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80 Jahre Marvel – Die 1990er

Ein beeindruckendes Jubiläum feiert Panini mit der Buchreihe 80 Jahre Marvel. Monatlich erscheinen Hardcover-Bände, die sich jeweils auf über 200 Seiten mit den Schwerpunkten beschäftigen, die die einzelnen Jahrzehnte dominierten.

80 Jahre Marvel

Die 90er-Jahre starteten für Marvel damit, dass von Todd McFarlanes Comic-Heft The Amazing Spider-Man 2,5 Millionen Exemplare verkauft wurden. Dieser Rekord des meistverkauften Comichefts wurde kurz danach durch eine von Jim Lee gezeichnete X-Men-Ausgabe übertroffen, von der – auch dank zahlreicher Variant-Cover – acht Millionen über den Tresen gingen!

WolverineDaher ist es völlig in Ordnung, wenn die Reihe im 90er-Jahre-Band “Die Mutanten-X-Plosion“ feiert, auch wenn es die X-Men bereits seit 1963 gibt und die Serie – spätestens seit die Mutanten-Truppe Mitte der 70er durch Wolverine verstärkt wurde – zu einem großen Erfolg wurde.

Deadpool

Doch während zuvor die Abenteuer fast nur in der Heftserie X-Men stattfanden, kam es in den 90er-Jahren tatsächlich zu einer X-Plosion und dieser Sammelband enthält 10 Hefte aus verschiedenen Serien. Gemeinsam haben diese eine satte Farbgebung, ein oft recht durchgeknalltes Layout (manchmal muss bei der Lektüre das Buch gedreht werden) sowie Experimente mit verschiedenen Stilen wie Manga oder Cartoon oder extremen  die Grenzen des Genres sprengenden Figuren wie Deadpool. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was seinerzeit Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

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80 Jahre Marvel – Die 1980er

Ein beeindruckendes Jubiläum feiert Panini mit der Buchreihe 80 Jahre Marvel. Monatlich erscheinen Hardcover-Bände, die sich jeweils auf über 200 Seiten mit den Schwerpunkten beschäftigen, die die einzelnen Jahrzehnte dominierten.

80 Jahre Marvel

Der Band über die 80er-Jahre trägt den Untertitel “Erstaunliche Entwicklungen“, was durch das Titelbild unterstrichen wird, das 1987 die Ausgabe 57 von Marvel Age – The Officicial News Magazine zierte und bekannte Superhelden in ungewöhnlichen Klamotten zeigt. Diese Veränderungen dokumentiert der Sammelband durch den Abdruck von neun in den 80er-Jahren erschienenen recht experimentierfreudigen Marvel-Heften.

80 Jahre Marvel

Wir erleben, wie Tony Stark stark an der Flasche hängt und Steve Rogers nicht mehr für die US-Regierung arbeiten mag, so dass Ersatzleute in die Kostüme von Iron Man und Captain America schlüpfen. Mary Jane Watson hingegen entscheidet sich das Kostüm einer Braut zu tragen und den seinerzeit ganz in schwarz agierenden Spider-Man zu heiraten. Storm trägt einen Irokesenschnitt, Hulk wird wieder grau und sein weiblicher Gegenpart She-Hulk Mitglied der Fantastic Four. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was seinerzeit Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

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80 Jahre Marvel – Die 1970er

Ein beeindruckendes Jubiläum feiert Panini mit der Buchreihe 80 Jahre Marvel. Monatlich erscheinen Hardcover-Bände, die sich jeweils auf über 200 Seiten mit den Schwerpunkten beschäftigen, die die einzelnen Jahrzehnte dominierten.

80 Jahre Marvel

Der vierte den 70er-Jahren gewidmete Band kommt fast ganz ohne Superhelden aus und beschäftigt sich unter dem Motto “Die Monster kommen“ mit den Horror-Comics aus dem Hause Marvel. Enthalten sind natürlich die beiden ersten Hefte der recht erfolgreichen Serien um die klassische Horror-Mythen Tomb of Dracula (70 Ausgaben) und The Monster of Frankenstein (18 Ausgaben).

