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Batman: Superschwer

Seit nunmehr 1939 ist Bruce Wayne Batman und Batman ist Bruce Wayne. Mit einigen Unterbrechungen: Für einige Zeit war Dick Grayson als Caped Crusader unterwegs und nach Knightfall 1993/1994 war Jean-Paul Valley Batman. Und in der Zukunft ist Terry McGinnis Batman von Bruce Waynes Gnaden.

Batman: Superschwer

Nach dem scheinbaren Tod von Batman und Joker in US-Batman #40 ist die Stelle des Batman vakant. Nun haben die Autoren als Nachfolger jemanden erkoren, von dem man es als letztes erwartet hätte: Jim Gordon. Hört sich komisch an, es funktioniert aber erstaunlich gut.

Batman: Superschwer

Die Großindustrielle Geri Powers von Powers Industries ist der Meinung, dass Gotham City einen Batman braucht. Ihre Firma hat einen High-Tech-Anzug entwickelt und sie möchte, dass James Gordon in ihm den Platz von Batman einnimmt. Parallelen zu Marvels Iron Man sind sicherlich gewollt. Ebenso hat Powers verschiedene Kampfrüstungen entwickelt. Hier wird ziemlich offensichtlich das Konzept von Tony Starks Anzügen kopiert.

Batman: Superschwer

Obwohl in dem Anzug jetzt jemand anderes steckt und jeder in der Stadt weiß, wer es ist, wird sehr viel über das Wesen von Batman gesprochen und diskutiert. Ein neuer und sehr mächtiger Gegner sorgt in Gotham City für Tod und Zerstörung: Mr. Bloom.

Batman: Superschwer

Gleichzeitig taucht unter nicht geklärten Umständen auch Bruce Wayne wieder auf. Er leidet unter Gedächtnisschwund und kann sich an seine Zeit als Batman nicht erinnern. Alfred klärt ihn zwar über vieles auf, den Tod seiner Eltern, aber lässt aus, dass er durch dieses Trauma zu Batman wurde. Gleichzeitig findet Bruce an seiner neuen Rolle Gefallen und spielt sogar mit dem Gedanken, Julia Madinson zu heiraten. Obwohl er weiß, dass ihr Vater Mallroy dem Kleinkriminellen Joe Chill die 45er verkaufte, mit der dieser Martha und Thomas Wayne erschoss.

Batman: Superschwer

Auch wenn man den Gedanken befremdlich findet mag, dass ausgerechnet der ehemalige Commissioner nun in die Rolle von Batman schlüpft und dem Leser auch klar sein dürfte, dass dies wieder nur ein kurzes Intermezzo sein wird, bis Bruce als Batman wiederkommt, so ist die vorliegende Story durchaus sehr spannend und überzeugend: Man kann dabei sein, wenn zur Batman-Historie ein neues Kapitel aufgeschlagen wird.

Norbert Elbers

Batman Paperback #8: Superschwer, enthält: Divergence FCBD (2015), Juni 2015; Batman vol.2 #41 bis , August 2015; Batman Annual #4, Text: Scott Snyder, Brian Azzarello, James Tynion IV; Zeichnungen: Greg Capullo, Mark Simpson [als Jock]; Tusche: Danny Miki, Roge Antonio, Mark Simpson [als Jock]; Farben: FCO Plascencia, Lee Loughridge; aus dem Amerikanischen von Steve Kups und Ralpg Kruhm; Prestige; Softcover: € 17,99; Hardcover: € 29,00; 220 Seiten; farbig; Februar 2017; Panini/DC Comics

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Marvel’s Agent Carter

Mittlerweile ist es wohl nicht mehr nötig die Blu-ray-Veröffentlichungen der Marvel-Blockbuster aus dem Hause Disney durch eigens dafür produzierte Kurzfilme noch attraktiver zu machen. Doch 2013 war im Bonusmaterial von “Iron Man 3“ der wohl beste Beitrag der fünfteiligen Reihe „Marvel One-Shot“ zu finden. Die Titelrolle im 15-minütigen Film “Agent Carter“ spielte die bereits aus “Captain America: The First Avenger“ bekannte Britin Hayley Atwell.

