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X-Men – Zukunft ist Vergangenheit – Rogue Cut

Ein gutes Jahr nach dem Kinostart von “X-Men – Zukunft ist Vergangenheit“ erscheint eine 17 Minuten längere Version des Films auf DVD und Blu-ray (hier allerdings nicht in 3D). Da hauptsächlich Sequenzen mit der von Anna Paquin verkörperten Mutantin Roque eingefügt wurden, bekam diese Version den Namen “Roque Cut“.

X-Men - Zukunft ist Vergangenheit - Rogue Cut

Im Kino war Anna Paquin nur kurz am Ende des Films zu sehen. Im „Roque Cut“ hingegen taucht sie im letzten Viertel des Films auf und wird von Magneto (Ian McKellen) und dem dabei zu Tode kommenden Iceman (Shawn Ashmore) aus dem zum Geheimlabor umfunktionierten X-Mansion befreit. Anscheinend kam es doch nicht, wie in “X-Men 3: Der letzte Widerstand“ angedeutet, dazu dass Roque von ihren Kräften dauerhaft “geheilt“ wurde. In “X-Men – Zukunft ist Vergangenheit“ löst sie schließlich Kitty Pryde ab und kontrolliert fortan aus der finsteren Zukunft die Zeitreise von Wolverine.

x-men - zukunft ist vergangenheit - rogue cut
© Twentieth Century Fox

Es ist durchaus verständlich, dass es die Szenen mit Anna Paquin nicht in die Kinoversion geschafft haben, da diese für die Haupthandlung unwichtig sind und den Film für Nicht-Insider noch unübersichtlicher gemacht hätten. Etwas anders verhält es sich jedoch mit einer ziemlich heißen Liebesszene zwischen Jennifer Lawrence und Nicholas Hoult, die darin gipfelt dass sich beide in die blauen Mutanten Mystique und Beast verwandeln. Dieser gar nicht so lange Moment hätte zweifelsohne den Kinofilm bereichert.

x-men - zukunft ist vergangenheit - rogue cut
© Twentieth Century Fox

Für die Freunde von Superhelden-Filmen dürfte diese Version des Film unverzichtbar sein, zumal Bryan Singer gemeinsam mit dem bei “X-Men – Zukunft ist Vergangenheit“ auch als Cutter tätigen Komponisten John Ottman in einem munteren Audiokommentar die Unterschiede zwischen den beiden Versionen erläutert.

X-Men - Zukunft ist Vergangenheit - Rogue Cut

Die Blu-ray enthält den Film als Roque Cut (2:28:45) und als Kinoversion (2:11:35). Zudem gibt es noch Audiokommentare von Bryan Singer und Drehbuchautor Simon Kinberg zur Kinofassung sowie von Bryan Singer und Komponist/Cutter John Ottman zum „Rogue Cut“, die wie alle Extras deutsch untertitelt sind. Außerdem gibt es noch ein Making Of (52:41 min) , eine Gesprächsrunde mit den Darstellern und Filmemachern (30:11 min), umfangreiche Bildergalerien sowie ein Trailer zu “Fantastic Four“ (1:49 min) zu sehen. Obwohl das Bonusmaterial auf eine zweite Blu-ray gepackt wurde, sind leider nicht alle Extras der ersten Blu-ray-Edition von „X-Men – Zukunft ist Vergangenheit“ enthalten.

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Avengers – Age of Ultron

Nach vier mit dem Marvel Cinematic Universe verknüpften Kinofilmen folgt der zweite große Leinwand-Auftritt der Avengers. Dieser ist der Höhepunkt von Marvels “Phase 2“ und wieder ist es Buffy-Schöpfer Joss Whedon, dem es obliegt einen großen Superhelden-Ensemble-Film mit Schauspielern und Charakteren zu drehen, die fast alle bereits bewiesen haben, dass sie auch im Alleingang einen Blockbuster stemmen können.

