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Batman: The Return of the Caped Crusaders

Außerhalb der mittlerweile auf knapp 30 Zeichentrickfilme angewachsenen Reihe DC Universe Animated Movies entstand mit Batman: The Return of the Caped Crusaders ein Animationsfilm, der auf der klassischen TV-Serie aus den 60er Jahren basiert. Als Synchronsprecher standen die Original-Darsteller Adam West, Burt Ward und Julie Newmar als Batman, Robin und Catwoman zur Verfügung.

Batman: The Return of the Caped Crusaders

Genau wie bereits in der 2016 gestarteten Comic-Reihe Batman ‘66 wird ungeniert und voller Enthusiasmus die Liebe zur legendären Trash-Serie zum Ausdruck gebracht. Wie schon im parallel zur Serie entstandenen Kinofilm Batman hält die Welt im Atem fungieren  die “Fearsome Foursome“ als Gegner des dynamischen Duos. Doch so richtig bedrohlich sind Joker, Riddler, Penguin und Catwoman auch hier natürlich nicht.

Batman: The Return of the Caped Crusaders Batman: The Return of the Caped Crusaders

Dafür ist der Spaßfaktor beträchtlich und Fans der mittlerweile legendären TV-Serie werden ihre Freunde an zahlreichen Insider-Jokes haben und dem computeranimierten Batmobile haben. Besonders schön ist es, wenn im Nachspann Batman und Catwoman ziemlich entfesselt erst alleine und dann gemeinsam tanzen.

Batman vs. Two-Face

Mit Batman vs. Two-Face entstand ein weiterer Trickfilm, in dem William Shatner als Two-Face zu hören ist. Adam West konnte hierfür seine Texte noch einsprechen, bevor er am 9. Juni 2017 verstarb.

Batman: The Return of the Caped Crusaders

Die britische Blu-ray von Warner enthält neben dem 76-minütigen Animationsfilm (zu dem es leider keine deutsche Tonspur gibt) noch die Specials “Those Dastardly Desperados“ und “A Classic Cadre of Voices“ über die Synchronsprecher (10:29 min + 10:01 min).

Batman: The Return of the Caped Crusaders

Außerdem liegen noch drei witzige Postkarten bei. In Deutschland erscheint der Film unter dem Originaltitel lediglich als DVD.

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Homefront

Eigentlich schrieb sich Sylvester Stallone die Adaption von Chuck Logans Roman “Homefront“ auf den eigenen muskelbepackten Leib und wollte die Story für einen abschließenden “Rambo“-Film verwenden. Doch als er in Bulgarien “The Expandables 2“ drehte, gab er sein Drehbuch Jason Statham zum Lesen und dieser wollte danach unbedingt die Hauptrolle übernehmen.

Homefront

An der Geschichte kann dies eigentlich nicht wirklich gelegen haben, denn die Story von einem Ex-Agenten der US-Drogenbehörde, der eigentlich nur seine Ruhe haben will, aber trotzdem plötzlich ganz allein gegen die Privatarmee eines kleinen Drogenbosses antreten muss, ist so originell nicht. Vielleicht hat es Statham gereizt den alleinerziehenden Vater einer kleinen durchaus wehrhaften Tochter zu spielen, vielleicht gefielen ihm aber auch die Drehorte in der Nähe von New Orleans.

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Was “Homefront“ jedoch tatsächlich zu etwas mehr macht als den x-ten Aufguss des 80er-Jahre-Action-Kinos ist die interessante ungewöhnliche Besetzung, die den wie immer sehr solide aufspielenden Staham zur Seite gestellt wurde. Clancy Brown aus “Highlander“ gibt souverän einen erfahrenen Kleinstadt-Sheriff, während Kate Bosworth und Winona Ryder völlig uneitel als White-Trash-Schlampen überzeugen. Eine Galavorstellung liefert James Franco, der als durchgeknallter Drogenbaron zeigt, dass er in “The Dark Knight“ einen mindestens ebenso bedrohlichen Joker wie Heath Ledger hätte spielen können.

