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Nine Months

1995, ein Jahr nachdem er mit der britischen Komödie Vier Hochzeiten und ein Todesfall einen Welterfolg landete, bekam Hugh Grant die Hauptrolle in einem US-Film. Bei Nine Months handelte es sich um das Remake der französischen Schwangerschaftskomödie Neuf Mois.

Nine Months

Die Regie übernahm Chris Columbus, der nicht nur die ersten beiden Harry Potter-Filme in Szene setzte, sondern sich durch die Kevin – Allein zu Hause und Mrs. Doubtfire einen Ruf als Regisseur von Komödien für die ganze Familie erarbeitet hatte.

Nine Months

Sicher auch weil Vier Hochzeiten und ein Todesfall ein beschwingter Film mit großem Ensemble war, wurde dem Hollywood-Debütenten Grant eine ganze Reihe von bewährten Darstellern an die Seite gestellt. Die plötzlich schwangere Freundin des von Grant verkörperten lebenslustigen Kinderpsychologe Samuel Faulkner spielte Julianne Moore, seinen sich ebenfalls nicht gerade nach Vaterschaft sehenden Kumpel verkörperte Jeff Goldblum, während Tom Arnold und Joan Cusack als Familienoberhäupter einer großen Familie erneut Nachwuchs erwarteten.

Nine Months

Hugh Grant war mit seiner darstellerischen Leistung in Nine Months nicht zufrieden und hatte das Gefühl für die Hauptrolle nicht seine Millionen-Gage verdient zu haben. Doch im Gegensatz zum unkontrolliert herumzappelnden Robin Williams in der Rolle eines überforderten osteuropäischen Geburtshelfers ist es die coole und solide Darbietung von Grant die dafür sorgt, dass die vorhersehbar erzählte Familien-Komödie doch noch halbwegs unpeinlich über die Runden kommt.

Nine Months

Die Blu-ray von Koch Media enthält neben dem 103-minütigen Kinofilm noch den US-Kinotrailer (1:59 min), einen erweiterten US Kinotrailer (2:17 min), sowie eine Galerie mit 67 Bildern

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Independence Day: Wiederkehr

Dass es 20 Jahre gedauert hat, bis Roland Emmerich seinen größten Erfolg fortsetzte, lag hauptsächlich  an Will Smith, der wenig Interesse daran hatte noch einmal in die Rolle des tollkühnen Captain Steven Hiller zu schlüpfen. Doch auch Emmerichs Co-Drehbuch-Autor Dean Devlin fiel es nicht leicht, sich eine wirklich gute Geschichte auszudenken.

Independence Day: Wiederkehr

In der Tat mangelt es der Fortsetzung sowohl an einem charismatischen Hauptdarsteller wie Smith als auch an einem ebenso simplen wie phantasievollen Drehbuch. Es war die originelle und pfiffige Geschichte, die “Independence Day“ 1996 zu sehr viel mehr als einen Katastrophen-Film mit Aliens machte. Damals war die Formel “Ein Schwarzer, ein Jude und ein Säufer retten die Welt“ tatsächlich etwas radikal Neues.

Independence Day: Wiederkehr

Da fiel auch die etwas arg patriotische Ansprache, die Bill Pullman als US-Präsident Thomas J. Whitmore hielt, nicht weiter peinlich auf, zumal sich der gute Mann danach als Pilot eines Kampfjets selbst mit ins finale Getümmel stürzte. Ganz nebenbei vermittelte Emmerich aber auch, dass sich an der Schlacht gegen die Aliens die ganze Welt und nicht nur die USA beteiligte.

Independence Day: Wiederkehr

“Independence Day: Wiederkehr” ist fast noch stärker ein futuristisch aufgemotztes Remake als eine Fortsetzung. Der Film spielt in einem alternativen Universum, in dem im Jahre 2016 dank Alien-Technologie Frieden auf Erden herrscht. Wenn recht ausführlich gezeigt wird, wie von der Erde zu einer geräumigen Mondbasis gereist wird, dann erinnert dies an die liebevoll gebastelten Raumschiff-Modelle aus britischen Science-Fiction-TV-Serien wie “Thunderbirds“ und “UFO“ oder auch an Emmerichs 1990 in einer Fabrik im schwäbischen Renningen gedrehter vierter Spielfilm “Moon 44“.

Independence Day: Wiederkehr

Natürlich platzen jedoch schon recht bald die Aliens in die utopische Idylle hinein. Natürlich sind ihre Raumschiffe jetzt noch größer und gefährlicher. Natürlich zeigt auch der ehemalige US-Präsident Whitmore wieder großen Einsatz und natürlich ist auch Jeff Goldblum als ökologischer Weltenretter David Levinson wieder an vorderster Front tätig. Natürlich wird wieder zerstört, was das Zeug hält, diesmal u. a. London.

Independence Day: Wiederkehr

Doch anders als 1996 in „Independence Day“ dauert es sehr lange, bis es Emmerich und Devlin doch noch gelingt, im überraschend großen Finale, die privaten Schicksale einiger kurz und markant charakterisierter Hauptfiguren direkt aber auch originell mit dem großen Schlussgefecht gegen die gigantische Alien-Queen zu verknüpfen. Für einen dritten Teil empfehle ich eine Bedenkzeit von mehr als 20 Jahren!

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