche Darrin Stephens lernt die am wahrsten Sinne bezaubernde Samantha kennen. Als er erfährt, dass diese eine (allerdings überhaupt nicht böse) Hexe ist, freut er sich kein bisschen über die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten. Im Gegenteil, er heiratet die wunderschöne Samantha nur unter der Bedingung, dass sie das Hexen sein lässt. Doch dies ist nicht so einfach…

Verliebt in eine Hexe

Erschwerend für die Beziehung ist auch noch Samanthas exzentrische Mutter Endora, die überhaupt nicht kapiert, dass ihre Tochter so einen popeligen Sterblichen geheiratet. Die beiden sympathischen Hauptdarsteller Elizabeth Montgomery und Dick York (aber natürlich auch die äußerst pathetische Agnes Moorehead als Endora) sorgen sofort für eine angenehme Stimmung und helfen dabei auch einige schwächere Pointen (die in der deutschen Synchronisation nicht mit Lachern vom Band oder vom künstlich angeheiterten Studiopublikum garniert werden) zu verkraften.

Verliebt in eine Hexe

Schon nach wenigen Episoden wird klar, warum Bewitched auch Jahrzehnte nach ihrer Entstehung immer noch frisch wirkt, kultisch verehrt wird und neben einen gar nicht einmal so schlechten Kinofilm mit Nicole Kidman und Will Ferrell auch die ähnlich gelagerte Serie Bezaubernde Jeannie inspirierte.

Verliebt in eine Hexe

Bei uns wurde Verliebt in eine Hexe nie komplett ausgestrahlt und daher gibt es für die meisten Episoden der komplett auf DVD veröffentlichten Serie auch keine deutsche Synchronisation. Ansonsten kann man sich darüber streiten, ob es sinnvoll war die ursprünglich in Schwarzweiß gedrehte erste Staffel am Computer einzufärben. Doch immerhin wurde es recht sorgfältig gemacht und sorgt wahrscheinlich für eine größere Publikumswirkung.

Verliebt in eine Hexe

Verliebt in eine Hexe brachte es auf eine sehr lange Laufzeit. Zwischen 1964 und 1972 entstanden acht Staffeln mit insgesamt 254 Episoden, wobei Dick York in den letzten beiden Staffeln durch Dick Sargent ersetzt wurde. Heute mag die Serie lieb und harmlos wirken, doch in den 60er-Jahren war sie bahnbrechend. Mit Endora und ihrem Ex-Mann wurde erstmals im unglaublich prüden US-TV ein geschiedenes Paar gezeigt. Außerdem waren Samantha und Darrin das erste TV-Paar, das im US-Fernsehen in einem gemeinsamen Bett schlief!

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