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Top Gun

In Miramar, Florida befindet sich Top Gun, die Eliteschule für Navy-Piloten. Der junge und unberechenbare Draufgänger Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) qualifiziert sich für eine dortige Ausbildung. Er gerät in eine Krise als sein Kumpel Goose bei einem Trainingsflug tödlich verunglückt und will den Dienst quittieren. Doch die väterlichen Vorgesetzten und vor allem die zivile Ausbilderin Charlie (Kelly Mc Gillis) bauen ihn schnell wieder auf, gerade rechtzeitig zum ersten echten Einsatz.

Top Gun

Top Gun wurde zum ersten großen Erfolg von Tom Cruise und brachte auch die Karrieren von Val Kilmer und Meg Ryan voran. Spektakuläre Flugszenen wechseln mit romantischen Intermezzi und Sonnenuntergängen ab, die Harold Faltermeyer stimmungsvoll musikalisch untermalte. Unvergessen ist der Ohrwurm Take My Breath Away.

Top Gun

Top Gun ist dabei jedoch alles andere als harmlose eskapistische Unterhaltung. Der Film entstand mit massiver Unterstützung der US-Streitkräfte und der Erfolg an der Kinokasse trieb der Navy zahlreiche neue Rekruten zu. Noch heute haben die Werbespots der US-Army den glatten durchgestylten Look von Top Gun.

Top Gun

Extras der Special-Edition-DVD:  Audiokommentar von Jerry Bruckheimer, Tony Scott und Marine-Experten (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); „Danger Zone“ Ein sehr ausführliches 147-minütiges Making of; 4 Musikvideos: Kenny Loggins „Danger Zone“ (3:57 min), Berlin „Take My Breath Away“ (4:29 min), Loverboy „Heaven In Your Eyes“ (4:06 min), Harold Faltermeyer und Steve Stevens „Top Gun Anthem“(4:27 min), können auch alle hintereinander abgespielt werden; 7 US-TV-Spots (insgesamt 3:53 min); Zwei Multi-Angle Storyboards mit Zeichnungen und optionalem Kommentar von Regisseur Tony Scott (4:07 min + 2:53 min); Behind-the-Scenes Featurette (5:32 min); Survival Training Featurette (7:32 min); Tom Cruise Interviews von 1986; Galerie mit 174 Produktionsfotografien; 10-seitiges farbiges Booklet

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Die Reise ins Ich

Ein tollkühner, leicht verrückter Draufgänger (Dennis Quaid) ist bereit, sich samt eines Spezial-U-Bootes verkleinern zu lassen und im Körper eines Kaninchens herumzuschippern. Durch widrige Umstände gelangt er jedoch in den Hintern eines kränkelnden, leicht neurotischen Supermarktverkäufers (Martin Short). Gemeinsam müssen die beiden nun gegen die Zeit (Sauerstoffmangel im U-Boot) und diverse Dunkelmänner (Industriespionage) ankämpfen, damit unser Draufgänger wieder ans Tageslicht kommt.

Die Reise ins Ich

Die Grundidee dieses Filmes dürfte aus Richard Fleischers Die phantastische Reise bekannt sein, auch wenn der Film eigentlich mehr durch das Äußere von Raquel Welch besticht (im Taucheranzug – nie ohne Gummi), als durch die menschlichen Innereien, die wie in einem Schullehrfilm präsentiert werden. Unser Biologielehrer versuchte tatsächlich, damals in grauer Vorzeit, als es noch kein Video gab, eben diesen Film zu besorgen, um in seinem Unterricht für die dringend benötigte Auflockerung zu sorgen.

Die Reise ins Ich

Regisseur Joe Dante gelingt es jedoch, dem Ganzen völlig neue Aspekte abzugewinnen. Er begann bei Roger Corman und zeigte schon dort sein Talent als Resteverwerter. Sein Erstling Hollywood Boulevard bestand zum Großteil aus Szenen, die anderen Corman-Produktionen (z. B. Frankensteins Todesrennen) entnommen waren. In seinen späteren Filmen Piranhas, Das Tier, Gremlins und Matinée verfeinerte er diese Technik, indem er Szenen aus anderen Filmen nur indirekt, also über einen laufenden Fernseher oder in einem Kino, verwendete, oder indem er Szenen aus bekannten Filmen in anderer Umgebung nachstellte. Ein schönes Beispiel hierfür ist die böse Millionärin aus Gremlins, die sich in vielen Szenen so verhält, wie die böse Hexe aus The Wizard of Oz.

Die Reise ins Ich

Gremlins ist überhaupt der einzige Film, in dem Joe Dante seine Kopiermanie nicht davon abhält, eine vernünftige Geschichte zu erzählen. Wahrscheinlich liegt das an Produzent Steven Spielberg, der ein Talent hat, Produktionen so zusammenzustellen, dass sie ein großes Publikum erreichen und begeistern.

Die Reise ins Ich

Die Reise ins Ich ist der erste Joe-Dante-Film, der fast gänzlich ohne Zitate auskommt und seiner Grundidee viel mehr abgewinnen kann, als es Die phantastische Reise tat. Allerdings hat Dante seinen Film auch eher als Komödie aufgefasst, ohne jedoch Einzelgags überzustrapazieren. Die Idee einen Kuss zu benutzen, um von einem menschlichen Körper in den anderen zu gelangen und dort auch noch festzustellen, dass man bald Vater wird, ist wirklich originell. Die junge Meg Ryan ist übrigens entzückend in diesem Film.

Die Reise ins Ich

Die einzigen Mankos sind das etwas schleppende Tempo am Beginn des Filmes und das verzweifelte Bemühen, Dennis Quaid als einen Mann herauszustellen, der sich in einer Hierarchie nicht unterordnen kann. Damit dies auch jeder kapiert, wird es in einem Dialogsatz allen noch einmal erklärt.

Bisher liegt Die Reise ins Ich bei uns leider nur auf einer (mittlerweile recht hoch gehandelten) DVD vor, wer eine Blu-ray möchte ist auf Importware ohne deutsche Tonspur angewiesen.

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