Schlagwort-Archive: Olivia Williams

An Education

1961 in London: Die 16-jährige Jenny ist eine intelligente Schülerin, die das Zeug hat in Oxford Literatur zu studieren. Doch dann lernt sie den deutlich älteren David kennen, der ihr ein Leben jenseits ihrer Mittelklassefamilie zeigt und dem es gelingt auch Jennys Eltern von sich einzunehmen. Jenny fühlt sich älter und weiser als ihre Mitschüler und sogar ihren Lehrern überlegen. Sie bricht die Schule ab um mit David zu leben, doch dann kommt die Ernüchterung.

An Education

Manche Kritiker bemängelten, dass Peter Sarsgaards Darstellung des Davids den Klischees eines jüdischen Verführers entspricht, der ein (arisches) Mädchen mit allerlei Tricks zu sich ins Bett lockt. Doch das ist etwas zu ideologisch gedacht, denn David ist vielmehr eine leicht tragische Figur, die nicht erwachsen werden will. Er ist insgesamt weniger ein Charakter oder gar ein Schurke, sondern vielmehr ein Prüfstein für die von der Newcomerin Carey Mulligan bravourös verkörperte Jenny. Diese wirkt meist sehr viel reifer als ihr oft etwas unbeholfener Verführer.

An Education

Nick Hornby (High FidelityAbout A Boy) adaptierte für den Film ein autobiografisches Buch. Seine geistreichen Dialoge und die interessante (Außen)-Sichtweise der dänischen Dogma-Regisseurin Lone Scherfig (Italienisch für Anfänger) auf das biedere England der 60er Jahre machen den Film zu einer vielschichtigen Lebensbetrachtung, die erst kurz vor dem Ende in konventionelle Gewässer einläuft.

 An Education

Extras der DVD: Audiokommentare von Lone Scherfig, Carey Mulligan und Peter Sarsgaard, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Entfallene Szenen (16:21 min); Making-of (9:00 min); Der Gang über den Roten Teppich (8:27 min); Englischsprachiger Trailer (1:56 min); Wendecover

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The Sixth Sense

Der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) feiert mit seiner Frau Anna (Olivia Williams) die Verleihung einer Auszeichnung, die er für besondere Leistungen in seinem Beruf erhalten hat. Da Regisseur M. Night Shyamalan hierbei zu eher gedeckten Farben greift und auch Komponist James Newton Howard nicht so richtig jubiliert, ist klar dass es gleich zu einer verhängnisvollen Situation kommen wird und tatsächlich da steht doch plötzlich ein kaum bekleideter Mann im Badezimmer.

The Sixth Sense

Dieser ist Vincent, ein ehemaliger, mittlerweile erwachsener Patient, der Crowe vorwirft ihn nicht mit der nötigen Sorgfalt therapiert zu haben. Um seinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen, schießt Vincent auf Crowe. Ein Jahr später trifft Crowe auf den kleinen Cole Sear (Haley Joel Osment), der Tote sehen und mit ihnen reden kann. Crowe sieht nun eine Chance seinen Fehler mit Vincent wiedergutzumachen.

The Sixth Sense

Bruce Willis spielt hier einmal nicht seine gewohnten Rolle, denn es gibt keine einzige Actionszene. Dr. Malcolm Crowe ist ein ziemlich depressiver Mensch, denn seine Ehe läuft auch nicht mehr so recht. Insgesamt ein ganz passabler Film, der mehr auf Charakterstudie macht und weniger ein parapsychologischer Thriller sein will, obwohl es durchaus lebende Tote zu sehen gibt.

The Sixth Sense

So ist es zunächst etwas verwunderlich, dass dieser stille und gut gespielte Film an den US-Kinokassen sogar das Blair Witch Projekt deutlich schlug und darüber hinaus auch noch zum bisher erfolgreichsten Bruce Willis-Film wurde. Doch kurz vor Ende wird dann schon klar, worin der ganz besondere Reiz von The Sixth Sense besteht. Mehr sollte nun aber wirklich nicht verraten werden.

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