Iron Man 3 AGENT CARTER

Die Handlung spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, kurz nach dem Verschwinden von Captain America. Im Einsatz der Strategic Scientific Reserve gelingt es der schlagkräftigen jungen Agentin Peggy Carter sich gegen ihren arroganten männlichen Vorgesetzten zu behaupten und dadurch für höhere Aufgaben zu qualifizieren. Der flott erzählte Kurzfilm enthält noch einige nette Gastauftritte und wurde zu einer Art Pilotfilm für eine Anfang 2015 gestartete TV-Serie.

Marvel’s Agent Carter

“Marvel’s Agent Carter“ spielt ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Peggy Carter muss sich in der New Yorker Zentrale der Strategic Scientific Reserve weiterhin gegenüber ihren männlichen Kollegen durchsetzen. Auch Iron Mans Papa Howard Stark (wieder verkörpert von Dominic Cooper) ist mit von der Partie, doch eine größere Rolle spielt dessen spleeniger Butler Edwin Jarvis (James D’Arcy), der über einige unerwartete Talente verfügt.

Marvel’s Agent Carter

Die hübsch ausgestattete Serie konnte mit Action, Humor, emanzipatorischen Untertönen und nostalgischen Charme punkten. Daher folgte 2016 eine zweite Staffel von “Marvel’s Agent Carter“, die aus 10 statt 8 Episoden bestand und durch den neuen Schauplatz Los Angeles (inklusive Hollywood) einen etwas anderen Look hatte.

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Die zweite Staffel ist leider etwas langatmiger erzählt als die Erste. Wohl auch daher wurde “Marvel’s Agent Carter“, trotz des großen Potentials, leider nicht fortgeführt. Beide Staffeln erzählen in sich abgeschlossene durchgehende Geschichten, wobei ein kleiner Cliffhanger am Ende von Season 2 andeutet, dass eine Weiterführung geplant war. Die von Disney veröffentlichte DVD- und Blu-ray-Edition enthält mit 18 Episoden tatsächlich “Die komplette Serie“. Als Bonusmaterial gibt es noch Blooper zu Season 1 (2:55 min) und Season 2 (3:48 min).

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Iron Man 3

Sind es ansonsten eher die dritten Teile – siehe “X-Men 3“ oder “Spider-Man 3“ – die kränkeln, gelang es in diesem Falle trotz Wechsel im Regiestuhl das Franchise wieder so auf Vordermann zu bringen, dass Tony Stark mittlerweile schon fast den Status eines James Bond hat. 2008 überraschte die Verfilmung der Marvel-Comicserie Iron Man durch rasante Action aber noch stärker durch die herrlich selbstironische Verkörperung der Hauptfigur durch Robert Downey Jr., der sich dadurch auch als neuer Sherlock Holmes empfahl.

Iron Man 3

Die Figur eines Rüstungsfabrikanten, der zum selbstlosen Superhelden wird, kann nicht völlig ernst genommen werden, konnte aber für ein paar nette Seitenhiebe auf den US-Waffenkult genutzt werden. “Iron Man“ fand eine perfekte Balance zwischen Spaß und Spannung, was von der zwei Jahre später entstandenen Fortsetzung leider nicht behauptet werden kann. Zwar profilierte sich Scarlett Johansson hier als Action-Heldin, doch Sam Rockwell kaspert völlig nervig mit Downey Jr. um die Wette (und verlor).