Avengers – Age of Ultron
Dies sollte im Kino bedacht werden, wenn der eine oder andere Zuschauer die ungebremste Downey- Jr.-Star-Power aus Iron Man 3, den unbeschwerten Fantasy-Humor aus Thor – The Dark Kingdom, die gesellschaftskritischen Ansätze aus The Return of the First Avenger und den Outsider-Charme aus Guardians of the Galaxis vermisst. Avengers – Age of Ultron ist sehr viel mehr eine Bestandsaufnahme und Neuausrichtung als ein gradlinig erzählter Superhelden-Actionfilm. Die Rächer sammeln sich in Anbetracht einer gewaltigen neuen scheinbar unüberwindbaren Bedrohung zum gemeinsamen Wundenlecken. Dies geschieht in der Mitte des Films – genau wie schon in Iron Man 3 – etwas arg plakativ  im ländlichen US-Heartland. Zum Ausgleich operiert das Marvel-Heldenteam diesmal jedoch nicht hauptsächlich im Großraum New York (sowie kurz in Stuttgart), sondern rettet weltweit die weite Welt.

Avengers – Age of Ultron

Im Gegensatz zum ersten Avengers Film findet die Action diesmal nicht hauptsächlich im großen, aber auch auf Dauer etwas ermüdenden Finale statt, sondern ist sehr viel besser über den ganzen Film verteilt. Dank seiner beträchtlichen TV- und Kino-Erfahrung mixt Joss Whedon sehr routiniert lustige, tragische, rührende sowie einige wirklich unvergessliche Momente zu einem bekömmlichen Marvel-Cocktail. Er fährt dabei die den ersten Film alles überstrahlende Star-Power von Robert Downey Jr. etwas zurück. Am Ende des Filmes erscheinen – genau wie im Comic – Avengers-Geschichten ohne die (irgendwann unbezahlbaren Darsteller der) ganz großen Marvel-Helden nicht nur denkbar, sondern als innovativer Ansatz fast schon wünschenswert.

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Marvel´s The Avengers

Nachdem die Marvel-Comicfiguren Iron Man, Thor und Captain America sowie die Charaktere Nick Fury, Hawkeye, Black Widow sowie vor allem der charismatisch von Clark Gregg verkörperte Agent Coulson dem Publikum in einigen mehr oder weniger gelungenen Filmen vorgestellt wurden, kommt es zum großen Mega-Crosover.

Marvel´s The Avengers

Mit von der Partie ist auch noch der grüne Koloss “Hulk“, der zuvor in zwei nur bedingt überzeugenden Filmen von Eric Bana und Edward Norton verkörpert wurde. In “The Avengers“ kommt jetzt der sympathische Mark Ruffalo als Bruce Banner alias Hulk zum Zuge und fügt sich sehr viel besser als das muskelbepackte schauspielerische Leichtgewicht Chris Hemsworth als Thor ins Ensemble ein.

Marvel´s The Avengers

Mit derart vielen Helden-Charakteren auch noch eine halbwegs spannende in sich abgeschlossene Geschichte zu erzählen ist kein leichtes Unterfangen. Wer dies bedenkt, muss zugeben, dass “Buffy“-Mastermind und Comic-Autor Joss Whedon als Regisseur und Drehbuchautor einen verdammt guten Job gemacht hat. In der ersten Hälfte des Filmes räumt er allen Helden ihre mehr oder weniger beeindruckenden ersten Auftritte ein.

Marvel´s The Avengers

Zentrale Figur ist zweifelsohne Robert Downey Jr. als Iron Man, dem auch noch Gwyneth Paltrow, seine kongeniale Partnerin aus den beiden Kinofilmen, in einigen kurzen aber wichtigen Szenen assistiert (während Natalie Portman, die weibliche Hauptdarstellerund aus “Thor“, nicht mit von der Partie ist). Die höchst unterschiedlichen Lebensauffassungen des moralisch sehr elastischen Tony Stark alias Iron Man und des gradlinigen Soldaten Steve Rogers alias Captain America nutzt Whedon zu einigen amüsanten Wortgefechten.

