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Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Was macht jemand, wenn er erfährt, dass er nur noch sehr kurze Zeit zu Leben hat? Wie verhält er sich, wenn ihm diese Chance gegeben wird? Wird er diese Gunst nutzen, um inne zu halten und einige unerledigte Geschäfte zu vollenden, oder wird er noch einmal versuchen das Leben in vollen Zügen zu genießen? Aus der Psychoanalyse wissen wir, dass es da verschiedene Phasen gibt, die man – über einen längeren Zeitraum hinweg – durchlebt: Schock, Starre, Leugnen, Feilschen, Wut, Schuld, Akzeptanz.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Ganz anders beim Joker – er durchlebt alle Phasen in fünf Minuten und entscheidet sich dafür, bei seinem Abgang noch einmal so richtig aufzuspielen und möglichst viele mit zu nehmen in den Tod. Der Joker sitzt diesmal nicht im Arkham Asylum, sondern im SLAB – dem „Loch“ für Metawesen und Superverbrecher. Hier sind sie alle untergebracht und verschlossen – ein explosives Gemisch, wenn sie erst mal losgelassen und was dort als Therapie gedacht war, erweist sich als Schuss, der nach hinten los geht.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Wie kaum ein anderer Charakter hat Barbara Gordon allen Grund dazu, den Joker zu hassen, hat der Joker sie schließlich zum Krüppel gemacht und ihrer Karriere als Batgirl – an der sie so sehr hing – ein jähes Ende bereitet. Sie wird als verbitterte Frau charakterisiert, die ihn Tag und Nacht als Oracle beobachtet und versucht, dass so etwas nicht wieder vorkommt. „Ich kann nicht anders, ich muss wissen, was er macht. Ich dachte mich so sicherer zu fühlen. Ich stelle mir ständig die Frage…warum halten wir uns an Regeln, wenn er es nicht tut? Indem wir ein Leben nehmen,…wie viele Leben hätten wir gerettet? Wie viele könnten wir noch retten, indem wir ihn heute aus dem Spiel nehmen? Ich will, dass der Joker stirbt!“

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Aber ihr Freund Dick Grayson (Nightwing) weiß es besser: „Das ist Rache. Wir nehmen keine Rache.“ Und so drängt er sie, dass sie für einen Moment ihre Aufgabe vergisst und einen Abend fernab von Monitoren, in einem kleinen Restaurant genießt und genau dann passiert es: Der Joker hatte erfahren, dass er sterben sollte und zettelte eine Meuterei an. Er ist mal wieder schlauer als alle anderen und weiß jede der unzähligen Superfähigkeiten seiner Mitgefangenen für seine Vorteile auszunutzen. Das fängt mit dem Formwandler Chiller an und geht über Multi-Man (Duncan Pramble, a.k.a. Mister Voodoo) – ein Wesen, das sofort nach seinem Ableben wiedererwacht und jedes Mal eine neue Superkraft besitzt. Seinen ersten Auftritt hatte er schon 1960 in der Serie „Challengers of the Unknown“. Es gelingt ihnen schließlich zu Dr. Polaris – einem alten Feind von Green Lantern (Hal Jordan) – vorzudringen und dieser schafft es schließlich, alle Gefangenen von ihren Metallhalsbändern zu befreien. Aber damit nicht genug: Black Mass – ein Wesen, das räumlich begrenzte Schwarze Löcher erzeugen kann saugt das ganze „Loch“ auf „links“.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Mit Hilfe der unzähligen Teleporter setzt sich Joker mit seinen Mannen ab und plant durch jokerisierenden Regen die ganze Menschheit zu vernichten. Die Welt steht Kopf – überall auf dem Globus treiben die Metawesen, die ebenfalls schon jokerisiert sind, ihr Unwesen. Überall herrscht Chaos. Robin (Tim Drake) versucht auf eigene Faust im Arkham Asylum für Ordnung zu sorgen. Der Joker setzt seine Helfer ein, um Harley Quinn zu fangen: Er möchte ein Kind mit ihr zeugen – aber das ist zu viel für sie und flieht vor ihren Häschern und schlägt sich auf die Seite der Guten um zusammen mit Kirk Langstrom (Man-Bat!) ein Anti-Serum zu brauen.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Das Militär wird von Lex Luthor – der diesmal mit dem Joker nichts zu tun haben möchte, sondern ganz Präsident ist – bemächtigt, ohne Gnade gegen die Metawesen vorzugehen. Mittlerweile schickt Oracle, die die weltweiten Einsätze der Helden koordiniert, Huntress ins Arkham Asylum, weil von Robin jede Spur fehlt. Hier muss sie feststellen, dass allem Anschein nach Killer Croc Robin gefressen haben muss. Oracle und Nightwing geraten aneinander….. „Wir halten ihn doch so nie auf Dauer auf. Wir haben das Blut seiner Opfer mit an unseren Händen!“ – „Wir sind weder Cops noch Soldaten. Wie lange glaubst Du, würde man uns tolerieren, wenn wir anfingen, tödliche Gewalt anzuwenden?“ – „Aber warum nicht nur dieses eine Mal? Warum nicht nur den Joker?“ – „Wo würde das enden?“

