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Mission: Impossible – Fallout

Die 1996 gestartete Filmreihe Mission: Impossible geht in die sechste Runde und der mittlerweile 56-jährige Tom Cruise spielt immer noch glaubhaft den Action-Helden Ethan Hunt. Etwas weniger überzeugt der diesmal etwas penetrante Versuch Hunt mit so etwas wie einem Charakter auszustatten. Mindestens zweimal zu oft ist im Laufe des Filmes zu hören, dass Ethan Hunt – ganz im Gegensatz zu seinen Geheimdienst-Vorgesetzten – eher eine Mission platzen als eins seiner Team-Mitglieder sterben lässt.

Mission: Impossible - Fallout

Auch die Beziehung zu seiner Ex-Frau, der Ärztin Julie (Michelle Monaghan), hat sich etwas seltsam entwickelt. Diese ist aus Sicherheitsgrünen abgetaucht, hält aber Kontakt zu Hunt, was diesen irgendwie motiviert. Der Auftakt von Mission: Impossible – Fallout ist etwas delikat. Hier ist zu erfahren, dass anarchistische Terroristen Atombomben in Rom, Jerusalem und Mekka gezündet haben. Zwar entpuppt (Vorsicht Spoiler!) sich dieses als Bluff, doch es wirkt etwas merkwürdigt, wenn in einem Film, in dem der prominenteste Scientologe die Hauptrolle spielt, die zentralen Kultstätten von drei Weltreligionen zerstört werden.

Mission: Impossible - Fallout

Ansonsten entstand hier eine wieder von Christopher McQuarrie (Edge of Tomorrow) inszenierte direkte Fortsetzung von Mission: Impossible – Rogue Nation. Gegner ist wieder der Anarchist Salomon Lane (Sean Harris), doch auch die Zusammenarbeit mit dem vom Superman-Darsteller Henri Cavill gespielten CIA-Agenten August Walker verläuft für Hunt alles andere als optimal. Doch dafür kann er sich auf sein von Ving Rhamses, Simon Pegg und Rebecca Ferguson verkörpertes Team verlassen.

Mission: Impossible - Fallout

Das Konzept der Reihe erscheint, mit in Paris und London gedrehten allzu vertraut anmutenden Verfolgungsjagden, ein wenig abgegriffen. Das Finale in Kaschmir (das zum Teil in Norwegen gedreht wurde) ist dann doch noch ein gelungener Abschluss und lässt auf weitere Filme hoffen, die wieder nahtloser an die unwiderstehliche Mischung aus Action und Humor anknüpfen können, mit der J. J. Abrams die Reihe 2006 in Mission: Impossible III revitalisierte.

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Tatsächlich… Liebe

Der neu angetretene britische Premierminister (Hugh Grant) verliebt sich in die Frau, die ihm immer Tee und Kekse bringt, während seine Schwester (Emma Thompson) sich der Treue ihres Mannes (Alan Rickman) nicht mehr sicher ist.

Tatsächlich... Liebe

Ein Schriftsteller (Colin Firth) kann sich in Frankreich mit seiner portugiesischen Haushaltshilfe zwar überhaupt nicht verständigen, diese nach seiner Rückkehr ins kalte London jedoch nicht mehr vergessen.

Tatsächlich... Liebe

Ein Mann liebt die Braut (Keira Knightley) seines besten Freundes und eine Frau (Laura Linney) verbringt endlich die Nacht mit der Liebe ihres Lebens, erhält aber immer wieder Anrufe von ihrem hilfsbedürftigen behinderten Bruder…

Tatsächlich... Liebe

Richard Curtis hat schon die Dehbücher zu Vier Hochzeiten und ein Todesfall und Notting Hill geschrieben. Beide Filme glänzten durch liebevoll gestaltete Nebenfiguren. Beim Ensemblefilm Tatsächlich… Liebe führte Curtis erstmals Regie.

Tatsächlich... Liebe

Das Resultat kann sich mehr als sehen lassen und ist trotz Weihnachtsstimmung und vielfachen Happy Ends weder kitschig, noch verbissen böse. Unzählige Geschichten, die alle Stoff für einen eigenen Film abgegeben hätten, werden scheinbar mühelos und ohne jegliche cineastische Schwerstarbeit verzahnt.

Tatsächlich... Liebe

Der betont britische Film – abgesehen von kurzen Zwischenspielen in Frankreich und den USA, spielt das gesamte Geschehen komplett in London – jongliert auch noch mit den ganz speziellen US-britischen Beziehungen. Klar die Boxoffice-Ergebnisse jenseits des Atlantiks sind wichtig, daher gibt es anfangs ein paar liebe Worte zu den Opfern des 11. Septembers und auch die „All American Girls“ werden gefeiert. Doch zwischendrin kriegt der US-Präsident (hier und auch anderswo gibt es überraschende Gaststarauftritte) schon einmal angemessen die Meinung gegeigt, auch wenn der Auslöser hierzu die Verliebtheit und Eifersucht des britischen Premierministers ist.

Tatsächlich... Liebe

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir hier nicht den ultimativen Weihnachts-Erfolgsfilm mit dem Zeug zum unverwüstlichen Klassiker hätten.

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A Royal Night Out – 2 Prinzessinnen. 1 Nacht.

Am 8. Mai 1945 feierte ganz Großbritannien das Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Prinzessinnen Elisabeth und Margaret verlassen den sicheren Buckingham Palast um diesen Tag gemeinsam mit den Bürgern von London zu erleben. Sie befanden sie sich allerdings in einer wohlbehüteten Gruppe mit und kehrte bereits um 1 Uhr morgen zu ihren königlichen Eltern zurück. Dieser Kinofilm unterstellt, dass dies nur die offizielle Version der Ereignisse war und es in dieser Nacht sehr viel wilder zuging.

A Royal Night Out - 2 Prinzessinnen. 1 Nacht.

Wenn im Drehbuch anfangs erwähnt wird, dass sich auch der Schauspieler Gregory Peck seinerzeit im Londoner Nachtleben vergnügte, ist dies ein Hinweis darauf, wohin die filmische Reise gehen soll. Peck spielte 1953 im Filmklassiker “Ein Herz und eine Krone“ einen US-Journalisten, der gemeinsam mit einer von Audrey Hepburn verkörperten Kronprinzessin Rom unsicher macht. Etwas Ähnliches erlebt in “A Royal Night Out“ die 19-jährige angehende Königin Elisabeth, als sie sich, auf der Suche nach ihrer im Alkoholnebel verschollenen Schwester Margaret, mit dem jungen etwas rebellischen Soldaten Jack anfreundet.

A Royal Night Out - 2 Prinzessinnen. 1 Nacht.

Dem Film gelingt es recht gut die wild entfesselte Stimmung auf den Londoner Strassen am sogenannten VE Day einzufangen. Für die königlichen Eltern konnten mit Rupert Everett und Emily Watson interessante Darsteller gefunden werden, die Humor in den Film bringen. Sara Gadon (“Dracula Untold“) hingegen überzeugt als zwar naive aber auch willensstarke Prinzessin. Spätestens, wenn die Kameraführung bei einem kleinen Küsschen zwischen Elisabeth und Jack dezent zur Seite schwenkt, hofft der Zuschauer, dass die unverwüstliche britische Monarchin etwas ähnlich Schönes in ihrer Jugend erlebt hat.

A Royal Night Out - 2 Prinzessinnen. 1 Nacht.

Die DVD von Concorde enthält neben dem 93-minütigen Hauptfilm noch Interviews mit Cast & Crew (9:10 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln), sowie den deutschen und englischen Trailer (je 2:18 min).

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