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Stagecoach

Der Film ist bei uns auch als Ringo oder Höllenfahrt nach Santa Fe bekannt – erlebte im magischen Hollywoodjahr 1939 neben Klassikern wie Vom Winde verweht oder Der Zauberer von Oz seine Premiere. Der Film ist sicherlich auch dafür bemerkenswert, dass durch ihn John Wayne – der auf der Besetzungsliste noch an zweiter Stelle hinter Claire Trevor genannt  wird- zum Star wurde. Doch wichtiger noch ist, dass der Western mit Stagecoach erwachsen wurde.

Stagecoach

Nachdem das Genre zuvor fast ausschließlich in billig produzierten Serials stattfand, erzählt John Ford in Stagecoach – trotz beeindruckender Außenaufnahmen mit Indianer-Action im Monument Valley und einem sehr spannenden Showdown-Finale – in erster Linie ein Kammerspiel. Der Film handelt von sehr unterschiedlichen Charakteren, die zusammengepfercht eine gefährliche Kutschfahrt überstehen müssen. Dabei entpuppt sich der Bankdirektor als Schurke, der besoffene Doktor als heldenhafte Hebamme und dass die selbstlose Alice eine Prostituierte ist, wird mehr als nur zart angedeutet.

Stagecoach

Lange hat es gedauert, bis Stagecoach endlich als DVD oder gar als Blu-ray vorliegt. Der Anbieter Schröder Media hat sich für die Blu-ray fast schon ein wenig zuviel Mühe gegeben. So ist auf der deutschen Tonspur nicht nur eine sehr ordentliche deutsche Synchronisation zu hören, sondern gelegentlich gar zwei Soundtracks gleichzeitig. Es wäre nicht nötig gewesen den Film noch mit Ennio-Morricone-artiger Musik und zusätzlichen Geräuscheffekten wier Hühnergegacker zu „veredeln“. Die Bildqualität ist während des Vorspanns grenzwertig, fängt sich dann aber wieder und insgesamt bereitet es viel Freude diesen kapitalen Klassiker als Blu-ray neu zu erleben.

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Comanche

Die Eröffnung dieser klassischen Westerncomic-Serie lässt an John Fords Filmklassiker Stagecoach / Höllenfahrt nach Santa Fe denken. Ein einsamer Cowboy ohne Pferd hebt sein Gewehr um eine Postkutsche zu stoppen. Hierbei handelt es sich um einen gewissen Red Dust, der die Hauptrolle in dieser Serie spielt, obwohl diese eigentlich nach einer jungen Dame benannt ist, die trotz aller Angriffe und Intrigen durch rücksichtlose Spekulanten ihre Triple Six Ranch unbeirrt weiter betreibt: “Comanche“.

Comanche

Der ab 1969 in sechs Kapiteln im frankobelgischen Comicmagazin Tintin veröffentlichte Auftakt dieser Serie, gehört zum Besten was der Western-Comic – ja sogar das komplette Genre – zu bieten hat. Der Texter Greg (Michel Régnier), der auch als Zeichner der Serie Albert Enzian bekannt ist, zeigt sich hier als versierter Kenner jener immer wieder gerne goutierten Geschichten vom Kampf um Gerechtigkeit in einer Welt mit dem Faustrecht als Gesetz. Mindestens ebenso wichtig ist der Beitrag des Zeichners Hermann (Huppen), der es wie wohl kein anderer europäischer Comickünstler versteht Geschichten ganz ohne erläuternde Texte nur durch seine kraftvollen Bilder in Szene zu setzen. Nicht ohne sind zudem auch noch die nicht immer naturrealistischen oftmals erstaunlich poppigen Farben.

Comanche

Comanche erschien in Deutschland zunächst im Comicmagazin Zack, dann in der Ehapa-Kiosk-Album-Reihe Die großen Edelwestern und anschließen auch noch Anfang der 90er Jahre bei Carlsen. Der Splitter Verlag hat sich ab 2009 bei der Neuveröffentlichung der zehn von Hermann (und der fünf danach von Michel Rouge) gezeichneten Comanche-Alben mächtig ins Zeug gelegt. Die Geschichten wurden neu übersetzt und originalgetreu (mit Hermann-Schrift) gelettert. Als Bonus gibt es noch Comanche-Kurzgeschichten sowie von Volker Hamann (Reddition) betreute und reich illustrierte Hintergrundberichte. So macht die Wiederbegegnung mit Comanche, Red Dust, Ten Gallons & Co. großen Spaß!

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