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Sindbad und das Auge des Tigers

1958 drehte der Trickexperte Ray Harryhausen seinen ersten Farbfilm. Sindbads siebente Reise ist mit seinem märchenhaften Charme, den sympathischen Darstellern und der sehr gradlinigen Geschichte möglicherweise die einzige Hollywood-Produktion, die die Märchenwelt aus Tausendundeiner Nacht wirklich einfängt.

Sindbad und das Auge des Tigers

Der Film zeigt neben beeindruckenden Monstren, wie etwa einen Drachen, einen doppelköpfigen Adler oder einen gehörnten Zyklopen als Höhepunkt einen äußerst spannenden Fechtkampf zwischen einem Skelett und Sindbad.

Sindbad und das Auge des Tigers

All diese Kreaturen hat Harryhausen selbst entworfen, gebaut und Einzelbild für Einzelbild animiert. Seine Trickeffekte üben eine Faszination aus, die locker beim Besuch einer brillanten Ballettaufführung oder eines spannenden Fußballspiels mithalten kann.

Sindbad und das Auge des Tigers

In den 70er Jahren griff Ray Harryhausen die orientalische Märchenwelt wieder auf. Vier Jahre nach Sindbads gefährliche Abenteuer folgte 1977 Sindbad und das Auge des Tigers. Seinerzeit tat sich der liebenswerte nostalgische Fantasy-Abenteuerfilm im Windschatten von Star Wars etwas schwer, doch die Blu-ray von Koch Media zeigt den Film in all seiner Pracht.

Sindbad und das Auge des Tigers

Nicht besonders charismatisch ist allerdings John Waynes Sohn Patrick, der als Sindbad in die Fußstapfen von Kerwin Mathews und John Philip Laws trat. Doch dafür sind die weiblichen Hauptrollen mit Taryn Power und der durch Leben und Sterben lassen zu Star-Ruhm gekommenen Jane Seymore attraktiv besetzt.

Sindbad und das Auge des Tigers

Auch Harryhausens Monster-Parade ist in diesem Film ganz gewiss nicht seine Schlechteste. Geboten werden fechtende Ghuls, ein Säbelzahntiger, ein Riesenwalross, ein gehörnter Ur-Mensch, ein Minotauros-Doppelgänger, sowie ein Prinz der in einen Pavian verwandelt wurde. Letzerer gilt als eine der Meisterleistungen Harryhausens.

Sindbad und das Auge des Tigers

Unter dem Label Ray Harryhausen Effects Collection veröffentlicht Koch Media weitere Klassiker des phantastischen Films, wie Die geheimnisvolle Insel, Die drei Welten des Gulliver und Die erste Fahrt zum Mond. Das ist besonders erfreulich, da viele davon schon lange vergriffen und noch nie auf Blu-ray erschienen sind.

Sindbad und das Auge des Tigers

Die Blu-ray enthält neben dem 113-minütigen Hauptfilm noch “The Harryhausen Chronicles“, eine 58-minütige Dokumentation von Richard Schickel mit zahlreichen bisher unbekannten Ausschnitten aus den Frühwerken des Trickexperten. Sprecher der Kommentare: Leonard Nimoy. Außerdem gibt es ebenfalls wahlweise deutsch untertitel die Kurz-Doku „This is Dynamation“ (3:23 min), den US-Trailer (2:08 min) sowie eine Galerie mit Fotos und Plakaten (2:10 min) zu sehen.

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Leben und Sterben lassen

Drei britische Agenten sind auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Bei der Aufklärung dieser Morde sieht sich James Bond der schwarzen und gefährlichen Welt des Voodoo-Zaubers und des Okkulten ausgesetzt. Hinter dem verhängnisvollen Vorhang des Mystizismus verbirgt sich eine gewaltige Organisation, die mit harten Drogen Geschäfte macht. Die geheimnisvolle und wunderschöne Hellseherin Solitaire bringt 007 zwar auf die Fährte der mächtigen Hintermänner, aber auch in höchste Lebensgefahr.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Nachdem Sean Connery in Diamantenfieber noch ein vorletztes Bond-Gastspiel gab, übernahm Roger Moore, der schon für den ersten Bond-Film Dr. No vorgesehen war, die Lizenz zum Töten und brachte die Filmreihe erfolgreich durch die ansonsten eher tristen Siebziger Jahre.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Reichlich Kritik handelte sich Moores ansonsten sehr erfolgreicher und gelungener Bond-Einstand ein, weil alle Bösewichte des Films dunkle Hautfarbe hatten und auch noch mit Drogen handelten. Dies lag zum einen an Ian Flemings Buchvorlage, aus der die Grundstory (aber nicht die Action) übernommen wurde, in der auch mit Voodoo-Zauber nicht gegeizt wird. Zum anderen reagierte Leben und Sterben lassen aber auch auf den Erfolg der Shaft-Filme mit seinem farbigen Helden und der damit begonnenen „Blaxplotation“-Welle.

Leben und sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Seltsamerweise ist Leben und Sterben lassen neben Dr. No der einzige Bond-Film in dem der Waffenmeister Q fehlt. Ebenfalls recht ungewöhnlich ist, dass Bond statt dessen von seinem Chef M und Miss Moneypenny daheim besucht wird und daher natürlich eine Besucherin verstecken muss. Nach Connery ist Moore ein deutlich softerer Hauptdarsteller, der jedoch trotzdem einige Highlights zur Serie beisteuern sollte. Mit insgesamt sieben Bond-Filmen war Moore übrigens genauso oft in der Titelrolle wie Sean Connery zu sehen.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Guy Hamilton und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audio-Kommentar von Drehbuchautor Tom Mankiewiz; Audiokommentar von Roger Moore; Inside „Live and Let Die“, ein umfassender 29-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Eine „verschollene Dokumentation“ von 1973 (20:45 min); Roger Moore trat bereits 1964 als James Bond auf – in der englischen Sketsch-Serie „Mainly Millicent“ (7:44 min)

Leben und Sterben lassen

Kurzer Bericht über Plakatentwürfe (1:38 min); Am Set mit Roger Moore: Beerdigungsparade (1:37 min); Am Set mit Roger Moore: Drachenflugstunde (3:47 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, diesmal gibt es leider nicht die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 170 thematisch geordneten Fotos (viele davon in schwarzweiß) und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (2:46 min, 16 : 9, anamorph, Dolby 2.0); englischer Teaser Kinotrailer (1:42 min, Vollbild, Dolby 2.0); Werbespot der britischen Milchkommission (0:58 min); zwei TV-Spots (0:29 min und 0:58 min, Vollbild, Stereo 2.0); zwei Radio-Spots (insgesamt 1:35 min, Stereo 2.09; 8-seitiges farbiges Booklet

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