Marvel´s The Avengers

Während es in “The Avengers“ von Helden naturgemäß nur so wimmelt, sieht es auf der Schurkenseite eher mau aus. Der unscheinbare Tom Middleston ist wie schon im “Thor“-Kinofilm wieder als Loki dabei und hat sich mit einer Horde Außerirdischer verbündet, die er zum großen Finale in New York auf die Menschheit loslässt, nachdem er zuvor im Alleingang vergeblich versuchte die Wutbürger in Stuttgart zu unterjochen. Der Kampf gegen Loki und die Aliens ist zwar angemessen spektakulär in Szene gesetzt, doch spannender ist “The Avengers“ wenn Whedon die mit nicht unbeträchtlichen Egos ausgestatteten Superhelden aufeinander loslässt.

Marvel´s The Avengers

Ähnlich wie so manches sich über etliche Comichefte hinziehende Superhelden-Crossover überzeugt der Film weniger als großes ja fast schon übergroßes Ganzes, sondern durch seine zahlreichen unvergesslichen Momente, wie den sich aus dem Wasser in Luft erhebenden S.H.I.E.L.D.-Helicarrier oder wenn die an einen Stuhl gefesselte Scarlett Johansson sich in einer virtuos in Szene gesetzten Kampfszene im besten James-Bond-Stil spektakulär befreit.

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Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Der Vorfreude folgte die Enttäuschung. Die groß angekündigte im Marvel-Universum angesiedelte Serie kam ganz ohne Superhelden aus. Gelegentlich gab es zwar Querverweise zu Kinofilmen wie Thor – The Dark Kingdom oder The Return oft the First Avenger. Doch abgesehen von zwei mehr oder weniger kurzen Gastauftritten von Samuel L. Jackson als Nick Fury, ließ sich keiner der Hauptfiguren aus dem Marvel Cinematic Universe innerhalb der 22 Episoden blicken. Kleinere Ausnahmen wie Thors Waffengefährtin Lady Sif (Jaimie Alexander) bestätigen diese Regel.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

Wer sich damit abgefunden hat, kann durchaus seinen Spaß an Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. haben. Kreiert wurde die Serie von Joss Whedon, der nicht nur in seinen Avengers-Kinofilmen, sondern auch zuvor schon bei der TV-Serie Buffy – Im Bann der Dämonen bewiesen hatte, dass er gut er mit einem großen Ensemble umgehen, aber auch wie selbstverständlich heitere und hochdramatische Momente zu einem faszinierenden Ganzen zusammenfügen kann.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

Daher wächst dem Zuschauer die von höchst unterschiedlichen Individuen bevölkerte Truppe des eigentlich im ersten „Avengers“-Kinofilm verstorbenen S.H.I.E.L.D. Agenten Phil Coulson (Clark Gregg) unweigerlich ans Herz. Da es sich bei den sechs Hauptfiguren zu gleichen Teilen um Vertreter beiderlei Geschlechter handelt, menschelt es gewaltig. Genau wie bei den Geschichten mit der Vampirjägerin Buffy wird nicht nur gekämpft, sondern auch geschmachtet. Hinzu kommt eine oftmals etwas skurrile Erzählweise, die an britische Serien wie Mit Schirm, Charme und Melone oder Doctor Who denken lässt, sowie eine aufwändige Inszenierung in Kinoqualität, so dass sich insgesamt doch auf die nächsten Staffeln gefreut werden darf.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

Die Blu-ray-Box von Touchstone enthält auf 5 Scheiben alle 22 Episoden der ersten Staffel, der deutsche Ton ist in 5.1 und die englische Tonspur nur in 2.0.  Es gibt Audiokommentare zu zwei Episoden (ohne deutsche Untertitel), sowie einen interessanten Bericht vom Auftritt von Cast & Crew auf dem San Diego Comic Con (13:13 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), die Dokumentation “Marvel Studios: Ensembling an Universe“ (43:03 min), 5 Einsatzberichte (circa 20 min), Kurzdokus zu den visuelle Effekte (2:45 min), verpatzte Szenen (6:33 min) und 9 zusätzliche Szenen (6:55 min).

