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Fack ju Göhte 3

Fack ju Göhte war 2013 der Glücksfall einer Filmkomödie, die dem Publikum kaum eine andere Wahl ließ, als im Minutentakt zu lachen und trotzdem von dieser Welt war bzw. erzählte. Elyas M’Barek war höchst putzig als Kleinkrimineller Zeki Müller, der sich (aus arg konstruierten Drehbuch-Gründen) als Lehrer ausgab und in den Job sowie in eine Kollegin (Karoline Herfurth) verliebte.

Fack ju Göhte 3

Fack ju Göhte erreichte mehr als 7 Millionen Kinobesucher und das hatte natürlich Folgen, bzw. zog Fortsetzungen im Zweijahrestakt nach sich. Der zweite Teil schilderte mit  mehr Action und Radau als Humor eine Klassenfahrt nach Thailand, womit er sich von der Welt in der wir leben verabschiedete. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch und fast 8 Millionen Menschen haben sich Fack ju Göhte 2 im Kino angesehen.

Fack ju Göhte 3

Karoline Herfurth hatte sich (aus nachvollziebaren Gründen) im zweiten Teil recht rar gemacht und schwänzte zwei Jahre später Fack ju Göhte 3 komplett. Doch es wurde ein mehr als adäquater Ersatz gefunden. Sandra Hüller (Toni Erdmann) spielt als Zeckis Kollegin Biggi eine Lehrkraft, die nichts erschüttern kann. Sie ist dabei erstaunlich komisch und es ist schade, dass der Film uns um eine Love Story mit Zecki betrügt.

Fack ju Göhte 3

Am wichtigsten ist jedoch, dass der dritte Teil nicht in der Ferne spielt, sondern sich ungeniert über Schulalltag, mangelnde Berufschancen und die Schwierigkeiten der Integration lustig macht. Nicht jeder Gag zündet, doch das ist schnell vergessen, da schon dicht darauf der nächste Kracher folgt. Seltsamerweise stört es auch nicht, wenn es mitten im Trubel einmal etwas stiller wird und so richtig ernsthaft gegen Mobbing Stellung bezogen wird.

Fack ju Göhte 3

Der dritte Teil wird als “Final Fack“ angekündigt und macht fast ein wenig traurig darüber, dass Zeki, Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), die taffe Direktorin Gudrun Gerster (Katja Riemann) und der restliche bunte Haufen nun Filmgeschichte sein sollen.

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Pets

Durch die beiden “Ich – Einfach unverbesserlich“ Filme und vor allem den darin auftretenden Minions, die sogar einen Solo-Film bekamen, konnte sich die 2007 gegründete Produktionsfirma Illumination Entertainment sehr gut neben Disney, Pixar, DreamWorks und Blu Sky auf dem Animationsmarkt behaupten.

Pets

“Pets“ (Originaltitel “The Secret Life of Pets“) ist der sechste Film des Studios und vielleicht sogar der bisher komischste. Die Grundidee, dass Haustiere ein Eigenleben führen, sobald sie nicht mehr von Menschen beobachtet werden, brachte dem Film den nicht ganz unbegründeten Vorwurf ein, dass hier Pixars “Toy Story“ kopiert wird. Auch die Konstellation der beiden ungleichen Hauptfiguren, den kleinen Jack Russel Terriers Max und den großen zotteligen Neufundländers Duke, lässt an Pixar-Duos wie Woody & Buzz Lightyear oder Mike & Sully aus “Die Monster AG“ denken.

Pets

Doch eigentlich bleibt beim Betrachten von “Pets“ kaum Zeit um solche  Vergleiche anzustellen, denn der Film legt von Anfang an ein wahnwitziges Tempo vor. Die Story schlägt dabei ähnlich rasante Haken wie das schurkische weiße Häschen Snowball, das von der Weltherrschaft träumt. Auslöser der Geschichte ist jedoch die problematische Beziehung zwischen dem kleinen Hündchen Max, der seine bequeme Bleibe in einem New Yorker Appartmenthaus plötzlich mit dem riesigen fusseligen Duke teilen soll. Der daraus resultierende Konflikt bringt das ungleiche Duo recht rasch ins Tierheim. Nach dem Ausbruch treffen Max und Duke in der Kanalisation auf eine rebellische vom kleinen Hasen Snowball angeführte Haustier-Horde.

Pets
Die deutschen Stimmen v.l.: Paul Steinschulte, Dieter Hallervorden, Dietmar Bär, Stefanie Heinzmann, Jan Josef Liefers, Jella Haase, LeFloid, Fahri Yardim, Mario Barth, Frederick Lau, Martina Hill und Ralf Richter – Foto: Universal

Doch die kleine weiße Spitz-Hündin Jenny ist spitz auf Max und bricht zu einer Rettungsaktion auf. Zu ihren seltsamen Verbündeten gehört der Bussard Tiberius, der versucht Vegetarier zu werden, sowie der  grenzdebile Basset Pops, der die unmöglichsten Schleichwege quer durch New York kennt. Was die sich ständig neu formierenden Haustier-Grüppchen in der brodelnden Metropole erleben, gehört zum wahnwitzigsten und temporeichsten, was je in einem Animationsfilm zu sehen war.

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