80 Jahre Marvel

Auch von der Serie Werewolf by Night hat der eine oder andere Marvel-Freund schon einmal etwas gehört und vom Ghost Rider oder Blade sowieso. Eine gute und teilweise ähnlich zusammengestellte Übersicht zum “Marvel Horror“ bietet übrigens Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic XXI.

80 Jahre Marvel

Der vierte Band der Reihe 80 Jahre Marvel kann jedoch auch noch punkten durch den kompletten den Abdruck der ersten (und einzigen Ausgabe) des schwarzweißen Magazins The Legion of Monsters. Hiermit wurde 1971 versucht das Erbe der EC-Comics anzutreten und zugleich den Warren Comics Konkurrenz zu machen. Dies schlägt sich auch in den redaktionellen Seiten nieder, die in dem Band komplett und auf Deutsch übersetzt zum Abdruck kommen. Genau wie in Famous Monsters of Filmland wurden “neue“ Horror-Filme wie Der weiße Hai oder Frankenstein Junior besprochen.

80 Jahre Marvel

Enthalten ist aber auch eine von Dick Giordano gezeichnete Adaption von Bram Stokers Dracula. Noch bemerkenswerter ist die Geschichte The Flies, die recht geschickt die Atmosphäre von Tod Brownings Filmklassiker Freaks von 1932 einfängt. Die Hauptfigur Chuckles hat große Ähnlich mit dem als Schlitzie the Pinhead bekannten Darsteller aus Freaks. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was seinerzeit Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

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80 Jahre Marvel – Die 1960er

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80 Jahre Marvel

Der dritte Band widmet sich den 60er-Jahren und trägt den passenden Titel “Aufbruch in eine neue Zeit“. Naheliegend wäre es gewesen, hier zu präsentieren, wie es nach der Veröffentlichung von Fantastic Four # 1 im November 1961 Schlag auf Schlag weiterging mit Tales to Astonish # 27 (Januar 1962, erster Auftritt von Ant-Man), The Incredible Hulk # 1 (Juni 1962), Amazing Fantasy # 15 (August 1962, Spider-Man), Tales of Suspense # 39 (März 1963, Iron Man), X-Men # 1 (September 1963), The Avengers # 1 (September 1963), Daredevil # 1 (April 1964) usw.. Wer diese Comic-Hefte alle lesen möchte, dem sei der Band Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic I: Marvel Origins – Die Sechzigerjahre empfohlen.

80 Jahre Marvel

“80 Jahre Marvel – Aufbruch in eine neue Zeit“ geht jedoch einen anderen Weg und präsentiert in zahlreichen Geschichten von unterschiedlicher Länge wie Spider-Man in diversen Heftreihen der 60er-Jahre seine Marvel-Kollegen besucht und Abenteuer mit ihnen erlebt. Das Resultat hätte auch den Untertitel “Net-Swinging Sixties“ tragen können und ist ein unterhaltsamer Exkurs, durch das damalige Marvel-Universum. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was seinerzeit Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

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80 Jahre Marvel – Die 1950er

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80 Jahre Marvel

Captain America ist ein Marvel-Held, der ebenfalls in den frühen 40er-Jahren debütierte, doch nachdem der Zweite Weltkrieg gewonnen war und er keine Nazis bekämpfen konnte, wurde er 1949 erst einmal in den Ruhestand geschickt. In den 50er-Jahren kam es zu einer kurzen Wiederbelebung und Captain America tritt jetzt im Kalten Krieg gegen die “rote Gefahr“ an.

80 Jahre Marvel

Der Versuch aus der in den USA herrschenden Angst vor dem Kommunismus und der Sowjetunion erzählerisches Kapital zu schlagen dauerte nur ein Jahr. Captain America wurde “auf Eis“ gelegt und in den 60er-Jahren spektakulär wieder aufgetaut. Doch auch die ab 1953 zunächst in der Reihe Young Men veröffentlichten Kurzgeschichten haben ihren ganz speziellen Reiz, zumal sie knackig erzählt und recht ansprechend vom späteren Spider-Man-Zeichner John Romita Sr. gezeichnet wurden.

