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Superman – Action Comics #2: Leviathan erwacht

Das DC-Universum ist nicht gerade arm an Geheimorganisationen. Sowohl die Kriminellen als auch der Staat haben da einige, zum Beispiel: ARGUS, D.E.O., Spyral, Kobra Cult, Checkmate, Task Force X und Cadmus, um nur einige zu nennen, die hier eine Rolle spielen. Und mitten drin eine Amanda Waller, die nach ihren ganz eigenen Regeln spielt.

Superman – Action Comics #2: Leviathan erwacht

Jetzt tritt Leviathan auf und schaltet eine Organisation nach der anderen aus. Und in diesem Chaos versuchen die größten Detektive (Batman, Lois Lane, The Question, Manhunter, Huntress u.v.a.m) all ihr Wissen und Können zu koordinieren, um herauszufinden, wer hinter Leviathan steckt und was sein Ziel ist.

Superman – Action Comics #2: Leviathan erwacht

Brian Michael Bendis orchestriert hier eine große Anzahl von altbekannten Figuren und kombiniert sie mit neuen Charakteren, die er eingeführt hat – zum Beispiel Red Cloud, die es sogar mit Superman aufnehmen kann und Mitglied der ebenfalls mysteriösen neuen Gruppe Invisible Mafia (aus dem ersten Band) ist. Hier beginnt also die lange Agenten- und Kriminalgeschichte, die das DC-Universum noch das ganze Jahr beschäftigen wird. Leviathan möchte an Superman ran – so viel ist klar. Und um das zu erreichen, entführt er Clark Kent.

Superman – Action Comics #2: Leviathan erwacht

Die genauen Ziele und Beweggründe sind unklar: Man darf gerne mit rätseln und sich selbst als Detektiv betätigen. An einer Stelle sagt Leviathan, er möchte auf derselben Seite wie Superman kämpfen und er hat Talia Al Ghul in der Organisation “Leviathan“ entmachtet, weil sie gegen Superman ist. Über seinen Plan, andere Helden zu rekrutieren sagt er: “Wenn alle sehen, dass das, was wir aufbauen, das ist, wofür sie ihr ganzes Leben lang gekämpft haben und gestorben sind, werden sie sich uns anschließen.“

Bleiben Sie dran! Bendis jedenfalls scheint jetzt schon die Marschrichtung für das kommende DC-Universum übernommen zu haben.

Norbert Elbers

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Hawkeye: Mein Leben als Waffe

1964 im Comicheft Tales of Suspense #57 hatte der Bogenschütze Hawkeye hatte seinen ersten Auftritt im Marvel-Universum. Zunächst spielte er noch eine Schurkenrolle, doch bereits ein Jahr später trat er den Avengers bei. Gespielt von Jeremy Renner feierte er 2011 sein Debüt im Kino in einer Nebenrolle im ersten Thor-Film und war ebenfalls ein Jahr später Team-Mitglied im Marvel-Blockbuster Avengers.

Hawkeye: Mein Leben als Waffe

Auch mangels Superkräften gehört Hawkeye nicht zur allerersten Marvel-Garde. Mit diesem Thema und den damit verbundenen Minderwertigkeitskomplexen spielt der Autor Matt Fraction (Fear Itself) in seiner 2012 gestarteten Hawkeye-Serie. Hier agiert Clint Barton alias Hawkeye meist innerhalb einer relativ normalen New Yorker Nachbarschaft. Er ist froh, wenn er mit den anderen Bewohnern eines alten Gebäudes in Brooklyn auf dem Dach gemütlich abhängen und grillen kann. Doch natürlich kommen ihm immer wieder die Avengers, sowie alte Liebschaften wie Black Widow oder Mockinbird aber auch ein kriminell agierende Vermieter dazwischen.

Hawkeye: Mein Leben als Waffe

Die in diesen Sammelband enthaltenen ersten elf meist in sich abgeschlossenen Geschichten, erzählt Fraction recht pointiert. Richtig gut rüber kommen diese Storys jedoch nur, wenn sie der Spanier David Aja in Szene setzt. Dies ist jedoch zum Glück zumeist der Fall und Ajas verspielter Umgang mit den Möglichkeiten des Mediums Comic sucht seinesgleichen.

Hawkeye: Mein Leben als Waffe

Einzigartig ist der Einstieg in die herrlich verschachtelt erzählte Geschichte Sechs Tage im Leben von Hawkeye. Hier verzweifelt Hawkeye (aber auch der zur Hilfe herbeigeeilte Tony Stark alias Iron Man) dabei die diversen Unterhaltungs-Elektronik-Geräte im kleinen Appartement von Barton richtig zu verkabeln. Am rechten und unteren Panelrand zeigt Aja die komplizierte Anordnung der Anschlusskabel.

Hawkeye: Mein Leben als Waffe

Sensationell ist auch die fast nur durch Piktogramme erzählte Geschichte Pizza für eine Leiche in der zwei Hunde die Hauptrolle spielen. Völlig zurecht erhielt David Aja für diese Comics 2012 den Eisner Award.

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