Iron Man 3

“Iron Man 3“ hingegen ist eine gut gefüllte Wundertüte, die zu gleichen Teilen Romantiker, Action-Freunde, Comicfans befriedigt, aber das Kinopublikum auch wieder laut auflachen ließ. Die Nachfolge des Regisseurs Jon Favreau, der jedoch immer noch als Darsteller des Leibwächters Happy Hogan dabei ist, tritt bei “Iron Man 3“ Shane Black an. Dieser schrieb Anno 1987 das Drehbuch zu “Lethal Weapon“ und ließ in seiner ersten Regiearbeit “Kiss Kiss Bang Bang“ Robert Downey, Jr. auf die Hollywood-Bühne zurückkehren.

Iron Man 3
Zum Glück geht es um etwas mehr als um die altbekannte Geschichte eines arrogant gewordenen Helden, der fast alle seine Spielzeuge bzw. Statussymbole verliert und in einer US-Kleinstadt geläutert wird. Noch erfreulicher ist jedoch, dass hier nicht – wie zunächst befürchtet – ein Kampf gegen den Terror oder gar ein 911-Rachefeldzug geführt wird. Die Geschichte führt Erwartungen in die Irre und hat immer wieder eine weitere Überraschung zu bieten. Je weniger der Zuschauer über den Inhalt des Filmes weiß, desto mehr Spaß dürfte er haben!

Iron Man 3
Auf Blu-ray erscheint “Iron Man 3“ mit reichlich Bonusmaterial. Der Höhepunkt dürfte der 15-minütige Kurzfilm “Agent Carter“ sein. Dies ist der vierte Beitrag zur Reihe der Marvel One-Shots. Den Auftakt machte 2011 „The Consultant“ der beim Bonus-Material der Blu-ray-Veröffentlichung von „Thor“ enthalten war. Noch im selben Jahr folgte als Beigabe zu „Captain America: The First Avenger“ der Kurzfilm „A Funny Thing Happened on the Way to Thor’s Hammer“ in dem ebenfalls der von Clark Gregg verkörperte Agent Coulson die zentrale Figur war. Dieser beliebte in „The Avengers“ leider verstorbene Charakter steht auch im Zentrum der von Joss Whedon entwickelten TV-Serie “Marvel´s Agents of S.H.I.E.L.D.“

Iron Man 3 AGENT CARTER
Der Blu-ray zu „The Avengers“ lag der Marvel One-Shot „Item 47“ bei und “Agent Carter“ dürfte schließlich der ausgereifteste Beitrag der Reihe sein. Die Titelrolle spielt die bereits aus „Captain America: The First Avenger“ bekannte Britin Hayley Atwell. Die Handlung beginnt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs an, kurz nach dem Verschwinden von Captain America. Im Einsatz der Strategic Scientific Reserve gelingt es der schlagkräftigen jungen Agentin sich gegen ihren arroganten männlichen Vorgesetzten zu behaupten und für höhere Aufgaben zu qualifizieren. Der flott erzählte Kurzfilm enthält noch einige nette Gastauftritte und ließ Hayley Atwell zum Star der aus zwei Staffeln bestehenden TV-Serie “Marvel’s Agent Carter“ werden.

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Shaggy Dog – Hör mal wer da bellt

Ende der 50er Jahre (er)fand Walt Disney eher zufällig eins seiner Erfolgsrezepte. Während der ambitionierte farbige Großfilm “Darby O’Gill and the Little People“ (“Das Geheimnis der verwunschene Höhle“ mit dem noch völlig unbekannten Sean Connery) an der Kinokasse kläglich scheiterte, räumte eine Billigproduktion gewaltig ab.

Shaggy Dog - Hör mal wer da bellt

Der von Disney eher nebenbei produzierte schwarzweiße Streifen “The Shaggy Dog“ (“Der unheimliche Zotti“) basierte auf einer Geschichte vom “Bambi“-Schöpfer Felix Salten). Der Film erzählt vom Jungen Wilby Daniels, der sich in einen Hund verwandelt und seinen von Fred MacMurray verkörperten Vater ganz schön in die Verzweiflung treibt.