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Die Ereignisse überschlagen sich: Black Canary hat herausgefunden, dass der Joker nicht krank ist, dieser hat sich abgesetzt in die Kathedrale von Gotham City und wartet dort auf Batman. Doch Nightwing erreicht sie zuerst: Über den Tod von Robin ist er außer sich und schlägt rasend vor Wut auf den Joker ein. Batman kann nicht mehr verhindern, dass es so weit kommt und erst, als Robin dort auftaucht, lässt Nightwing von ihm ab. Doch zu spät – Nightwing hat den Joker getötet! Unfassbar für alle. Der Joker hat wieder mal gewonnen. Doch an den Ort, an den der Joker jetzt ist, möchte ihn keiner haben und so kommt er wieder zu Bewusstsein…“Er war tot und ich….ich war froh darüber. Er gewann!“

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Im Slab hat man es in der Zwischenzeit geschafft, die Singularität des Schwarzen Lochs wieder mit Hilfe von Black Mask aufzuheben und zurück zur Erde zu schaffen – doch nicht an den alten angestammten Platz, sondern auf den Südpol. Dixon und Beatty orchestrieren den Auftritt von unzähligen Metawesen; wie kaum andere kennen sie sich in der Fülle der Personen und Charaktere aus, die über die Jahrzehnte erfunden wurden und setzen sie neu zusammen. Ihre Zahl ist Legion und es macht unheimlich viel Spaß, den ein oder anderen wiederzuentdecken. Aber nicht nur bekannte Figuren marschieren zuhauf auf, sondern es werden auch noch einige neue kreiert.

Und alles geschieht rasend schnell und ist Popcorn-Comic allerbester Machart. Der Spaßfaktor steht im Vordergrund, aber dennoch gelingt es dem Autorenteam Dixon und Beatty an einigen Stellen erheblichen Tiefgang zu erzeugen und wichtige Fragen aufzuwerfen. Deren Beantwortung sie auch leicht verpackt liefern. Die Zeichnungen von Pete Woods, Marcos Martin, Walter McDaniel, Andy Kuhn, Ron Randall und Rick Burchett wissen auch sehr zu gefallen – der flotte und saubere Strich unterstreicht die flotte Handlung. Dieses Werk macht Spaß: Alles ist hier drin – Chaos, Spannung, Humor, Tiefgang – also allerbeste Unterhaltung!

Wem auf den letzten Seiten die Figur des Polizisten „Johnson“ bekannt vorkommt und sich fragt: „Woher?“ – dem sei zur Aufklärung gesagt, dass es Harvey Bullock sein sollte, was aber bekannter Weise nicht ging, da er ja mittlerweile nach den Ereignissen von „Officer Down“ den Dienst quittiert hatte. So nannte man kurzerhand die Person um: Eine Tatsache, die belegt, wie sorgfältig die Redakteure Nachie Castro und Matt Idelson aufgepasst haben.

Hier eine Liste der auftretenden Charaktere:

Die Guten:

Batman, Nightwing, Oracle, Huntress, Robin III, Black Canary, Blue Beetle, Spoiler, Batgirl III, Power Girl, Superman, Martian Manhunter, Green Lantern (Kyle Rayner), Flash III, Plastic Man, Lady Blackhawk

Die Bösen:

Joker, Apeface, Hector Hammond, Captain Nazi, Rancor, Multi-Man, Mister Mind, Joe Gardner (ein böser Klon von Guy Gardner!), Psimon, Chiller, Black Mass, Floronic Man, Mammoth, Frag, Sivana, Doctor Polaris, Effigy, Stryke, Sonar, Carnivora, Killer Frost II, Orca, King Shark, Black Mass, Slig, Neutron; Chemo, Spellbinder II, Solomon Grundy, Psycho Pirate II (der aus der CRISIS), Phobia, Killer Frost II, New Wave, Warp, Stormfront, Mister 104, Dr. Light I, Bolt, Cerberus, Matter Master II, Terra-Man, Hellgrammite, Barrage, White Dragon, Warjack, Kilg%re, Copperhead, Meathead, Deadshot, Deadline, Merlyn, Ocean Master, Killer Croc, Scarface, Ventriloquist, Santa Klaus, Zsasz, Cavalier, Poison Ivy, Julius Caeser, u.v.a.m.

Sonstige:

Shilo Norman, Warden Zimmer, Dr. Keaton, Dina Bell, General Crisp, Lex Luthor, Hope, Mercy, Amanda Waller, Black Lightning, Renée Montoya, Kirk Langstrom, Harley Quinn, Doctor Clyde, Commissioner Mike Akins, u.v.a.m.

