Schlagwort-Archive: Mike Mignola

Batman: Gotham By Gaslight

1989 erschien mit Gotham by Gaslight der erste DC-Comic, der als Elseworlds-Story bezeichnet wurde. Brian Augustyns Geschichte spielt in einer Welt, die nicht das bekannte DC-Universum ist. Erzählt wird von einem Batman, der bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts versucht seine Heimatstadt Gotham vor Übeltäter zu schützen. Dabei bekommt er es mit Jack the Ripper zu tun…

Batman: Gotham By Gaslight

Als 30. Film der Reihe der Reihe DC Universe Animated Original Movies entstand ein Film, der weniger eine Adaption des Comics ist, sondern vielmehr eine völlig neue Geschichte mit der selben Grundidee erzählt. Begründet wird dies von Produzent Bruce Timm (Batman: The Animated Series) damit, dass der 48-seitige Comic für einen knapp 80-minütigen Film etwas zu wenig Handlung hat. Doch anstatt, wie bei der Verfilmung des Comic-Klassikers Batman: The Killing Joke die Vorlage um einen Prolog und einen Epilog zu ergänzen, entstand etwas Neues.

Batman: Gotham By Gaslight

Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass Gotham by Gaslight nicht der ganz große Batman-Klassiker ist, wie die ebenfalls innerhalb der Reihe als Animationsfilme umgesetzten Frank-Miller-Comics Year One oder The Dark Knight Returns. Möglicherweise waren die markanten, viele schwarze Flächen einsetzenden Bilder von Mike Mignola (Hellboy) der Hauptgrund für den Erfolg von Gotham by Gaslight. Doch die Story von Brian Augustyn, die 1869 in Wien beginnt und Bruce Wayne als Studenten von Sigmund Freud zeigt, ist auch nicht ohne und hätte es verdient werkgetreu verfilmt zu werden.

Batman: Gotham By Gaslight

Die Adaption des Comics lässt zusätzlich Elemente von Brian Augustyns Gotham by Gaslight-Fortsetzung Master of the Future (diesmal zeichnete nicht Mignola, sondern Eduardo Barreto) mit in die Geschichte einfließen. Daher geht es auch um eine Weltausstellung, die inklusive eines Zeppelins nach Gotham kommt. Während der Mörder aus der Comic-Vorlage nur kurz im  Hintergrund zu sehen ist, gibt es Auftritte von allerlei vertrauten Figuren wie Selina Kyle alias Catwoman, den Polizisten Harvey Bullock, Poison Ivy, Dr. Leslie Thompkins, sowie gleich drei Robins, die in der Vorlage gar nicht vorkommen. Optisch hingegen orientiert sich der Film, so gut wie es das Budget zulässt, an den Bilderwelten von Mike Mignola und kann insgesamt durchaus gefallen.

Batman: Gotham By Gaslight

Die Blu-ray von “Batman: Gotham by Gaslight“ enthält neben dem 77-minütigen Hauptfilm noch einen Audiokommentar von Produzent Bruce Timm, Drehbuch-Autor Jim Krieg und Regisseur Sam Liu (leider ohne Untertitel), die Dokumentation “Caped Fear: The First Elseworld“ (20:45 min, wahlweise mit deutschen Untertitel); “Aus dem DC-Comics-Archiv“: Zwei thematisch passende Cartoons, einmal der klassischen Batman-Trickfilmserie: “Harley and Ivy“ und aus Batman: The Brave and the Bold “Showdown“ (beide Filme , wahlweise mit deutschen Untertitel); sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “Suicide Squad: Hell to Pay“ (8:33 min, ohne Untertitel)

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Walt Disney: Atlantis – Das geheimnisvolle Buch

In den USA brachte der auf Filmadaptionen (u.a. zu Star Wars, Aliens, Predator und Buffy) spezialisierte Verlag Dark Horse zum Walt Disney Film „Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ lediglich ein Comic-Heftchen im Prestigeformat heraus. Doch das Werk ziert immerhin ein Cover und auch noch zehn Entwurfsseiten von Mike Mignola („Hellboy„), der den Look des Films gestaltete.

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Wir müssen nun leider ganz auf den Mignola-Anteil verzichten, bekommen dafür aber ansonsten bei Ehapa die volle „Atlantis“-Comic-Dröhnung.

Walt Disney: Atlantis - Das geheimnisvolle Buch

So enthalten die drei 68-seitigen Hardcoveralben mit durchgehenden Covermotiv nicht nur die 46-seitige Filmadaption der US-Ausgabe, sondern auch noch Vorgeschichte (der Vater des Filmhelden Milos auf der Suche nach Atlantis) und Fortsetzung (Milos weiteren Abenteuer in Atlantis) zum Animationsfilms in Form einiger kürzerer Stories.

