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Octopussy

Um die wahren Hintergründe einer gigantischen Juwelenschieberei aufzuspüren, ist James Bond der geheimnisvollen Octopussy auf den Fersen. Sie ahnt nicht, dass sie von einem Wahnsinnigen hinters Licht geführt wird. Der russische General Orlov benutzt ihren Zirkus vorgeblich, mit ihm den geraubten Kreml-Schatz durch Europa zu schmuggeln. Tatsächlich dient er ihm nur als trojanisches Pferd für einen atomaren Sprengkörper, der auf dem Gelände der US-Airforce in Feldberg detonieren soll.

Octopussy
© United Artists / Twentieth Century Fox

Während Sean Connery bereits für ein konkurrierendes Bond-Projekt unterschrieben hatte, pokerte Roger Moore so geschickt um seine Gage, dass sogar schon Probeaufnahmen mit Josh Brolin als neuer 007 gedreht wurden. (Bei diesem stand ihm Maud Adams zur Seite und einige Ausschnitte von den Probeaufnahmen sind übrigens auf dieser DVD enthalten.)

Octopussy
© United Artists / Twentieth Century Fox

Letztendlich war es wohl das locker auf einer Kurzgeschichte von Ian Fleming basierende recht märchenhafte und verspielte Drehbuch, das Roger Moore schließlich zur Serie zurückkehren ließ.

Octopussy

Die größere Aufmerksamkeit in Presseberichten erhielt seinerzeit zweifelsohne Sean Connerys gelungenes und sehr selbstironisches Bond-Comeback Sag niemals nie, das sich dann jedoch nur als eine Neuverfilmung von Feuerball entpuppte. In den Kinos hingegen wollten deutlich mehr Zuschauer den „offiziellen“ Bond-Film sehen und daher war Roger Moore auch noch bereit in Im Angesicht des Todes als 007 zu agieren.

Octopussy

Ein farbenprächtiger Schauplatz wie Indien, eine Hauptdarstellerin wie Maud Adams, mit der sich Moore schon bei Der Mann mit dem goldenen Colt bestens verstand, und ein Finale, bei dem Moore unter einer Clownsmaske sogar ungewohnt emotional agieren musste, machten Octopussy zu einem meist etwas verkannten Highlight innerhalb der Serie. Der Film wäre ein wirklich gelungener James-Bond-Abschied für Roger Moore gewesen.

Octopussy

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur John Glen, einigen Darstellern (Roger Moore ist nicht dabei) und sonstigen Beteiligten, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; „Inside Octopussy“, ein umfassender 33-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes. Bemerkenswerterweise wird in diesem Bericht konkret auf den Konkurrenzbond „Sag niemals nie“ eingegangen und sogar ein kurzer Ausschnitt gezeigt; Ein 21-minütiges Portrait des Bond-Designers Peter Lamont; Bericht „James Bond in Indien“ (28:14 min); Diverse Screentests von James Brolin, teilweise von ihm selbst anmoderiert (4:15 min + 1:40 min + 1:33 min); Amateuraufnahmen vom Dreh von Statist Ken Burns (6:40 min); Peter Lamont auf Motivsuche in Berlin (4:32 min); Berichte über die Stunts: Jeep-Crash (3:47 min), Flugzeug-Absturz (3:24 min) und Luftkampf (4:31 min); Animierte Storyboard-Szenen („Taxi-Verfolgung“ 3:33 min und „Bond rettet Octopussy“ 3:21 min); Musikvideo „All Time High“ von Rita Coolidge (2:38 min, 2,35 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Trailer zum Kinostart (3:24 min, 1,85 : 1, anamorph, Dolby 2.0); 3 Kurztrailer (je 0:30 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

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Lizenz zum Töten

Timothy Dalton bringt in diesem Film zwar eine merklich schwächere Leistung als in seinem Bond-Debüt Der Hauch des Todes. Trotzdem ist sein zweiter Auftritt als 007 ein gelungener Beitrag zur Reihe, denn es wird sich auf längst verloren geglaubte Werte der Serie besonnen. Von Anfang an herrscht eine Atmosphäre der Bedrohung und Rache, wie sie zuletzt in Liebesgrüße aus Moskau zu sehen war.

Lizenz zum Töten
© United Artists / Twentieth Century Fox

Es steht nicht so sehr technischer Schnickschnack im Vordergrund, sondern vielmehr die Menschen. Passend hierzu hat Waffenmeister Q (Desmond Llewelyn) hier auch seinen ersten größeren Auftritt innerhalb der Reihe und führt nicht nur kurz irgendwelche Geräte vor.

