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Sin City 4 : Dieser feige Bastard

Beim geglückten Versuch die entführte elfjährige Nancy zu befreien, wird John Hartigan, der letzte und einzige aufrechte Cop von Sin City, von seinem korrupten Partner hinterrücks angeschossen. Zuvor konnte Hartigan den perversen Entführer jedoch noch grausig zurichten, was ihm die Rache von dessen Vater einem einflussreichen Senator sichert.

Sin City 4 : Dieser feige Bastard

Daher wird Hartigan zunächst im Krankenhaus zusammengeflickt und dann in den Knast gesteckt. Zuvor erhält er Besuch von der kleinen Nancy, die ihm verspricht wöchentlich Briefe zu schreiben. Als Hartigan nach acht Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, sucht er Nancy auf, deren Briefe zuletzt ausgeblieben sind. Nancy arbeitet jetzt als atemberaubende Cowgirl-Tänzerin in einer verruchten Bar. Hartigan wird dabei von einem seltsamen gelblich schimmernden Unhold verfolgt.

Sin City 4 : Dieser feige Bastard

Der feige Bastard ist wahrscheinlich der absolute Höhepunkt in Frank Millers Sin City-Reihe. Seine ganzseitigen Darstellungen von Nancys Lassotanz bersten vor sexueller Energie, aber auch der Kunstgriff für den bedrohlichen Bastard die Schmuckfarbe Gelb inmitten der knallharten Schwarzweißkontraste einzusetzen kommt mehr als gut. Mit Bruce Willis und Jessica Alba hat Robert Rodriguez diese Geschichte werkgetreu verfilmt.

Sin City 4 : Dieser feige Bastard

Der liebevoll aufgemachte Band von Cross Cult wird abgerundet durch eine Pin-Up Gallery mit Sin City Hommagen von so unterschiedlichen Comickünstlern wie Mike Allred, Kyle Baker, Jeff Smith (Bone) und Bruce Timm (Batman: The Animated Series) sowie mit einer der farbigen Reproduktion von fünf Frank Miller Covern.

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Wednesday Comics

2009 gab es in den USA bei DC ein interessantes Experiment. An zehn aufeinanderfolgenden Mittwochen (oder heißt es Mittwochs) erschienen die Wednesday Comics mit The World´s Greatest Heroes und The World´s Greatest Comics, was doppeldeutig gemeint ist.

Wednesday Comics

Bei den auf das Format eines normalen Comicheftes zusammengefalteten Ausgaben handelte es sich um Zeitungen, die auf 35 x 50 cm großen Seiten in Fortsetzungen jeweils Abenteuer von 15 Helden aus dem Hause DC erzählten, die von bekannten Autoren und Zeichnern wie Neil Gaiman, Dave Gibbons, Kyle Baker, Eduardo Rizzo, Mike Allred oder Adam Kubert gestaltet wurden.

Wednesday Comics

Dies ist schon deshalb interessant, weil es mehr oder weniger die Superhelden waren, die das Comic-Heft populär machten. Zuvor erschienen in den USA Comics fast ausschließlich in Zeitungen, wobei wochentags Strips mit drei oder vier Bildern veröffentlicht wurden und die Sonntagsausgaben riesige prachtvolle Farbseiten mit den Erlebnissen von Little Nemo, Tarzan, Flash Gordon oder Prinz Eisenherz enthielten. Heute tummeln sich in den Sonntagsbeilagen der US-Zeitungen zwar immer noch Unmengen von farbigen Comics, hierbei handelt es sich jedoch fast ausschließlich um kleinformatig abgedruckte Gag-Strips. Die großen Abenteurer sind fast ganz verschwunden.

Wednesday Comics

Von Ausnahmen wie dem immer noch erscheinenden Spider-Man-Tagesstrip abgesehen, wurden die Superhelden in den Zeitungen nie richtig heimisch. Das ist schade, denn die Wednesday Comics beweisen, dass im Großformat auf höchst unterschiedliche Arten optisch aber auch inhaltlich sehr aufregende Geschichten erzählt werden können.

Wednesday Comics

Da die zehn Ausgaben der Wednesday Comics schon lange vergriffen sind und es auch etwas mühselig war hinter den einzelnen Geschichten herzublättern, ist es erfreulich, dass auch bei uns im geringfügig kleineren Format (29 x 45 cm) ein sehr schön aufgemachter auf 999 Exemplaren limitierter Band alle Stories und noch etwas Bonusmaterial erschienen ist.

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