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Ms. Marvel

Als im April 2014 bei Marvel mit Kamala Khan die muslimische Tochter pakistanischer US-Einwanderer zur Superheldin Ms. Marvel wurde, erzeugte dies einiges Rascheln im internationalen Blätterwald. Doch taugt die Serie zu mehr als zu beweisen, dass Marvel immer noch das “Haus der (guten?) Ideen“ ist?

Ms Marvel
Cover von Jaimie McKelvie

Panini Deutschland legt in einem Sammelband die ersten fünf Ms. Marvel Hefte (und eine Bonus-Story) vor. Dieser Auftakt dieses Neustart mit Umbesetzung einer seit 1977 aktiven Marvel-Heldin ist eine gelungene Mischung aus Superhelden-Action und alltäglichen Problematiken. Die 16-jährige Kamala Khan entdeckt, – nach einem durch das Marvel-Megaevent „Infinity“ ausgelösten Bodennebel – dass sie plötzlich über schwer kontrollierbare Superkräfte verfügt. Das ist einerseits ganz praktisch, da sich das junge Mädchen ohnehin gerne Fan-Fiktion mit den Avengers ausgedacht hat. Zudem kann sich Kamala, die sich für ein hässliches Entlein hält, in ein langbeiniges blondes All-American-Modell verwandeln.

Ms Marvel
Cover von Sara Picelli

Doch schnell wird dem jungen Mädchen klar, dass mit großer Macht auch große Verantwortung kommt. Doch nicht nur dadurch, drängen sich Vergleiche zu Spider-Man auf. Die von der an der Universität zum Islam konvertierten Journalistin und Autorin G. Willow Wilson verfassten Geschichten kreisen auch immer wieder sehr alltagsnah darum, wie problematisch ein Leben als (religiöser) Außenseiter ist. Überzeugend ist auch das detailreiche Artwork von Adrian Alphona. Ebenfalls im Panini-Band enthalten sind die gelungenen Titelbildern der einzelnen Hefte bei denen auch Zeichnerinnen wie Sara Picelli oder Annie Wu zum Einsatz kommen.

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Marvel Origins – Die Sechziger Jahre

Als treuer Abonnent der “Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung“ kam ich mir schon ein kleines bisschen veralbert vor, als abstelle des vorvorletzten Bandes von Hachettes Buchreihe ein Hardcoverband mit der Rückennummer “Classic 1“ ins Haus geliefert wurde.

Marvel Origins

Gestartet wurde die Reihe als ein angeblich 60-bändiger Querschnitt durch Marvels Superhelden-Universum. Ein Anreiz für den Sammler war das durchgehende sehr plastisch kolorierte Buchrücken-Bild des italienischen Comic-Künstlers Gabriele Dell´Otto, auf dem Marvel-Heroen wie Hulk, Spider-Man oder Wolverine zu sehen sind.

Buchruecken

Jetzt wird nicht nur die Reihe, sondern auch Dell´Ottos Gemälde in beide Richtungen fortgeführt. Auf der rechten Seite der Edition muss (bzw. müßte) im Bücherregal Platz geschaffen werden, für 20 Bücher mit neueren Marvel-Titeln wie die gerade zu Kino-Ehren kommende Geschichte “Avengers – Die Geburt von Ultron“ sowie der Buchrücken-Abbildung des Silver Surfers. Auf der linken Seite kommt es mit 40 Marvel Classic Bänden und Gabriele Dell´Otto The Thing sogar noch dicker, genau genommen doppelt so dick! Jeder Abonnent muss selbst entscheiden, ob er sich weitere knapp 3 Jahre monatlich mit 2 Bänden der “Offiziellen Marvel-Comic-Sammlung“ beglücken bzw. beliefern lassen möchte.