Shaggy Dog - Hör mal wer da bellt

Disney kam also buchstäblich auf den Hund, ließ weitere Filme dieser Art wie “Flubber“ (“Der fliegende Pauker“, wieder mit Fred MacMurray ) oder “The Love Bug“ (“Ein toller Käfer“) folgen, drehte auch noch Fortsetzungen und Remakes dieser Stoffe und hatte damit teilweise größeren Erfolg als mit den Zeichentrickfilmen.

Shaggy Dog - Hör mal wer da bellt

So entstand 1976 mit “Shaggy D. A.“ (“Zotti das Urvieh“) eine Fortsetzung, in der ein mittlerweile erwachsen gewordener Wilby Daniels (Dean Jones, der in zahlreichen derartigen Disney-Komödien wie “Ein toller Käfer“ mitspielte) politische Ambitionen hat, sich aber auch noch immer mal wieder in einen zotteligen Hund verwandelt.

Shaggy Dog - Hör mal wer da bellt

Basierend auf beiden “Shaggy / Zotti“-Filmen entstand 2006 mit “Shaggy Dog – Hör mal wer da bellt“ ein Remake, in dem Tim Allen nicht nur die Hauptrolle spielte (und sich als gestresster Anwalt und Familienvater in einen zotteligen Hund verwandelt), sondern den Film auch noch produzierte und sich auch noch zu den vier (!) weiteren Drehbuchautoren gesellte. Das Resultat ist eine Art tricktechnisch upgedatete Hochglanzversion jener seinerzeit oft etwas geizig produzierten Disney-Realfilme.

Shaggy Dog - Hör mal wer da bellt

“Shaggy Dog – Hör mal wer da bellt“ überrascht durch einige prominente Co-Stars wie Danny Glover oder den späteren “Iron Man“ Robert Downey Jr., dem es ganz offensichtlich Spaß macht ausgelassen herumzukaspern. Die Gags in “Shaggy Dog“ (und auch Tim Allen) mögen manchmal etwas albern sein, aber insgesamt unterhält der Film ganz passabel und kann auch durchaus ohne die ganze Familie geguckt werden.

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The First Avenger: Civil War

Hierbei handelt es sich sehr viel weniger um einen dritten Film über Captain America als um ein neues Kapitel in Disneys Marvel Cinematic Universe. Daher stellt sich im 13.  Beitrag zu dieser Reihe nicht die Frage wer diesmal alles dabei ist, sondern wer eine Auszeit genommen hat. Abgesehen von Chris Hemsworth als Thor, Mark Ruffalo als Hulk und Samuel L. Jackson (das Trio ist dafür 2017 in „Thor: Ragnarok“ dabei) fehlt kaum einer aus der Riege der markant besetzten Marvel-Superhelden.

The First Avenger: Civil War
© 2016 Marvel

Vielmehr gibt es interessante Neuzugänge. Chadwick Boseman debütiert als Black Panther und als große Überraschung hat Spider-Man jetzt von Sony zu Disney gewechselt. Dabei überrascht die Besetzung des jungen Briten Tom Holland als Peter Parker weniger als (Vorsicht Spoiler) der Kurzauftritt von Marisa Tomei als Tante May.

The First Avenger: Civil War
© 2016 Marvel

Als Aufhänger für den Film diente die Storyline “Civil War“, die sich 2006 durch fast alle Marvel-Comicserien zog. Nachdem es beim Einsatz von Superhelden zu einer Katastrophe kam, beschloss die US-Regierung alle Superhelden zu registrieren und in ihre Dienste zu stellen. Ausgerechnet Captain America lehnte es ab Befehle von der Regierung der Vereinigten Staaten entgegenzunehmen, während Tony Stark alias Iron Man sich für die Registrierung stark machte.

