Schlagwort-Archive: Jason Statham

Meg

Filme mit riesigen Haien, wie die Sharknado-Serie oder die Fortsetzung zu Deep Blue Sea, werden in letzter Zeit nicht für die große Leinwand, sondern fürs Heimkino produziert. Daher kommt ein Hai-Film mit Star-Besetzung und einem 100-Millionen-Dollar-Budget fast so überraschend daher, wie der 100 Tonnen schwere prähistorische Megalodon, der an der chinesischen Küste Badegäste verschlingt, ganz so wie unsereins Erdnüsse.

Meg

Doch zum Glück gibt es den Rettungstaucher Jonas Taylor, der nach einem traumatischen Tiefsee-Erlebnis eigentlich nur noch Bier-trinkend in Thailand abhängen möchte. Transporter Jason Statham spielt diesen nur scheinbar in sich ruhenden Charakter mit beträchtlichem Charme. Als Taylors Ex-Frau Lori bei einer Tauch-Expedition in Gefahr gerät, steigt er doch wieder ins U-Boot und tritt zum Kampf gegen den Meg an…

Meg

Der mit US-amerikanischen und chinesischen Finanzmitteln produzierte Film versucht beiden Märkten gerecht zu werden, was nicht nur Nachteile hat. Meg ist wohl auch daher weniger blutig oder parodistisch geraten als spannend und menschlich anrührend am Rande des Kitsches. Es erstaunt auch (Vorsicht Spoiler!), dass ein Großteil der guten Besetzung (darunter Rainn Wilson, Ruby Rose und Cliff Curtis) das Ende des Films erlebt.

Meg

Meg wird wohl kein Klassiker werden, kann aber in Sachen überraschender und spektakulärer Tier-Attacken durchaus bei Der weiße Hai mithalten!

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Homefront

Eigentlich schrieb sich Sylvester Stallone die Adaption von Chuck Logans Roman “Homefront“ auf den eigenen muskelbepackten Leib und wollte die Story für einen abschließenden “Rambo“-Film verwenden. Doch als er in Bulgarien “The Expandables 2“ drehte, gab er sein Drehbuch Jason Statham zum Lesen und dieser wollte danach unbedingt die Hauptrolle übernehmen.

Homefront

An der Geschichte kann dies eigentlich nicht wirklich gelegen haben, denn die Story von einem Ex-Agenten der US-Drogenbehörde, der eigentlich nur seine Ruhe haben will, aber trotzdem plötzlich ganz allein gegen die Privatarmee eines kleinen Drogenbosses antreten muss, ist so originell nicht. Vielleicht hat es Statham gereizt den alleinerziehenden Vater einer kleinen durchaus wehrhaften Tochter zu spielen, vielleicht gefielen ihm aber auch die Drehorte in der Nähe von New Orleans.

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Was “Homefront“ jedoch tatsächlich zu etwas mehr macht als den x-ten Aufguss des 80er-Jahre-Action-Kinos ist die interessante ungewöhnliche Besetzung, die den wie immer sehr solide aufspielenden Staham zur Seite gestellt wurde. Clancy Brown aus “Highlander“ gibt souverän einen erfahrenen Kleinstadt-Sheriff, während Kate Bosworth und Winona Ryder völlig uneitel als White-Trash-Schlampen überzeugen. Eine Galavorstellung liefert James Franco, der als durchgeknallter Drogenbaron zeigt, dass er in “The Dark Knight“ einen mindestens ebenso bedrohlichen Joker wie Heath Ledger hätte spielen können.

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The Transporter Refueled

Mit dem immer korrekt gekleideten prinzipientreuen Transporter Frank Martin schuf Produzent und Drehbuchautor Luc Besson 2002 einen soliden Kino-Actionhelden. Der Brite Jason Statham verkörperte den risikobereiten Kurier-Fahrer in drei Filmen und wurde durch die Rolle zum Action-Star. Der Part wurde neu besetzt, nachdem es Statham ablehnte einen Vertrag über drei weitere Transporter-Filme zu unterschreiben, ohne zuvor etwas über die Drehbücher zu erfahren.

The Transporter Refueled

Zuvor hatte bereits in einer kurzlebigen nach 24 Episoden abgesetzten TV-Serie der australische Schauspieler Chris Vance den Transporter gespielt, der nur vier Jahre jünger als Statham ist. Iim Kino-Neustart erhielt die Hauptrolle der knapp 20-jährige britische Rapper Ed Skrein. Dieser macht hinter seinem Dreitagebart einen ganz sympathischen Eindruck, doch es mangelt ihm ganz im Gegensatz zu Statham und selbst zu Vance erheblich an Charisma. Daher hat der Transporter in seinem vierten Film – genau wie Indiana Jones in seinem dritten Kino-Auftritt- auch noch seinen Vater mitgebracht, der ihn permanent “Junior“ nennt…

The Transporter Refueled

Frank Martin Sr. wird von Ray Stevenson verkörpert. Nach seinem Durchbruch als Titus Pullo in der HBO-Serie Rom hat Stevenson zahlreiche interessante Rollen übernommen. So war er 2008 in der nur bedingt gelungenen Marvel-Verfilmung Punisher: War Zone der wohl glaubhafteste Darsteller von Frank Castle, der zum einsamen psychopathischen Rächer wird. Die Szenen in The Transporter Refueled in denen Ray Stevenson richtig Gas geben kann, sind die Höhepunkte des Films, egal ob er lässig eine teure Flasche Wein kauft, mit mehreren Frauen ins Bett geht oder über die hochgezüchtete nutzlose Kaffeemaschine seines Sohns lästert und cool bleibt, nachdem sich diese als Saftpresse entpuppt.

