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Solo: A Star Wars Story

Fast schon wie vom Disney-Fließband produziert folgt jetzt ein weiterer Beitrag zum Star Wars Universum. Um die Wartezeit zwischen den mit römischen Ziffern durchnummerierten Fortsetzungen der großen Saga zu verkürzen folgt nach Rogue One eine weitere Fußnote (bzw. Star Wars Story) zu den allseits bekannten galaktischen Ereignissen.

Solo: A Star Wars Story

Diesmal wird nicht erklärt, wie die Rebellen in den Besitz der Todesstern-Pläne kamen, sondern einige gar nicht so drängende Fragen zur Herkunft der beliebtesten (und mittlerweile leider verstorbenen) Lucasfilm-Figur werden beantwortet. Wer schon immer mal wissen wollte, woher Han Solo seinen Millennium Falken, seinen Wookie und seinen Nachnamen hat, der sitzt im richtigen Film (Wer etwas über die Herkunft dieses in letzter Star-Wars-Zeit sehr präsenten goldenen Würfel-Kettchens erfahren möchte, schaut leider in die Röhre).

Solo: A Star Wars Story

Da in der Hauptrolle kein auf jung gepixelter Harrison Ford zu sehen ist, steht und fällt das Unternehmen natürlich mit dem Hauptdarsteller. Alden Ehrenreich spielte in  Hail Caesar! glaubhaft den singenden Cowboy Hobie Doyle. Seine Ausstrahlung eines Stars aus der Glanzzeit Hollywoods passt recht gut zum noch jugendlichen Draufgänger Han Solo.

Solo: A Star Wars Story

Doch Regie-Routinier Ron Howard (Rush: Alles für den Sieg), der das ursprünglich vorgesehene Duo Phil Lord und Christopher Miller (The Lego Movie) ersetzte, tat gut daran rund um Ehrenreich ein Ensemble bewährter (und beliebter Darsteller) zu formieren. Allen voran den immer zuverlässigen Woody Harrelson als nicht ganz astreicher Mentor Tobias Beckett und Paul Bettany als Oligarch Dryden Vos. Immer wieder gern gesehen ist Game of Throns Prinzessin Emelia Clarke, die sowohl Terminator als auch Ein ganzes halbes Jahr kann und als Herzensdame von Han Solo überzeugt.

Solo: A Star Wars Story

Das Resultat dürfte die Fans nicht so sehr spalten (und überraschen) wie Rogue One oder Episode VIII. Disney wäre nicht Disney, wenn wir nicht schon recht bald erfahren würden, wie die weiteren Jugendjahre von Han Solo verlaufen sind.

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Wimbledon: Spiel, Satz und Liebe

Der Tennisspieler Peter Colt (Paul Bettany) war vor etlichen Jahren einmal in der Weltrangliste auf Platz 119 und ist dann noch weiter zurückgefallen, doch er will noch ein letztes Mal am Turnier in Wimbledon teilnehmen. Er lernt dort den aufstrebenden US-Jungstar Lizzie Bradbury (Kirsten Dunst) kennen und lieben. Dies spornt Peter zu absoluten Höchstleistungen. Er landet im großen Finale, während Lizzies Leistungen nachlassen und sie dadurch Probleme mit ihrem alles kontrollierenden Vater (Sam Neill) bekommt.

Wimbledon: Spiel, Satz und Liebe

Working Title Films hat es wirklich raus, wenn sich nicht gerade an Science Fiction wie in Thunderbirds versucht wird. Im Bereich der romantischen Komödie ist die britische Produktionsfirma unerreicht. Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Notting Hill, Bridget Jones und Tatsächlich … Liebe erzählen – fernab vom Hollywood-Kitsch – originelle aber nicht unrealistische Liebesgeschichten.

Wimbledon: Spiel, Satz und Liebe

Wimbledon steht voll in dieser Tradition und wird auch jene Zuschauer begeistern, die mit Tennis überhaupt nichts anfangen können. Das Spiel selbst ist (ähnlich wie Fußball in Das Wunder von Bern) nur im großen Finale wirklich spektakulärer Mittelpunkt. Ansonsten lässt sich der Film voll auf die stürmische Beziehung seiner höchst unterschiedlichen Hauptfiguren ein, hat dabei aber noch genügend Raum für schrullige Typen, genaue Milieuschilderungen und satirische Momente.

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Legend

Die Kray-Zwillinge, die in den 50er und 60er Jahren als Gangster das Londoner East End terrorisierten, wurden 1990 bereits von den Zwillingen Gary und Martin Kemp (Spandau Ballet) verkörpert. In Legend spielt in einer Doppelrolle Mad Max Tom Hardy das kriminelle Duo. Hardy hat bereits beeindruckende Hauptrollen im Gangsterfilmen wie Lawless – Die Gesetzlosen oder The Take gespielt.

Legend

Auch der Regisseur und Drehbuchautor Brian Helgeland ist im Genre daheim, denn er hat es in den letzten Jahrzehnten mit Payday – Zahltag, Mystic River und L. A. Confidental um einige interessante Beiträge bereichert. Der US-Amerikaner Helgeland macht aus Legend weniger ein an Tatsachen orientiertes Biopic, sondern einen Gangsterfilm klassischen Zuschnitts. In Filmen wie Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern (1938) oder Die wilden Zwanziger (1939) war James Cagney als eigentlich herzensguter Gangster zu sehen, der vor Charisma nur so strotzte und erst kurz vor dem Abspann doch noch ein böses Ende nahm, während Humphrey Bogart rücksichtslose Ganoven ganz ohne Moral spielte.

Legend
Tom Hardy gelingt das Kunststück sowohl den „guten“ als auch den bösen Kray-Zwilling glaubhaft als völlig unterschiedliche Charaktere zu verkörpern. Sein Ronald „Ronnie“ Kray gefällt sich als schillernde Unterwelt-Größe. Er agiert zwar gelegentlich brutal, doch mit seinem Charme kommt er sehr viel leichter ans Ziel, auch bei Frances, der Liebe seines Lebens. Reginald „Reggie“ Kray hingegen ist in Legend ein völlig unberechenbarer Psychopath, der immer wieder alles zu zerstören droht, was sein Bruder aufgebaut hat.

Legend

Die Nebenrollen sind mit David Thewlis, Christopher Eccleston, Chazz Palminteri, Paul Bettany und Taron Egerton (Kingsman: The Secret Service) exquisit besetzt, doch nur die australische Darstellerin Emily Browning als Frances kann neben dem doppelten Hardy punkten. Auch dank der farbenfrohen Ausstattung und des mitreißenden Swing-Soundtrack sah der britische Gangsterfilm noch nie so elegant aus wie in Legend.

Legend

Die DVD von STUDIOCANAL enthält neben dem 126-minütigen Kinofilm noch Interviews mit allen Beteiligten außer Tom Hardy (insgesamt 29:24 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Intertiteln), einen interessanten Bericht über die “Legende der Krays“ (13:31 min), ein Mini-Making-Of (4:04 min), einen kurzen Bericht von der Weltpremiere in London (1:48 min), sowie den englischen Trailer (2:20 min)

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