Norbert Elbers

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Joker

Der Traum von einem DC Extended Universum, das ähnlich wie Disneys Marvel Cinematic Universe geschickt verzahnte Blockbuster im Monatstakt liefert, ist bei Warner mangels Geduld und Talent (erstmal?) ausgeträumt. Das hat nicht nur Nachteile, wie Joker beweist. Die Popularität von Batmans Gegner ist ungebrochen und daher erscheint es nicht allzu abwegig den durchgeknallten Clownprinz einmal ganz ohne seinen Gegenpart, den Dunklen Ritter, in das Zentrum einer Geschichte zu stellen, die keine Rücksicht auf bisherige Comics oder Filme nimmt.

Joker

Stärker noch als die Besetzung der Titelrolle mit dem wandlungsfähigen Joaquin Phoenix (Gladiator, Im Feuer) überrascht die Wahl des Regisseurs. Todd Philipps fiel bisher hauptsächlich durch brachiale, aber auch sehr komische Filme wie Old School oder die Hangover-Trilogie aus. Als Inspiration für seinen Joker dienten ohne Zweifel Filme von Martin Scorsese wie Taxi Driver oder The King of Comedy.

Joker

Daher ist Scorsese als Produzent dabei, Robert De Niro spielt einen etwas schmierigen TV-Talkmaster und Philipps`Gotham City erinnert weniger an die finstere Heimatstadt von Batman, sondern ähnelt eher dem dreckig-grauen Moloch New York aus dem Kino der 70er- und 80er Jahren. Daher sind bei Joker die Bilder körnig, das Bildformat ist weniger breit, ähnlich wie bei einem Uralt-Fernseher und das Warner-Logo am Anfang des Films ist auch nicht gerade auf dem neusten Stand.

Joker

In dieser realistisch rekonstruierten Retro-Umgebung ist der mit großer Begeisterung als bunter Werbeclown agierende Arthur Fleck ein Fremdkörper und er bekommt auch prompt Ärger mit einer Jugendgang. Fleck leidet an einer psychischen Krankheit, die ihn immer wieder grundlos lachen lässt. Dies macht ihn zu einem Außenseiter und wir werden Zeuge, wie bei ihm immer mehr Sicherungen durchknallen. Todd Philipps beschreibt diesen langsamen Zusammenbruch ausschließlich aus der Sicht des künftigen Jokers.

Joker

Abgesehen von einem kleinwüchsigen Kollegen und einer Nachbarin (Zazie Beetz aus Deadpool 2) ist kein Charakter des Films positiv gezeichnet. Dies trifft gant besonders auf Thomas Wayne (Brett Cullen), den Vater des künftigen Batman zu, der als kaltherziger Karrierist porträtiert wird. Am Rande der Geschichte gibt es auch einige interessante Verknüpfungen zum Batman-Mythos. Doch in erster Linie ist Joker eine ebenso faszinierende wie höllisch spannende One-Man-Show von Joaquin Phoenix, für die es innerhalb einer straff organisierten Filmwelt wie dem Marvel Cinematic Universe keinen Platz gegeben hätte.

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DC Animated Movie Universe

Bei der 2007 mit Superman: Doomsday gestarteten Reihe der DC Universe Animated Original Movies handelt es sich um Zeichentrickfilme, die ihre Premiere auf DVD und Blu-ray erleben und sich näher an den Comic-Vorlagen orientieren als die meisten Realfilme mit Superhelden.  2014 wurde mit Justice League: War die Serie DC Animated Movie Universe (DCAMU) gestartet. In dieser „Reihe innerhalb der Reihe“ werden  – ähnlich wie im Marvel Cinematic Universe – aufeinander aufbauende Geschichte in einem in sich logischen DC-Universum erzählt.

1.  Justice League: War (2014, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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Justice League: War

Der Film basiert auf der The-New-52-Serie Justice League: Origin von Geoff Johns und Jim Lee. Erzählt wird, wie sich die Heldentruppe um Batman, Superman, Wonder Woman, Green Latern, Flash, Cyborg und Shazam erstmals formiert.

2. Son of Batman (2014)

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Son of Batman

Basierend auf einer von Grant Morrison getexteten und von Andy Kubert gezeichneten Storyline von 2006 wird erzählt, wie Batman erfährt, dass er einen Sohn hat. Daher muss er sich plötzlich mit seinen Pflichten als Vater und Vorbild auseinander setzen.

3. Justice League: Throne of Atlantis (2014, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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Justice League: Throne of Atlantis

Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu Justice League: War und basiert auf der gleichnamigen Storyline von 2012. Im Zentrum der von Geoff Johns geschriebenen und von Ivan Reis gezeichneten Geschichte steht Aquaman.

