Schlagwort-Archive: Laurence Fishburne

Predators

1987 drehte Stirb Langsam-Regisseur John McTiernan mit Predator eine solide Mischung aus Kriegs- und Science-Fiction- und Schwarzenegger-Film. Da es sich um eine Fox-Produktion handelte und im selben Stall auch die Alien-Filme beheimatet sind, kam der Comic-Lizenz-Nehmer Dark Horse auf die Idee die beiden populären Weltraummonster gegeneinander antreten zu lassen.

Predators

Diese Idee griff 1990 im Kino die Fortsetzung Predator 2 auf, allerdings nur als Fußnote, denn Danny Glover entdeckt hier an Bord eines Raumschiffes der außerirdischen Jäger einen Alien-Schädel, der als Trophäe zur Schau gestellt wird. Erst 2004 ließ Paul W. S. Anderson in Alien vs. Predator die von H. R. Giger und Stan Winston sehr phantasievoll designten außerirdischen Rassen aufeinander los.

 Predators

2010 gab es wieder einen eigenen Film der waidmännischen Aliens mit den Rasta-Locken. Produziert wurde Predators von Robert Rodriguez (From Dusk till Dawn, Sin City) und inszeniert hat der Ungar Nimród Antal (Kontroll, Motel). Die Ausgangsidee ist recht originell: Ein wilder Haufen von kampferprobten Menschen aus aller Welt – vom russischen Soldaten bis zum Yakuza – befindet sich plötzlich auf einem fremden Planeten. Hier befinden sich die Söldner, Killer und Militärexperten, die sonst selbst Angst und Schrecken verbreiten, plötzlich in der Opferrolle, denn einige Predatoren veranstalten eine regelrechte Treibjagd mit ihnen…

Predators

Neben der turbulenten Action konnte auch die Besetzung überzeugen. Natürlich gab es wieder einen kürzeren Auftritt von Rodriguez-Spezi Danny Trejo alias Machete. Die Hauptrolle spielt jedoch Oscar-Preisträger Adrien Brody (Der Pianist), der bereits in Peter Jacksons King Kong eine gute Figur als Action-Held machte. Etwas überflüssig wirkt hingegen der Part von Laurence Fishburne, der zwar einen beeindruckenden ersten Auftritt hinlegt, danach jedoch in einer überflüssigen Nebenrolle verheizt wird.

Predators

2018 inszenierte Shane Black mit Predator – Upgrade eine sehr viel gelungenere Fortsetzung in Szene.

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Mission: Impossible III

Nachdem Brian De Palma in Mission: Impossible und John Woo in M:I- 2 Tom Cruise als Ethan Hunt von Actionszene zu Actionszene hetzten, waren für den dritten Teil u. a. David Fincher und Oliver Stone im Gespräch. Das Rennen machte schließlich J. J. Abrams. Für den Drehbuchautor von Armageddon war dies die erste Kinoregie, doch er hat reichlich TV-Erfahrung und u. a. die Pilotfilme der von ihm kreierten Erfolgsserien Alias und Lost inszeniert.

Mission: Impossible III

Zwar gibt es auch wieder jenen Moment in dem Tom Cruise beim Abseilen gerade noch rechtzeitig bremst und – quasi in Missionarsstellung – wenige Millimeter über dem Erdboden baumelt, doch insgesamt ist Ethan Hunt diesmal sehr viel stärker als in den vorherigen Kinofilmen ein richtiger Mensch und sogar ein Teamspieler genau wie die Spezialagenten in der TV-Serie.

Mission: Impossible III

Selbst wenn Ethan Hunt etwas im Alleingang erledigen will, folgen ihm seine Kollegen, die eine Art Ersatzfamilie sind und sich umeinander sorgen. Passend zu diesem etwas realitätsnäheren Ansatz wird auch erstmals gezeigt wie diese perfekten Gesichtsmasken in Minutenschnelle angefertigt werden und wie der zugehörige Sprachchip ebenso schnell seinen Input erhält.

Mission: Impossible III
Die Besetzung der Schurkenrolle durch den Charakterdarsteller Philip Seymour Hoffman (Magnolia, Capote) ist ein großes Plus des Films. Gleich am Anfang wird gezeigt, wie der skrupellose Waffenhändler die Freundin von Ethan Hunt in seiner Gewalt hat und diesen brutal unter Druck setzt.

Mission: Impossible III

Danach erzählt Abrams wie es dazu kam und baut dadurch an Schauplätzen wie Shanghai oder dem Vatikan echte Spannung auf, ohne dass er es nötig hat beständig und immer materialintensiver an der Actionschraube zu drehen. Alles in allem wäre durchaus zu begrüßen, wenn diesmal nicht fünf Jahre auf die nächste unmögliche Mission gewartet werden müsste.

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Standoff – Die einzige Zeugin

Am Todestag ihrer Eltern sucht das 12-jährige Waisenmädchen Bird die Grabstätte ihrer Eltern auf. An einer offenen Grabstätte verrichtet dort gerade der Auftragskiller Sade sein blutiges Geschäft. Er versucht das kleine Mädchen ebenfalls zu töten, doch diese flüchtet ins Haus des Kriegsveteranen Carter. Dieser hat vor einiger Zeit selbst ein Kind verloren und setzt alles dran, dass Bird am Leben bleibt.

Standoff – Der einzige Zeuge

“Standoff – Die einzige Zeugin“ ist ein mörderisches Kammerspiel. Die beiden Hauptdarsteller Laurence Fishburne (“Matrix“, “Man of Steel“) und Thomas Jane (“The Punisher“) liefern sehr gute Leistungen, wobei es auch denkbar wäre, dass Jane den Killer und Fishburne den Beschützer spielt. Darauf, dass sich die beiden Männer gar nicht so unähnlich sind, baut der kurze aber nicht schmerzlose Film seine Spannung auf.

Standoff – Der einzige Zeuge
Für Drehbuchautor und Regisseur Adam Alleca (der auch Stephen Kings Roman “Puls“ adaptiert hat) waren Westernfilme eine wichtige Inspirationsquelle. Doch ebenso spannend wie die Story um den einsamen Kämpfer, der nur noch wenige Kugeln in seiner Knarre hat, ist Carters interessante Vorgeschichte, die sich langsam aus Rückblenden zusammenfügt. “Standoff“ setzt sein moderates Budget sehr intelligent ein und bezieht seinen Reiz auch daraus, dass der Film fast nur an einem Schauplatz spielt.

Standoff – Der einzige Zeuge Die Blu-ray von Universum Film enthält neben dem 86-minütigen Hauptfilm noch ein kurzes aber interessantes Making Of (6:57) sowie den deutschen Trailer (2:19 min)

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