Fantastic Four 1

Unabhängig davon dürfte der Band “Classic #1 “ historisch interessierten Freunden der Marvel Comics viel Freude bereiten. Denn „Marvel Origins – Die Sechziger Jahre“ enthält mit Titelbildern, kompletten Heften und Auszügen aus Marvel-Serien, die ersten Auftritte von einigen noch heute sehr aktiven Superhelden. Chronologisch angeordnet handelt es sich dabei um “Fantastic Four # 1” (November 1961, Beginn des modernen Marvel-Zeitalters), “Tales to Astonish # 27“ (Januar 1962, erster Auftritt von Ant-Man), “The Incredible Hulk # 1“ (Juni 1962, der grüne Gigant war zuerst grau, die Serie wurde nach sechs Ausgaben erst einmal eingestellt), “Amazing Fantasy # 15“ (August 1962, Premiere von Spider-Man), “Tales of Suspense # 39“ (März 1963, auch Iron Man war zuerst grau), “Tales to Astonish # 27“ (Juni 1963, Ant-Man hat eine Freundin: The Wasp), “X-Men # 1“ (September 1963, auch diese Serie schlug zunächst nicht ein und wurde 1970 nach 66 Ausgaben erst einmal eingestellt), “The Avengers # 1“ (September 1963, die Rächer sammeln sich), “The Avengers # 4“ (März 1964, Captain America taut auf und wird Avenger) sowie “Daredevil # 1“ (April 1964). Fast alle dieser legendären Comics stammen von Team Stan Lee und Jack Kirby.

Im Vorwort des Buches weist Herausgeber Marco M. Lupol vorsorglich darauf hin, dass die ersten Auftritte von Thor (April 1962 in “Journey into Mystery # 88) und Doctor Strange (Juli 1963 in “Stranges Tales # 110) “keineswegs vergessen“ wurde, sondern “in zukünftigen Bänden dieser Reihe“ erscheinen werden. Um diese Bücher wird wohl kaum ein deutscher Marvel-Fan herumkommen.

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Roy Thomas: 75 Years of Marvel Comics

So mancher Comic-Freund wird sich gefragt haben, warum es beim Taschen Verlag nach dem Erscheinen von „The Golden Age“ und „The Silver Age“ mit den Prachtbänden über den Superheldenverlag DC nicht weitergeht. Doch jetzt gibt es eine schwerwiegende Antwort. Bevor „The Bronze Age of DC Comics„, „The Dark Age of DC Comics“ sowie „The Modern Age of DC Comics“ erscheinen, muss erst noch der 75. Geburtstag von Marvel, der verlegerischen Heimat von den Fantastic Four, Spider-Man und den Avengers, gefeiert werden. Diese geschieht mit einem riesigen Buch, das keine Wünsche offen lässt.

Marvel 75Roy Thomas, der von 1972 bis 1974 Chefredakteur bei Marvel war und danach Star Wars als Comic adaptierte erzählt die Geschichte der mittlerweile wohl erfolgreichsten Superhelden-Schmiede, die 1939 – im Windschatten des Erfolges der Superman-Comics – als Timely Publications das Heft “Marvel Comics“ herausbrachte. Das erste Kapitel des Buches trägt die Überschrift “Fire Vs. Water“, denn in “Marvel Comics“ wurden die ungewöhnlichen noch heute aktiven Figuren Human Torch (die ein Android war und noch wenig mit dem späteren leicht entflammbaren Mitglied der Fantastic Four gemein hatte) und der dem Meer entsteigende die Menschheit hassende Namor the Submariner vorgestellt. Diese beiden Figuren waren tatsächlich wie Feuer und Wasser, auch weil sie sich bekämpften.