80 Jahre Marvel

Der zweite Band der Reihe 80 Jahre Marvel enthält unter dem Motto „Helden in den Zeiten des kalten Krieges“ alle diese Geschichten und als Bonus mit Captain America: Theater of War – America First noch einen thematisch passenden Comic von 2008, der sich mit der McCarthy-Ära beschäftig. Zwar heißt die Figur, die sich Zeichner und Autor Howard Chaykin als Gegenspieler für Captain America ausgedacht hat, Joseph R. McMurphy, doch es wird sofort klar, wer gemeint ist. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was seinerzeit Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

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80 Jahre Marvel – Die 1940er

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80 Jahre Marvel

Zwar erschien bereits im Oktober 1939 das Heft Marvel Comics # 1, mit dem alles begann, doch der erste Panini-Band widmet sich den 40er-Jahren und das Vorwort kann auch gute Gründe dafür benennen. Die bereits ab Ausgabe zwei in Marvel Mystery Comics umbenannte Serie präsentierte mit The Human Torch alias Die Fackel und Prinz Namor zwei Charaktere, die noch heute im Marvel-Universum aktiv sind.

80 Jahre Marvel

Sie agierten jedoch zunächst jeweils in separaten Geschichten und erst im Juni 1940 in Marvel Mystery Comics # 8 geschah etwas, was fortan zur Spezialität des Verlags wurde. Der Sub-Mariner will seinen Hass auf die Menschheit ausleben und die Fackel versucht ihn bei seinem Zerstörungstrip durch New York zu bremsen.

80 Jahre Marvel

Das Aufeinandertreffen zweier zunächst in verschiedenen Serien eingeführter Charaktere wurde immer wieder gerne bei Marvel praktiziert und zelebriert. Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass sich die Abenteuer der Helden nicht wie bei DC in fiktiven Städten wie Metropolis oder Gotham City abspielten, sondern zumeist im realistisch dargestellten New York. Sehr unterhaltsam wird hier vermittelt wie und was seinerzeit Jahrzehnten bei Marvel erzählt wurde.

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Planet der Affen – Archiv 3

Der dritte Band dieser schönen Edition enthält hauptsächlich die Comic-Adaptionen der beiden besten Fortsetzungen des Filmklassikers Der Planet der Affen, die in den 70er-Jahren bei Marvel erschienen sind. Als Grundlage dienten dem Autor Doug Moench die Original-Drehbücher, die auch Sequenzen enthielten, die es nicht auf die Kinoleinwand schafften.

Planet der Affen – Archiv 3

Anders als die zweite Fortsetzung Flucht vom Planet der Affen (1971) beginnt der Comic nicht damit – pointiert inszeniert –  zu zeigen,  dass es sich bei der Besatzung des nahe der US-Küste gelandetes Raumschiff um drei sprechende Schimpansen handelt, sondern hat noch ein Vorspiel. Hier ist zu sehen, wie die Rakete entkommen konnte, bevor der Planet der Affen zerstört wurde.

Planet der Affen – Archiv 3

Ansonsten wurde die Geschichte recht werkgetreu von Rico Rival in schöner schwarzweißer Grafik nacherzählt. Auch die Comic-Adaption von Eroberung vom Planet der Affen (1972) enthält einige Abweichungen von der Kino-Version, wie ein ursprünglich geplantes sehr viel drastischeres (mittlerweile auch auf DVD und Blu-ray zu sehendes) Finale. Die Zeichnungen von Alfredo P. Alcala wirken jedoch leider etwas steif, was sehr schade ist, denn der vierte Teil ist ein Highlight der Reihe.

Planet der Affen – Archiv 3

Den Abschluss des Bandes bildet die interessante Geschichte Die Suche nach dem Planet der Affen, die eine Art Bindeglied zwischen Teil 4 und dem im letzten Band der Archiv-Edition als Comic-Adaption zum Abdruck kommenden Filmfinale Schlacht um den Planeten der Affen (1973). Auch hier zeigt sich noch einmal, dass Rico Rival, der die erste Hälfte der Geschichte zeichnete, ein sehr viel besserer Zeichner ist, als der auf den letzten Seiten zum Einsatz kommende Alfredo P. Alcala.