Walt Disney: Atlantis - Das geheimnisvolle Buch

Insgesamt muss festgestellt werden, dass der Mittelteil mit der Filmadaption im zweiten Album „Die Expedition“ am gelungensten ist. Die Vorgeschichte im ersten Band „Das geheimnisvolle Buch“ ist auch noch recht gut umgesetzt und überzeugt durch den Versuch den stark aus Schwarzflächen bestehenden Stil Mignolas nachzueifern. Der Abschlussband „Der rote Kristall“ hingegen ist optisch und auch inhaltlich eine einzige Enttäuschung.


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Walt Disney: Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Der 32-jährige Milo Thatch bricht im Jahre 1914 mit einer U-Boot-Expedition zum versunkenen Kontinent Atlantis auf. Doch schon nach kurzer Zeit wird das Unterseeboot „Ulysses“ von einem metallenen Seeungeheuer zerstört und neben Milo hat nur noch ein 8-köpfiges Spezialisten-Team überlebt. Diese bunt zusammengewürfelte Truppe findet tatsächlich den versunkenen aber immer noch bevölkerten Kontinent, verfolgt dabei aber höchst unterschiedliche Interessen.

Walt Disney: Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt
Nachdem Produzent Don Hahn die Zeichentrick-Musicals „Die Schöne und das Biest“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ fertig gestellt hatte, war ihm der Sinn nach etwas komplett anderem. Er verteilte T-Shirts mit dem Aufdruck „Weniger Songs, mehr Explosionen“ und versuchte sich mit seinem Team an einem Zeichentrickfilm, der die Tradition von Disney-Abenteuerfilm-Klassikern wie „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder „Insel am Ende der Welt“ fortsetzen sollte.

Walt Disney: Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt
Diese Grundüberlegungen sind durchaus interessant und sympathisch, doch dramaturgisch (und leider auch tricktechnisch) haut es diesmal einfach nicht hin. Recht schnell verschwindet das anfangs unter großem Getöse vorgestellte U-Boot aus dem Zentrum der Handlung. Milo muss sich mit viel zu viel Nebencharakteren herumschlagen, die zwar oft für jeweils einen einzigen Gag gut sind, dafür aber den ganzen Film über mitgeschleppt werden müssen.

Walt Disney: Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Auch das abschließende Erreichen von Atlantis ist keine wirkliche Überraschung, da der Kontinent bereits am Anfang des Filmes in voller Pracht zu sehen war. Ferner wurde leider nur sehr wenig Gebrauch gemacht von den Entwürfen, die der begnadete Comiczeichner Mike Mignola (“Hellboy„) für den Film in seinem überwiegend aus Schwarzflächen bestehenden Stil geliefert hatte.

Walt Disney: Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt
Entwurfszeichnung von Mike Mignola

Die Blu-ray-Edition von “ Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ kann zwar in Sachen Bild und Ton voll überzeugen. Leider wurden nur sehr wenige Extras der alten DVD-Special-Edition übernommen. So fehlen etwa der Audiokommentar, die Dokumentationen über die Dreharbeiten und die Bildergalerien.

Walt Disney: Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Extras der Blu-ray: Eine eher alberne gefakte „Panne mit dem Stein-Giganten“ (0:35 min); Vier zusätzliche Szenen, darunter der voll animierte „Wikinger-Prolog“ (insgseamt 16:57 min); „Wie spricht man in Atlantis“ mit Marc Okrand dem Erfinder der klingonischen Sprache (2:12 min)

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Frankenstein Underground

Mike Mignola ist zweifelsohne einer der größten lebenden Comiczeichner. Die von ihm gestaltete Batman-Geschichte “Gotham by Gaslight“ etablierte mit den Elseworlds Stories sogar ein eigenes Genre. Mignola ist auch großartig, wenn es darum geht vollkommen neue Figuren zu schaffen. Das wussten auch die Kreativen bei Disney, die sich Mignolas als Designer für den nur bedingt gelungenen Trickfilm “Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ verpflichteten.

Frankenstein Underground

Eine der interessantesten Comic-Figuren überhaupt ist Mignolas Hellboy, doch das volle Potential dieses gefallenen Teufels wurde erst in Guillermo Del Toros Kinofilmen ausgeschöpft. Als Erzähler ist Mignola bestenfalls Mittelmaß. Daher ist es höchst bedauerlich, dass er sich in letzter Zeit darauf beschränkt die Comics aus dem Hellboy-Universum nur noch zu schreiben, aber immerhin auch mit höchst bemerkenswerten Titelbildern zu versehen.