The Transporter Refueled

Auch in Sachen Action braucht sich The Transporter Refuled nicht hinter den anderen Kinofilmen der Reihe zu verstecken. Die Verfolgungsjagden entlang der südfranzösischen Küste haben Drive und Ed Skrein legt einige hübsch choreographierte Kämpfe hin, wobei es besonders beeindruckt, wie virtuos er Schubladen im Nahkampf einsetzten kann. Die Gesamtdramaturgie des Films überzeugt jedoch weniger. Zwar stimmt die Chemie zwischen Frank Martin Senior und Frank Martin Junior, auch die Beziehung zu den hübschen als diebische Girl-Group agierende Hauptdarstellerinnen, die sich an ihrem ehemaligen Zuhältern rächen wollen, funktioniert.

The Transporter Refueled

Doch im großem Finale wechselt grundlos die leicht-lockere Tonart und die bleihaltige Ballereien (Vorsicht Spoiler!) überleben nur wenige der Hauptfiguren. Bei einem Budget von etwas über 20 Millionen Dollar und einem dreieinhalbmal darüber liegenden Einspielergebnis, kann The Transpoter Refuled ganz gewiss nicht als Flop bezeichnet werden. Wenn sich alle Beteiligten (außer Ray Stevenson) noch etwas mehr Mühe geben, ist die Aussicht auf ein Wiedersehen mit dem neuen Transporter durchaus wünschenswert!

The Transporter Refueled

Die DVD von Universum Film enthält neben dem 92-minütigen Hauptfilm noch die Dokus “Beschleunigung von 0 auf 100“ (5:24 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), “Frank Martin – Held wider Willen“ (8:51 min),“Coole Action, coole Girls“ (5:17 min), drei insgesamt 4-minütige Promo Clips, Interviews mit Ed Skrein (3:11 min), Ray Stevenson (2.59 min), Loan Chabanol (1:47 min), Tatjana Pajković (2:21 min), Yu Wenxia (1:08 min), Noémie Lenoir (1:25 min) und Gabriella Wright (1:50 min) sowie den deutschen Trailer (2:00 min)

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Transporter – Die Serie

Der ehemalige Elitesoldat Frank Martin hat sich angeblich zur Ruhe gesetzt und führt in seinem Domizil an der malerischen südfranzösischen Mittelmeerküste scheinbar ein zurückgezogenes Leben. In Wahrheit arbeitet er jedoch als professioneller Transporter, der immer dann gebucht wird, wenn eine besonders brisante Fracht sicher ans Ziel gebracht werden soll. Martin ist kein Auftrag zu heikel, solange er seine drei Prinzipien mehr oder weniger eisern befolgen kann: Ändere niemals eine Vereinbarung, nenne niemals Namen und öffne niemals ein Paket…

Transporter - Die Serie

Mit dem immer korrekt gekleideten prinzipientreuen Transporter schuf Produzent und Drehbuchautor Luc Besson einen soliden Kino-Actionhelden, dessen Abenteuer im Kino bereits viermal ihr Publikum fanden. Für ein Budget von 30 Millionen Euro pro Season entstand in Kanada und mit Außenaufnahmen in Europa (u. a. in Berlin) „Transporter – Die Serie“. Diese leidet – genau wie der vierte Kinofilm „The Transporter Refueled“ zunächst ein wenig darunter, dass der neue Hauptdarsteller sehr viel weniger charismatisch ist als der Kino-Transporter Jason Statham.

Transporter - Die Serie

Dies wird ein wenig dadurch abgepuffert, dass Francois Berleand, der auch in den Filmversionen mitwirkte in einigen Episoden, wieder in der amüsanten Rolle des gemütlichen, aber auch äußerst tüchtigen, französischen Flic Tarconi zu sehen ist.

Transporter - Die Serie

Es sollte berücksichtigt werden, dass für die insgesamt 24-teilige TV-Serie sehr viel weniger Budget und Drehzeit als bei den Kinofilmen zur Verfügung stand. Wenn also die Erwartungen etwas heruntergeschraubt werden, dann dürften Freunde der Filmserie auch hier ihr Vergnügen haben und am Hauptdarsteller, dem Australier Chris Vance, langsam aber sicher Gefallen finden.

Transporter - Die Serie

Extras der DVD- und Blu-ray-Edition zur ersten Staffel: Making Of (22:16 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln)

Extras der DVD- und Blu-ray-Edition zur zweiten Staffel: Making Of – Season 2 (20:18 min, wie alle wahlweise mit deutschen Untertiteln); Hinter den Kulissen mit den Stars (14:02 min); Am Set in Marokko, Kanada & Prag (7:15 min)

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