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Der Film beginnt mit der Ermordung der Braut von Bonds CIA-Freund Felix Leiter (hier wurde seltsamerweise mit David Hedison der selbe Darsteller verwendet, wie im 16 Jahre zurückliegenden Leben und sterben lassen, während in Der Hauch des Todes ein anderer Schauspieler diese Rolle spielte). Dadurch wird gleich zu Beginn des Filmes signalisiert, dass diesmal jeder sterben kann. Dies schafft eine spürbare Bedrohung, die im permanenten Augengezwinker eines Roger Moore keine Chance gehabt hätte.

Lizenz zum Töten

Wie schon in Der Hauch des Todes ist die Handlung diesmal auch deutlich realistischer, denn es muss nicht ständig die ganze Welt gerettet werden, sondern es geht „nur“ um die Zerschlagung eines (wenn auch gewaltigen) Rauschgiftringes. Leider führte der relative Misserfolg in den USA (an der Kinokasse musste Lizenz zum Töten 1989 gegen Batman, Indiana Jones III und Lethal Weapon II antreten) dazu, dass es eine ganze (Timothy Dalton zermürbende) Weile dauern sollte, bis ein weiterer Bondfilm gedreht werden sollte.

Lizenz zum Töten

Extras der DVD-Edition: Zwei verschiedene Audio-Kommentare von Regisseur John Glen und den Schauspielern sowie von Michael G. Wilson und Mitgliedern der Crew, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; “Inside Licence to Kill“, ein umfassender 32-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; eine 5-minütige “Production Featurette“; Dokumentation “Kenworth Truck“ (9:30 min); Auf Motivsuche mit Production-Designer Peter Lamont (5:20 min); Am Set mit John Glen (9:26 min); Bodencheck mit Pilot Corkey Fornot (4:46 min); Diverse Interviews von 1989 (11:42 min); 9 nicht verwendete Szenen, anmoderiert von John Glen (insgesamt 10:11 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Musikvideo “ Licence to Kill“ von Gladys Knight (4:26 min, 2,35 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Musikvideo “ If You Ask Me To“ von Patti LaBelle (4:00 min, Vollbild, Dolby 2.0); Galerie mit 106 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; 2 englische Kinotrailer (1:16 min und 1:50 min, jeweils 2,35 : 1, anamorph, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

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Der Hauch des Todes

„Tod den Spionen“ heißt ein Projekt, das jemand im KGB ersonnen hat, um das internationale Gleichgewicht zu erschüttern. Als erstes soll die Doppel-Null-Abteilung ausgelöscht werden. Doch Superagent 007 vereitelt eine Katastrophe. KGB-Überläufer Koskov informiert den britischen Geheimdienst über die angeblichen Drahtzieher des Mordkomplotts und lockt James Bond damit nach Afghanistan und direkt vor die Läufe von Waffenhändler Whitaker und seiner Killermaschine Necros.

Der Hauch des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

Nach Roger Moores unrühmlichen Abschied aus der Agentenwelt in Im Angesicht des Todes sah es zunächst so aus als wenn der Australier Sam Neill (Jurassic Park) die Rolle des James Bond übernehmen würde. (Seine Probeaufnahmen sind auf dieser DVD zu sehen.) Doch Produzent Albert R. Broccoli legte sein Veto ein und votierte für Timothy Dalton, der schon anstelle von Roger Moore für Leben und sterben lassen im Gespräch war.

Der Hauch des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

Doch Dalton war wegen des Filmes Brenda Starr verhindert und daher wurde Pierce Brosnan gecastet. Dieser konnte jedoch nicht, weil sein Vertrag für die TV-Serie Remington Steele verlängert wurde, obwohl dann doch keine weiteren Episoden gedreht wurden. Hierdurch verzögerte sich der Drehbeginn von Der Hauch des Todes und Dalton hatte plötzlich doch Zeit (Es gibt auch Theorien, dass Dalton die Rolle bekam, weil er durch eine Dumping-Gagenforderung Brosnan ausgestochen hatte).

Der Hauch des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

Der Hauch des Todes basiert sehr lose auf einer Kurzgeschichte von Ian Fleming und präsentiert dann tatsächlich einen frischen James Bond. Dieser ist seinen Job ein wenig leid ist und sich eher auf seine Instinkte (zu denen diesmal auch romantische Gefühle gehören) verlässt als auf die allgemein anerkannten Richtlinien des Geheimdienstes. Drehorte (Wien und Marokko), Action und Nebendarsteller können voll überzeugen.