75 Jahre Marvel

Bemerkenswert ist auch, dass hier Figuren entwickelt wurden, die abgesehen davon, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügten, nichts mit Superman gemein hatten. 1941 kam schließlich noch Captain America hinzu und wurde bereits drei Jahre später in Form eines Serials verfilm (noch vor Superrman!) In diesem Zusammenhang ist es auch erstaunlich durch dieses Buch zu erfahren was bei Timely damals neben den Superhelden-Comics noch so alles veröffentlicht wurde. So gestaltete der spätere MAD-Zeichner Al Jaffee Funny Animal Comics im Stile von Warners Looney Tunes, der MAD-Gründer Harvey Kurtzman lieferte zum Auffüllen frei gebliebener Seiten den experimentellen Strip “Hey Look“ und das Heft “It´s A Duck´s Live“ versuchte vom Erfolg der Enten-Comics von Carl Barks zu profitieren.

Roy Thomas: 75 Years of Marvel Comics

1951 nannten sich die Hefte Atlas Comics, bevor schließlich Anfang der Sechziger Jahre der endgültige Name Marvel Comics gefunden wurde und die Welt der Superhelden entscheidende neue Impulse erhielt. Das entsprechende Kapitel wird dann auch mit “The World would never be the Same“ betitelt und genau hier ist bei der großformatigen Abbildung des Covers von “Fantastic Four # 1“ von 1961 das in der Kostüm-Farbe der Fantastischen Vier gestaltete blaue Lesebändchen platziert.

75 Years Marvel

Die Original-Ausgabe des gewaltigen Buches trägt den schönen Untertitel „From the Golden Age to the Silver Screen“, doch wer nun vermutetet den erfolgreichen Marvel-Kinofilmen der letzten Jahre wird besonders viel Raum eingeräumt, der täuscht sich. Natürlich wird über Blockbuster wie „Iron Man“ oder „The Avengers“ berichtet, aber auch nicht größer als über andere Nebenprodukte wie Kaugummi-Klebebilder, Lunch-Boxen oder die preiswert produzierten Marvel-TV-Serien aus den Siebziger Jahren.

Roy Thomas: 75 Years of Marvel Comics

Im Zentrum des Buches stehen die Comics, was durch die Abbildung einer Unmenge von Titelbildern, markanten Seiten, Originalzeichnungen sowie durch eine wundervolle Klapptafel mit dem immer noch unglaublich spektakulären Artwork von Jim Sterankos „Nick Fury“ (siehe unten) unterstrichen wird. Abgerundet wird das Werk noch durch einen Anhang mit einigen Hundert Kurzporträts von Comickünstlern die für Marvel gearbeitet haben.

Roy Thomas: 75 Years of Marvel Comics

Da das Buch komplett in englischer Sprache ist, liegt neben einer über 1,20 m langen illustrierten beidseitig bedruckten Zeitleiste in Leporellofaltung auch noch eine 132-seitige Broschüre mit deutscher Übersetzung bei. Diese ist wie ein Comicheft aufgemacht und enthält auch die Abbildungen einiger deutscher Marvel-Veröffentlichungen. Das riesige Buch wird in einem für reiselustige Comicfreunde sehr praktischen Pappkoffer geliefert. Mehr Marvel ist nicht möglich.

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Walt Disney: Baymax – Riesiges Robowabohu

Es ist sehr erfreulich, dass es bei Pixar und auch bei Disney wieder Tradition ist, den großen abendfüllenden Trickfilmen einen kurzen Cartoon voranzustellen.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu
© Walt Disney

Im Vorprogramm zu Disneys 54. „Animated Classic“ wird das computeranimierte Filmchen „Feast“ (“Liebe geht durch den Magen“) gereicht. Hier wird in sechs Minuten der wechselhafte Verlauf einer Liebesgeschichte aus der Sicht des kleinen Boston Terriers Winston erzählt. Dieser isst für sein Leben gerne Junk Food und ist zunächst nicht begeistert als sein Herrchen eine neue Freundin hat, die lieber vegetarisch speist und ihn daher mit Grünzeug im Fressnapf nervt. Zunächst freut sich das Hündchen als es nach einer Weile wieder über die Hamburger-, Pizza- und Eiskrem-Reste seines Besitzers herfallen kann. Doch als Winston merkt wie traurig Herrchen is(s)t, betätigt er sich in bester „101 Dalmatiner„-Tradition als Kuppler.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu
Feast