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Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Größer konnte damals der Bruch nicht sein: Nach dem Ende der vielbeachteten Storyline “Hush“ (sie endete mit US-Batman-Heft #619) von Jeph Loeb und Jim Lee übernahmen Brian Azzarello und Eduardo Risso die monatliche Heftserie. War Hush noch ganz geprägt von bunten Farben und einer grandiosen Detektivgeschichte, so bietet das Team Azzarello/Risso zwar auch eine Detektivgeschichte, aber in einer Stadt, die die dunkelste vorstellbare zu sein scheint. Menschliche Abgründe und einen Batman, der sich stark von seinen bisherigen künstlerischen Interpretationen unterscheidet.

Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Azzarellos bitterböse Sicht auf alles: Mensch, Stadt, Gefühle, Schicksal – das Leben schlechthin! “Broken City“ wird von Panini nun schon zum dritten Mal publiziert – nicht ohne Grund! Sind die beiden alten Veröffentlichungen doch längst vergriffen.

Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Das mit vielen Preisen überschüttete „100 Bullets„-Team Azzarello/Risso schildert uns in dieser Noir-Story einen Mordfall, der scheinbar aussieht wie ein gewöhnlicher Routine-Fall: Elisabeth Lupo wurde auf grausame Art und Weise ermordet und vieles deutet auf den (kannibalischen) Killer Croc hin. Aber der scheint es nicht gewesen zu sein – vielmehr deutet mehr auf Angel Lupo (Elisabeths Bruder) hin, einen Kleinganoven. Dieser hat eine ebenso äußerst attraktive wie undurchsichtige Freundin: Margo Farr.

Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Nun passiert ein Doppelmord, der starke Parallelen zu dem Mord an Bruce Waynes Eltern aufweist: Ein kleiner Junge wird Vollwaise! Ein Grund für Batman mehr, sich mächtig ins Zeug zu legen und den wahren Mörder zu jagen! Dieser sinnlose Mord lässt Batman ein wenig zu sehr Eifer an den Tag legen, sodass er Gefahren und Zusammenhänge droht zu übersehen.

Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Azzarello versteht es bestens, auch andere klassische Batman-Gegner wie den Penguin und den Ventriloquist einzubauen und ihnen wichtige Schlüsselrollen zukommen zu lassen. Nebenbei integriert Azzarello noch zwei neue japanische Super-Schurken-Mutanten (Fat Man und Little Boy – wieder bitterböse: Dies sind die Decknamen der über Nagasaki und Hiroshima abgeworfenen Atombomben).

Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Zu guter Letzt kommt dem Joker – der die ganze Zeit im Arkham Asylum einsitzt – noch eine wichtige Funktion bei der Auflösung der vielen Rätsel zu, die selbst Batman tief erschüttert.

Brian Azzarello & Eduardo Risso: Batman – Kaputte Stadt

Risso setzt diese dunkle Geschichte perfekt um – große Schattenflächen huschen die Häuserwände entlang, seine Perspektive erzeugt schwarze Tiefe und hoffnungslose Verlassenheit.

Norbert Elbers


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Batman & Robin 3: Jokers Todesspiele

Dachte man eventuell nach den beiden ersten fulminanten Batman & Robin-Bänden „Geboren zum Töten“ und „Terminus: Der schwarze Spiegel“, dass die Serie sich kaum noch steigern könnte, so wird man hier eines Besseren belehrt. Tomasi legt – abermals – eine gefühlvolle und spannende Vater/Sohn-Geschichte hin, die aber auch durch bewegende, überraschende und neue Momente überzeugen kann.

Batman & Robin 3: Jokers Todesspiele

Die erste Geschichte ist aus dem Annual und charakterisiert Damian und Bruce und deren Beziehung zueinander. Damian möchte seinem Vater eine Freude machen und ihm gleichzeitig aber auch zeigen, über welche Fähigkeiten er verfügt. Er schickt Bruce in einer Schnitzeljagd an Orte in Europa, die alle etwas Besonderes bedeuteten in der Vergangenheit von Dr. Thomas und Martha Wayne. Damian gibt vor, selbst in diesen Städten zu sein – in Wirklichkeit aber befindet er sich alleine in Gotham City und übernimmt die Rolle des Batman um seinem Vater zu zeigen, welch ein würdiger Nachfolger er sein könnte. Er zieht sein eigenes Batman-Kostüm an, welches an das Kostüm von ihm selbst aus US-Batman #666 von Grant Morrison angelehnt ist; diese Story spielt in einer möglichen Zukunft, in der ein erwachsener Damian als Batman über Gotham wacht.

