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Playboy Cartoon Klassiker

Bereits 1953 in der ersten Ausgabe des Playboy waren Cartoons ein wichtiger Bestandteil des Herrenmagazins. Herausgeber und Gründer Hugh Hefner lässt es sich auch heute nicht nehmen ein gewichtiges Wort bei der Auswahl dieser oft erstaunlich kunstvoll gestalteten Onepager mitzureden.

Playboy Cartoon Klassiker
Jack Cole

Das vorliegende Buch, das 2000 gleichzeitig als Katalog für eine Wanderausstellung diente, demonstriert durch 176 zumeist farbige Abbildungen die Vielfältigkeit dieser nur sehr selten zotig daherkommenden Arbeiten.

Playboy Cartoon Klassiker
Jack Davis

Das Spektrum reicht von den reduzierten Zeichnungen des scharf beobachtenden Jules Feiffer über die MAD und EC- Ikone Jack Davis bis hin zu den kunstvoll mythologischen Werken des Disney-geschulten Eldon Dedini und Plastic Man-Erfinder Jack Cole, von dem auch das Cover des Katalogs stammt.

Playboy Cartoon Klassiker
Harvey Kurtzman & Will Elder

Höhepunkt des Bandes ist zweifelsohne die sehr plastisch kolorierte Comic-Serie Little Annie Fanny. Die im Buch enthaltene Story parodiert u. a. den James Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau. Harvey Kurtzman und Will Elder scheinen dabei sehr stark auf den Geschmack der Playboy-Kundschaft zu schielen.

Playboy Cartoon Klassiker
Robert »Buck« Brown

Doch auch die anderen in diesem Band veröffentlichten Cartoons von Robert »Buck« Brown, John Dempsey, Jules Feiffer, John Bernard »Bud« Handelsman, Arnold Roth, Shel Silverstein, Francis Willford Smith, Erich Sokol und Gahan Wilson liefern, über dralle Kurven hinaus, gelegentlich auch erstaunlich scharfsinnige und manchmal ganz schön bissige Kommentare zum Zeitgeist der frühen 60er-Jahre.

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Plastic Man

Plastic Man wurde im Jahr 1941 von dem US-amerikanischer Künstler, Cartoonisten, Comic-Autor und –Zeichner Jack Cole erschaffen. Cole ist auch bekannt für seine Zeichnungen in den 1950er Jahren für den Playboy. Im August 1958 starb er im Alter von 43 Jahren durch Selbstmord,  er hatte sich eine Kugel in den Kopf geschossen. Auch seine zwei Abschiedsbriefe – einen an seine Frau Dorothy, den anderen an Playboy-Herausgeber Hugh Hefner – konnten die genauen Gründe für diese Tat nicht erklären.

Plastic Man

Plastic Man ist also eine Comic-Figur, es schon im Golden Age gab. Seinen ersten Auftritt genau hatte er in Police Comics #1 (August 1941) beim Verlag Quality Comics. DC Comics übernahm 1956 die Rechte an den meisten Figuren von Quality Comics. Ein fulminantes Revival erlebte Plastic Man unter der Ägide von Grant Morrison, der ihn im März 1998 zu einem wichtigen Mitglied der JLA machte.

Plastic Man

Konzipiert seinerzeit als Gegenpol zu den „ernsten“ Superhelden, setzte Plastic Man auf schrullige, ausgefallene Handlungen und ihren surrealen Slapstick-Humor. Plastic Man ist in Wirklichkeit Eel O’Brian, ein kleiner Schläger, Dieb und Betrüger, der einen Strip-Club betreibt. Aufgrund seines Bekanntenkreises bekommt er es mitunter mit zwielichtigen Typen zu tun, die für allerhand Trouble sorgen.

Plastic Man

Bei einem Überfall gab es Tote und eine Zeugin hat eindeutig Plastic Man als Schützen erkannt. Und da ist noch die Agentin von Spyral, die ihn entführt, weil eine supergeheime und riesengroße Verschwörung im Gange ist. Regierung, Militär und sogar die Superhelden der JLA seien infiltriert und man kann niemandem mehr trauen. Plastic Man bekommt es mit der Verbrecherorganisation Cabal zu tun und die besteht ohne Zweifel aus extrem mächtigen Villains des DC-Universums: Amazo, Hugo Strange, Doctor Psycho, Per Degaton, Queen Bee und da ist noch dieser andere Shapeshifter vom Planeten Durlan.

Plastic Man

Gail Simone (WONDER WOMAN, DEADPOOL) erzählt die Origin von Plastic Man neu für die heutige Rebirth Continuity. Heraus kommt eine turbulente und durchdachte Mischung aus Absurdität, Action und Herz. Sie führt einen neuen Charakter ein: Pado Swakatoon, ein Kind, das auf der Straße lebt und sich selbst als transsexuell bezeichnet. Ein Thema, das eher selten in US-amerikanischen Mainstreamcomics eine Rolle spielt.

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