The First Avenger: Civil War
© 2016 Marvel

Diese Konstellation wurde als eins der Handlungsmomente aus der Comic-Reihe übernommen, doch im Hinblick auf eine internationale Vermarktung sind  es nun die Vereinigten Nationen, die es vor allen nach den weltweiten Einsätzen der Superhelden in “Avengers: Age of Ultron“ nicht mehr hinnehmen wollten, dass ganze Städte Kollateralschaden bei galaktischen Gefechten werden.

The First Avenger: Civil War
© 2016 Marvel

Doch damit es – im Gegensatz zum letzten Captain-America-Film „The Return of the First Avenger“ – nicht allzuzu politisch wird, gibt mit dem von Daniel Brühl verkörperten Zemo noch einen Einzelschurken, der versucht von dem Konflikt der Helden zu profitieren. Auch ansonsten ist der Film mit den Schauplätzen Berlin und Leipziger Flughafen recht “deutsch“ geraten.

The First Avenger: Civil War
© 2016 Marvel

Interessant ist „The First Avenger: Civil War“ aber auch, oder vielleicht sogar in erster Linie, weil hier Handlungselemente aus früheren Marvel-Filmen fortgeführt werden und einige der Helden sich erstmals kennenlernen. Wir erfahren so etwa Details über den tragischen Tod von Tony Starks Eltern. Die diesmal ziemlich dominante Action wurde wieder sehr dynamisch und glaubhaft in Szene gesetzt. Trotz des ernsten Themas kommt aber auch der Humor nicht zu kurz, etwa beim diesmal ziemlich köstlichen Gastauftritt von Stan Lee.

The First Avenger: Civil War
© 2016 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 148-minütigen Film, wahlweise mit Audiokommentar von den Regisseuren Anthony und Joe Russo sowie den Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen neben einem zweiteiligen Making Of (22:25 min + 23:18 min) noch die Kurz-Dokus “Captain America: The Road to Civil War” (4:11 min), “Iron Man: The Road to Civil War” (4:27 min), Deleted & Extended Scenes  (7:52 min), Pannen vom Dreh (2:53 min) und die Vorschau “Open Your Mind: Marvel’s Doctor Strange“ (4:02 min)

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Avengers – Age of Ultron

Nach vier mit dem Marvel Cinematic Universe verknüpften Kinofilmen folgt der zweite große Leinwand-Auftritt der Avengers. Dieser ist der Höhepunkt von Marvels “Phase 2“ und wieder ist es Buffy-Schöpfer Joss Whedon, dem es obliegt einen großen Superhelden-Ensemble-Film mit Schauspielern und Charakteren zu drehen, die fast alle bereits bewiesen haben, dass sie auch im Alleingang einen Blockbuster stemmen können.

Avengers – Age of Ultron
Dies sollte im Kino bedacht werden, wenn der eine oder andere Zuschauer die ungebremste Downey- Jr.-Star-Power aus Iron Man 3, den unbeschwerten Fantasy-Humor aus Thor – The Dark Kingdom, die gesellschaftskritischen Ansätze aus The Return of the First Avenger und den Outsider-Charme aus Guardians of the Galaxis vermisst. Avengers – Age of Ultron ist sehr viel mehr eine Bestandsaufnahme und Neuausrichtung als ein gradlinig erzählter Superhelden-Actionfilm. Die Rächer sammeln sich in Anbetracht einer gewaltigen neuen scheinbar unüberwindbaren Bedrohung zum gemeinsamen Wundenlecken. Dies geschieht in der Mitte des Films – genau wie schon in Iron Man 3 – etwas arg plakativ  im ländlichen US-Heartland. Zum Ausgleich operiert das Marvel-Heldenteam diesmal jedoch nicht hauptsächlich im Großraum New York (sowie kurz in Stuttgart), sondern rettet weltweit die weite Welt.