Der Hauch des Todes

Einziger Schwachpunkt sind die mit Joe Don Baker und Jeroen Krabbé besetzten, ungewöhnlich ungefährlichen Gegenspieler. Mit seinem letzten 007-Soundtrack erleichterte John Barry es Timothy Dalton die Nachfolge von Roger Moore anzutreten. Barry lehnte es danach ab, wieder für einen James Bond Film zu komponieren und schuf als Abschied einen besonders romantischen Soundtrack.

Der Hauch des Todes

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur John Glen und Mitgliedern der Besetzung und Crew, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; “Inside The Living Daylights“, ein umfassender 34-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; ein 42-minütiges Portrait des Bond-Erfinders Ian Fleming; Featurette zum 25. Geburtstag der 007-Filmreihe, moderiert von Roger Moore (47:49 min); Vier kurze Berichte zum 25. Geburtstag (insgesamt 6:13 min); unveröffentlichte und verlängerte Szenen anmoderiert von John Glen: “The Magic Carpet Ride“ (1:36 min), Qs Labor (0:49 min), Verfolgungsjagd auf dem Eis (8:02 min); Pressekonferenz mit Timothy Dalton in Wien (4:34 min); Interview mit Timothy Dalton und Maryam d’Abo (5:30 min); Interview mit Timothy Dalton (6:54 min); Musikvideo “The Living Daylights“ von “a-ha“ (3:53 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); ein 4-minütiges “Making of“ zum Video; „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Veröffentlichungstrailer (1:21 min, 2,35 : 1, anamorph, Dolby 2.0); Kurztrailer GBR (1:37 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Kurztrailer USA (1:21 min, 2,35 : 1, anamorph, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

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Im Angesicht des Todes

Ein im Westen entwickelter Mikrochip ist in die Hände des KGB gefallen. James Bond wird auf den millionenschweren Großindustriellen Max Torin angesetzt. Er muss feststellen, dass dieser den Mikrochip bereits in Großserie fabriziert und mit der Zerstörung des US-Elektronikzentrums Silicon Valley die Kontrolle über die internationale Produktion erlangen will…

Im Angesicht des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

In seinem letzten Auftritt als James Bond versuchte Roger Moore noch einmal voll auf der Höhe der Zeit zu sein. Doch das ging dann eher voll in die Hose, denn so richtig gespannt ist dann doch kein Mensch, ob es dem, 1985 für die Rolle noch ein wenig zu jungen, Christopher Walken tatsächlich gelingen würde, das Computer-Mekka Silicon Valley durch ein Erdbeben zu zerstören.

© United Artists / Twentieth Century Fox

Ihm zur Seite steht eine gewisse May Day, die von der exzentrischen Pop-Diva Grace Jones gespielt wird, deren auffälliger Look schon damals ein wenig abgenutzt war.

Im Angesicht des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

Dass sich neben Lois Maxwell als Miss Moneypenny auch Roger Moore, der schon in Octopussy häufiger als sonst gedoubelt werden musste, gerade mit diesem nicht allzu gelungenen Beitrag aus der Bondserie verabschiedete, ist höchst bedauerlich.

Im Angesicht des Todes

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur John Glen und diversen Darstellern (Roger Moore ist nicht dabei) und Mitarbeitern, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; „Inside A View to a Kill“, ein umfassender 37-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes der diesmal übrigens nicht von „John Steed“ Patrick MacNee moderiert wird, da dieser im Film mitspielte und im Bericht auch interviewt wird; „Der Bond-Sound“, eine 22-minütige Dokumentation über die Musik in den James Bond-Filmen, hier spricht wieder Patrick MacNee die Kommentare; Probeaufnahmen für die Schmetterlingsszene (1:31 min); BBC-Bericht (7:23 min); Bericht vom Dreh in San Fancisco mit Einleitung von John Glen (3:07 min); Sieben nicht verwendete oder verlängerte Szene mit Einleitungen von John Glen (insgesamt 13:40 min, 2,35 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Musikvideo „A View to a Kill“ von Duran Duran (4:31 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Trailer zum Kinostart (2:47 min, 1,85 : 1, anamorph, Dolby 2.0); Kurztrailer für Großbritannien (1:24 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Kurztrailer für USA (1:28 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); 4 englische TV-Trailer (je 0:30 min, Vollbild, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

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