4. Batman vs. Robin (2014)

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Batman vs. Robin

Als Vorlage diente die hauptsächlich von Scott Snyder geschriebene und von Greg Capullo gezeichnete Storyline Batman: The Court of Owls (Die Nacht der Eulen). Batman bekommt es hier mit einer seine Heimatstadt Gotham schon seit Jahrhunderten dominierenden Verschwörer-Bande zu tun, deren wohlhabende Mitglieder sich hinter Eulen-Masken verstecken.

5. Batman: Bad Blood (2016)

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Batman: Bad Blood

Auch bei dieser nicht auf einem Comic basierenden Fortsetzung von Son of Batman und Batman vs. Robin steckt Damian, der Sohn von Bruce Wayne und Ra‘s al Ghuls Tochter Talia, im Kostüm von Robin. Er wird mit dem Verschwinden seines Vaters konfrontiert und hat große Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass jetzt sein Robin-Vorgänger Dick Grayson alias Nightwing das Batman-Kostüm trägt.

6.  Justice League vs. Teen Titans (2016)

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Justice League vs. Teen Titans

Nachdem Damian Wayne alias Robin bei einem Einsatz der Justice League eigenmächtig gehandelt hat, wird er zu den Teen Titans geschickt, um Teamwork zu lernen. Es fällt ihm nicht leicht mit Individuen wie Beast Boy, Blue Beetle und Starfire klar zu kommen. Doch nachdem er sich mit dem Team-Mitglied Raven anfreundet, deren Vater Trigon die Erde zerstören will, erscheinen Damian seine Probleme mit Batman doch nicht mehr ganz so unüberwindbar.

7.  Justice League Dark (2017)

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Justice League Dark

Batman, Superman und Wonder Woman sehen sich mit einer Reihe von grauenvollen Verbrechen konfrontiert, die anscheinend einen übernatürlichen Hintergrund haben. Daher benötigen sie ganz spezielle Hilfe: John Constantine, Swamp Thing, Zantana, Deadman, Etrigan und Black Orchid!

8.  Teen Titans:  Der Judas-Auftrag (2017)

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Teen Titans: The Judas Conflict

Diese Fortsetzung von Justice League vs. Teen Titans ist zugleich auch eine Adaption der Comic-Storyline The Judas Conflict von Marv Wolfman und George Pérez aus dem Jahre 1984. Der Animationsfilm lässt neben Nightwing auch wieder den von Batmans Sohn Damian verkörperten Robin mitspielen. Zu den Teen Titans gehören hier neben den beiden Robins noch Raven, Beast Boy, Blue Beetle, Starfire und die etwas undurchsichtige Terra. Da das Team aus fast ebenso viel weiblichen wie männlichen Mitgliedern besteht, menschelt es gewaltig.

9. Suicide Squad: Hell To Pay (2018)

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Suicide Squad: Hell To Pay

Hell To Pay ist nach Assault on Arkham der zweite Animationsfilm über die Schurken-Spezialeinheit. Publikumsliebling Harley Quinn ist wieder dabei, der Joker nicht. Im Zentrum steht Deadshot als skrupelloser Killer mit Familiensinn und Führungsqualitäten.

10. The Death of Superman (2018)

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The Death of Superman

Zwanzig Jahre nach Superman: Doomsday entstand eine weitere recht freie Zeichentrick-Verfilmung des Todes von DCs Galionsfigur, der 1992 im Comic stattfand.

11. Reign of the Supermen (2019)

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Reign of the Supermen

Diese Fortsetzung von The Death of Superman erzählt, wie der Stählerne – nachdem er im Zweikampf gegen Doomsday gestorben ist – gleich vierfach wiederaufersteht.

The Death and Return of Superman

Unter dem Titel The Death and Return of Superman ist mittlerweile auch ein knapp dreistündiger Zusammenschnitt beider Filme mit “nahtlosem Übergang“ erhältlich.

12. Batman: Hush (2019)

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35. Batman: Hush (2019)

In dieser Verfilmung des modernen Comic-Klassikers von Jeph Loeb und Jim Lee jagt der Dunkle Ritter den maskierten Mörder Hush. Dabei kommen sich Batman und Catwoman, immer näher, wobei es  – genau wie schon eine ganze Weile im Comic – nicht nur platonisch zugeht. Im Bonusmaterial der Blu-ray ist ein Kurzfilm aus der Reihe DC Showcase mit Sgt Rock enthalten.

12. Wonder Woman: Bloodlines

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Wonder Woman: Bloodlines

In diesem sehr “weiblichen“ Superhelden-Film gibt es reichlich Konflikte zwischen Müttern, Töchtern und Freundinnen. Zum Ensemble gehören daher DC-Charaktere wie Cheetah, Giganta, Silver Swan oder Medusa. Als Bonus gibt es einen knapp 20-minütigen Animationsfilms der Reihe DC Showcase mit Neil Gaimans Death.

