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Angel has fallen

Kurz vor Roland Emmerichs White House Down startete 2013 ein Kinofilm, der eine ähnliche Geschichte erzählte. Im mit unnötig harter brachialer Gewalt in Szene gesetzten Olympus Has Fallen waren es nordkoreanische Terroristen, die den US-Präsidenten als Geisel nahmen, hauptsächlich damit sich Gerard Butler (300) als Leibwächter Mike Banning männlich-markig in Szene setzten konnte. Mit der übrigen hochrangigen Besetzung konnte Regisseur Antoine Fuqua (Training Day) wenig anfangen. Aaron Eckhard wurde als eher schwächlicher Präsident Benjamin Asher verschenkt, während Robert Forster, Angela Basset, Radha Mitchell, Ashley Judd und selbst Morgan Freeman als Sprecher des Repräsentantenhauses wenig mehr zu tun hatten als nutzlos herumzustehen.

Angel has fallen

Da an den Kinokassen mit 170 Millionen Dollar deutlich mehr als die Produktionskosten wieder eingespielt wurden, entstand 2016 eine Fortsetzung. Der Titel London Has Fallen ist Programm. Die Geschichte über einen Terroranschlag auf der Beerdigung des britischen Premiers, zu der alle wichtigen Staatenlenker eingeladen sind, hätte durchaus Potential gehabt. Doch der im Iran geborene Regisseur Babak Najafi inszenierte die in rascher Folge durchgeführten Anschläge auf die internationalen Regierungschefs (darunter ein Angela-Merkel-Double) und die Zerstörung fast aller Londoner Wahrzeichen eher als Lachnummer. Auch die dann folgende Hetzjagd von Bodyguard Banning und Präsident Asher durch die zerstörte britische Hauptstadt gehört nicht gerade zu den Höhepunkten des brachialen Action-Kinos.

Angel has fallen

Da die Produktionskosten des zweiten Teils niedriger und das Einspielergebnis mit 200 Millionen Dollar höher als bei Olympus Has Fallen ausgefallen waren, folgte drei Jahre später Angel has fallen. Aaron Eckhard hatte anscheinend kein Interesse sich erneut von Gerard Butler retten zu lassen. Daher wurde Morgan Freeman zum neuen US-Präsidenten gekürt. Auch Radha Mitchell war nicht mehr dabei und daher ist Mike Banning jetzt mit Piper Perado verheiratet. Als Schurke fungiert diesmal glaubhaft bedrohlich Danny Huston, der einen Anschlag auf den neuen US-Präsidenten so raffiniert durchführt, dass sein ehemaliger Militär-Kumpel Mike Banning plötzlich der Hauptverdächtige ist.

Angel has fallen

Der gefallene Engel wird gejagt und Jada Pinkett Smith in der Rolle einer findigen FBI-Agentin leider ziemlich verschenkt. Unterstützung findet Banning bei seinem in der Versenkung verschwundenen Vater Clay. Diesen zottelbärtigen Vietnam-Veteranen spielt Nick Nolte mit so viel rustikalen Charme, dass gelegentlich sogar etwas freiwilliger Humor in den Film kommt (wozu wohl auch ein kurzer Gastauftritt der echten Angela Merkel gehört). Da Butler und Freeman solide Präsenz zeigen und Nolte Vollgas gibt, ist der dritte diesmal von Ric Roman Waugh inszenierte Fallen besser als seine Vorgänger, was auch daran liegt, dass die Latte nicht allzu hoch hängt.

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White House Down

Bereits in Independence Day und 2012 hatte er das Weiße Haus spektakulär zerstört, dies jedoch jeweils als eine kleine Episode im Rahmen von “größeren“ Katastrophen-Szenarien. Daher mutet es fast schon bescheiden an, wenn sich Roland Emmerich in seinem neuen Spektakel darauf konzentriert in zwei Stunden “nur“ (naja, fast nur) das US-Nationalheiligtum nach allen Regel seiner beträchtlichen filmischen Destruktions-Kunst in Schutt und Asche zu legen.

White House Down

Wie es in Hollywood gar nicht so selten der Fall ist, startete kurz zuvor bereits ein Kinofilm, der eine ähnliche Geschichte erzählte. In Olympus has fallen waren es nordkoreanische Terroristen, die den US-Präsidenten als Geisel nahmen, hauptsächlich damit sich Gerard Butler als Action-Star in Szene setzten konnte. Mit der hochrangigen Besetzung konnte Regisseur Antoine Fuqua (Training Day) wenig anfangen. Aaron Eckhard wurde als eher schwächlicher Präsident verschenkt, während Robert Forster, Angela Basset und selbst Morgan Freeman wenig mehr zu tun hatten als nutzlos herumzustehen. Der mit unnötig harter brachialer Gewalt in Szene gesetzte Film ist ähnlich dumm geraten wie das zeitnah entstandene Remake von Red Dawn in dem es nicht mehr wie im Originalfilm von 1984 die Russen, sondern ebenfalls die Nordkoreaner waren, die die USA angreifen.

White House Down

Roland Emmerich ist weniger daran interessiert Ängste zu schüren, sondern er serviert einmal mehr allerfeinstes Popcorn-Kino mit sanften liberalen Untertönen. Dem Film ist die Freude am Zerstören aber auch der Spaß an absurden Momenten anzumerken ist. Die spektakuläre Autoverfolgungsjagd im Vorgarten des Weißen Hauses wirkt fast schon wie eine Parodie, das gilt noch mehr für die angreifenden Kampfhubschrauber, die so tief fliegen, dass sie von einer Verkehrkontrolle geblitzt werden.

White House Down

Auch Emmerich hat einen großartigen Cast, er verschafft allen seinen Darstellern erinnerungswürdige Momente und macht sie zu etwas mehr als zu austauschbaren Blockbuster-Pappkameraden. Das Zusammenspiel zwischen Channing Tatum als Actionheld im Feinripp-Unterhemd (Stirb Langsam lässt auch ansonsten mehrmals grüßen) und Jamie Foxx als smarter tatkräftiger Präsident funktioniert bestens, die Motive der Schurken sind zumindest nachvollziehbar (hier lässt The Rock grüßen). Einmal mehr gelang Emmerich ein Wohlfühl-Katastrophenfilm.

White House Down

Die DVD von “White House Down“ enthält als Bonusmaterial sehr viel weniger als die Blu-ray. Enthalten sind vier kurze aber nicht uninteressante Dokumentationen: “Männer der Tat“ (4:00 min), “Ein dynamisches Duo“ (3:36 min), “Roland Emmerich – Es geht noch mehr“ (4:58) und “Treffen Sie die Insiders“, alle wahlweise mit deutschen Untertiteln.

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