Batman & Robin 3: Jokers Todesspiele

In den Geschichten aus der monatlichen Batman und Robin-Serie treibt ein Kannibalen-Kult sein Unwesen; es stellt sich aber heraus, dass er auch mit dem Joker in Verbindung steht. Inhaltlich hängen die Geschichten zusammen mit dem großen Batman-Event „Der Tod der Familie“ – können aber auch als Einzelgeschichten für sich alleine stehen.

Batman & Robin 3: Jokers Todesspiele

Der neue Joker des “New 52 DC Universums“ bekommt hier eine noch abartigere Charakterisierung verpasst – die Zeichnungen sind ekelerregend und zutiefst morbide. Man glaubt förmlich den Gestank zu vernehmen, der von den Fliegen und Maden ausgehen muss, die sich in Jokers abgezogener Gesichtshaut (seiner eigenen) angesiedelt haben.

Batman & Robin 3: Jokers Todesspiele

Damian fühlt sich mehr zu der Familie Wayne hingezogen, als zu der Familie seiner leiblichen Mutter Talia al Ghul – zumal sie ein Kopfgeld von 500 Millionen US$ auf ihn ausgesetzt hat. All dies verdeutlicht der Autor durch geschickte Dialoge, Anspielungen und Verhaltensweisen des zehnjährigen Kindes Damian Wayne. Unter anderem sucht er in der Kanalisation von Gotham City nach den Perlen seiner Großmutter Martha Wayne…. und wird auch fündig, sehr zur Freude von Bruce.

Batman & Robin 3: Jokers Todesspiele

Autor Peter J. Tomasi u scheint alle seine eigene Liebe zu seinem eigenen Sohn in die Charakterisierung von Damian zu legen und wie wertvoll, zerbrechlich und wichtig eine gute Erziehung und ein gutes Vater/Sohn Verhältnis sind. Eben ganz anders als Morrison selbst, der in die Charakterisierung von Damian auch sehr viel von sich selbst legte und seine eigenen – wohl eher traurigen – Erfahrungen als Kind von geschiedenen Eltern.

Norbert Elbers


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Batman: Joker

Aus nicht näher erläuterten Gründen wird der Joker aus der Irrenanstalt Arkham Asylum entlassen. Ein gewisser Jonny Frost erhält aus Unterwelt-Kreisen den Auftrag den irren Superschurken abzuholen.

Batman: Joker

Doch allzu froh ist der Joker über seine neu gewonnene Freiheit nicht, denn allerlei kriminelles Gesinde hat Gotham neu unter sich aufgeteilt. Frost muss miterleben wie der unberechenbare Killerclown auf blutige Art und Weise eine neue Unordnung nach seinen Vorstellungen schafft…

Batman: Joker

Wohl stärker noch als Jack Nicholson in Tim Burtons ersten Batman-Film hat Heath Ledger der Figur des Jokers einen eigenen Stempel aufgedrückt und ihn wirklich furchterregend dargestellt. Daher hat auch in dieser Geschichte der mörderische Clown die aus dem Film The Dark Knight bekannten nur notdürftig rot überschminkten nach oben hin aufgeschnittenen Mundwinkel. Ob es hingegen sonderlich geschmackvoll ist ihn zudem auch noch als tablettensüchtig darzustellen, erscheint angesichts des durch einen unheilvollen Pillen-Cocktails verstorbenen Heath Ledgers etwas fraglich.

Batman: Joker

Recht gut zündet hingegen die Idee des Autors Brian Azzarello (100 Bullets, Batman: Noël, Dark Knight III) die unberechenbaren Aktivitäten des Jokers aus der oftmals fassungslosen Froschperspektive seines Assistenten Jonny Frost zu schildern. Als wenn dieser interessante Ansatz nicht schon alleine tragen würde, platziert Azzarello noch allerlei Gastauftritte von Co-Schurken wie Two-Face, den Pinguin, Killer Croc oder den Riddler während sich Batman seltsamerweise erstaunlich rar macht. Die Zeichnungen sind bei Lee Bermejo (Before Watchmen) in den besten Händen und die zwischen flächig und plastisch wechselnde Farbgebung von Patricia Mulvihill ist fast so unberechenbar wie der Joker.

Batman: Joker

Insgesamt gelang hier eine gute wenn auch nicht überragende Batman-Story, die manchen Fan des Kinoerfolgs The Dark Knight zum Comiclesen bringen könnte. Panini hat mittlerweile auch eine überformatige Deluxe Edition von Batman: Joker herausgebracht, die noch allerlei schönes Bonusmaterial enthält.