Justice League Dark: Apokolips War

Es darf sich noch auf viele weitere anspruchsvolle Zeichentrickfilme mit Superhelden gefreut werden. Zumindest auf diesem Gebiet ist DC seinem Konkurenten Marvel haushoch überlegen. Es ist zu hoffen, dass es Warners Realfilmen mit DC-Superhelden gelingt, das Niveau dieser Reihe von Zeichentrickfilmen zu erreichen. Aktuell erscheinen  bei den DC Universe Animated Movies demnächst Justice League Dark: Apokolips War und Superman: Man of Tomorrow.

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Batman: Neal Adams Collection

Bereits 2008 startete Panini eine vierbändige Collection mit den von Neal Adams gezeichneten Batman-Comics. Für die neue dreibändige Edition veröffentlicht Panini die neu übersetzten Comics in drei Bänden, geordnet nach den jeweiligen Serien für die Adams tätig war. Abgerundet werden die Bücher durch interessante Vorworte und einen Anhang, der auch sämtliche Titelbilder enthält, die Adams zu den jeweiligen Serien beisteuerte.

Batman: Neal Adams Collection

Den Auftakt macht ein Band mit den Comics aus der Heft-Serie Batman. Hier hat Adams ab 1970 meist in Zusammenarbeit mit dem Autor Dennis O’Neil wohl seine populärsten Geschichten zu Papier gebracht. Dazu gehört zweifelsohne The Lazarus-Pit! aus Batman # 243 in der erklärt wird, warum der die Weltherrschaft anstrebende Ra’s al Ghul unsterblich ist.          

Batman: Neal Adams Collection

Die Comics von Adams und O’Neil waren auch eine Art Gegenbewegung zur überdrehten TV-Serie mit Adam West. Diese machte Anfang der Siebziger Jahre aus Batman einen halbwegs realistischen oft auch als Detektiv tätigen Helden. Zu diesem Konzept passte der Joker als Schurke nur bedingt. Er sollte erst 1973 in der letzten Story von O’Neil und Adams erzählten Batman-Story  The Joker’s Five-Way Revenge auftreten, die auch in Band 1 enthalten ist.

Batman: Neal Adams Collection

Bemerkenswert ist auch Batmans Auftritt als Sänger von Weihnachtsliedern in The Silent Night.

Batman: Neal Adams Collection

Ebenso verwundert  seine Begegnung mit Superhelden aus dem Hause Marvel in der Halloween-Story The Night of the Reaper!Bei Spider-Man, Thor und Captain America handelt es sich zwar nur um kostümierte Durchschnittsbürger.

Batman: Neal Adams Collection

Zugleich beschäftigt sich die Geschichte aber auch mit dem sehr realen Schrecken des Holocaust.

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Conrad Veidt

Conrad Veidt dürfte heute vor allem durch seine Darstellung des Nazi-Offiziers Major Strasser im Klassiker Casablanca bekannt sein. Doch der 1893 in Berlin geborene Schauspieler schien auch ansonsten in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts immer dann zur Stelle gewesen zu sein, wenn Filmgeschichte geschrieben wurde.

Conrad Veidt

Der sich zunächst auf seine Arbeit beim Theater (der große Max Reinhardt engagierte ihn für sein Deutsches Theater) konzentrierende Veidt hatte bereits in knapp 30 Filmen mitgespielt, als er 1920 die erste “Rolle seines Lebens“ spielte. In Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari war er als “Cesare, der Somnambule“ im wahrsten Sinne des Wortes ein Dämon der Leinwand. Auch bei der ersten von insgesamt drei Versionen des exotischen Indien-Abenteuer Das indische Grabmal war er als Maharadscha dabei.

Conrad Veidt

Weitere Meilensteine waren Richard Oswald sich sehr tolerant mit Homosexualität auseinandersetzendes Drama Anders als die Andern (1919), die Doppelrolle in Der Student von Prag (1926), sein Fürst Metternich in der Film-Operette Der Kongress tanzt (1931), sowie Floating Platform 1 Does Not Answer, die gleichzeitig gedrehte englische Fassung des Hans-Albers Films F.P.1 antwortet nicht.

Conrad Veidt

Mit The Man Who Laughs qualifizierte sich Veidt nicht nur für Hollywood, sondern lieferte auch die Inspiration für Batmans gefährlichsten Gegner, den Joker. Obwohl die Nationalsozialisten Veidt, trotz seiner jüdischen Ehefrau, dem deutschen Kino erhalten wollten, emigrierte dieser nach England und engagierte sich sehr stark gegen den Faschismus.

Conrad Veidt

In dem immer noch sehr beeindruckenden äußerst farbigen Fantasy-Film Der Dieb von Bagdad (1940) war Veidt als Großwesir Jaffar so herrlich dämonisch, dass er ein halbes Jahrhundert später dem Schurken Jafar im Disney-Animationsfilm Aladdin als Vorlage diente. 1943 verstarb der große Darsteller im Alter von nur 50 Jahren an einem Herzinfarkt.

