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Die Schöne und das Biest (2017)

Ab 10.8. auf DVD und Blu-ray

Bereits drei Jahre nach dem der Disney-Zeichentrickfilm Die Schöne und das Biest 1991 zu einen großen Erfolg an der Kinokasse wurde, erlebte ein gleichnamiges Broadway-Musical seine Premiere. Dies geschah am Palast Theatre direkt am Broadway, unweit des Times Square, und war ein wichtiger Beitrag dazu, diese einst verrufene Gegend immer familienfreundlicher zu machen.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Das Musical wurde zu einem weltweiten Erfolg und lief in Deutschland in Stuttgart, Oberhausen und Berlin. Daher ist es kein Wunder, das nach dem Erfolg der auf Disney-Zeichenklassikern basierenden Realverfilmungen Maleficent – Die Dunkle Fee und Cinderella auch Die Schöne und das Biest noch einmal mit “richtigen“ Darstellern in Szene gesetzt wurde.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Für die Hauptrolle konnte Harry-Potter-Star Emma Watson gewonnen werden. Die Darstellerin versicherte glaubhaft, dass Belle ihre liebste Disney-Figur ist. Auf alle Fälle hat sie für die Rolle der “Schönen“ die richtige Ausstrahlung und Sangeskraft.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Versteckt unter einer nicht immer wirklich überzeugenden  Maske ist der aus Downton Abbey bekannte Brite Dan Stevens ein nur bedingt furchterregendes Biest.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Richtig Vollgas gibt hingegen Luke Evans (Immer Drama um Tamara) als Belles selbstverliebter Verehrer Gaston. Dessen von Josh Gad verkörperter Sidekick LeFou sorgte als erste offen schwule Figur in einem Disney-Film für einiges Aufsehen.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Für das in Haushaltsgeräte und Mobiliar verwandelte Personal des Schlosses konnten mit Emma Thompson als Teekanne Mrs. Potts, Ewan McGregor als Kerzenhalter Lumière und Ian McKellen als Standuhr Cogsworth prominente britische Darsteller gewonnen werden. Diese sind allerdings erst in den letzten Minuten nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Für den Soundtrack war wieder Alan Menken  zuständig, der nicht auf sein für das Broadway-Musical neu komponiertes Material, wie den Song Human Again zurückgegriffen hatte. Er schrieb neue Lieder geschrieben, die jedoch nur recht kurz zu hören sind, doch Titel wie Days in the Sun oder How does a Moment last forever könnten durchaus Ohrwürmer werden.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Tricktechnisch kann der Film nur bedingt überzeugen und sieht oft kitschiger aus, als die Zeichentrick-Vorlage. Die Darsteller reißen jedoch einiges raus, was insbesondere für die menschlich sehr anrührenden Szenen mit Emma Watson und ihren von Kevin Kline verkörperten Vater  Maurice sowie Luke Evans mitreißende Darbietung des Gassenhauers Gaston gilt.

Die Schöne und das Biest (2017)
© 2017 Disney

Neben dem 129-minütigen Hauptfilm (kann wahlweise auch mit einer 3-minütigen Ouvertüre abgespielt werden) enthält die Blu-ray noch diese Extras: Zauberhafte Drehbuchlesung (13:31 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Ein zeitloses Märchen in neuem Gewand (7:08 min), Die Frauen hinter „Die Schöne und das Biest“ (5:17 min), Vom Song zur Filmszene (13:26 min), Erweiterter Song „Days in the Sun“ (4:08 min), Zusätzliche Szenen (6:23 min), Ein neuer Song mit Céline Dion (3:24 min), „Beauty and the Beast“ – Musikvideo mit Ariana Grande und John Legend (4:02 min), Making-of-Musikvideo: „Beauty and the Beast“ (2:07 min) und Disney-Liederauswahl

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Mr. Holmes

Zwar scheint Sherlock Holmes in Kino, TV und Literatur auch 85 Jahre nach dem Tode seines Schöpfers Arthur Conan Doyle unsterblich zu sein, doch dieser Film versucht zu zeigen wie das Leben des Meisterdetektivs zu Ende gegangen sein könnte.

Mr. Holmes

Wie bereits bei Conan Doyle hat sich der 93-jährige Mr. Holmes 1947 auf einem Landsitz in Sussex zurückgezogen um Bienen zu züchten. Zugleich denkt er aber auch über seine letzten Fälle nach. Er sinniert über einen von ihm zwar gelösten aber tragisch ausgehenden Fall, den er 1919 bearbeitete, nachdem Dr. Watson ihn verlassen hatte. Seine Gedanken kehren aber auch immer wieder zu einer Angelegenheit zurück, für die er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs nach Japan reiste.

Mr. Holmes

Holmes versucht seinen letzten Fall – ganz im Gegensatz zu den von Dr. Watson verfassten Phantastereien – so wahrheitsgemäß wie möglich zu Papier zu bringen. Dies will ihm nicht so recht gelingen, doch das Interesse dass Roger, der Sohn seiner Haushälterin, an seinem Text vitalisiert ihn.

Mr. Holmes

Regisseur Bill Condon hatte bereits 1998 in “Gods and Monsters“ mit Ian McKellen zusammengearbeitet. Damals spielte dieser den alternden an seinem Leben zweifelnden Regisseur James Whale, dem es nicht gelang an dem Erfolg seines legendären „“Frankenstein“-Films mit Boris Karloff anknüpfen zu können. Als “Mr. Holmes“ spielt McKellen ebenfalls einen einst sehr erfolgreichen Menschen, der sich zurückgezogen hat. Doch zusätzlich wird ihm noch die Möglichkeit gegeben verschiedene Lebensphasen von Sherlock Holmes darzustellen und zu vermitteln warum er sich nicht mehr dem Lösen von Kriminalfällen widmen mochte.

Mr. Holmes
Nicholas Rowe

Dabei kommt es zu einem köstlichen Moment, der allen Freunden des Meisterdetektivs viel Freude bereiten dürfte. Es wird gezeigt, wie sich McKellen als Mr. Holmes im Kino mit einer Mischung aus Amüsement und Ekel die nicht an der “Wirklichkeit“ orientierte Verfilmung eines seiner Fälle ansieht In diesen schwarzweißen Film im Film ist als Sherlock Holmes Nicholas Rowe zu sehen, der diese Rolle bereits 1985 in der Spielberg-Produktion “Das Geheimnis des verborgenen Tempels“ spielte. Auch ansonsten gibt es allerlei kleine Anspielungen auf den Holmes-Mythos. In erster Linie jedoch handelt der Film von einem Menschen, der an seinem Lebensende über sein Tun aber auch sein Lassen nachdenkt und daraus ein paar durchaus logische Schlussfolgerungen zieht.

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