Avengers – Age of Ultron

Im Gegensatz zum ersten Avengers Film findet die Action diesmal nicht hauptsächlich im großen, aber auch auf Dauer etwas ermüdenden Finale statt, sondern ist sehr viel besser über den ganzen Film verteilt. Dank seiner beträchtlichen TV- und Kino-Erfahrung mixt Joss Whedon sehr routiniert lustige, tragische, rührende sowie einige wirklich unvergessliche Momente zu einem bekömmlichen Marvel-Cocktail. Er fährt dabei die den ersten Film alles überstrahlende Star-Power von Robert Downey Jr. etwas zurück. Am Ende des Filmes erscheinen – genau wie im Comic – Avengers-Geschichten ohne die (irgendwann unbezahlbaren Darsteller der) ganz großen Marvel-Helden nicht nur denkbar, sondern als innovativer Ansatz fast schon wünschenswert.

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Marvel´s The Avengers

Nachdem die Marvel-Comicfiguren Iron Man, Thor und Captain America sowie die Charaktere Nick Fury, Hawkeye, Black Widow sowie vor allem der charismatisch von Clark Gregg verkörperte Agent Coulson dem Publikum in einigen mehr oder weniger gelungenen Filmen vorgestellt wurden, kommt es zum großen Mega-Crosover.

Marvel´s The Avengers

Mit von der Partie ist auch noch der grüne Koloss “Hulk“, der zuvor in zwei nur bedingt überzeugenden Filmen von Eric Bana und Edward Norton verkörpert wurde. In “The Avengers“ kommt jetzt der sympathische Mark Ruffalo als Bruce Banner alias Hulk zum Zuge und fügt sich sehr viel besser als das muskelbepackte schauspielerische Leichtgewicht Chris Hemsworth als Thor ins Ensemble ein.

Marvel´s The Avengers

Mit derart vielen Helden-Charakteren auch noch eine halbwegs spannende in sich abgeschlossene Geschichte zu erzählen ist kein leichtes Unterfangen. Wer dies bedenkt, muss zugeben, dass “Buffy“-Mastermind und Comic-Autor Joss Whedon als Regisseur und Drehbuchautor einen verdammt guten Job gemacht hat. In der ersten Hälfte des Filmes räumt er allen Helden ihre mehr oder weniger beeindruckenden ersten Auftritte ein.

Marvel´s The Avengers

Zentrale Figur ist zweifelsohne Robert Downey Jr. als Iron Man, dem auch noch Gwyneth Paltrow, seine kongeniale Partnerin aus den beiden Kinofilmen, in einigen kurzen aber wichtigen Szenen assistiert (während Natalie Portman, die weibliche Hauptdarstellerund aus “Thor“, nicht mit von der Partie ist). Die höchst unterschiedlichen Lebensauffassungen des moralisch sehr elastischen Tony Stark alias Iron Man und des gradlinigen Soldaten Steve Rogers alias Captain America nutzt Whedon zu einigen amüsanten Wortgefechten.

Marvel´s The Avengers

Während es in “The Avengers“ von Helden naturgemäß nur so wimmelt, sieht es auf der Schurkenseite eher mau aus. Der unscheinbare Tom Middleston ist wie schon im “Thor“-Kinofilm wieder als Loki dabei und hat sich mit einer Horde Außerirdischer verbündet, die er zum großen Finale in New York auf die Menschheit loslässt, nachdem er zuvor im Alleingang vergeblich versuchte die Wutbürger in Stuttgart zu unterjochen. Der Kampf gegen Loki und die Aliens ist zwar angemessen spektakulär in Szene gesetzt, doch spannender ist “The Avengers“ wenn Whedon die mit nicht unbeträchtlichen Egos ausgestatteten Superhelden aufeinander loslässt.

Marvel´s The Avengers

Ähnlich wie so manches sich über etliche Comichefte hinziehende Superhelden-Crossover überzeugt der Film weniger als großes ja fast schon übergroßes Ganzes, sondern durch seine zahlreichen unvergesslichen Momente, wie den sich aus dem Wasser in Luft erhebenden S.H.I.E.L.D.-Helicarrier oder wenn die an einen Stuhl gefesselte Scarlett Johansson sich in einer virtuos in Szene gesetzten Kampfszene im besten James-Bond-Stil spektakulär befreit.