Conrad Veidt

In der sehr gut recherchierten beim Schüren Verlag erschienenen Biografie Dämon der Leinwand: Conrad Veidt und der deutsche Film beschäftigt sich Sabine Schwientek nicht nur mit Leben und Werk des großen deutschen Darstellers. Zugleich vermittelt sie auch sehr interessant und lebendig, wie sich das zunächst als Jahrmarktattraktion verschriebene Kino – auch durch charismatische Darsteller wie Conrad Veidt – zu einer faszinierenden Kunstform entwickelte.

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Aquaman Anthologie

Nach den voluminösen Büchern über Batman, Joker, Harley Quinn, Flash, Wonder Woman,  Justice League und Superman folgt rechtzeitig zum Start der Verfilmung mit Jason Momoa eine Anthologie zu Aquaman.

Aquaman Anthologie

Natürlich ist auch die erste Geschichte enthalten, die 1941 im DC-Comic-Heft Fun Comics erschienen ist. Seinerzeit war der orange-grüne Schuppenmann noch das Produkt von Experimenten seines Vaters und dadurch in der Lage unter Wasser zu leben. Er kämpfte zwar gleich in seinem ersten Abenteuer gegen Nazis, doch im Gegensatz zu Marvels sehr viel grimmigeren Namor the Sub-Mariner, der drei Jahre zuvor die Comic-Bühne betreten hatte, wirkte Aquaman sehr viel optimistischer.

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Als DC Ende der 50er Jahre seinen Helden Flash und Green Lantern neue, zeitgemäßere Entstehungsgeschichten andichtete, wurde auch am Mythos von Aquaman herumgeschraubt. Fortan war er Arthur, der Sohn des Leuchtturmwärters Tom Curry und der durch einen Hurrikan an Land gespülte Meeresbewohnerin Atlanna, was ihn zum Wanderer zwischen feucht und trocken machte.

Aquaman Anthologie

Die Aquaman Antholgie enthält 20 Comic-Geschichten aus 8 Jahrzehnten. Es wird auch gezeigt, wie Aquaman in den 90er Jahren plötzlich – genau wie Jason Momoa aktuell im Kino – einen Bart und eine blonde Mähne bekam, bevor sich anschließend sein Aussehen wieder dem alten Look annäherte. Das Buch enthält zahlreiche Hintergrund-Infos, wie Biografien von wichtigen Aquaman-Künstlern, und gehört in jede Superhelden-Bibliothek.

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DC und die Looney Tunes

Bereits 2000 kam es mit der vierteiligen Miniserie Superman / Bugs Bunny zu einem Crossover zwischen den DC-Superhelden und den Charakteren aus den Looney-Tunes-Trickfilmen. Damals schrieb Mark Evanier (Groo the Wanderer) eine ziemlich witzige durchgehende Geschichte, die im konventionellen, doch recht gut zu den Animations-Figuren passenden, Retro-Stil gezeichnet wurde.

DC und die Looney Tunes

Nachdem Ende 2015 bei DC fünfundzwanzig Variant-Cover für reguläre Superhelden-Hefte produziert wurden, auf denen Catwoman auf Tweety traf oder Flash mit Speedy Gonzales und dem Road Runner um die Wette lief, folgte zwei Jahre später eine Reihe mit Cross-Over-Geschichten. Das absolute Highlight ist dabei ganz gewiss die Begegnung zwischen Batman und Elmer Fudd, dem lispelnden Erzfeind von Bugs Bunny und Daffy Duck.

DC und die Looney Tunes

Die vom hochgelobten Autor Tom King (The Vision, Sheriff of Babylon) geschriebene Geschichte Pray for me (Bete für mich) wäre nur die halbe Miete, wenn der erfahrene Daredevil-Zeichner Lee Weeks sie nicht souverän als Film noir in Szene gesetzt hatte. Die Story erzählt wie Batman versucht zu verhindern, dass Elmer Fudd, der sich mal wieder auf Hasenjagd befindet, Bugs Bunny erledigt. Einer der Clous der Story ist, dass Bugs durch einen Menschen verkörpert wird, dessen Aussehen etwas an dessen Sprecher Mel Blanc erinnert.

DC und die Looney Tunes

Pray for me ist optisch und inhaltlich das absolute Highlight dieses Sammelbands, der noch fünf weitere Crossover zwischen Superhelden und Trickfilm-Figuren enthält. Hübsch anzusehen sind alle diese Geschichten und auch die Paarungen wurden originell ausgewählt. So trifft Wonder Women auf den Tasmanischen Teufel, die Legion of Superheroes muss sich mit Bugs Bunny auseinandersetzten, während mit Jonah Hex und Yosemite Sam zwei hart gesottene Burschen aufeinandertreffen. Fast schon ein Zungenbrecher ist der Titel des außerirdischen Begegnungs-Hefts Martian Manhunter / Marvin the Martian.