Planet der Affen – Archiv 3

Im Anhang befinden sich noch einige der atemberaubend schönen farbigen Titelbilder, die auch bei der deutschen Planet-der-Affen-Ausgabe des Williams Verlag Verwendung fanden. Diese wurde jedoch nach 13 Ausgaben mitten in der Adaption von Flucht vom Planet der Affen eingestellt. Daher ist es sehr erfreulich, dass diese sehr nah an der Filmvorlage orientierten Comics mit mehr als drei Jahrzehnten Verspätung endlich auch bei uns vorliegen.

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The Punisher (2004)

Nach einer ganzen Serie mit erfolgreichen Marvel-Superhelden-Verfilmungen wie Blade, X-Men, Spider-Man, Daredevil und Hulk kam 2004 auch der Punisher auf die Leinwand. Diese Figur wurde bereits 1989 in einem nicht sonderlich erfolgreichen Film von Dolph Lundgren verkörpert. Die neue Film-Version des Punisher steht diesem kleinen dreckigen Film aber trotzdem näher als den danach entstandenen durchgestylten Marvel-Blockbustern. Jonathan Hensleigh schrieb und drehte seinen Punisher eher in der Tradition von Action-Filmen der siebziger und achtziger wie Dirty Harry oder Ein Mann sieht rot.

The Punisher (2004)

Im Film ist Frank Castle (Thomas Jane) ein FBI-Agent, der bei einem Undercover-Einsatz in Tampa, Florida den Tod des Sohnes des Unterwelt-Bosses Howard Saint (war schon mal hinterhältiger: John Travolta) mit zu verantworten hat. Aus Rache lässt Saint bei einem Familientreffen in Puerto Rica alle Verwandten von Frank Castle umbringen. Doch Castle überlebt das Massaker, zieht jenes Totenkopf-T-Shirt an, das ihm zuvor sein Sohn geschenkt hat, und schwört bittere Rache an Saint.

The Punisher (2004)

Dieser Update der im Comic eher in New York angesiedelten Vorgeschichte des Punishers ist etwas langatmig und überraschungsarm inszeniert. Zudem wird auch noch Roy Scheider in der Rolle als Castle Senior ziemlich schnell verheizt. Doch zum Glück bedient sich Jonathan Hensleigh im weiteren Verlauf des Filmes ausgiebig bei den grimmigen Comic-Geschichten, durch die Garth Ennis den Punisher seinerzeit wieder sehr populär machte. Der verbitterte Frank Castle zieht in ein heruntergekommenes Wohnhaus mit kaputten Charakteren und erfährt Solidarität als er von einem bulligen russischen Auftragskiller attackiert wird.

The Punisher (2004)

Insgesamt kann The Punisher, der mittlerweile auch ungekürzt und in einer verlängerten Fassung auf Blu-ray vorliegt, durch seine eher nüchterne Inszenierung durchaus punkten und ist eine mehr als passable Alternative zu den meisten überinszenierten Action-Spektakeln.

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Batman: Neal Adams Collection

Bereits 2008 startete Panini eine vierbändige Collection mit den von Neal Adams gezeichneten Batman-Comics. Für die neue dreibändige Edition veröffentlicht Panini die neu übersetzten Comics in drei Bänden, geordnet nach den jeweiligen Serien für die Adams tätig war. Abgerundet werden die Bücher durch interessante Vorworte und einen Anhang, der auch sämtliche Titelbilder enthält, die Adams zu den jeweiligen Serien beisteuerte.

Batman: Neal Adams Collection

Den Auftakt macht ein Band mit den Comics aus der Heft-Serie Batman. Hier hat Adams ab 1970 meist in Zusammenarbeit mit dem Autor Dennis O’Neil wohl seine populärsten Geschichten zu Papier gebracht. Dazu gehört zweifelsohne The Lazarus-Pit! aus Batman # 243 in der erklärt wird, warum der die Weltherrschaft anstrebende Ra’s al Ghul unsterblich ist.          

Batman: Neal Adams Collection

Die Comics von Adams und O’Neil waren auch eine Art Gegenbewegung zur überdrehten TV-Serie mit Adam West. Diese machte Anfang der Siebziger Jahre aus Batman einen halbwegs realistischen oft auch als Detektiv tätigen Helden. Zu diesem Konzept passte der Joker als Schurke nur bedingt. Er sollte erst 1973 in der letzten Story von O’Neil und Adams erzählten Batman-Story  The Joker’s Five-Way Revenge auftreten, die auch in Band 1 enthalten ist.