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Batman Gotham Adventures

Bei uns leider schon seit längerem eingestellt, bringt die US-Heftserie nach den BATMAN-ANIMATED-Zeichentrickfilmen schon seit Jahren immer wieder neue Leckerbissen für die Leser. Legendär z. B. der Sonderband MAD LOVE in der JOKER eine Freundin namens HARLEY QUINN verpasst bekam, und mit ihr stellenweise mehr Ärger am Hals hat, als mit dem crimefightenden Flattermann. Schnee von gestern. Harley Quinn ist mittlerweile fester Bestandteil des realgezeichneten Batman-Universums, sogar mit eigener Heftreihe, ihre wahren Qualitäten in Sachen ausgefeilter Bösartigkeiten entwickelt sie, meiner Meinung nach, aber nur in den Folgen der Animated Heft-Serie.

Batman Adventures

Überhaupt möchte ich sagen, dass der WAHRE Batman-Fan dem real gezeichneten Universum aus dem Hause DC doch etwas kritisch gegenüber steht, ist die wirkliche Bestimmung des fledermausohrigen Helden in grauer Strumpfhose doch die Arbeit in einem satirischen Umfeld, oder? Genau so wie es Erfinder Bob Kane seinerzeit plante und dann von verschiedenen Zeichnern und Textern unter seinem Namen ausführen ließ. Genau hier setzte die Animated Serie nämlich seinerzeit wieder an, und DC ließ damit den Autoren und Zeichnern eine wunderbare Spielwiese, in der vieles nicht so genau genommen wird, wie im realistisch gezeichneten Umfeld von Batsy.

Batman Adventures

In den BATMAN GOTHAM ADVENTURES war es dann z. B. möglich, dass Batman von Robin scheinbar die Schnauze voll hatte, ihn kurzerhand aus dem Team warf und per Zeitungsinserat einen neuen Robin suchte. Oder in den Stories über lange Strecken hinweg den US-Kids Lebensphilosophisches nahe gebracht wurde. So auch in Heft 60 der ADVENTURES vom Mai ´03. Die Story beginnt ohne die sonst üblichen Zeichner-Credits mit einer schwarzen Seite, auf der ein düster dreinblickender Bruce Wayne batkostümiert, aber ohne Maske in einem riesigen Ohrensessel sitzt.

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Der Joker hat Commissioner Gordon und seine Tochter entführt. Batman befreit die Familie, sinniert dann aber darüber nach, dass ihm eine richtige Familie fehlt. Seine „Familie“ sind die Freunde geworden, allen voran Robin und Butler Alfred, sowie der hitzköpfige Nightwing. Und was macht man für gute Freunde die einem ans Herz gewachsen sind? Genau — man kocht mal für sie. Und die Story endet damit, dass Batman Bruce Wayne für alle erstmal Pancakes zum Frühstück brutzelt. Über 4 Seiten hinweg wird Dasein vermittelt. Das füreinander DA SEIN. Erst danach, am Schluss der Story gestatten sich die Autoren ihre Credits und nennen die Story „LEAVES“. Ein schöner Schluss. Was soll jetzt noch kommen?

Batman Adventures

Einen Monat später – Juni ´03. Es kracht im Animated Gebälk. DC verschenkt (wie schon des öfteren) Heft 1 der jetzt NEUEN Serie BATMAN-ADVENTURES zusammen mit der Ausgabe 2. Batman ist wieder solo unterwegs. In einem Gotham in dem ausgerechnet Oswald Cobblepot, alias der PINGUIN es per (natürlich) demokratischer Wahl auf den Bürgermeister-Sessel geschafft hat. Seit gewissen Wahlsiegen wissen wir ja, wie in den USA das Auszählen von Wählerstimmen funktioniert. Köstliche Polit-Satire bahnt sich an. Mayor Oswald will in Gotham mit der Kriminalität aufräumen, auch mit Vigilanten wie Batman. Symbolisch zertrümmert er das Bat-Signal und fürderhin leuchtet sein Regenschirm-Signal am Nachhimmel, sollte Gotham in Not sein. Immer schön, wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird.