Frankenstein Underground
Frankenstein meets Hellboy

Auch “Frankenstein Underground“ ist ein von Mignola leider nur getextete, konzipierte und mit Entwurfszeichnungen versehender Comic. Es gibt innerhalb der Geschichte lose Verknüpfungen zum Hellboy-Universum. Auf einem Panel ist Frankensteins Monster im Boxkampf mit Hellboy zu sehen, ansonsten halten sich die Bezüge zu anderen Comics von Mignola in Grenzen.Die in “Frankenstein Underground“ erzählte Geschichte ist eine Art Road Movie, das sich auch als Fortsetzung von Mary Shelleys Roman versteht.

Frankenstein Underground

Das Monster verschlägt es nach Mexiko, wo es in eine höllenähnliche Höhlenwelt gerät, die von seltsamen Monstern und Menschen bevölkert wird. Bei letzteren handelt es sich um Überlebende einer Zeppelin-Expedition, die erforschen wollte, ob es innerhalb der Erde noch eine bevölkerte Hohlwelt gibt. Diese nur kurz als Rückblende erzählte tragische Geschichte der Expedition erscheint interessanter als die Erlebnisse der Frankenstein-Kreatur.

Frankenstein Underground
Doch von der Optik her gibt es nicht auszusetzen an diesem zunächst bei Dark Horse in fünf Heften veröffentlichten Comic. Ben Stenbeck hat schon andere von Mignola geschriebenen Comics wie “Baltimore“ in Szene gesetzt. Ihm gelingt es sehr gut dessen reduzierten und sehr viel Schwarzflächen einsetzenden Stil zu imitieren. Mit das interessanteste dieses schön aufgemachten Buchs ist ein Anhang, der durch viele wunderschöne Entwurfszeichnungen verdeutlicht, wie die Zusammenarbeit zwischen Mignola und Stenbeck funktioniert.

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Batman Collection: Mike Mignola

Mit der Batman Collection: Mike Mignola würdigt Panini ein Schwergewicht des amerikanischen Comicgeschäfts. Seine zweifelsohne bekannteste Schöpfung ist aber Hellboy – jener Höllendämon, der durch Zufall auf die Erde kam und fortan seine Fähigkeiten in den Dienst der Menschheit stellt. Für seine diversen Arbeiten mit Hellboy hat Mignola so ziemlich jeden amerikanischen Comicpreis (mindestens einmal) gewonnen. Mignola arbeitet als Schreiber und als Zeichner. Alan Moore nennt ihn einen Künstler, bei dem deutscher Expressionismus auf Jack Kirby trifft!

 Batman Collection: Mike Mignola
Softcover-Cover

Angefangen hat der 1960 geborene Künstler 1983 als Tuscher bei Marvel, bevor er dann schließlich 1987 zu DC wechselte. Hier schuf er u. a. zusammen mit dem Autor Jim Starlin die vierteilige epische Miniserie Cosmic Odyssey im Jahr 1988/1989 (die leider im vorliegenden Band nicht abgedruckt ist – sie wurde aber im Hethke-Verlag als Top Collection # 1 veröffentlicht).

Batman Collection: Mike Mignola
© DC Comics

“In Elseworlds werden Helden aus ihrer gewöhnlichen Umgebung an fremde Orte und Zeiten versetzt – solche, die existieren oder nicht existieren können, konnten oder sollten. So werden Figuren, die so vertraut sind wie das Gestern, wieder frisch wie das Morgen.“
Das sind die allgemeine Definition und der Grund für solche Geschichten. Und wie wahr sie sind, davon kann man sich gleich durch zwei Geschichten im vorliegenden Band überzeugen lassen – dem Dreiteiler Batman: The Doom That Came to Gotham (dt.: Batman: Schatten über Gotham) und Gotham by Gaslight.

Batman Collection: Mike Mignola
© DC Comics

Gotham by Gaslight gilt als die erste Elseworlds-Geschichte, auch wenn es noch nicht als solche gekennzeichnet wurde. Hier trifft Batman auf Jack the Ripper. Bruce Wayne hat viele Jahre in Europa verbracht – auf dieser Reise hat er bei vielen Geistesgrößen jener Zeit als Student viel Wissen sich angeeignet – und kehrt nun nach Gotham City zurück. Kaum wieder in seiner Heimat, schlägt der Ripper nun im Amerika zu und der Verdacht fällt auf den gerade aus London zurückgekehrten Bruce Wayne! Es bedarf all seiner detektivischen Fähigkeiten, um den wahren Mörder zu erkennen und auch die Hintergründe heraus zu finden, die zum Mord an Bruce’ Eltern führten. Welche Beziehung bestand zwischen dem Ripper, Martha Wayne und dem wahren Mörder von Thomas und Martha Wayne?