DC und die Looney Tunes

Potential gehabt hätte auch die Sache mit Lobo und dem Road Runner zumal mit dem neuen MAD-Chefredakteur Bill Morrison (The Simpsons) ein versierter Autor am Werke war. Doch die Geschichte plätschert eher dahin, doch es bleibt immerhin die Freude am Betrachten der herrlich morbiden Bilder von Batman-Ikone Kelley Jones. Es ist schade, dass das Niveau der meisten Geschichten und auch der jeweiligen im Animations-Look gestalteten Zweit-Storys nicht beim teilweise wirklich spektakulären Comic-Artwork mithalten kann.

DC und die Looney Tunes

Jetzt folgen unter dem Motto “Der Irrsinn geht weiter“ neue Crossovers. Doch der zweite Band ist mit nur vier anstatt sechs Begegnungen etwas dünner ausgefallen. Auch diesmal sind die Ideen zumeist origineller als die Ausführung. Dies bezieht sich jedoch eher auf die zumeist etwas arg bemühten Storys als auf die auch diesmal sehr gelungenen Bilder, die sich wieder daran versuchen „realistische“ Versionen der Looney Tunes zu Papier zu bringen.

DC und die Looney Tunes

Die am prominentesten besetzte Begegnung kam auf das Cover des Panini-Sammelbandes und zeigt Daffy Duck gemeinsam mit dem Joker in der Klapsmühle. Catwoman trifft in einer weiteren Geschichte auf den Kater  Sylvester, hier kommt es zugleich auch noch zu einer Begegnung zwischen dem Vögelchen Tweety und Black Canary. In Lex Luthor/Porky Pig kommt es zum Gipfeltreffen der Glatzenträger.

DC und die Looney Tunes

In der wohl schönsten Geschichte des Bands trifft Harley Quinn auf ein weniger bekanntes Mitglied der Looney Tunes. Das haarige rote Monster Gossamer hatte eine Vorliebe für weiße Turnschuhe und strahlte bei aller Bedrohlichkeit auch eine gewisse Unschuld aus. Auch diesmal gibt es wieder Zweitstories, die im Animated-Look gehalten sind und den Band gut abrunden.

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Batman: Ninja

Japanische Versionen von Batman sind nichts Neues. Parallel zur TV-Serie mit Adam West zeichnete Jiro Kuwata bereits 1966 eine Manga-Version des damals noch gar nicht so dunklen Ritters. Deutlich finsterer ging es 2008 zu, als mit Batman: Gotham Knight unter japanischer Regie eine Zusammenstellung von sechs Anime-Kurzfilmen auf DVD und Blu-ray erschien. Diese Kompilation war der dritte Beitrag zur Reihe DC Universe Animated Original Movies.

Batman: Ninja

Batman Ninja entstand außerhalb dieses Labels und erzählt eine durchgehende Geschichte über Batman, der sich gemeinsam mit einigen Verbündeten und Gegnern plötzlich im mittelalterlichen Japan befindet. Dort haben sich Joker, Penguin, Two-Face, Poison Ivy und Deathstroke bereits als mächtige Kriegsherren etabliert. Batman und sein Team nehmen den Kampf auf…

Batman: Ninja

Das Design zu Batman Ninja stammt von Takashi Okazaki (Afro Samurai) und ist erstaunlich vielfältig. Der Film beginnt als detailverliebter Animationsfilm voller verrückter Bilder und überrascht mittendrin durch einen krassen Stilwechsel. In einen simplen an japanische Holzschnitte und Aquarelle erinnernden Stil wird davon erzählt, wie der Joker und Harley Quinn versuchen als schlichte Bauern zu leben.

Batman: Ninja

Das Finale ist dann wieder bombastischer animiert und mündet in eine fast schon klischeehafte Schlacht zwischen Riesenrobotern, während der Nachspann eine Nippon-Version von Gotham City präsentiert. Notdürftig zusammengehalten durch eine oft etwas seltsame Geschichte entstand ein farbenfrohes Spektakel voller durchgeknallter Kulissen, Kostüme und Action-Sequenzen.

Batman Ninja

Die Blu-ray von “Batman Ninja“ enthält neben dem 85-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentationen “East West Batman“ (17:33 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertitel), “Batman: Made in Japan“ (14:03 min) und “Präsentation auf dem New York Comic Con“ (49:02 min)

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Enrico Marini: Batman – Der Dunkle Prinz

“Ich arbeitete gerade an meiner Comic-Reihe Die Adler Roms als plötzlich Batman an meiner Tür klopfte. Na ja eigentlich krachte er durch mein Fenster, so wie er es meistens tut, wenn er es eilig hat. Er sah zu mir herunter und sagte: Enrico, ich möchte, dass Du eine Geschichte über mich schreibst und zeichnest.“

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

Ganz so wie es der Comic-Zeichner Enrico Marini (Gipsy, Raubtiere: Jäger der Nacht) in seinem Vorwort zu diesem Band beschreibt, hat es sich dann doch nicht zugetragen. Vielmehr hat Marini daheim schon eine Art Batsignal angeschmissen, damit der Dunkle Ritter auch wirklich zu ihm kommt.