Batman Adventures

Die zweite Storyline wird durch den altbekannten Schurken RA´S AL GHUL aufgezogen, der eine Ninja-Mördertruppe nach Gotham schickt, um alle Kriminellen, sowie Batman zu töten. Bekanntlich sitzen die Tunichtgute alle im Arkham-Asylum und dort wird GHUL´s Mördertruppe aktiv. Eine völlig absurde Situation für Kollege Batman, muss er dort ausgerechnet Joker und Co. Gegen die Killer verteidigen. In Heft 2 setzten sich beide Storylines fort und Bürgermeister Pinguin kassiert die ersten Schmiergelder von Unternehmern. Wird sich der Pinguin nach der möglichen Enttarnung als Polit-Korrupti per Fallschirm -pardon- per Regenschirm in Selbstmordabsicht aus einem Flugzeug stürzen??? Im Gotham der Animated Series ist jede Verrücktheit möglich. Schauen Sie ruhig regelmäßig dort vorbei. Es lohnt sich.

G. N.

PS: Die Abbildungen stammen aus einer neuen Veröffentlichung in der Panini einige der tollen Comics zur legendären Batman-Zeichentrickserie präsentiert.

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Ame-Comi Girls

Am Anfang waren die erfolgreichen Sammelfiguren der Ame-Comi Girls. Hier erschienen die altbekannten weiblichen DC-Charaktere im japanischen Manga-Stil: Wonder Woman, Supergirl, Batgirl, Robin, Power Girl, Catwoman, Steel und viele andere mehr als PVC-Statuen. Dieser japanische Look zwischen Anime und Manga bereicherte das DC-Universum ungemein und was lag näher, als auch eine eigene Comicreihe ins Leben zu rufen?

Ame-Comi Girls

Zuerst kamen die Comics als reine „Digital Comics“ auf den Markt, um dann etwas später auch als Papierheft zu erscheinen. Es sind Geschichten die nicht in der bekannten Continuity angesiedelt sind, sondern – wenn man so will – Elsewords-Storys sein könnten.

Ame-Comi Girls

Hier haben die Autoren die Möglichkeit problemlos vertraute Figuren leicht (bis beliebig viel) vom Altbekannten abweichend darzustellen: Man darf Origins ändern, den Kontext neu definieren. Vieles klingt vertraut und gleichzeitig aber auch anders. Und das ist es auch; frei von der über 70-jährigen Tradition sollen neue Geschichten entstehen. Gewildert wird hier nicht ganz ungeschickt im japanischen Manga!

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Alle Hauptfiguren sind weiblich – männliche Helden oder Bösewichte scheinen hier nicht zu existieren. Auch kein Superman – stattdessen gibt es Power Girl/Kara Jor-El, die Tochter von Jor-El und sie alle dürfen auch neu gestylte in Aktion treten. Jimmy Palmiotti und Justin Gray verstehen es, eine rasante und durchdachte Handlung hinzulegen.

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Die Zeichnungen sind sehr unterschiedlich: Amanda Conner überzeugt grandios in ihrer Darstellung von Wonder Woman, Ted Naifeh durch seinen Stil bei Batgirl. Am engsten am klassischen Manga-Stil ist Santi Casas bei Supergirl.

Ame-Comi Girls

Duela Dent (als weibliches Gegenstück vom Joker) hat eine Schar Verrückter (Poison Ivy, Cheetah, Catwoman, Harley Quinn) um sich gesammelt und ist eine Allianz mit Brainiac (ebenfalls weiblich) eingegangen. Alles läuft aus dem Ruder, als Brainiac Supergirl mit schwarzem Kryptonit vergiftet!

Norbert Elbers


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Batman: Der letzte Kreuzzug

14 Jahre nach “The Dark Knight Strikes Back“ kehrt Frank Miller zu Batman zurück. Gemeinsam mit dem als Co-Autor fungierenden Brian Azzarello (“100 Bullets“, “Before Watchmen“) hat er nicht nur die eher monumentale, auf 9 Hefte angelegte, Serie “The Dark Knight III: The Master Race“ geschrieben, sondern auch noch ein Prequel zu seinem Meilenstein “The Dark Knight Returns“.

Batman: Der letzte Kreuzzug

Auch durch den daran beteiligten Zeichner ist dieser Comic eine kleine Sensation. Der zuvor meist für Marvel tätige John Romita Jr. erregte zuvor schon viel Aufmerksamkeit, als er die von Geoff Johns geschriebene Superman-Miniserie “Men of Tomorrow“ in Szene setzte.