„Feast“ überrascht durch seine rasante Inszenierung, clevere Schnittfolgen und perfektes Timing. Dafür gab es den Oscar. Beides gilt auch für den Hauptfilm, zumindest in der ersten Hälfte. „Baymax – Riesiges Robowabohu“ trägt nur bei uns diesen idiotischen Titel und heißt im Original genauso wie die dem Animationsfilm zugrunde liegende Marvel-Comicreihe „Big Hero 6“. Diese 1998 gestartete Serie wurde als Vorlage ausgewählt, weil sie weitestgehend unbekannt geblieben ist und die Disney-Animatoren, die nur wenige bis gar keine „Big Hero 6“-Comichefte gelesen hatten, sich möglichst viele Freiheiten nehmen konnten.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu

Das fängt schon beim Handlungsort an. Während der Comic in Tokyo spielt, ist der Film in San Fransokyo angesiedelt, einem leicht japanisch verfremdeten San Francisco. Hier lebt der junge Hiro Hamada sein Faible für Roboter aus und tritt bei illegalen Wettkämpfen erfolgreich mit seinem kleinen Maschinenwesen gegen sehr viel größere Blechkameraden an. Sein älterer Bruder Tadashi überredet ihn dazu sein Talent doch stattdessen für ein Universitäts-Studium zu nutzen. An der San Fransokyo Tech. lernt Hiro allerlei Gleichgesinnte kennen, mit denen er sich im großen Finale zum Superhelden-Team formiert und gegen eine gewaltige Bedrohung antritt…

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu

„Baymax – Riesiges Robowabohu“ fesselt zunächst durch eine gut ausgewogene Mischung aus Humor und Dramatik. Der an das Michelin-Männchen (oder den Marshmallow-Man aus „Ghostbusters“) erinnernde Sanitäts-Roboter Baymax ist eine herzige Kreation in der Tradition von Pixars Wall-E und so ganz anders angelegt als der gleichnamige bedrohlich-bullige künstliche Bodyguard aus der Comicvorlage.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu

Wie in Marvel-Filmen üblich gibt es sogar einen Gastauftritt von Stan Lee und wer mehr davon haben möchte, der sollte den Nachspann absitzen. Wenn dann schließlich im gar nicht so großen Finale fast nur noch auf Turbulenz gesetzt wird, ist genau – wie zuvor schon bei „Cars 2“ – festzustellen, dass auf Hochspannung getrimmte Actionszenen im Trickfilm doch sehr viel weniger fesseln als im Realfilm.

Walt Disney: Baymax - Riesiges Robowabohu
© Walt Disney

Die Blu-ray von Disney enthält neben dem 101-minütigen Hauptfilm noch den oscar-prämierten Kurzfilm “Liebe geht durch den Magen“ („Feast“, 6:13 min) sowie “Die Geschichte hinter der Geschichte: Hiros Reise“ (15:10 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Blick hinter die Kulissen: Die Animatoren (6:39 min), zusätzliche Szenen (13:10 min), US-Trailer (1:41 min) und den Micky Maus-Cartoon “Irrfahrt in Tokio“ (3:47 min)

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Wolverine: Origin II

Ende 2001 startete Marvel die sechsteilige Miniserie „Origin„, die mit einem Tabu brach. Erstmals wurde aus der Jugend des beliebtesten X-Man Wolverine erzählt, von dem zuvor wenig mehr bekannt war, als dass er mit Nachnamen Logan heißt und aus Kanada stammt. Die vom Briten Paul Jenkins erzählte und von Andy Kubert gezeichnete Geschichte floss 2009 mit in den Prolog des ersten „Wolverine„-Solofilm von 2009 mit ein. Damit war der Zweck der Übung erfüllt, denn Marvel wollte, dass Wolverines Origin ihre Premiere im Comic und nicht im Kino erlebte.