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

Als der Zeichner feststellte, dass seine französischen Verleger bei Dargaud-Lombard über ihr Label Urban Comics auch die Superhelden aus dem Hause DC herausbrachten, fragte er, halb im Scherz, ob sie nicht dafür sorgen könnten, dass er sich auch einmal an Batman versuchen dürfe. Dies kam DC-Chef Jim Lee zu Ohren, der Marinis Comics kennt und schätzt, was schließlich in den Comic Batman: Der Dunkle Prinz resultierte.

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

In Europa erscheint das Werk zunächst in zwei Hardcover-Alben im “frankobelgischen“ Format und mittlerweile liegt auch eine Gesamtausgabe vor. Genau wie bei Die Adler Roms fungiert Marini bei seiner Batman-Version als Zeichner und Autor. In seiner Geschichte tritt Batman einmal mehr gegen den Joker an, hat eine Affäre mit Catwoman und auch Harley Quinn ist dabei. Anfangs gibt es reichlich Verfolgungsjagden und krude Joker-Brutalitäten, also nichts Überraschendes. Ganz witzig wird es, als Batman Commissioner Gordon veralbert, weil dieser eine elektrische Zigarette raucht, worauf der Polizist entgegnet: “Sagt der Kerl, der im Fledermauskostüm rumrennt.“

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz
Doch dann schiebt sich ein interessanter Handlungsstrang ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Kleiner Spoiler: Eine Kellnerin behauptet, Bruce Wayne sei der Vater ihrer kleinen Tochter Alina und eine DNA-Analyse scheint dies zu bestätigen. Doch dann wir  Alina vom Joker entführt.

Enrico Marini: Batman - Der Dunkle Prinz

Stärker noch als die Story fesselt bei diesem Comic die souveräne Art, mit der Marini sich das Batman-Universum aneignet. Es schimmern zwar bekannte Versatzstücke durch, vor allem aus den Batman-Kinofilmen (die eher bunte als finstere Farbgebung scheint sich stärker an Joel Schumacher als an Burton, Nolan oder Snyder zu orientieren), doch Marini ist es scheinbar problemlos gelungen mit dem Dunklen Ritter einen Comic-Geschichte zu erzählen, die sich nahtlos in sein faszinierendes Gesamtwerk einfügt.

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The Lego BATMAN Movie Magazin

Batman erobert wieder den Kiosk. Pünktlich zum Kinostart von The Lego Batman Movie  geht auch ein neues Magazin an den Start. Der deutsche Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean Entertainment AG nimmt das LEGO BATMAN MOVIE MAGAZIN ins Programm.

The Lego BATMAN Movie Magazin

Blue Ocean verlegt über 50 regelmäßig erscheinende Magazine, unter anderem die Magazinfamilien rund um Prinzessin Lillifee, Playmobil, Bibi Blocksberg und Was ist was. Ebenso diverse Comicserien, wie zum Beispiel Käpt’n Sharky, Power Rangers: Megaforce, Ritter Trenk u.v.a.m. Seit dem, im März 2013 mit dem Lego-Konzern geschlossenen  Lizenzvertrag, gehören auch viele Magazine zum Thema Lego zum Portfolio (u.a. Legends of Chima, Lego Ninjago: Meister des Spinjitzu, Lego Friends, Lego ELVES und Lego STAR WARS).

The Lego BATMAN Movie Magazin

Das bunte Magazin enthält Comics, Spiele- und Rätselseiten, Poster und Informationen rund um den Dunklen-Lego-Ritter und eine exklusive Batman-Figur mit zwei Batarangs.

The Lego BATMAN Movie Magazin

Die Zusammensetzung ist abwechslungsreich und spricht gerade Kinder an. Aber sicherlich macht es Erwachsenen auch Spaß die vielen Einzelheiten aufzuspüren.

The Lego BATMAN Movie Magazin

Im nächsten Monat soll es schon weitergehen – diesmal mit einer Joker-Minifigur.

Hier gibt es Besprechungen zu weiteren BATMAN LEGO PRODUKTEN

Norbert Elbers

The Lego BATMAN Movie Magazin; 44 Seiten; Heft; € 3,99; Comics: Story „Testfahrt-Turbulenzen“ von Jan Dinter, Clemens Frey (Story); DJP (Zeichnungen); Comics: Story „Boom Box Beat“ von Martin Fisher, Clemens Frey (Story); Murat Kaya (Zeichnungen)

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