Batman: Neal Adams Collection

Bemerkenswert ist auch Batmans Auftritt als Sänger von Weihnachtsliedern in The Silent Night.

Batman: Neal Adams Collection

Ebenso verwundert  seine Begegnung mit Superhelden aus dem Hause Marvel in der Halloween-Story The Night of the Reaper!Bei Spider-Man, Thor und Captain America handelt es sich zwar nur um kostümierte Durchschnittsbürger.

Batman: Neal Adams Collection

Zugleich beschäftigt sich die Geschichte aber auch mit dem sehr realen Schrecken des Holocaust.

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The Stan Lee Story

Die Marvel-Legende hat dieses Buch noch zu Gesicht bekommen. Zwei Tage bevor Stan Lee am 12. November 2018 im Alter von 95 Jahren verstorben ist, blätterte der Autor Roy Thomas mit ihm in der auf 1.000 Exemplare limitierten Erstausgabe. Lee war begeistert, doch als er hörte, dass der Preis für den Prachtband 1.500 Dollar betragen sollte, fragte Lee (mit gespieltem Entsetzen): “Wer zum Teufel soll das kaufen?“ Doch schon eine Woche nach Erscheinen war das Buch ausverkauft.

The Stan Lee Story

Wie beim Taschen Verlag üblich, erschien jedoch kurze Zeit danach eine erschwinglichere Edition. Diese ist mit 29 x 43 cm statt 31 x 47 cm geringfügig kleiner und kostet “nur“ 10% vom Preis der Erstausgabe. Die englischsprachige Ausgabe wird in einem Pappkoffer mit einem 100-seitigen Heft mit der deutschen Übersetzung geliefert.

The Stan Lee Story

150 Euro ist eine Menge Holz, aber auf 620 Seiten wird auch einiges geboten. Das Layout ist eine Pracht. Durch die großformatige Abbildung werden Cover und Einzelpanels zu purer Pop Art, während die reproduzierten Originalseiten wie frisch vom Zeichentisch der Künstler wirken und das gut ausgewählte Fotomaterial bringt dem Leser auch den Menschen Stan Lee näher.

The Stan Lee Story

Eine sehr originelle Layout-Idee ist es, die einzelnen Zeitabschnitte umfassenden Kapitel jeweils mit einem Bogen des Briefpapiers einzuleiten, den Stan Lee im entsprechenden Jahrzehnt verwendet hat. Doch auch inhaltlich kann das Buch punkten, denn Roy Thomas, der für Taschen bereits den Prachtband 75 Years of Marvel Comics zusammenstellte, ist ein Insider, der bereits seit Mitte der 60er-Jahre in der Comic-Branche unterwegs ist und Stan Lee auf dem Posten des Marvel-Chefredakteur folgte.

The Stan Lee Story

Thomas beschreibt die frühen Jahre Stan Lee sehr lebendig. Großartig ist die Geschichte, wie Lee 1947 seine aus Großbritannien stammende Frau Joan kennen- und lieben lernte. Diese war jedoch seinerzeit unglücklich mit einem US-Soldaten verheiratet und Joan musste sechs Wochen in Reno leben, damit sie sich nach dem dort herrschenden Recht blitzschnell scheiden lassen konnte. Die Sache ging fast schief, denn die junge Dame hatte in Reno einen Verehrer. Stan merkte dies, als sie einen Brief an ihn mit “Dear Jack“ begann. Er sprang sofort ins nächste Flugzeug (das leider in jeder Kleinstadt zwischenlandete) und klärte die Sache…

The Stan Lee Story

Doch auch zum Thema, wieviel Stan Lee wirklich zum Erfolg der legendären Marvel-Comics der 60er-Jahre beigetragen hatte, oder ob hierfür eher Zeichner wie Jack Kirby oder Steve Ditko verantwortlich waren, hat Roy Thomas einiges zu sagen. Stan Lees Gastauftritte in den Filmen des Marvel Cinematic Universe werden natürlich auch gewürdigt und den Abschluss des Buchs bilden 180 Seiten mit Comic-Geschichten aus allen Schaffensperioden des Meisters. Mehr Stan Lee ist kaum denkbar.

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