Batman Collection: Mike Mignola
© DC Comics

In der zweiten Elseworlds-Story ist die Argo seit zwanzig Jahren auf See unterwegs. Zu ihrer Besatzung gehören Bruce Wayne und in seiner Obhut sind drei Jugendliche: Dick Grayson, Tim Drake und Jason (ohne Nachnamen; aber auf einem Schiff mit solch einem Namen braucht ein Jason auch keinen!). Ein Mann wartet auf seine Bestimmung: Seit zwanzig Jahren ist er auf seiner ganz privaten Odyssee, um nun endlich zum Ausgangspunkt seiner Reise zurückzukehren: Gotham City. Aber als Bruce Wayne nach so langer Zeit endlich in seine Heimatstadt Gotham City zurückkehrt, hat er unwissentlich das Verderben mit sich gebracht. Nicht nur, dass er den letzten Überlebenden der Antarktis Expedition des Professor Oswald Cobblepot – einen gewissen August Grendon – mit an Bord nimmt, nein, sondern er hat auch einen ersten Kontakt zu dem uralten, unsagbar bösen Wesen hergestellt und dieses bedroht nun die Metropole.

Batman Collection: Mike Mignola
© DC Comics

Diese Elseworlds-Geschichte ist unverkennbar an die Welt von H. P. Lovecraft angelehnt – das Grundmotiv ist die Saga um die GROSSEN ALTEN, einer bösartigen außerirdischen Rasse, mit der es die Menschen in seinen Geschichten zu tun bekamen. Die Großen Alten sind eine uralte Rasse, die einst von den Sternen kam und derzeit schlafend in der Stadt Rl´yeh auf dem Boden des Pazifiks darauf warten, wieder erweckt zu werden und die Menschen vom Antlitz der Erde zu tilgen.

Batman Collection: Mike Mignola
© DC Comics

Howard Phillips Lovecraft – Chronist des Grauens: H. P. Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren. Er führte das Leben eines Sonderlings, der den Kontakt mit der Außenwelt scheute und mit seinen Freunden und gleich gesinnten Autoren nur schriftlich verkehrte. Er starb am 15. März 1937. Lovecrafts Geistergeschichten konzentrieren sich ohne Ausnahme auf einen Prozess des Grauens, der sich in einer Sphäre des Verwesenden, des Zerfallenden abspielt: In Stadtvierteln, die von den meisten Menschen gemieden werden, in abgeschiedenen Einöden, die seit Generationen verflucht sind… Wenn das Grauen, das sich meist unsichtbar im Verborgenen aufhält, einmal sichtbar wird, fallen die Zeugen des Unbeschreiblichen in Ohnmacht oder tragen Schaden an Leib und Seele davon.

Batman Collection: Mike Mignola
© DC Comics

Lovecraft hat nichts gemein mit jener naiv positivistischen Horrorliteratur, die Monster oder Vampire bloß aufweckt, damit in ihrer Vertilgung die Vernunft und der wissenschaftliche Fortschritt sich triumphierend bestätigen können: Bei Lovecraft siegt immer das Entsetzen – hier Batman. Und ganz in diesem Sinne ist es den beiden Autoren Mike Mignola und Richard Pace dann auch gelungen echte Gefühle – Spannung und Schauer – zu erzeugen. Meisterhaft in Szene gesetzt von Troy Nixey und Dennis Janke. Wer Elseworlds-Geschichten kennt und liebt, der kommt voll auf seine Kosten. Immer wieder ist es interessant, alte Bekannte wieder zu entdecken. Und so ist es am Ende doch sehr gut, dass wahr ist, dass alte “Figuren, die so vertraut sind wie das Gestern, wieder frisch wie das Morgen“ werden .  Die einzige deutsche Erstveröffentlichung ist Sanctum aus Batman: Legends of the Dark Knight #54. Hier jagt Batman einen Mörder und gerät in die Fänge eines Toten, der versucht Batman zu töten um wieder zu leben.

 Batman Collection: Mike Mignola
Hardcover-Cover

Gotham by Gaslight erschien bei CARLSEN als Batman Album 4 (Schatten über Gothams Vergangenheit), August 1990. Batman: Schatten über Gotham in DC PREMIUM 1, Mai 2001; Ein Mann aus Lehm! im Januar 2007 in der monatlichen Batman-Reihe in Heft 24 von Panini. Die Story aus Batman: Gotham Knights #36 erscheint nun zum dritten Mal bei Panini (zuvor in Batman: Schwarz und Weiß # 3 und DC Paperback 11 – Batman: Schwarz-Weiß Collection 2). Der Band erscheint als Softcover und als Hardcover-Edition. Beide Titelbilder sind von Mike Mignola – das Titelbild vom Hardcover ist das 1:25 DC 75th Anniversary variant von US-Batman #700 (August 2010), das Titelbild vom Softcover ist von Batman: The Doom That Came to Gotham #3.

Norbert Elbers

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