Wolverine - Origin II

Es hat lange gedauert bis in Marvel-Comics weiter von den Lehr- und Wanderjahren des populären Mutanten erzählt wurde. Erst Anfang 2014 startete mit „Origin II“ in Form einer fünfteiligen Miniserie eine Fortsetzung, die Panini uns gleich komplett in einem Softcoverband oder als auf 777 Exemplare limitiertes gebundenes Buch präsentiert. Wieder stammt die Geschichte von einem Briten. Kieron Gillen („Über„) gelingt ein spektakulärer Auftakt, indem er den jungen Wolverine in einer Szenerie zeigt, die an „Das „Dschungelbuch“ erinnert.

Wolverine - Origin II

Der Mutant lebt kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs glücklich und zufrieden in der verschneiten kanadischen Wildnis bei einer Wolfsfamilie. Doch das kann natürlich nicht so bleiben. In den einsamen Wäldern taucht ein Eisbär auf, der dort genauso wenig hingehört wie ein britischer Wissenschaftler, der gemeinsam mit deutschen Soldaten und in Konkurrenz zu einem Wanderzirkus-Direktor Jagd auf Wolverine macht.

Wolverine - Origin II

Während Andy Kuberts farbenfroh und plastisch koloriertes Artwork bei „Origin“ am Rande des Kitsches angesiedelt war, überrascht sein Bruder Adam bei „Origin II“ mit einem interessanten Seitenlayout. Dieses ist nicht immer sehr lesefreundlich, da es sich oft (aber oft auch nicht) über zwei Seiten zieht. Doch Kuberts Bilder sind gelegentlich ganz schön spektakulär geraten und Kieron Gillens Geschichte kann sich lesen lassen. Mangels Erwartungsdruck hat mir persönlich diese Miniserie besser gefallen als der Vorgänger.

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X-Men: Der letzte Mensch

Mit „Avengers: Der endlose Krieg“ veröffentlichte Panini die erste „Original Hardcover Graphic Novel“ von Marvel. Der Comic erfreute durch die schöne Aufmachung und den günstigen Preis, aber auch dadurch, dass Warren Ellis‘ Story selbst für jene Leser halbwegs verständlich war, die Marvel-Superhelden nur aus dem Kino kennen. Die Aufmachung bei „X-Men: Der letzte Mensch“ ist ebenso gelungen, die wieder von einem Briten stammende Geschichte fällt jedoch etwas wirrer aus.

X-Men Der letzte Mensch

Die Grundidee von Mike Carey ist durchaus originell. Der 1959 in Liverpool geborenen vielbeschäftigten Autor erzählt davon, dass plötzlich alle Menschen (mit einer Ausnahme) von der Erde verschwunden sind, stattdessen tut sich direkt vor „Jean-Grey-Schule für höhere Bildung“, wie die Mutanten-Lehranstalt der X-Menschen jetzt heißt, ein Dimensions-Tor auf. Durch dieses strömen aus allen Ecken der Galaxis Mutanten, die auf ihren Heimatwelten unerwünscht sind. Die X-Men versuchen dies Problem in den Griff zu bekommen, haben aber auch noch reichlich eigene Probleme, da sich eine Gruppe um Cyclops von Wolverine, Beast, Storm & Co. abgespalten hat.

X-Men: Der letzte Mensch

Eine „Graphic Novel“ sollte eigentlich eine Geschichte erzählen, die auf eigenen Füßen steht. Mike Careys Story hingegen erschließt sich nur jenen Lesern vollständig, die den neusten Stand des Marvel-Universums sowie die X-Men-Klassiker (Stichwort: Dark Phoenix Saga) kennen. Wer in dieser Hinsicht nicht sattelfest ist, kann sich immerhin an der schönen Grafik des Spaniers Salvador Larroca und dem interessanten Making-of-Bonusmaterial des Buches erfreuen.

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