Batman: Der letzte Kreuzzu

Romita Jr. hat Batman zwar bereits in einem Crossover mit dem Punisher gezeichnet, doch in “The Dark Knight Returns: The Last Crusade“ taucht er voll ins DC-Universum ein. Die Geschichte von Miller und Azzarello schildert, wie Batman mit dem Ruhestand hadert und sich eine gemeinsame Zukunft mit Selina Kyle alias Catwoman durchaus vorstellen kann, zumal ihre Beziehung mittlerweile nicht mehr nur platonischer Natur ist.

Batman: Der letzte Kreuzzu

Für Batman kommt es jedoch leider nicht in Frage das Fledermaus-Kostüm an den zweiten Robin Jason Todd zu übergeben, denn dieser agiert bei den nächtlichen Einsätzen oftmals übertrieben brutal. Batman denkt daran “in Rente zu gehen und ihn von der Höhle aus“ anzuleiten. Doch aus dieser “Batman Beyond“-Lösung wird (zumindest im Bezug auf Jason Todd) nichts, denn der Joker hat auch noch mehr als ein Wörtchen mitzureden…

Batman: Der letzte Kreuzzu

Was Miller und Azzarello hier auf 57 Seiten erzählen, ist weniger eine in sich abgeschlossene Story, sondern vielmehr ein Jonglieren mit aus anderen Batman-Geschichten bekannten Situationen und Figurenkonstellationen. Über alle Zweifel erhaben ist jedoch das Artwork von Romita Jr.  Seine klaren, zugleich aber auch sehr detailreichen, Bilder bestätigen einmal mehr, dass hier der – meiner Meinung nach – immer noch beste Zeichner von Superhelden-Geschichten am Werke war.

Batman: Der letzte Kreuzzug

Panini Deutschland hat “Batman: Der letzte Kreuzzug” auch mit einem alternativen Cover von Lee Bermejo und 27 weiteren „Comic-Shop-Variants“ veröffentlicht.

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Suicide Squad

Batman v Superman: Dawn of Justice spielte weltweit zwar 870 Millionen ein, doch Warner war enttäuscht, dass die Marke von einer Milliarde Dollar nicht geknackt wurde und auch die Kritiken enttäuschend ausfielen. Daher wurde der beliebte Comicautor Geoff Jones (Flashpoint) verpflichtet, der sicherstellen soll, dass zukünftige DC-Superhelden-Filme den Comicvorlagen gerecht werden und im Kino erfolgreich ein DC Extended Universe etabliert werden kann.

Suicide Squad

Wie groß der Einfluss von Geoff Jones bei Suicide Squad war, ist schwer abzuschätzen. In der ersten Hälfte wirkt auch dieser Film wieder wie ein typisches Produkt von Batman v Superman-Regisseur Zack Snyder, der als Produzent fungierte. Manchmal scheint Snyders nicht sonderlich gelungenes Werk Sucker Punch stärker als die DC-Comics als Vorlage gedient zu haben. Viele Szenen wurden penetrant musikalisch untermalt und sind knallig bunt, plump und nervig in Szene gesetzt. Doch nach und nach findet Regisseur und Drehbuchautor David Ayer (Herz aus Stahl) doch einen eigenen Stil und gegen Ende kann er mit guten Charakter-Momenten, zynischem Humor und einem fesselnden Finale punkten.

Suicide Squad

Die Story um eine Truppe von besonders begabten Knastinsassen, die nach dem Tod von Superman die Erde beschützen sollen, wirkt nicht sonderlich gut durchdacht. Doch zum Glück reißt der Cast eine ganze Menge raus. Will Smith hat als Deadshot zwar ein paar der besten Szenen und Sprüche, dominiert den Ensemble-Film jedoch keineswegs. Eine Traumbesetzung ist Margot Robbie (Legend of Tarzan) als Jokers durchgeknallte Freundin Harley Quinn und auch die weiteren weiblichen Hauptrollen sind in sehr guten Händen. Cara Delevingne ist als Enchantess ebenso attraktiv wie bedrohlich, während Viola Davis (The Help) als Suicide Squad–Chefin Amanda Waller nur so vor Autorität strotzt.