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Marvel Origins – Die Sechziger Jahre

Als treuer Abonnent der “Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung“ kam ich mir schon ein kleines bisschen veralbert vor, als abstelle des vorvorletzten Bandes von Hachettes Buchreihe ein Hardcoverband mit der Rückennummer “Classic 1“ ins Haus geliefert wurde.

Marvel Origins

Gestartet wurde die Reihe als ein angeblich 60-bändiger Querschnitt durch Marvels Superhelden-Universum. Ein Anreiz für den Sammler war das durchgehende sehr plastisch kolorierte Buchrücken-Bild des italienischen Comic-Künstlers Gabriele Dell´Otto, auf dem Marvel-Heroen wie Hulk, Spider-Man oder Wolverine zu sehen sind.

Buchruecken

Jetzt wird nicht nur die Reihe, sondern auch Dell´Ottos Gemälde in beide Richtungen fortgeführt. Auf der rechten Seite der Edition muss (bzw. müßte) im Bücherregal Platz geschaffen werden, für 20 Bücher mit neueren Marvel-Titeln wie die gerade zu Kino-Ehren kommende Geschichte “Avengers – Die Geburt von Ultron“ sowie der Buchrücken-Abbildung des Silver Surfers. Auf der linken Seite kommt es mit 40 Marvel Classic Bänden und Gabriele Dell´Otto The Thing sogar noch dicker, genau genommen doppelt so dick! Jeder Abonnent muss selbst entscheiden, ob er sich weitere knapp 3 Jahre monatlich mit 2 Bänden der “Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung“ beglücken bzw. beliefern lassen möchte.

Fantastic Four 1

Unabhängig davon dürfte der Band “Classic #1 “ historisch interessierten Freunden der Marvel Comics viel Freude bereiten. Denn „Marvel Origins – Die Sechziger Jahre“ enthält mit Titelbildern, kompletten Heften und Auszügen aus Marvel-Serien, die ersten Auftritte von einigen noch heute sehr aktiven Superhelden. Chronologisch angeordnet handelt es sich dabei um “Fantastic Four # 1” (November 1961, Beginn des modernen Marvel-Zeitalters), “Tales to Astonish # 27“ (Januar 1962, erster Auftritt von Ant-Man), “The Incredible Hulk # 1“ (Juni 1962, der grüne Gigant war zuerst grau, die Serie wurde nach sechs Ausgaben erst einmal eingestellt), “Amazing Fantasy # 15“ (August 1962, Premiere von Spider-Man), “Tales of Suspense # 39“ (März 1963, auch Iron Man war zuerst grau), “Tales to Astonish # 27“ (Juni 1963, Ant-Man hat eine Freundin: The Wasp), “X-Men # 1“ (September 1963, auch diese Serie schlug zunächst nicht ein und wurde 1970 nach 66 Ausgaben erst einmal eingestellt), “The Avengers # 1“ (September 1963, die Rächer sammeln sich), “The Avengers # 4“ (März 1964, Captain America taut auf und wird Avenger) sowie “Daredevil # 1“ (April 1964). Fast alle dieser legendären Comics stammen von Team Stan Lee und Jack Kirby.

Im Vorwort des Buches weist Herausgeber Marco M. Lupol vorsorglich darauf hin, dass die ersten Auftritte von Thor (April 1962 in “Journey into Mystery # 88) und Doctor Strange (Juli 1963 in “Stranges Tales # 110) “keineswegs vergessen“ wurde, sondern “in zukünftigen Bänden dieser Reihe“ erscheinen werden. Um diese Bücher wird wohl kaum ein deutscher Marvel-Fan herumkommen.

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