Suicide Squad

Sehr viel wenig bleibenden Eindruck als erwartet, hinterlässt ausgerechnet jener Charakter auf den sich die Webemaschinerie am meisten eingeschossen hat. Jared Leto sieht als androgyner Joker zwar recht cool aus, agiert jedoch eher am Rande der Handlung da er kein Mitglied der Suicide Squad ist. Zum Ausgleich gibt es jedoch einige zwar kurze, aber nicht ganz unwichtige Gastauftritte von Ben Affleck als Batman und Ezra Miller als Flash, die Hoffnung darauf machen, dass irgendwann vielleicht doch noch einmal richtig gute DC-Spielfilme ins Kino kommen.

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Batman: The Killing Joke

Als 26. Beitrag der Reihe DC Universe Animated Original Movies entstand nach The Dark Knight Returns und Year One eine weitere Zeichentrick-Adaption eines absoluten Batman-Klassikers.

Batman: The Killing Joke

1987 zeigte Alan Moore mit seinem von Dave Gibbons gezeichneten Comic Watchmen, das Superhelden-Geschichten kein Kinderkram sein müssen. Ein Jahr später widmete er sich dem Dunklen Ritter und auch Batman: The Killing Joke hinterließ bleibende Eindrücke. Die Geschichte beschäftigte sich mit dem komplizierten Verhältnis zwischen Batman und seinem Widersacher, dem Joker. Eine äußerst extreme Szene zeigte, wie letzterer das ehemalige Batgirl Barbara Gordon durch einen Revolverschuss für immer an den Rollstuhl fesselt.

Batman: The Killing Joke

Mehr als bemerkenswert ist auch das unglaublich detailreich ausgeführte Artwork des Briten Brian Bolland, das sich nur bedingt (und vor allem nicht mit einem moderaten Budget) in animierte Bilder umsetzen lässt. Daher orientierten sich die Trickfilmer des Produzenten Bruce Timm (Batman – The Animated Series) an den etwas einfacher gestrickten Comic-Zeichnungen von Kevin Nowlan, der wiederum von Bolland beeinflusst ist.

Batman: The Killing Joke

Das gelingt recht gut und abgesehen von der (in der Originalfassung von Mark Hamill gesungenen) Musical-Einlage I Go Looney des Jokers, sowie ein paar zusätzlich in die Handlung eingefügten Zirkus-Freaks, ist das Kernstück des Zeichentrickfilm eine sehr werkgetreue und ziemlich intelligente Adaption der Comic-Vorlage.

Batman: The Killing Joke

Dies kann allerdings nicht von den ersten 30 Minuten behauptet werden. Um auf eine Spieldauer von 76 Minuten zu kommen, wurde Moores kompakte auf nur 48 Seiten erzählte Geschichte für die Verfilmung noch um einen Prolog, sowie einen sehr kurzen Epilog, ergänzt. Dies erledigte der vielbeschäftigte Comic-Autor Brian Azzarello (The Dark Knight III, 100 Bullets) zum Missvergnügen von so manchem Fan der Comic-Vorlage. Mir persönlich hat die Vorgeschichte gefallen.

Batman: The Killing Joke

Hier wird erzählt, wie sich die als Batgirl tätige Barbara Gordon von dem an den Joker erinnernden Ganoven Paris Franz fasziniert zeigte und deswegen schließlich ihr Kostüm ablegte. Zugleich wird eine Liebesgeschichte zwischen ihr und Batman mehr als nur angedeutet. Der Epilog erzählt aber auch davon, wie in den 80er Jahren durch das Erscheinen von ganz schön finsteren Comic wie The Killing Joke die fröhlich-naiven Jahre der DC-Superhelden beendet wurden.

Batman: The Killing Joke

Die Blu-ray von Warner enthält neben dem 76-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentationen “Batman: The Killing Joke: The Many Shades of The Joker“ (17:43 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertitel); “ Madness Set to Music“ (11:54 min); Zwei thematisch passende Cartoons der klassischen “Batman – The Animated Series“: „Christmas with the Joker“ und „Old Wounds“; sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “Justice League Dark“ (8:14 min) und kurze Berichte über die weiteren DC-Animationsfilme “The Dark Knight Returns“ und “Batman: Assault on Arkham“ Leider fehlt das 10-minütige sehr informative Making Of zu „The Killing Joke“, das auf Blu-ray von “Justice League vs. Teen Titans“ enthalten ist.

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